dämliches Problem: Ich habe eine Powerstation, die den 12 Volt Ausgang dauerhaft deaktiviert, wenn über längere Zeit kein Verbraucher Energie benötigt. Eigentlich ja eine gute Idee.
Ich möchte die Powerstation aber dieses Jahr als Energiequelle für den Wohnwagen nutzen, wenn wir mal ne Zwischenübernachtung machen. Da ist es Nachts natürlich doof, wenn ich erst durch den dunklen WW stapfen muss, um die Powerstation anzustellen, damit dann die 12 Volt Beleuchtung im WW funktioniert.
Nun möchte ich an den 12 Volt Ausgang der Powerstation einen "Verbraucher" anschließen, der verhindert, dass die Powerstation sich ausschaltet.
Am besten wäre eine regelbare Last, damit ich mich langsam an das Minimum herantasten kann. Und noch besser wäre etwas, was nur alle paar Minuten diese Last verursacht.
Klar, du koenntest dir einen Mikrcontroller programmieren, oder falls
du das nicht kannst mit zwei ICM7555 oder einem CD4538 eine Schaltung
erzeugen die alle x Minuten fuer x Millisekunden einen Highpegel
liefert und damit kurz einen Transistor schaltet der mit einem
Widerstand eine minimal notwendige Last an deinen Ausgang schaltet.
Eigentlich ein kleines und wenig aufwendiges Anfaengerprojekt.
Also leg los, lade dir die Datenblaetter runter und lese sie.
Kannst z.B. mit einem 555 geeignete Lastimpulse erzeugen. Das wäre aber schade um die viele vergeudete Energie (Eigenverbrauch). Würde lieber kleines autarkes "Nachtlicht mit Bewegungsmelder Batteriebetrieben" favorisieren. Gibt es bei A*n.
Nun möchte ich an den 12 Volt Ausgang der Powerstation einen
"Verbraucher" anschließen, der verhindert, dass die Powerstation sich
ausschaltet.
Die wertvolle Energie sollte man nicht einfach verheizen. Wenn die PS gleichzeitig Strom liefern und aufnehmen kann, könnte man einen StepUp-Wandler von der PS versorgen lassen, der seinerseits in die PS einspeist.
Die wertvolle Energie sollte man nicht einfach verheizen. Wenn die PS
gleichzeitig Strom liefern und aufnehmen kann, könnte man einen
StepUp-Wandler von der PS versorgen lassen, der seinerseits in die PS
einspeist.
Interessante Idee 👍, allerdings nehme ich an, dass die verheizte Energie (alle paar Minuten für vielleicht eine Sekunde) in der Praxis irrelevant bzw. den Step-Up nicht wert ist.
Ein typischer Einsatzfall für eine 7555 (CMOS-Version der 555), bei der man Ein- und Ausschaltzeit sehr komfortabel bestimmen kann. (Unkomfortabel geht das auch mit nur zwei Transistoren). Dazu ein Leistungstransistor und ein Lastwiderstand.
Würde lieber kleines autarkes "Nachtlicht mit Bewegungsmelder
Batteriebetrieben" favorisieren. Gibt es bei A*n.
Ja, wenn es nur um Licht geht, wäre das die Lösung. Allerdings gibt es noch die Klospülung und auch die Wasserhähne, die 12 Volt brauchen. Daher will ich die komplette 12V Schiene versorgen.
Interessante Idee 👍, allerdings nehme ich an, dass die verheizte
Energie (alle paar Minuten für vielleicht eine Sekunde) in der Praxis
irrelevant bzw. den Step-Up nicht wert ist.
Das dachte ich mir auch.
Ein typischer Einsatzfall für eine 7555 (CMOS-Version der 555), bei der
man Ein- und Ausschaltzeit sehr komfortabel bestimmen kann.
OK, der 555 ist ja jetzt ein paar mal genannt worden. Ich schau mir das mal an. Vielen Dank für die Info.
Nachtrag: Da fällt mir ein, dass meine Power Station sowohl einen 12 V- Ausgang für Verbraucher als auch einen 12 V-Eingang zum Laden hat und gleichzeitig Strom liefern und aufnehmen kann. Was da passiert, müsste ich mal ausprobieren.
Was für eine PS ist denn das genau,???
die schützt sich ja quasi auch selbst ,die hat ja auch dann einen Eigenverbrauch wenn die an ist.
Zumindest das Ding nicht so überbrücken, dass sich der Akku komplett tief entlädt.
Vielleicht an einer entfernten Stelle einen Taster überbrücken, sodass man die dann aus der Ferne starten kann.
Sonst einfach mal einen ganz niedrigen Verbraucher anschließen 12 Volt.
Als da wäre, beispielsweise ein 12 Volt Netzteil was nicht abschaltet die haben ja meistens so 0,1 Watt. Oder mit Hilfe eines Temperaturschalters und einer kleinen Lampe die angeht durch die Wärme das Ding wieder ausgeht und dann irgendwie 5 Minuten hast du dann… z.B. einstellbares Bimetallschalter.
Aber sinnig wäre, irgendetwas womit du beispielsweise einen Handy Akku oder irgendeinen Akku von der Taschenlampe wieder auflädt, damit du dann quasi die Energie nicht voll verlierst…………..
Vor allem weil die Powerstation möglicherweise einen StepUp drin hat, der auch im Leerlauf Strom verbraucht und so den Akku langsam aber sicher leernuckelt.
Als da wäre, beispielsweise ein 12 Volt Netzteil was nicht abschaltet
die haben ja meistens so 0,1 Watt.
Das reicht leider nicht aus. Ich meine es sind 5 Watt, die benötigt werden, damit die nicht abschaltet.
Aber sinnig wäre, irgendetwas womit du beispielsweise einen Handy Akku
oder irgendeinen Akku von der Taschenlampe wieder auflädt, damit du dann
quasi die Energie nicht voll verlierst
Die sind halt irgendwann voll und dann wird nicht mehr genug verbraucht.
Na ja wenn der Akku voll ist, lädst du damit halt die Powerstation……….
dann hat man dann noch irgendwie einen kleines Solarmodul auf den Dach,
so mit dürfte das eigentlich hinkommen.
Die wertvolle Energie sollte man nicht einfach verheizen. Wenn die PS
gleichzeitig Strom liefern und aufnehmen kann, könnte man einen
StepUp-Wandler von der PS versorgen lassen, der seinerseits in die PS
einspeist.
und so wurde versehentlich das Pepetuum Mobile erfunden, als der Stepup auf Wirkungsgrad >100% eingestellt wurde ....
Eine Schaltung basteln welche erkennt ob eine Last anliegt und dann die Powerstation einschaltet? Sollte sich sparsam machen lassen. Eigentlich würde ich erwarten dass die Station das schon kann...
Da fällt mir ein, dass meine Power Station sowohl einen 12 V-
Ausgang für Verbraucher als auch einen 12 V-Eingang zum Laden hat und
gleichzeitig Strom liefern und aufnehmen kann. Was da passiert, müsste
ich mal ausprobieren.
Ich habe auch solche Power-Stationen und eben festgestellt, daß bei dem einen Typ der 12V-Ausgang wohl in der Minus-Leitung mit einem N-Mosfet auf den internen LFP-Akku geschaltet wird. Die Minus-Leitung des Ladeeingangs liegt aber fest am Akku, so daß man mit 2 DC5521-Steckern direkt an den internen Akkku kommt (Minus holt man sich vom Ladeeingang, Plus vom 12V-Ausgang), ohne die Station einzuschalten. Man braucht dann also die Station nicht aufwecken, hat aber auch keine Überstrom- und Unterspannungsabschaltung mehr.
so daß man mit 2 DC5521-Steckern
direkt an den internen Akkku kommt (Minus holt man sich vom Ladeeingang,
Plus vom 12V-Ausgang), ohne die Station einzuschalten. Man braucht dann
also die Station nicht aufwecken, hat aber auch keine Überstrom- und
Unterspannungsabschaltung mehr.
Interessant. Zumindest mal einen Versuch wert. Wobei mir die Tiefentladung zu riskant wäre.
Nein, ich möchte keine Änderungen an der Powerstation selbst vornehmen.
Die wird auch noch anders genutzt.
Was ist daran falsch, eine Buchse einzubauen, die die Taster nach aussen führt? Das machts universell und mit ein bisschen Geschick kann diese Buchse auch gleich den Funkempfänger versorgen.
Dann betätige den Einschalter mit einem Modellbauservo... Oder verkaufe die Powerstation und kaufe stattdessen eine, die das Ganze von sich aus kann, spart wahrscheinlich noch Geld gegenüber einer Selbstbastelei.
Ist das hier ein Elektronikforum oder nicht? Diese ständigen Kommentare, dass es sich eh nicht lohnt. Dann muss sich ja eh keiner mehr mit Elektronik befassen, der Chinese wird schon was passendes liefern, oder auch nicht...
Das ganze mit der Rückspeisung ist henau so Blödsinn, angenommen es gibt einen Impuls von 1 Sekunde alle 3 Min sind das unter 30mW durchschnittlich, was wollt ihr denn da mit erheblichem Aufwand Zurückspeisen? Genau so hat noch jede Power Station, die ich gesehen habe, die Ausgänge abgeschaltet, wenn der Akku entladen war.
@Martin B.
Schaue mal, wie oft tatsächlich ein Impuls nötig ist um die Station wach zu halten und wie lange der in etwa sein muss. Oft haben die Stationen parallel zum 12v Ausgang eine Zigarettenanzünderbuchse, da könnte man die Schaltung ja zb. in einen Stecker verbauen der dort angesteckt ist.
Wenn du die Zeiten weißt und Probleme mit der Schaltung hast kannst du dich ja melden, da findet sich eine Lösung.
Ist das hier ein Elektronikforum oder nicht? Diese ständigen Kommentare,
dass es sich eh nicht lohnt.
Da kann ich nur zustimmen. Es geht doch wohl im erster Linie um
Bewusstseinserweiterung und Erkenntnisgewinn. .-)
Schaue mal, wie oft tatsächlich ein Impuls nötig ist um die Station wach
zu halten und wie lange der in etwa sein muss.
Muss er noch nicht mal. Das charmante an einer analogen Loesung mit 7555
oder 4538 (wuerde ich bevorzugen) waere ja das die Schaltung zwei kleine
Trimmer haben kann wo man die Zeiten dann in der Praxis passend einstellt
und nur wenn man sich zu grob verschaetzt hat muesste man nochmal
einen Kondensator umloeten.
Jetzt hat mich der Ehrgeiz gepackt. Ich hab das Video noch nicht angesehen. Ich hab gestern noch ein bisschen gelesen. Ich werde es mal mit einem 555 probieren. Ich glaube ich hab noch einen hier liegen.
Es ist dann ein astabieler Multivibrator, richtig?
?? Nimm eine 555 ähnliche Lösung wie z.B. https://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0206115.htm oder µC wenn es unbedingt sein muß. Allerdings schmälert der ständige Eigenverbrauch der Powerstation die nutzbare Akkukapazität. Meine Lösung wäre unabhängig davon meine oben beschriebene Sensorlampe und evtl. ein Knopf der kurzzeitig einen sinnvollen Verbraucher in Deinem Netz anschaltet oder mit 5W-Licht simuliert (wenn wirklich Bedarf besteht).
Ist das hier ein Elektronikforum oder nicht? Diese ständigen Kommentare,
dass es sich eh nicht lohnt.
Eine Lösung mit Fernbedienung oder automatischer Erkennung der Last wäre doch die interessantere bastlerische Herausforderung als einfach nur die Energie zu verheizen und würde sich damit mehr lohnen.
Schaue mal, wie oft tatsächlich ein Impuls nötig ist um die Station wach
zu halten und wie lange der in etwa sein muss.
Ja:
Wie oft mindestens
Wie lange mindestens
Ich ergänze:
Welche Leistung mindestens
Wenn es reicht, alle 10 Minuten für eine Sekunde 100 mA (1,2 W) anzufordern, ist die Diskussion um "Leistung verbraten zu vermeiden" mehr als absurd. Selbst dann, wenn die 10 oder 100-fache Leistung (bzw. weniger bzw mehr Zeit) erforderlich ist. Der Stand-by Verbrauch wird erheblich höher sein.
Ich habe eine Powerstation, die den 12 Volt Ausgang dauerhaft
deaktiviert, wenn über längere Zeit kein Verbraucher Energie benötigt.
Eigentlich ja eine gute Idee.
Ich möchte die Powerstation aber dieses Jahr als Energiequelle für den
Wohnwagen nutzen, wenn wir mal ne Zwischenübernachtung machen. Da ist es
Nachts natürlich doof, wenn ich erst durch den dunklen WW stapfen muss,
um die Powerstation anzustellen, damit dann die 12 Volt Beleuchtung im
WW funktioniert
Und, glaubst du nicht, dass das Abschalten einen Grund hat ?
Weil die Powerstation einen Spannungswandler auf 12V enthält, der auch ohne Last so viel Eigenstromverbrauch hat, dass deine Powerstation am nächsten Morgen leer ist ?
Der Hersteller weiss schon, warum er so eine Schaltung aufwändig und teuer dazubaut, die du nun überlisten willst.
Kauf dir eine ordentliche Powerstation mit einem Spannungswandler mit geringem Standby-Verbrauch oder besser gleich einen 12V Akku drin.
Dann geht es höchstens noch um einen Spannungswandler auf 230V~, für den man ein Modell mit niedrigem Standbyverbrauch sucht.
Schaue mal, wie oft tatsächlich ein Impuls nötig ist um die Station wach
zu halten und wie lange der in etwa sein muss.
Muss er noch nicht mal. Das charmante an einer analogen Loesung mit 7555
oder 4538 (wuerde ich bevorzugen) waere ja das die Schaltung zwei kleine
Trimmer haben kann wo man die Zeiten dann in der Praxis passend
einstellt
Der Vorteil einer Fest eingestellten Zeit ist halt weniger störanfällig, kleiner und günstiger. Die Genauigkeit ist ja eh nebensächlich da gibt es halt einen Impuls nach 2/3 der maximalen Wartezeit für das 1,5fache der minimalen Impulsdauer immer noch sparsam genug und es iat vermutlich nie wieder nötig etwas an der Schaltung zu Ändern
Wenn es reicht, alle 10 Minuten für eine Sekunde 100 mA (1,2 W)
anzufordern, ist die Diskussion um "Leistung verbraten zu vermeiden"
mehr als absurd.
Also es sind 5 Minuten. Wenn ich alle 4:45 eine Last für 1 Sekunde einschalte, bleibt die Powerstation an. Zum testen hab ich nur eine 12V/20Watt Hallogenbirne gehabt. Ich finde gerade nix anders, was ich da mit geringem Verbrauch dranhängen kann. Ich gehe aber davon aus, das die 100mA reichen, selbst wenn es 200mA werden, wäre das für mich OK.
Zum testen hab ich nur eine
12V/20Watt Hallogenbirne gehabt. Ich finde gerade nix anders, was ich da
mit geringem Verbrauch dranhängen kann. Ich gehe aber davon aus, das die
100mA reichen, selbst wenn es 200mA werden, wäre das für mich OK.
Hinweis: Eine 12V/20W Halogenbirne hat einen Kaltstrom in der Gegend von 20A.
Es stellt sich also die Frage, ob eine ohmsche Last von 200mA ausreicht.
Ich gehe aber davon aus, das die
100mA reichen, selbst wenn es 200mA werden, wäre das für mich OK.
Ich glaube, dass noch viel weniger reicht. Was wäre das für eine miese Verhaltensweise, wenn - sagen wir mal - ein Transistorradio mit ein paar mA, das die Nacht durchlaufen soll, von der PS als "vernachlässigbar" betrachtet wird und ihm der Saft abgeklemmt wird?
Diese Schaltung zum Erhalt der Ausgangsspannung wird zweifellos erheblich weniger Strom/Leistung/Energie brauchen, als der Wandler in der PS auf 12 V im Leerlauf. Vielleicht wäre sogar eine Dauerlast von wenigen mA einerseits ausreichend und andererseits vernachlässigbar gegenüber dem im Leerlauf anfallenden Verlust.