Soweit ich das richtig verstehe, basiert der PC817 nur auf einem Transistor, kann also nur DC schalten. Der Panasonic AQH3223 basiert auf einem Triac, kann also AC schalten. Der Omron G3VM-61A1/G3VM-61AR1 (teils bezeichnet als "MOSFET-Relais") hingegen hat einen MOSFET-Ausgang und kann sowohl DC als auch AC durchschalten.
Im Prinzip kann ich also universell den Optokoppler von Omron verwenden, wenn man jetzt vom hohen Preis absieht.
Meine Frage:
Welche Vor- und Nachteile haben Optokoppler mit MOSFET- und Triac-Ausgang verglichen miteinander? Bei der MOSFET-Variante fällt mir auf, dass die kontinuierlich bis zu 5 A durchschalten kann, in der Spitze gar 10 A. Das finde ich schon beachtlich:
Soweit ich das richtig verstehe, basiert der PC817 nur auf einem
Transistor, kann also nur DC schalten. Der Panasonic AQH3223 basiert auf
einem Triac, kann also AC schalten. Der Omron G3VM-61A1/G3VM-61AR1
(teils bezeichnet als "MOSFET-Relais") hingegen hat einen MOSFET-Ausgang
und kann sowohl DC als auch AC durchschalten.
Welche Vor- und Nachteile haben Optokoppler mit MOSFET- und
Triac-Ausgang verglichen miteinander?
MOSFET wesentlich weniger robust gegen Einschaltstrompeak etc. als TRIAC.
MOSFET in der Variante wesentlich langsamer als Transistorausgang.
MOSFET schaltet ggf. ab obwohl Strom fliesst, blöd bei induktiven Lasten.
MOSFET wesentlich weniger robust gegen Einschaltstrompeak etc. als
TRIAC.
MOSFET in der Variante wesentlich langsamer als Transistorausgang.
MOSFET schaltet ggf. ab obwohl Strom fliesst, blöd bei induktiven
Lasten.
Ah! Dann ist für meinen Einsatzzweck der Triac des Panasonics besser, denn durch die Spule habe ich die erwähnte induktive Last.
Welche Vor- und Nachteile haben Optokoppler mit MOSFET- und
Triac-Ausgang verglichen miteinander?
Nachteile: Triac arbeitet nur mit Wechselstrom, MOSFET ist sehr langsam. Z.B. wenn man Isolator für MIDI-Interface braucht, nimmt man lieber etwas bipolar mit Schmitt-Trigger Ausgang, so wie PC900 von Sharp oder H11L1 von Isocom.
MOSFET wesentlich weniger robust gegen Einschaltstrompeak etc. als
TRIAC.
Ja furchtbar, z.B. der AQV214 wurde in Telefonanlagen für die Klingelspannung eingesetzt, ohne ständig zu sterben. Allerdings erkauft man sich die Spannungsfestigkeit mit einem recht hohen Restwiderstand, bis 50 Ohm für AC.
MOSFET in der Variante wesentlich langsamer als Transistorausgang.
Zun AC detektierten reicht ein billiger PC817 mit Vorwiderstand und Inversdiode. Oder D+C+R
AC Einschalten:
PC817 in einer Schottkybrücke kann nur <300mA und bräuchte wegen seinem CTR einen sehr hohen Ansteuerstrom.
Triac-Koppler haben 2,5V? Spannungsabfall
Der verlinkte MOS-Koppler hat niederohmige inverse Fets und kann AC. Der ist am besten geeignet, wenn man die Spannungsfestigkeit beachtet (begrenzt) die die Spule eines Waagnerscher Hammers (=Klingel mit Unterbrecherkontakt) entwickeln kann.
wenn man die Spannungsfestigkeit beachtet
(begrenzt) die die Spule eines Waagnerscher Hammers (=Klingel mit
Unterbrecherkontakt) entwickeln kann.
Notfalls gäbe es auch MOSFET-SSR mit Öffner: G3VM-63BR, LCB710 und
TLP4590.
Hmm, stimmt eigentlich. Ich könnte stattdessen ein bistabiles Relais nutzen, das HFD2-L 5V schaltet auf jeden Fall 1 A durch. Dann schalte ich per MOSFETs einfach nur um und der Zustand bleibt auch erhalten, wenn der ESP32 mal vom Strom genommen wird.
Opto-Triac haben ihre Nische bei AC, hoher Spannung und hohem Strom,
müssen aber oft gekühlt werden, da hoher Spannungsabfall.
Differenziere zwischen Opto-Triac und SSR, Anhang aus dem Motorola-Datenblatt MOC3083. Die sechsbeinigen Käfer setzen nahezu keine Leistung um, weil sie direkt nach Zündung des Triacs / Thyristors stromlos werden.