Micro FPGA von TI :-)

Gast #7628200
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Vanye R. schrieb:

Schaut mal, es gibt was neues:

https://www.ti.com/product/de-de/TPLD1201

Interessant oder?

Nö, für programmierbare Logik völlig uninteressant da zu arm an Gattern. Wenn ich recht zähle sind es weniger als 10 programmierbare LUT's. Demnächst kommt noch einer und bezeichnet ein einzelnes RC-Glied als "Micro-Analog-Computer" ...

Also das taugt gerade mal zum Sequenzen einer Stromversorgung, also was man sonst mit ein paar 74xxx Krümeln macht.

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OP #7628264
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Nö, für programmierbare Logik völlig uninteressant da zu arm an Gattern.

Ja, wir Kunden wollen immer mehr. :)

Ich versuch mal so ein Dingen zum spielen zu bekommen. Und es bleibt ja die Hoffnung das demnaechst noch mehr kommen weil sich sonst der Aufwand vermutlich nicht lohnt. Ueberhaubt muss man sich Fragen wie dich die Entwicklung damit vorstellen. Ausserdem steht natuerlich noch die Frage im Raum was sowas kosten soll. Wenn es billig genug ist kann man es ja also eine Art Allerweltsloesung fuer viele Aufgaben ansehen.

Vanye

Gast #7628268
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Vanye R. schrieb:

Wenn es billig genug ist kann man es ja also eine Art Allerweltsloesung fuer viele Aufgaben ansehen.

Das bleibt wohl weiterhin eher unseren Mikrocontrollern vorbehalten. Außer dem erweiterten Temperaturbereich sehe ich eigentlich nur Nachteile. Bis hin zu den bastlerunfreundlichen Gehäusen.

Gast #7628273
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Ja, wir Kunden wollen immer mehr. :)

Ja, auch Gasmasken für Elche ...

Und es bleibt ja die Hoffnung das demnaechst noch mehr kommen weil sich sonst der Aufwand vermutlich nicht lohnt.

Das ist halt Marktwirtschaft, man weiss nie, ob sich der Aufwand für einen IC-Hersteller lohnt, weil man den Bedarf für die nächsten Jahre nicht aus der Glaskugel lesen kann. Abgesehen davon, es gibt solche integrierten (PowerSupply)-Sequencer schon seit Jahrzehnten und werden von den (TI-) FAE's wie SauerBier angeboten.

Ueberhaubt muss man sich Fragen wie dich die Entwicklung damit vorstellen.

Naja die "Entwicklung" besteht darin, das man das ins PCB neben die Power Supply klatscht und im Layout die PowerGood-Leitungen dahin zieht. Und dann mit der KlickiKacki Software irgendwas zusammenkonfiguriert. Dabei lernt man weder VHDL/Verilog noch P&R/STA Constraints stricken, eben garnichts was eine FPGA Entwicklung ausmacht.

Und dann brauchts wohl noch einen extra Programmer ... Anbei ein Screenshot, die Software zeigt wohl die Maximal komplexe Software die damit realisierbar ist.

Ausserdem steht natuerlich noch die Frage im Raum was sowas kosten soll. Wenn es billig genug ist kann man es ja also eine Art Allerweltsloesung fuer viele Aufgaben ansehen.

Und welche "vielen Aufgaben" sollen das sein? Das Ding taugt doch nicht mal als I2C-Slave oder als Encoder für eine 7-Segment-Anzeige! Also wenn der PCB-Designer das nicht mit seinen Kenntnissen aus digitalen Schaltungsdesign aus (NAND)/Gattern designt, nimmt man einen mageren 8 bit µC für unter einen Dollar für diesen Pillepalle.

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#7631388
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Klar P. schrieb:

nimmt man einen mageren 8 bit µC für unter einen Dollar für diesen Pillepalle.

Viel Spass wenn dein IGBT einen satten Kurzschluss für (immerhin) 10 µs überlebt und du genau den schützen sollst.

Geht natürlich auch mit ein paar OPs, Widerständen und NAND Gattern. Passt dann leider nicht mehr ins Budget einer Massenanwendung.

P. S. schrieb:

erinnert mich an die GreenPAK Bausteine

Vielleicht hat jemand bei TI ein paar Millionen Stück "so wie GreenPAK aber aus den USA" bestellt. who knows.

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