STM32-Schaltplan so in Ordnung?

#7638083
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"VDDA = from VDD to 3.6 V: external analog power supply for ADC, Reset blocks, RCs and PLL. The VDDA voltage level must be always greater or equal to the VDD voltage level and must be provided first."

"Figure 22. Recommended NRST pin protection"

Der Widerstand am BOOT0-Pin macht nur Sinn, wenn man einen Jumper oder Taster etc. nach VDD dran hat. Ist aber nicht.

Gast #7638084
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VDDA muss angeschlossen werden!

Was wirst du denn an die MOSFET anschließen? Ich frage, weil mir aufgefallen ist, dass sie keine Pull-Down Widerstände haben. Das kann je nach Anwendung oder ein schwerwiegender Fehler sein.

#7638086
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Dominic F. schrieb:

Ist dies so i.O. oder gibt es Einwände?

Das kommt drauf an, was das werden soll. Welche Last hängt an den Schaltausgängen? Wie lang sind die Leitungen zu den Taster und wie sind die gegen Bosheiten der Umwelt geschützt (ESD)? Hast du dir beim Spannungsregler Gedanken über die Verlustleistung gemacht? Was hängt an P2 und J4? NRST in der Luft würde mich stören.

#7638093
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Dominic F. schrieb:

Hallo, ich habe einen kleinen Schaltplan mit einem STM32-Mikrocontroller. Ist dies so i.O. oder gibt es Einwände? Danke

Unbenutzte Port-Pins fest auf Gnd (oder Vdd) zu legen, ist nicht die beste Idee. Was passiert, wenn so ein Pin wegen Software-Fehler vom Prozessor aus als Ausgang auf High oder Low gelegt wird?

VDDA darf nicht offen sein --> mit VDD verbinden.

Persönliche Seite #7638097
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Ich würde auch unbedingt den NRST-Pin mit dem SWD-Stecker verbinden, und ggf. auch noch einen Button dran. Kann viel Ärger ersparen.

Die I2C-Pins würde ich mit Pullups (z.B. 4,7 kOhm) versehen, weil die internen zu groß sind, gerade bei externen Leitungen.

Rolf schrieb:

Unbenutzte Port-Pins fest auf Gnd (oder Vdd) zu legen, ist nicht die beste Idee

Ist auch unnötig bei den STM32 - da sind per default ungenutzte Pins auf "analog", und da kann das bekannte Problem mit der Oszillation nicht auftreten. Somit ist "komplett offen lassen" voll ok. Ich würde die Pins aber auf Testpunkte oder einen Pinheader (ggf. unbestückt) legen, da findet sich früher oder später immer eine Verwendung...

OP #7638103
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Andreas B. schrieb:

"VDDA = from VDD to 3.6 V: external analog power supply for ADC, Reset blocks, RCs and PLL. The VDDA voltage level must be always greater or equal to the VDD voltage level and must be provided first."

Ahh, Danke. Also kann ich es auf Masse legen, wenn in den ADC nicht benötige?

Andreas B. schrieb:

Der Widerstand am BOOT0-Pin macht nur Sinn, wenn man einen Jumper oder Taster etc. nach VDD dran hat. Ist aber nicht.

Da hatte ich mich an die ST-Schematics vom Nucleo gehalten

Steve van de Grens schrieb:

Was wirst du denn an die MOSFET anschließen? Ich frage, weil mir aufgefallen ist, dass sie keine Pull-Down Widerstände haben. Das kann je nach Anwendung oder ein schwerwiegender Fehler sein.

Ja, das stimmt, könnte ich noch hinzufügen, ist hier aber nicht relevant. Aber Danke.

Rainer W. schrieb:

Was hängt an P2 und J4?

P2 ist nur Versorgung und I2C-Bus, J4 ist SWI zum Programmieren

Der Spannungsregler ist nur für den Controller (und die LED). Dieser benötigt in RUN bei vollen 48 MHz 24 mA (lt STM).

Angehängte Dateien:
Gast #7638128
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Dominic F. schrieb:

Meint ihr der Abblockkondensator ist sinnvoll?

Ja, um Radiowellen abzublocken. Nichts ist ätzender als sporadische Resets. Da hilft dir nicht mal ein Debugger, die Ursache zu finden.

Das Verzögern des Starts kann durchaus sinnvoll sein, wenn die Versorgungsspannung nicht schlagartig hoch kommt (was bei Netzteilen der Regelfall ist).

#7638139
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Hallo,

Spannungsregler ist Murks. Wird zu heiß.

24V an P2. Dort besteht die Möglichkeit, das diese Spannung unabsichtlich an die Ports kommt. Dann kannst du gleich eine neue CPU einlöten.

Wie willst Du diesen eigentlich programmieren?

Mosfets: Pulldown Widerstände fehlen. Für PMW wird die Ansteuerung nicht reichen. Hast Du das mal durch gerechnet? Was hängt dort dran?

Für einen Reset hast Du nur Spannung aus / ein. Auf Dauer wirklich lästig.

Jogibär

OP #7638152
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Michael J. schrieb:

Spannungsregler ist Murks. Wird zu heiß.

Tausche ich jetzt gegen einen DC-DC-Wandler.

Michael J. schrieb:

Wie willst Du diesen eigentlich programmieren?

SWDIO und SWCLK liegen auf J4. Soll im besten Fall nur einmalig programmiert werden.

Michael J. schrieb:

Für PMW wird die Ansteuerung nicht reichen. Hast Du das mal durch gerechnet? Was hängt dort dran?

reines Schaltsignal

Michael J. schrieb:

24V an P2.

Das ist die Zuleitung via Pfostenstecker. Ist so gegeben.

#7638158
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Dominic F. schrieb:

Also kann ich es auf Masse legen, wenn in den ADC nicht benötige?

Das kannst du machen, aber dann funktioniert es nicht. Verbinde VDDA mit VDD, das ist nicht verhandelbar. Genau wie die 100n am NRST.

Dominic F. schrieb:

Der Spannungsregler ist nur für den Controller (und die LED). Dieser benötigt in RUN bei vollen 48 MHz 24 mA (lt STM).

Für das, was am STM angeschlossen ist, reichen auch 4MHz. Damit wird der Spannungsregler nicht heiß. Eher hätte ich Bedenken wegen der maximalen Eingangsspannung. Der 78L33 ist nur bis 20V spezifiziert, die 24V sollten also gut geregelt sein.

Am J4 fehlen NRST und VDD. Debugger mögen VDD.

Gast #7638171
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Hallo Leute,

ich habe eine generelle Frage: in vielen Schaltplänen sieht man Taster wie in

https://www.mikrocontroller.net/attachment/630057/NRST_Boot0.png

verschaltet. Auch wenn es sich nur um den Reset-Taster, der wohl nicht allzu oft betätigt wird, handelt, hätte ich kein gutes Gefühl, da der Kurzschlussstrom des Kondensators über den Taster fließt. Ist das trotzdem "sauberes" Design?

ciao

Marci

OP #7638181
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Marci W. schrieb:

Ist das trotzdem "sauberes" Design?

Prinzipiell hast du ja bei jedem Taster Kurzschlussströme. Und wenn es nur des Leitungsbelags ist. Und im ersten Mom in dem er schaltet hast du dann noch einen recht hohen Übergangswiderstand. Bin zwar kein Hardwareentwickler (wie man sieht), aber in der Theorie sehe ich bei solchen Kapazitäten keine Probleme.

Gast #7638193
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Dominic F. schrieb:

wie kommst du auf 15mA? Nennstrom liegt bei 60 mA.

Nach dem Anlegen der Stromversorgung dauert es eine Weile, bis die Ausgänge des uC konfiguriert sind. Bis dahin ligen zufällige Spannungen an den Gates der MOSFET an.

Während des Programmierens einer neuen Firma dauert das sogar noch sehr viel länger.

Wie hoch ist die maximale Verlustleistung an den MOSFET, wenn sie in dieser Phase nur halb leiten? Und wie lange vertragen sie das?

Deswegen fragte ich danach, was da angeschlossen wird. Aber wer hier Geheimnisse hütet, muss halt damit leben, dass ihm hier nur schlecht geholfen werden kann.

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