seit kurzem habe ich ein PV-Anlage auf dem Dach. Einen Batteriespeicher habe ich nicht, obwohl man an den Wechselrichter einen anschließen könnte. Momentan halte ich den aber für nicht rentabel.
Jetzt möchte ich den Eigenverbrauch optimieren. Ein Raspberry kennt meinen momentanen Energieverbrauch und PV-Ertrag, aus dem Internet habe ich auch eine PV-Ertragsvorhersage für den nächsten Tag.
Um meine größeren Verbraucher über den Tag besser zu verteilen, möchte ich ESP32-Module mit Relais verwenden, die ich in die entsprechenden Geräte einbaue um sie "smarter" zu machen.
Jetzt habe ich mir folgendes überlegt:
Wärmepumpe: Ein Relais steuert den EVU-Kontakt (nachts z. B. komplett aus), ein weiterer Relaiskontakt soll bei heute gutem Ertrag aber schlechter Prognose für den nächsten den Speicher auf eine höhere Temperatur aufheizen.
Dazu muss ich anmerken, dass ich ein ziemlich gut gedämmtes Massivhaus mit Fußbodenheizung habe.
Waschmaschine (Miele Mondia 1413): Ein Relaiskontakt in Reihe zum Türkontakt soll die Maschine zeitoptimiert "starten".
Spülmaschine Miele G4175: Ein Relaiskontakt in Reihe zum Türkontakt und ein weiterer parallel zum Einschalttaster ==> wenn die Maschine eingeschaltet ist, aber längere Zeit die Tür nicht geschlossen wird, schaltet sie sich wieder ab.
Bei Waschmaschine und Spülmaschine möchte ich die entsprechenden Leitungen aus dem Gerät herauslegen und über Berührungssichere Stecker in eine Anschlussbox mit dem ESP32 und den Relais führen. Dann könnte über einen Schalter die "Steuerung" überbrücken, um den WAF hochzuhalten.
Hat jemand von euch schon mal etwas ähnliches gemacht oder entsprechende Hinweise, hab ich was vergessen?
Hat jemand von euch schon mal etwas ähnliches gemacht
Oh ja, nennt sich manuelle Intelligenz, man versucht selbst, Geräte erst einzuschalten, wenn Sonne zu erwarten ist, ganz ohne doofe Elektronik.
Vergiss es.
Da ist tagelang der Himmel bedeckt aber man braucht langsam mal neue Socken und Kaffeetassen, da sieht alles prächtig aus und trotzdem kommt ein Regenschauer während die Maschine läuft, April halt.
Oh ja, nennt sich manuelle Intelligenz, man versucht selbst, Geräte erst
einzuschalten, wenn Sonne zu erwarten ist, ganz ohne doofe Elektronik.
Bislang wird das auch so praktiziert. Aber wochentags bin ich ganztags und meine Frau meistens Vormittags außer Haus.
Da ist tagelang der Himmel bedeckt aber man braucht langsam mal neue
Socken und Kaffeetassen, da sieht alles prächtig aus und trotzdem kommt
ein Regenschauer während die Maschine läuft, April halt.
Es soll auch keine 100%-Optimierung werden. Aber wenn die Waschmaschine so wie bisher um 7 Uhr in der Früh scharf gemacht wird, dann aber erst automatisch um 10 Uhr startet, ist schon viel gewonnen.
Nimm's hin. Bist in einer langen Schlange ganz hinten an, wennst endlich vorne an der Reihe bist läuft immernoch die gleiche Ansage vom Band die jetzt schon von weit weg zu hören ist.
Aber wenn die Waschmaschine
so wie bisher um 7 Uhr in der Früh scharf gemacht wird, dann aber erst
automatisch um 10 Uhr startet, ist schon viel gewonnen.
Jede einigermaßen moderne Waschmaschine hat eine Startzeitvorwahl, die besseren Spülmaschinen auch.
Jede einigermaßen moderne Waschmaschine hat eine Startzeitvorwahl
Hätte ich auch gedacht, aber scheint die Miele Mondia 1413 von Andreas nicht zu haben.
Hat sonst jede billigst-350€-Baumarkt-Maschine. Die noch billigeren haben eine elektromechanische Programmsteuerung die nehmen es nicht übel einfach per Funksteckdose angeschaltet zu werden...
Jede einigermaßen moderne Waschmaschine hat eine Startzeitvorwahl
Hätte ich auch gedacht, aber scheint die Miele Mondia 1413 von Andreas
nicht zu haben.
Hat sonst jede billigst-350€-Baumarkt-Maschine. Die noch billigeren
haben eine elektromechanische Programmsteuerung die nehmen es nicht übel
einfach per Funksteckdose angeschaltet zu werden...
Meine Miele (ca. 20 Jahre alt, läuft aber noch top) ist da irgendwo dazwischen. Startzeitvorwahl hat sie nicht, ist aber so weit "elektronifiziert", dass es mit einer Zeitschaltuhr nicht funktioniert.
Die Spülmaschine ist ca. 12 Jahre alt und leider auch keine Startzeitvorwahl.
Einen Batteriespeicher
habe ich nicht, obwohl man an den Wechselrichter einen anschließen
könnte. Momentan halte ich den aber für nicht rentabel.
Warum? 9 Monate im Jahr bin ich mit meinem Speicher weitgehend autark.
Was muss denn Deiner Meinung nach passieren, das so ein Speicher rentabel wird?
Ich habe einige Anlagen mit Speicher in Betrieb genommen und alle sind froh, das Sie etwas unabhängiger vom Netz sind.
Preislich ist so ein Speicher für jemanden, der sich eine PV-Anlage leisten kann eigentlich auch kein Ding mehr. Früher hat so einen Anlage ohne Speicher viel mehr gekostet.
Ich habe einige Anlagen mit Speicher in Betrieb genommen und alle sind
froh, das Sie etwas unabhängiger vom Netz sind.
Echt, deine Anlagen können sich vom Netz abkoppeln und auf Inselbetrieb wechseln damit sie nicht mit ihm untergehen. Oder ist diese Unabhängigkeit bloss Klinkenputzergeschwätz und ohne Netz läuft nichts ? Meist reicht ja nicht mal die Wechselrichterleistung für Küche und Durchlauferhitzer.
Preislich ist so ein Speicher für jemanden, der sich eine PV-Anlage
leisten kann eigentlich auch kein Ding mehr. Früher hat so einen Anlage
ohne Speicher viel mehr gekostet.
Ich dachte, man baut solche Anlagen um zu sparen, nicht als Prestigeobjekt um zu zeigen was man sich leisten kann.
Ich mache aus meinem Überschuss Warmwasser im Sommer.
Laß es und beschäftige Dich mit den schönen Dingen des Lebens. Selbst eine Spül- und Waschmaschine ziehen nur einen nennenswerten Strom während der kurzen Heizphase. Wenn da gerade eine Wolke vorbeikommt, war es das mit dem Eigenverbrauch. Ich empfehle zur Eigenverbrauchsoptimierung einen Pool. Da läuft den ganzen Sommer über die Pumpe, bei mir machte das etwa 6 kWh am Tag. Nachdem ich nun letztes Jahr einen Frequenzumrichter an der Pumpe einsetze, sind es nur noch 3.5 kWh. Alternativ zum Pool ein großes Exotenterrarium oder eine Cannabisplantage. Die ziehen auch gut Strom. Ach so, im Winter ist meist Esse mit viel PV-Strom....
Da ist tagelang der Himmel bedeckt aber man braucht langsam mal neue
Socken und Kaffeetassen, da sieht alles prächtig aus und trotzdem kommt
ein Regenschauer während die Maschine läuft, April halt.
Es klappt einfach nicht.
sehe ich ähnlich. Ich hab auch eine PV auf dem Dach aber mit Speicher und da sieht das schon ganz anders aus. Denn wenn der Speicher erstmal zu ein paar % gefüllt ist, würde auch eine Sonnenfinsternis kein Problem sein und problemlos überbrückt werden. Ich werde eähnliches tun, der Geschirrspüler (ein neuer Bosch) könnte jetzt schon via home assistant mit der PV Anlage gekoppelt werden, allerdings braucht der nur 1kWh wenn er Zeit hat. Das lohnt sich fast nicht. Bei der Waschmaschine und vor allem dem Trockner sehe ich da deutlich mehr Möglichkeiten. Diese werde ich mit Homematic IP Modulen ausrüsten, aber erst, wenn das restliche Haus damit ausgerüstet ist und funktioniert. Das wird erst im Sommer werden. Momentan muss halt Frau etwas mitdenken, wann sie die Maschinen startet. Dank de Batterie geht das aber auch Nachmittags dann noch, wenn der Tag sonnig genug war. Man hat so deutlich mehr Flexibilität. Klar kostet die Batterie extra, aber es ist halt Luxus. Du hast Miele Geräte, also offensichtlich ebenfalls einen gewissen Hang zum Extra Luxus. Sogesehen frage ich mich, wieso du beim Speicher geknausert hast. Auf die Inselfähigkeit hab ich aber bewusst verzichtet (Obwohl es die Technik könnte), denn das war es mir nicht wert. Wenn ich mir anschaue, wie viele Stromausfälle es in den letzten Jahren gab, ist das vollkommen rausgeschmissenes Geld, nochzumal das Internet dann sowieso tot ist. Bleibt noch Licht und Tv, den ich eh kaum nutze. Licht gibt's auch mit Taschenlampen oder Kerzen.
Wenn ich mir anschaue,
wie viele Stromausfälle es in den letzten Jahren gab, ist das vollkommen
rausgeschmissenes Geld, nochzumal das Internet dann sowieso tot ist.
Bleibt noch Licht und Tv, den ich eh kaum nutze. Licht gibt's auch mit
Taschenlampen oder Kerzen.
Ja, das muss man individuell betrachten. Bei mir gab es immer mal wieder Stromausfälle in der Nacht, aber auch am Tag - Mittelspannungsstöruung, weil sich mal wieder ein Baum oder Ast in die Freileitung verirrt hat.
Internet und Telefon funktionierten dabei immer problemlos, das Amt hat noch eine Batterie.
Der "dicke" Verbraucher im Geschirrspüler ist der Heizstab, der Pumpenmotor nimmt nicht sehr viel.
Jede moderne Waschmaschine / Geschirrspüler kann mit warmen Wasser befüllt werden.
Ich habe daher mit etwas Gefummel in der Küche unter der Spüle einen Mischer (35€) eingebaut, der dem Geschirrspüler ca 45 Grad warmes Wasser zuteilt. Somit muss der Geschirrspüler nur wenig bis nicht heizen, was den Verbrauch nicht unerheblich einschränkt und den WAF erhöht, da er auch schneller fertig ist. Bei der Waschmaschine dito.
Die beiden Geräte in die Haussteuerung mit einzubinden hätte das Problem des Verbrauches ja nur zeitlich verschoben, aber nicht verbessert. Ob ich das ca 15 Grad "warme" Wasser um 13:00 oder um 23:00 erwärme ändert ja nichts an der aufzuwendenden Energie.
Ob ich das ca 15 Grad "warme" Wasser um 13:00 oder um 23:00 erwärme
ändert ja nichts an der aufzuwendenden Energie.
Beim modernen Geschirrspüler kommt das zu Beginn des Spülgangs verwendete Wasser aus der Wassertasche, die beim letzten Spülgang befüllt wurde.
Das ist gut abgekühlt, weil man Eiweiss nicht mit 45 GradC abbekommt, sondern es bei so hoher Temperatur gerinnen würde, Stichwort Eiweisskleber.
Hat die Spülmaschine etwas rumgerödelt, wird das Eiweiss-Wasser in ihr aufgeheizt, sagen wir auf 55 GradC, damit wird dann mit Spülmittel gewaschen.
Danach kommen nur noch Spülgänge ohne Spülmittel um den Dreck auszuwaschen.
Zuletzt soll getrocknet werden, also wird ordentlich aufgeheizt damit alles warm ist und Wasser verdunstet, dann wird KALTES Wasser in die Wassertasche gelassen, damit es dort und nicht sm Geschirr kondensiert. Blod wenn das kalte Wasser bei dir schon 45 GradC hat, dann wird das Geschirr nicht trocken,,so ähnlich wie Plastikdinge in der Spülmaschine mangels Wärmekapazität nicht trocknen.
Noch blöder ist die Waschmaschine, die hat keine Wassertasche sondern startet bei dir mit 45 GradC und backt das Eiweiss erst mal ordentlich in die Wäsche ein, um es danach nicht mehr rausgespült zu bekommen. Zudem gibt es ha auch 30 Grad Wäsche was bei dir nicht klappt.
WENN, dann sollte man Maschinen mit 2 Anschlüssen, einen für warm und einen für kalt, nehmen. Die wissen dann, woher sie das Wasser beziehen. Bei der Spülmaschine gibt es aber wenig zu sparen.
seit kurzem habe ich ein PV-Anlage auf dem Dach. Einen Batteriespeicher
habe ich nicht,
Also hängen die Verbraucher direkt (via WR) an den Panels?
welche Leistungen stehen denn jetzt im Winter dabei zur Verfügung?
Ich habe mich vielleicht undeutlich ausgedrückt. Ich habe eine normale Überschusseinspeisung, was ich nicht verbrauche wird also eingespeist. 10kW auf der Süd-Westseite und 10kW auf der Nord-Ost-Seite meines Hauses (42° Dachneigung).
Anbei mal ein Screenshot von meinem Grafana-Dashboard, das die heute erzeugte PV-Leistung (gelb) und den Verbrauch (rot) zeigt. Bei mir im südlichen Bayern war heute ein sehr bewölkter Tag.
Von ca. 10 Uhr bis 12 Uhr war offenbar die Wärmepumpe in Betrieb (ca. 2,5kW Leistung). Während der stark bewölkten Phasen musste Strom vom Netz bezogen werden. Aber das ist immer noch besser als wenn sie von 7 bis 9 Uhr gelaufen wäre, wenn vom Dach noch nahezu nichts kommt.
Ein Speicher ist meiner Ansicht nach für mich nicht rentabel. Deswegen möchte ich zuerst die Betriebszeiten meiner größeren Verbraucher optimieren.
Später kann ich dann immer noch mit den aufgezeichneten Daten den Einfluss eines Speichers kostenmäßig simulieren und dann eventuell nachrüsten.
Deswegen
möchte ich zuerst die Betriebszeiten meiner größeren Verbraucher
optimieren.
Macht ja durchaus Sinn. Wann exakt Waschmaschine und Geschirrspüler am Tag laufen, ist ja relativ egal, Hauptsache sie sind fertig, wenn man nach Hause kommt.
Insofern ist da eine Startzeit-Vorwahl auf die voraussichtlichen Sonnenstunden schon ein guter Weg, besser zumindest als die hier im Forum so beliebten gedimmten Boiler-Heizstäbe.
Schade dass deine Geräte diese Funktion nicht von sich aus mitbringen, denn nur deswegen die Geräte auszuwechseln macht nun wiederum gar keinen Sinn.
Insofern ist dein Plan mit dem Relais an Türkontakt und Start-Taster schon garnicht so verkehrt.
Wenn ich das basteln würde, würde ich aber die Relais im Gerät selber verstauen, nur die Leitung mit dem Spulenstrom nach draußen führen, wg. EMV.
Insb. die Taster-Auswertung könnte eine lange Leitung übelnehmen.
Freilauf-Dioden würde ich doppelt ausführen, einmal direkt am Relais, einmal als Angst-Diode in der ESP32-Box.
Evtl. gehen auch Opto-Koppler statt Relais, Geschmackssache, müsste man ausmessen.
Beim modernen Geschirrspüler kommt das zu Beginn des Spülgangs
verwendete Wasser aus der Wassertasche, die beim letzten Spülgang
befüllt wurde.
Das ist gut abgekühlt, weil man Eiweiss nicht mit 45 GradC abbekommt,
sondern es bei so hoher Temperatur gerinnen würde, Stichwort
Eiweisskleber.
Hat die Spülmaschine etwas rumgerödelt, wird das Eiweiss-Wasser in ihr
aufgeheizt, sagen wir auf 55 GradC, damit wird dann mit Spülmittel
gewaschen.
Danach kommen nur noch Spülgänge ohne Spülmittel um den Dreck
auszuwaschen.
Zuletzt soll getrocknet werden, also wird ordentlich aufgeheizt damit
alles warm ist und Wasser verdunstet, dann wird KALTES Wasser in die
Wassertasche gelassen, damit es dort und nicht sm Geschirr kondensiert.
Blod wenn das kalte Wasser bei dir schon 45 GradC hat, dann wird das
Geschirr nicht trocken,,so ähnlich wie Plastikdinge in der Spülmaschine
mangels Wärmekapazität nicht trocknen.
Tja für den Sofasessel Experten tun sich da Abgründe auf. Ich bin eher der Praktiker. Meine Maschine läuft mit Warmwasser und Geschirr wird trotzdem trocken. Ab und zu muss ich ein grünes Fleckchen wegknubbeln, das war's aber auch schon mit dem Eiweiss-Armageddon.
Bei der Spülmaschine gibt es aber wenig zu sparen.
Auch wieder falsch, Stromverbrauch um 50% reduziert.
Der Verbrauch in kWh pro Waschgang ist uninteressant, ebenso bei der Waschmaschine: Den größten Verbrauch hat die Heizung mit gut 2kW, wenn auch nicht sonderlich lange. Wenn die Solaranlage diese nicht liefern kann, passt die Rechnung nicht.
Wenn die Solaranlage diese nicht liefern
kann, passt die Rechnung nicht.
deshalb hab ich ja eine Pufferbatterie. Damit egalisiert sich solches nämlich. Und wenn nicht genug Sonne da ist oder war, ist es sowieso egal. Nur ohne Batterie bist du bei einer Wolkenfront halt direkt auf Netzbezug angewiesen (für die Zeit der Abdunkelung) und das vorherzusagen halte ich doch für extrem schwierig. Also für mich ist so etwas nur sinnvoll, wenn man eine Batterie hat. Dann kann man Automatisierungen erstellen in der Art von: Wenn es sonnig werden soll und noch vor Mittag ist, die Maschine startbereit ist und / oder (je nach Füllstand) bereits eine entsprechende Menge Energie im Speicher und kein anderer Großverbraucher ist aktiv, dann starte das Programm. Ist die Maschine startbereit, es ist bereits nach Mittag und der Speicher ist nicht voll genug, dann starte das Programm trotzdem, denn das wichtigste ist, dass das Gerät fertig ist, wenn man heim kommt um die Maschine auszuräumen.
Hat jemand von euch schon mal etwas ähnliches gemacht
Oh ja, nennt sich manuelle Intelligenz, man versucht selbst, Geräte erst
einzuschalten, wenn Sonne zu erwarten ist, ganz ohne doofe Elektronik.
Vergiss es.
Da ist tagelang der Himmel bedeckt aber man braucht langsam mal neue
Socken und Kaffeetassen, da sieht alles prächtig aus und trotzdem kommt
ein Regenschauer während die Maschine läuft, April halt.
Es klappt einfach nicht.
Doch, das klappt. Man muss sich nur von der Vorstellung lösen, dass die PV eine 100%-Lösung ist.
Ich wasche immer PV-optimiert, wenn es geht. Das Warmwasser wird PV-optimiert gemacht, wenn es geht. Das Auto wird PV-optimiert geladen, wenn es eben geht.
Ich unterliege aber keinem innneren Zwang das zu tun. Wenn das Wetter schlecht ist? Dafür habe ich einen Stromanschluss, kalt geduscht wird auf keinen Fall und gewaschen wird auch.
Oft klappt es aber mit der PV.
Finanziell ist das "oft" das, was ins Gewicht fällt. Nicht die paar mal, wo es nicht klappt.
Diese komische Vorstellung von aberaberbaberimwinter hat man keinen Strom ist ziemlich dämlich. Es dreht sich nicht um 100%, sondern um 50-70% Reduktion.