[S] Lieferant für Bananenbuchsen

OP #7611091
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Was war denn nochmal BIL 10, war die kürzer? Es sieht so aus, wie Du das vermutest. Die "abgesägte" Röhre ist aber hinten auch vergoldet. Die Kappen sehen auch nicht nach Muttern aus, sind auch vergoldet und blöderweise lackiert.

Die Buchsen sind aus einer Frontplatte eines Analogrechners, die ich mal irgendwo erstanden habe. Ich vermute, daß die Buchsen sehr thermospannungsarm sind. Deshalb wüßte ich gerne, ob und wo man die noch bekommt. Mein Vorrat geht zur Neige.

#7611113
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Wenn es thermospannungsarm sein soll, empfehle ich Stecker und Buchsen aus dünnem gerollten Material. Da geht die Temperaturangleichung schneller.

Ansonsten wirbt Pomona mit Material aus gold-plated tellurium copper: Low Thermal EMF Patch Cords Special alloy plating and construction preserve the accuracy of microvolt and nanovolt measurement equipment. Designed to greatly minimize the effect of Thermal Electric Voltage

OP #7611120
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Andrew T. schrieb:

Sind nicht besonders thermospannungsarm, da vergoldet.

Bist Du Dir sicher, daß das nicht funktioniert? Die Thermospannung entsteht ja beim Übergang von einem Material ins andere, hier z.B. Gold-Messing. Und egal wie man es macht, wird diese Grenze zweimal mit unterschiedlichem Vorzeichen passiert. Der räumliche Abstand dürfte da auch keine Rolle spielen.

Aber ich sehe schon, die Buchsen scheint niemand mehr zu kennen.

Danke allerseits!

#7611172
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Michael S. schrieb:

Die "abgesägte" Röhre

Ohne Gewähr Hirschmann hatte jedenfalls sowas und vergoldet hatten die auch diverse Sachen. Eventuell Bi 20 aus Anhang, die unteren zwei Sachen im Bild

Bildquellen https://archive.org/details/hirschmann-stecker-buchsen-klemmen-ds-4-1962-63 https://archive.org/details/hirschmann-liste-l-9-juni-1951

Edit Schnepp hatte auch ""abgesägte" Röhre", konnte aber vollisolierte nicht finden

Angehängte Dateien:
#7611177
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aus hartem hitzebeständigem Material (Phenolharz?)

Aus ziemlich bröseligem Material, das durfte man nur mit Samthandschuhen anfassen. Man braucht zwei flache Gabelschlüssel, um die beiden Muttern anzuziehen, mit einer passenden Lötöse dazwischen. Am besten zuerst löten und dann einbauen, damit der Kunststoff nicht schmilzt. Gewinde wie gezeichnet M6*0,75.

Angehängte Dateien:
#7611641
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Ich denke mal die Hutmuttern hat der Analogrechnerhersteller aus dem Vollen drehen lassen. Vielleicht ist auch die ganze gelochte Gewindestange eine Sonderanfertigung. Bei manchen geschlossenen Buchsen konnte man auch das Melaminharzteil (wohl aus dem Ornaminwerk Minden;) abschrauben und sie so aus der Frontplatte nehmen ohne die Elektrik dahinter anfassen zu müssen.

Ähnlich offene Buchsen, aber ohne farbige Kappe, habe ich mal in einem Radio-Rim-Bausatz gesehen. Mischpult oder sowas, geschätzt 70er, allerhöchstens früheste 80er. Da war eine Platine mit geschraubten Bananensteckern versehen und die andere mit diesen Buchsen. Vielleicht war das ja dieselbe Baureihe ohne die farbige Kappe. RIM-Kataloge könnte es online geben.

Sonst sind offene Buchsen ja eher selten, weil man keine Katzen und Mäuse im Gehäuse haben will, die da durchklettern. Und Hutmuttern habe ich noch nie gesehen. Auch nicht an dem Analogrechner, den ich mal gefunden habe. :)

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