Holger R. schrieb:
Die Schaltung ist grauenvoll.
ganz so schlimm ist es nicht, da gibt es schlimmeres
Die Basis-Anschlüße von T3/T4/T5 müßten ganz leicht vorgespannt werden.
müssen sie nicht, wenn das Ansteuersignal ausreichend groß ist.
Der Mikro-Verstärker mit T1/T2 ist grauenvoll.
Keine Temp-Kompasion
und falsche Arbeitspunkt Einstellung und Stabilisierung.
T1/T2 ist jetzt nicht unbedingt grauenvoll, denn es gibt sehr wohl eine Temp-Kompensation und der Arbeitspunkt ist nicht grundsätzlich falsch eingestellt und der Arbeitspunkt wird sogar stabilisiert.
Das ganze nennt sich Arbeitspunkteinstellung durch Spannungsgegenkopplung.
Wurde früher mal als Transistorgrundschaltungen gelehrt.
R22/R24 sind viel zu hoch, das kann keine vernüftige Verstärkung
ergeben.
Auch das ist nicht richtig. Grundsätzlich stimmt stimmt die Dimensionierung schon. Es kommt auf das Verhältnis von Kolletor- zu Basisvorwiderstand an und das ist hier nicht grundsätzlich falsch.
HolgerR
Zugegeben, das ist kein HiFi Vestärker mit 0,1% Klirrfaktor, aber das braucht man hier auch gar nicht. Allerdings macht der Verstärker auch bei einem Line Signal Sinn, denn der Benutzer will ja eben nicht die ganze Straße beschallen. Ein Einkoppeln des Line Signals hinter dem Vestärker wird deshalb nicht ausreichen. Deshalb mein Vorschlag es so zu machen:
Ein Line Ausgang bringt bei Vollaussteuerun 0dB (0,775V) was man so in
etwa braucht, um die Transistoren dazu zu bewegen die LEDs zum funkeln
zu bringen.
Da er ja nicht so extrem aufdrehen will, wird der Linepegel hinter dem Verstärker nicht reichen. Daher einfach das Mikrofon und R9 entfernen und ein Potentiometer (10k) an den Line klemmen und den Schleifer des Poti an C1 anschließen. Mit dem Poti kannst du dann den Line Pegel so einstellen, dass der Verstärker nicht übersteuert (die LEDs bei kleinstem Pegel schon loslegen) und dann wie bisher mit den bestehenden Potis das Ding nach deinen Wünschen einpegeln.
Dann sollte das auch für Zimmerlautstärke passen.
Viel Spass