Max D. schrieb:
Wenn man gerne pfuscht (...)
Klar. Nur:
Echt leistungsstarke Flyback SNT gibt's doch relativ wenige.
Und so halbwegs zusammenpassen muß schon alles, für eine fest
vorgegebene U_ein (12VDC). Beides zusammen... schwieriger.
@Gustav G./all:
AppNotes allein helfen da ohne Erfahrung kaum weiter... wäre
das nun gar so einfach, hättest Du vielleicht schon angefangen
zu bauen oder wärest fertig. :-)
Aber Du ziehst sowas in betracht, mit Hilfe von hier... na ja,
so weit, so gut. Unmöglich ist sowas nicht, nur nicht simpel.
(Besser wären ein paar Gehversuche bei minimaler Leistung -
und auch Ein- wie Ausgang bei Kleinspannung (evtl. 12-24VDC).
Könnte man Dich evtl. zu solchen überreden...?)
Bzgl. des geplanten Projekts:
Vzw. einen Trafo "nahe original" betreiben, also frühere U_aus
auch bei 12VDC (so auch kein "Übersetzungsproblem") und deren
Belastbarkeit am besten >= 200V*0,5A >= 120W (= 150W aufwärts).
Vorweg:
Zu den Aufdrucken auf SNT Trafos findet man KEINERLEI Infos.
Also:
Man nehme ein funktionierendes evtl. 120-150W Sperrwandler SNT
230VAC zu 12VDC, und ermittle die orig. Betriebsfrequenz.
Dann füttere man dessen Trafo künftig mit 12VDC über LV-Mosfet
an z.B. UC3842/3 in Beschaltung für ebendiese Frequenz, ergänze
sekundär z.B. UF4007 und Elko, und gewinne so locker > 200VDC.
Allerdings bei weitem nicht mit "wenig Ripple".
Dazu wäre ein LC (oder sogar LCLC) Postfilter nötig - minimal.
(Bei Eintakt, und vor allem Flybacks, ist der Ripple bedeutend.
Und: Je extremer der Tastgrad (also je weiter weg von 50%), je
schlimmer.
Das Filter kann auch nicht mit in den Regelkreis - machte den)
viel zu instabil. Also wäre die gefilterte Spannung dann glatt,
aber m.o.w. stark (abh. v. d. Filterbauteilen) lastabhängig.)
Ripple/Filterung KÖNNTE einfacher sein mit Gegentakt-Wandler -
also als Flußwandler. Man hätte nur die [je nach Last übrigens
unterschiedlich breiten / bei geringer Last besonders breiten
(*)] Puls-Pausen zu "füllen", evtl. bedeutend weniger Aufwand.
Und: Gegentakt-Trafos >= 150W sind null Problem - sitzen fast
in jedem alten PC-Netzteil (die künftige Gleichrichtung müßte
natürlich an die da benutzte Wandler-Topologie angepaßt werden).
Klar, Sperrwandler (oder Eintakt allgemein) wirkt attraktiv(er)
durch "Nur EIN Mosfet nötig... das baut man ja ganz easy auf!"
Viel simpler aufzubauen ist das aber gar nicht... wie auch?
("*": Ist, was ich schon oben in meinem 1. Post gemeint hatte:
Die Charakteristik der Last also des Verbrauchers ist nun mal
alles andere als unwichtig - sondern bestimmt einfach ALLES...
Sag' doch einfach mal, worum genau es sich dabei handelte.
Und gehe evtl. auch darauf ein, weswegen /andere/ Optionen wie
z.B. Erzeugung mittels 50Hz-Trafo aus vielleicht ja sogar vorh.
Kleinspannungs-AC nicht passen könnte.
Einfach ein paar Brocken mehr Infos. ;-)