Hallo,
ich beschäftige mich aktuell mit Leistungselektronik und jetzt steht in meinem Buch, dass ein Transformator keinen Gleichstrom überträgt. Okay, klingt einleuchtend. Aber ganz klar ist es nicht. Es geht um die angehängte Schaltung.
Der Transformator überträgt ganz normal die Wechselspannung. Der Strom ist jedoch nichtlinear verzerrt durch die Diode. Während der positiven Halbwelle (bei einer idealen Diode) kommt der Strom gleichphasig an der Last R an. Während der negativen Halbwelle wird der Stromfluss von der Diode blockiert.
Dieses Stromsignal beinhaltet sowohl einen Wechselspannungsanteil, als auch einen Gleichstromanteil. Der Strom kommt vom Transformator. Wie bitteschön wird denn der Gleichstromanteil übertragen?
Meine Ideen:
- der Gleichstromanteil sorgt nach der Lenzschen Regel für ein statisches Magnetfeld, welches dem in der Primärwicklung erzeugten Magnetfeld entgegengerichtet ist. In der Primärwicklung müsste folglich ebenso ein Gleichstromanteil fließen, um den magnetischen Fluss konstant zu halten. Der magnetische Fluss sollte konstant bleiben, denn auf der Primärseite wird einen Spannung aufgeprägt. Es gilt dann für den magnetischen Fluss Phi = integral u dt .
