Diac prüfen mit Labornetzteil

Gast #7618845
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Hallo,

wenn ich einen Diac testen möchte ob er funktioniert oder defekt ist, dann kann ich das ja mit einem Labornetzteil machen. Diac an Plus und Minus klemmen Spannung langsam aufdrehen bis zur Schwellenspannung vom Diac wo er dann durchschaltet. Strombegrenz davor auf den passenden Stromwert einstellen, dann sollte der Diac durchschalten und ein Strom fließen. Wenn ich dann den Strom mit der Strombegrenzung senke bis unter den Haltestrom, dann muss er wieder sperren. Danach drehe ich den Diac um und mache den gleichen Test, damit ich sicher sein kann, dass beide Dioden im Diac funktionieren.

So kann ich ihn schnell mal prüfen ohne zusätzliche Schaltung.

Ist das so richtig?

(Firma: Funkenflug Industries) #7618948
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Der Schutzwiderstand ist sehr sinnvoll, weil dadurch, daß der DIAC erst bei etwa 30V zündet und einen evtl. vorhandenen Ausgangskondensator schlagartig bis auf wenige Volt entladen möchte, muss der nicht mal besonders groß sein, um den DIAC allein durch die gespeicherte Energie zu töten.

Gast #7619590
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Mit der Restspannung ist die Spannung gemeint, die am Diac abfällt, nachdem er durchgeschalten hat?

Man hat z.B. einen Diac der bei ca. 30V leitend wird, jetzt legt man die 30V an und der Diac schaltet durch und dann geht der Spannungsabfall am Diac auf ca. 22V runter.

Richtig?

Gast #7619593
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Michael schrieb:

Mit der Restspannung ist die Spannung gemeint, die am Diac abfällt, nachdem er durchgeschalten hat?

Ja.

Man hat z.B. einen Diac der bei ca. 30V leitend wird, jetzt legt man die 30V an und der Diac schaltet durch und dann geht der Spannungsabfall am Diac auf ca. 22V runter.

Richtig?

22V wäre arg viel. Üblich sind 5-8V.

#7619594
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Mein Gott. ;-)

Man verschalte einen z.B. 5 kOhm Widerstand in Reihe mit einer Parallelschaltung aus dem zu prüfenden Diac mit einem Spannungsmesser, das ganze an einem einstellbaren Netzteil mit mindestens 40 V.

Dann stelle man das Netzteil von 0 hinauf; bei Erreichen von z.B. 30 V (typabhängig!) bricht dann die gemessene Spannung auf (1...2)V zusammen, wenn das Teil i.O. ist.

Desgleichen bei umgedrehtem Probanden.

Gast #7619605
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H. H. schrieb:

Michael schrieb:

Mit der Restspannung ist die Spannung gemeint, die am Diac abfällt, nachdem er durchgeschalten hat?

Ja.

Man hat z.B. einen Diac der bei ca. 30V leitend wird, jetzt legt man die 30V an und der Diac schaltet durch und dann geht der Spannungsabfall am Diac auf ca. 22V runter.

Richtig?

22V wäre arg viel. Üblich sind 5-8V.

Ich meinte damit, das er von 30V auf ca. 22V runter geht, das sind ja um die 8V weniger.

Viele Grüße

#7619608
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Motopick schrieb:

Ich hab in jungen Jahren Thyristoren immer mit Glimmlampen gezuendet. Wenn die "Blinken" sollten, brauchte es schon einen Kondensator dazu. Ich wuerde eher denken, dass die parasitaere Kapazitaet eines DIAC dafuer viel zu klein ist, um den Kippgenerator zu machen.

So kann man den Diac auch testen. Statt dem DVM dann einen Oszi nehmen und man kann Zünd- und Löschspannung anhand der Kästchen auszählen, oder bei einem DSO direkt ablesen.

#7619612
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Das Knattern hört sich natürlich nicht so an wie ein Zweitaktmotor von einem Trabbi oder von einer 250er MZ. Es ist kein lautes akustisches Knattern, sondern nur von optischer Natur auf dem Oszilloskop sichtbar.

Motopick schrieb:

Ich wuerde eher denken, dass die parasitaere Kapazitaet eines DIAC dafuer viel zu klein ist, um den Kippgenerator zu machen.

Ich werde das jetzt mal eben testen. Da mein 20V Labornetzteil nicht ausreicht, werde ich noch eine 24V Festspannungsquelle in Serie schalten. Dann kann ich mit verschiedenen Vorwiderständen von 24V bis 44V stufenlos rumexperimentieren.

Da die 24V Quelle keine Strombegrenzung hat, nützt die in Reihe geschaltete Strombegrenzung des Labornetzteils auch nichts!

#7619640
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Michael schrieb:

Du hast selber gesagt, das es 5V bis 8V sind. Was ist jetzt Unsinn?

Es ist für die Betrachtung ein Unterschied, ob du die Spannung am Widerstand oder am Diac misst. H. H. hat die Spannung am Diac gemeint. Wie schon erwähnt, schau dir mal die Kennlinie an: https://de.wikipedia.org/wiki/Diac#Kennwerte Es ist allerdings richtig, dass die Spannung am Diac vom Strom abhängt, d.h. je nach Wert des Widerstandes kann die Spannung auch deutlich größer sein als die von H. H. genannten 5V bis 8V.

Gast #7619650
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Dietrich L. schrieb:

Michael schrieb:

Du hast selber gesagt, das es 5V bis 8V sind. Was ist jetzt Unsinn?

Es ist für die Betrachtung ein Unterschied, ob du die Spannung am Widerstand oder am Diac misst. H. H. hat die Spannung am Diac gemeint. Wie schon erwähnt, schau dir mal die Kennlinie an: https://de.wikipedia.org/wiki/Diac#Kennwerte Es ist allerdings richtig, dass die Spannung am Diac vom Strom abhängt, d.h. je nach Wert des Widerstandes kann die Spannung auch deutlich größer sein als die von H. H. genannten 5V bis 8V.

Ich meinte ja auch die Spannung am Diac. Messe ich die Spannung am Diac, dann geht die hoch bis 30V. Ab ca. 30V öffnet der Diac und die Spannung die dann am Diac abfällt ist dann um die 22V. Die restlichen 8V fallen am Widerstand ab.

Das ganze wurde mit einem DB3 Diac gemessen.

Deshalb kann ich die Aussage nicht ganz nachvollziehen.

SG

#7619873
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Dieter D. schrieb:

Marcel V. schrieb:

werde ich noch eine 24V Festspannungsquelle in Serie schalten.

Viele zusammengehängte 9V-Batterien und Vorwiderstand gehen auch. Aber Vorsicht beim Zusammenhängen, weil damit haben sich schon genügend ins Jenseits befördert.

Jenseits zwar nicht aber das tut weh! In meiner Jugend hatte jemand mal ganz viele 9 Volt Blöcke entsorgt und ich habe damit gespielt. Nach meiner Erinnerung waren das ca. 1 Meter zusammengesteckte Blöcke, AUA

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