wenn ich einen Diac testen möchte ob er funktioniert oder defekt ist, dann kann ich das ja mit einem Labornetzteil machen.
Diac an Plus und Minus klemmen Spannung langsam aufdrehen bis zur Schwellenspannung vom Diac wo er dann durchschaltet. Strombegrenz davor auf den passenden Stromwert einstellen, dann sollte der Diac durchschalten und ein Strom fließen. Wenn ich dann den Strom mit der Strombegrenzung senke bis unter den Haltestrom, dann muss er wieder sperren. Danach drehe ich den Diac um und mache den gleichen Test, damit ich sicher sein kann, dass beide Dioden im Diac funktionieren.
So kann ich ihn schnell mal prüfen ohne zusätzliche Schaltung.
Passt, aber Restspannung im eingeschalteten Zustand beachten. Und ein Widerstand zur Strombegrenzung ist sinnvoll, das NT hat ja einen Kondensator am Ausgang.
Wenn dein Labornetzteil seinen Namen zu Recht trägt und keine komischen Strompeaks am Ausgang erzeugt (z.B. wegen Regelzeitkonstante oder Ausgangselkos) dürfte das passen.
Ich würde immer zusätzlich einen Strombegrenzungs-/Angstwiderstand in Serie schalten.
Der Schutzwiderstand ist sehr sinnvoll, weil dadurch, daß der DIAC erst bei etwa 30V zündet und einen evtl. vorhandenen Ausgangskondensator schlagartig bis auf wenige Volt entladen möchte, muss der nicht mal besonders groß sein, um den DIAC allein durch die gespeicherte Energie zu töten.
Mit der Restspannung ist die Spannung gemeint, die am Diac abfällt, nachdem er durchgeschalten hat?
Man hat z.B. einen Diac der bei ca. 30V leitend wird, jetzt legt man die 30V an und der Diac schaltet durch und dann geht der Spannungsabfall am Diac auf ca. 22V runter.
Mit der Restspannung ist die Spannung gemeint, die am Diac
abfällt,
nachdem er durchgeschalten hat?
Ja.
Man hat z.B. einen Diac der bei ca. 30V leitend wird, jetzt legt man die
30V an und der Diac schaltet durch und dann geht der Spannungsabfall am
Diac auf ca. 22V runter.
Man verschalte einen z.B. 5 kOhm Widerstand in Reihe mit einer Parallelschaltung aus dem zu prüfenden Diac mit einem Spannungsmesser,
das ganze an einem einstellbaren Netzteil mit mindestens 40 V.
Dann stelle man das Netzteil von 0 hinauf; bei Erreichen von
z.B. 30 V (typabhängig!) bricht dann die gemessene Spannung
auf (1...2)V zusammen, wenn das Teil i.O. ist.
Man verschalte einen z.B. 5 kOhm Widerstand in Reihe
5k sind schon zu viel. Sobald die 30V erreicht sind, wird der Diac zünden und wird niederohmig. Plötzlich spürt der Diac, dass der Haltestrom zu klein ist und wird wieder hochohmig.
Das Spiel oszilliert immer hin und her und der Diac fängt an zu knattern.
Das Spiel oszilliert immer hin und her und der Diac fängt an zu
knattern.
Ich hab in jungen Jahren Thyristoren immer mit Glimmlampen gezuendet.
Wenn die "Blinken" sollten, brauchte es schon einen Kondensator dazu.
Ich wuerde eher denken, dass die parasitaere Kapazitaet eines DIAC
dafuer viel zu klein ist, um den Kippgenerator zu machen.
Mit der Restspannung ist die Spannung gemeint, die am Diac
abfällt,
nachdem er durchgeschalten hat?
Ja.
Man hat z.B. einen Diac der bei ca. 30V leitend wird, jetzt legt man die
30V an und der Diac schaltet durch und dann geht der Spannungsabfall am
Diac auf ca. 22V runter.
Richtig?
22V wäre arg viel. Üblich sind 5-8V.
Ich meinte damit, das er von 30V auf ca. 22V runter geht, das sind ja um die 8V weniger.
Ich hab in jungen Jahren Thyristoren immer mit Glimmlampen gezuendet.
Wenn die "Blinken" sollten, brauchte es schon einen Kondensator dazu.
Ich wuerde eher denken, dass die parasitaere Kapazitaet eines DIAC
dafuer viel zu klein ist, um den Kippgenerator zu machen.
So kann man den Diac auch testen. Statt dem DVM dann einen Oszi nehmen und man kann Zünd- und Löschspannung anhand der Kästchen auszählen, oder bei einem DSO direkt ablesen.
Das Knattern hört sich natürlich nicht so an wie ein Zweitaktmotor von einem Trabbi oder von einer 250er MZ. Es ist kein lautes akustisches Knattern, sondern nur von optischer Natur auf dem Oszilloskop sichtbar.
Ich wuerde eher denken, dass die parasitaere Kapazitaet eines DIAC
dafuer viel zu klein ist, um den Kippgenerator zu machen.
Ich werde das jetzt mal eben testen. Da mein 20V Labornetzteil nicht ausreicht, werde ich noch eine 24V Festspannungsquelle in Serie schalten. Dann kann ich mit verschiedenen Vorwiderständen von 24V bis 44V stufenlos rumexperimentieren.
Da die 24V Quelle keine Strombegrenzung hat, nützt die in Reihe geschaltete Strombegrenzung des Labornetzteils auch nichts!
Ich meinte damit, das er von 30V auf ca. 22V runter geht, das sind ja um
die 8V weniger.
Unsinn.
Warum ist das Unsinn?
Nachdem er durchgeschalten hat, ging die Spannung die am Diac abfällt von 30V auf ca. 22V zurück. Der Rest ist am Widerstand abgefallen. Habe es gerade in einem Video gesehen.
Du hast selber gesagt, das es 5V bis 8V sind.
Was ist jetzt Unsinn?
Es ist für die Betrachtung ein Unterschied, ob du die Spannung am Widerstand oder am Diac misst. H. H. hat die Spannung am Diac gemeint.
Wie schon erwähnt, schau dir mal die Kennlinie an: https://de.wikipedia.org/wiki/Diac#Kennwerte
Es ist allerdings richtig, dass die Spannung am Diac vom Strom abhängt, d.h. je nach Wert des Widerstandes kann die Spannung auch deutlich größer sein als die von H. H. genannten 5V bis 8V.
Meine Krabbelkiste enthält leider keinen Diac mehr zum testen. Ich könnte aber am Montag von der Arbeit heimlich einen Diac klauen und unauffällig mit nach Hause nehmen. 🤔
Du hast selber gesagt, das es 5V bis 8V sind.
Was ist jetzt Unsinn?
Es ist für die Betrachtung ein Unterschied, ob du die Spannung am
Widerstand oder am Diac misst. H. H. hat die Spannung am Diac gemeint.
Wie schon erwähnt, schau dir mal die Kennlinie an:
https://de.wikipedia.org/wiki/Diac#Kennwerte
Es ist allerdings richtig, dass die Spannung am Diac vom Strom abhängt,
d.h. je nach Wert des Widerstandes kann die Spannung auch deutlich
größer sein als die von H. H. genannten 5V bis 8V.
Ich meinte ja auch die Spannung am Diac.
Messe ich die Spannung am Diac, dann geht die hoch bis 30V. Ab ca. 30V öffnet der Diac und die Spannung die dann am Diac abfällt ist dann um die 22V. Die restlichen 8V fallen am Widerstand ab.
Das ganze wurde mit einem DB3 Diac gemessen.
Deshalb kann ich die Aussage nicht ganz nachvollziehen.
Deshalb kann ich die Aussage nicht ganz nachvollziehen.
Dann zeig mal die Quelle, wo und wie das gemessen wurde.
Wie du im Diagramm bei Wikipedia sehen kannst hängt die Spannung ja auch vom Strom ab. Daher kann je nachdem, wie gemessen wurde, auch 22V am Diac auftreten.
Messe ich die Spannung am Diac, dann geht die hoch bis 30V. Ab ca. 30V
öffnet der Diac und die Spannung die dann am Diac abfällt ist dann um
die 22V. Die restlichen 8V fallen am Widerstand ab.
Das passt schon, siehe Anhang. Da steht Spannungsänderung dV min. 5V und Restspannung Vo am eingeschalteten Diac min. 5V.
werde ich noch eine 24V Festspannungsquelle in Serie
schalten.
Viele zusammengehängte 9V-Batterien und Vorwiderstand gehen auch. Aber Vorsicht beim Zusammenhängen, weil damit haben sich schon genügend ins Jenseits befördert.
Viele zusammengehängte 9V-Batterien und Vorwiderstand gehen auch. Aber
Vorsicht beim Zusammenhängen, weil damit haben sich schon genügend ins
Jenseits befördert.
Das ist immer noch deutlich mehr als die Restspannung an einem
durchgeschalteten Triac. Für die typische Anwendung "Steuerung
eines Triacs" ist das aber ausreichend. Anfänglich hat man für
diesen Zweck übrigens auch Glimmlampen genommen.
werde ich noch eine 24V Festspannungsquelle in Serie
schalten.
Viele zusammengehängte 9V-Batterien und Vorwiderstand gehen auch. Aber
Vorsicht beim Zusammenhängen, weil damit haben sich schon genügend ins
Jenseits befördert.
Jenseits zwar nicht aber das tut weh! In meiner Jugend hatte jemand mal ganz viele 9 Volt Blöcke entsorgt und ich habe damit gespielt. Nach meiner Erinnerung waren das ca. 1 Meter zusammengesteckte Blöcke, AUA
30mA bei 22V? Etwas arg viel für den kleinen DB3 ...
Statisch ja, aber betrachte den typischen Betrieb dieser Teile. Man nimmt die Spannung von der oberen Anode des Triacs, sobald es zündet, ist die weg und der/das Diac stromfrei.
Jenseits zwar nicht aber das tut weh! In meiner Jugend hatte jemand mal
ganz viele 9 Volt Blöcke entsorgt und ich habe damit gespielt. Nach
meiner Erinnerung waren das ca. 1 Meter zusammengesteckte Blöcke, AUA