Für ein zukünftiges Projekt habe ich mir ein paar Spannungsregler des Typs LD1117V33 besorgt.
Ich versuche schon seit ein paar Tagen, sie zum Laufen zu bekommen.
Leider zieht der Regler immer (teilweise deutlich) über 0,5A und wird nach ein paar Sekunden extrem heiß. Leerlauf!
Im Anhang habe ich meinen Schaltplan und ein paar Bilder zum Versuchsaufbau hochgeladen. (Obere vertikale Steckbrettleiste = Eingangsspannung von Stromquelle , untere vertikale Steckbrettleiste = 3,3V Ausgangsspannung)
Es ist alles mit dem Multimeter durchgemessen --> keine Kurzschlüsse
Die Ausgangsspannung auf der 3,3V Leiste lag immer um die 0,1 bis 0,5V.
Die Eingangsspannungen habe ich zwischen 5 und 9V variieren lassen, teils von einem Netzteil, aus Akkus oder Batterien. Immer dasselbe Ergebnis. Je höher die Eingangsspannung, desto höher die Wärmeentwicklung und der Stromfluss (bei 8V 1,3A).
Die Kondensatoren habe ich nun auf folgenden Werten:
C1 = 10uF Keramikkondensator
C2 = 10uF Keramikkondensator
C3 = 100uF Elko
C4 = 47uF Elko
Es war meistens kein Verbraucher an die 3,3V Leiste angeschlossen. Nur ab und zu ein 470 Ohm Widerstand, was aber keine Veränderung irgendeines Wertes brachte.
Den Spannungsregler habe ich auch schon ein paar mal ausgetauscht.
Im Forum habe ich einige andere Beiträge über nicht funktionierende LD1117 gefunden, jedoch waren die von mir Gelesenen nicht auf meine Situation übertragbar.
Ich bin mit meinem Latein am Ende und hoffe, dass ihr noch Ideen habt.
Deshalb habe ich mich heute hier im Forum angemeldet und hoffe, dass ich meine Frage in der richtigen Kategorie gestellt habe.
Wenn bei 3,3V min. 2mA fließen müssten, müsste ich einen 1650 Ohm Widerstand benutzen.
Habe es gerade mit einem 1kOhm Widerstand bei 5V Eingangsspannung ausprobiert.
Selbes Ergebnis:
Regler nach ein paar Sekunden extrem heiß
Stromfluss 0.5A
Spannung am Widerstand 0,7V
Ich glaube Dir nicht das der Kerko 10uF hat. Entweder das ist kein Kerko oder... Im Datenblatt steht nix von Kerkos, also mach die weg. Die haben einen niedrigen ESR, das mögen Linearregler am Ausgang gar nicht. Wenn man Kerkos an einem LDO verwenden darf, dann steht das explizit im Datenblatt.
Pinbelegung muß nicht bei jedem Hersteller gleich sein also ins
entsprechende Datenblatt reinschauen.
Mhh.
Habe gerade den Verkäufer angeschrieben, ob er mir das Datenblatt schicken kann. Habe bis jetzt immer das von Reichelt genommen.
Bei den anderen, die ich im Internet gefunden habe, war die Pinbelegung gleich...
Das wäre schade für meine verlorene Zeit und schade für den Verkäufer, weil er mir den Rückversand zahlen muss, falls er sie überhaupt zurückgeschickt haben möchte.
Das wäre schade für meine verlorene Zeit und schade für den Verkäufer,
weil er mir den Rückversand zahlen muss, falls er sie überhaupt
zurückgeschickt haben möchte.
Auf gehts, das sind 100%ige Fälschungen. Der Fälscher hat beim Marking ein paar ganz dumme Fehler gemacht. Und wenn du genauer hinsiehst, dann wirst du Schleifspuren finden, und im Eintrittsbereich der Pins einen Lackübergang. Auf deinem Foto scheint man sogar die Schweißübergänge für die neuen Pins erkennen zu können.
Ist komischerweise das erste Mal und ich habe schon so einigen Billigschrott aus China bestellt.
Bevor ich mir diese jetzt blind bei einem anderen Hersteller nochmal bestelle, frage ich lieber hier, ob es für meinen Zweck vielleicht auch passendere Wandler gibt:
Ich benötige für das NRF24L01+ Funkmodul einen Regler, welcher mir eine Spannung von bis zu 13V auf die 3,3V vom Funkmodul herunterskaliert.
Er sollte in einem auf einer Lochrasterplatine gut zu verlötenden Gehäuse stecken.
Sonderlich effizient müsste er nicht sein, aber unter 5mA Leerlaufstrom sollten schon drin sein.
Gerne mit Link zu einem seriösen Verkäufer, der nicht nochmal den Produktpreis als Versand aufschlägt.
Sonderlich effizient müsste er nicht sein, aber unter 5mA Leerlaufstrom
sollten schon drin sein.
Die Ineffizienz von Linearreglern kommt daher, dass z.B. bei 3.3V Ausgangspannung und 13V Eingangsspannng rund 300% der Ausgangsleistung im Regler in Wärme umgesetzt werden.
Sonderlich effizient müsste er nicht sein, aber unter 5mA Leerlaufstrom
sollten schon drin sein.
Die Ineffizienz von Linearreglern kommt daher, dass z.B. bei 3.3V
Ausgangspannung und 13V Eingangsspannng rund 300% der Ausgangsleistung
im Regler in Wärme umgesetzt werden.
Das ist mir klar, ich meine auch die Ineffizienz im Leerlauf ;)
Die Ineffizienz von Linearreglern kommt daher, dass z.B. bei 3.3V
Ausgangspannung und 13V Eingangsspannng
Was insbesondere bei den im Eingangsposting gar nicht mal so gut versteckten Andeutungen gleich im ersten Schaltbild (Vin: 5…9V) wichtig zu erwähnen ist.
PS. Bei 36V Eingangsspannung wird's noch viel schlimmer.
ich habe heute einen billigen 78l05 mit 20mA belastet und die Spannung mal bis auf 50V hochgedreht und er lebt noch. Klar ist das nicht der Einsatzzweck in mit 50V zu betreiben, aber da die meisten Datenblätter zw. 20-40V Vin ausweisen, wollte ich mal sehen was man mir hier angedreht hat. Aber hier scheint der Fake besser zu sein als erhofft.
Probier das mit der anderen Pinbelegung aus, wenn er nicht eh schon hinüber ist.
Hast du ein Netzteil bei dem du eine Strombegrenzung von z.B. 10mA einstellen kannst, dann raucht er dir nicht direkt ab wenn du das nur kurz ausprobierst.
Ich hatte das auch schon bei einem 7805 gehabt, müsste damals von Reichelt gewesen sein und da gabs keine Herstellerangabe.
was passiert denn, wenn du
a) mal einen der anderen 9 Regler verwendest?
b) die gesamte äußere Beschaltung weg läßt, und nur Gnd und +IN
anschießt?
Spannung IN und OUT kannst du ja trotzdem messen
Das hatte ich ganz zu Beginn auch schon probiert.
Es gibt dann einen ordentlichen Stromfluss von Vin zu GND.
Und wie ich ganz oben schrieb, habe ich auch die anderen Regler probiert.
Ich kann morgen auch noch ein paar gute Makroaufnahmen vom Gehäuse
machen. Vielleicht erkennen eure Expertenaugen ja noch ein paar Hinweise
Die sind ja schon so bestens zu erkennen. Am lustigsten ist, dass die Dinger auf einer drei Jahre zuvor abgebauten Produktionsstraße gefertigt sein sollen.
Das wäre schade für meine verlorene Zeit
und schade für den Verkäufer,
weil er mir den Rückversand zahlen muss ,
falls er sie überhaupt zurückgeschickt haben möchte.
Ignoriere diesen Schwachsinn. Ein LD1117 / LM1117 hat eine definierte
Anschlußbelegung, unabhängig vom tatsächlichen Hersteller.
Apropos: Beim TS1117 sollte man sich nicht vom Namen täuschen lassen. Die Belegung ist zwar gleich, aber mit Limits wie 7V(operate) und 12V(absmax) am Eingang ist er dennoch für eine Überraschung gut.
Apropos: Beim TS1117 sollte man sich nicht vom Namen täuschen lassen.
Die Belegung ist zwar gleich, aber mit Limits wie 7V(operate) und
12V(absmax) am Eingang ist er dennoch für eine Überraschung gut.
Die diversen [irgendwas]1117 auf Arduino oder ESP sind immer eine Wundertüte. Auf den SOT-Gehäusen steht 1117 drauf, der Hersteller ist fast nie erkennbar. Da gibt es Unterschiede der zulässigen Eingangsspannung.
Wirklich ausreizen will man die Spannung aber sowieso nicht, die kleinen gehen eher thermisch in den Tod als an zuviel Spannung.
Dieser Thread dreht sich um LD1117, LD gibt es ausschließlich von STM.
Bist du mit diesen, mit der Qualität zufrieden?
Ich hatte jetzt ähnliche bestellt, die waren aber Mist. Sehr schlecht einstellbar (miserable Potis) und einer fing gleich an zu qualmen (wohl auch das Poti).
Das Problem bei diesen China-Produkten ist, dass du da bei jeder Bestellung etwas anderes (ähnliches) bekommen kannst. Sogar auf die Fotos ist kein Verlass, wie man beim hier diskutierten Spannungsregler schön sehen kann.
Das Problem bei diesen China-Produkten ist, dass du da bei jeder
Bestellung etwas anderes (ähnliches) bekommen kannst.
Ja, das ist leider so. Ich hatte welche, die waren winzig klein und das waren die ersten, die ich bestellt hatte. Ausprobiert und dann länger belastet. Waren genial. 3A Dauerstrom (über drei Tage getestet) war kein Problem.
Danach hatte ich welche bestellt, sahen gleich aus, auf den Fotos. Totaler Schrott waren die jetzt nicht, aber ganz andere Qualität als die ersten.
Auf der Rückseite sind ja Lötbrücken zur Auswahl.
Trimmpotis benutze ich schon ewig keine mehr, das ist mir zu unzuverlässig. Schnell ist mal der Schleifer verbogen oder verdreht.
Ja, sonst hätte ichs doch nicht gepostet. Sehr geringer Ruhestrom, wählbare Festspannung und selbst das Poti ist recht brauchbar, wenn auch nichts für Grobmotoriker.
Allerdings muss man, sofern man Festspannung möchte, eine Leiterbahn durchkratzen. Habe ich aber mal in den Rezensionen erwähnt.
Ist eigentlich gut auf dem Bild zu sehen, daß default ADJ schon gebrückt
ist.
Für dich und mich ist das klar, aber wenn man sich die Rezensionen ansieht, haben damit einige Leute Probleme gahbt und deswegen abgewertet, weil bei Festspannung zu wenig rauskam - klar, das Poti war immer noch parallel.
weil bei Festspannung zu wenig rauskam - klar, das Poti war
immer noch parallel.
Da bin ich auch drauf reingefallen, so offensichtlich ist das nicht. Und bei >1 A Last bricht die Ausgangsspannung schon ein paar 10tel Volt ein.
Ich habe die für ESP8266 Versorgung aus 24 Volt benutzt, funktioniert.
Das Problem bei diesen China-Produkten ist, dass du da bei jeder
Bestellung etwas anderes (ähnliches) bekommen kannst. Sogar auf die
Fotos ist kein Verlass, wie man beim hier diskutierten Spannungsregler
schön sehen kann.
Man bestellt halt da, wo auch die chinesischen Händler bestellen, bei LCSC.
So hat man die Vorteile aus beiden Welten:
wie bei seriösen westlichen Distributoren bekommt man exakt das Teil, welches man bestellt. Somit hat man es in der Hand, wem man sein Vertrauen schenkt
Staffelpreise
verlinkte Datenblätter und CAD-Dateien
Bauelemente sind ESD konform verpackt und nicht irgendwie "kreativ"
ab 15€ kein Mindermengenzuschlag
Versandkosten ab ca. 7€ bei registered Mail
trotzdem Tracking
Versand mit ca. 7-10 Tagen ist völlig im Rahmen
Wenn man Spannungsreglern nicht traut, baut man halt erst die Stromversorgung auf und bestückt den Rest später (hab ich beim 1. Exemplar auch so gehalten)
Das Problem bei diesen China-Produkten ist, dass du da bei jeder
Bestellung etwas anderes (ähnliches) bekommen kannst. Sogar auf die
Fotos ist kein Verlass, wie man beim hier diskutierten Spannungsregler
schön sehen kann.
Man bestellt halt da, wo auch die chinesischen Händler bestellen, bei
LCSC.
Der TO hätte auch eine der Mitbestellmöglichkeiten nutzen können die hier einige User für Mouser anbieten. Der Regler kostet dort auch nur etwas mehr, kommt dafür aber nicht aus einer dubiosen Quelle.
Na ja ...
Ich kann ja nur für mich sprechen, aber die meisten Sachen aus China, die ich bekomme, funktionieren gut.
Ganz selten habe ich Mist dabei. Manche Sachen, extrem günstig, da war ich schon öfter skeptisch, aber auch da war das einzig schlechte die lange Lieferzeit.
Was insbesondere bei den im Eingangsposting gar nicht mal so gut
versteckten Andeutungen gleich im ersten Schaltbild (Vin: 5…9V) wichtig
zu erwähnen ist.
Man bestellt halt da, wo auch die chinesischen Händler bestellen, bei
LCSC.
.
.
Versandkosten ab ca. 7€ bei registered Mail
Und das, wo dem TE bereits 5,95€ Versandkosten bei Reichelt viel zuviel
sind.
"Bestelle billigst wenige / nur einzelne Teile, nur direkt bei
Bedarf, bei auch noch geringsten Versandkosten!" funktioniert
eben nicht wirklich für zuverlässige Teile, sondern nur z.B.
gebrauchte (die nicht mal schlecht sein müssen, daher auch die
"positive Erfahrung bisher" - ist aber auch etwas Glückssache*)
oder gar völlige Fake-Ware (zu 99% unbrauchbar, oder zumindest
nicht für den vorherges. Zweck...).
Aber wer braucht eigentlich NICHT den Großteil seiner Bauteile
vielfach wiederkehrend? Es gibt daher keinen vernünftigen Grund,
zumindest diesen überwiegenden Teil auf_Vorrat zu kaufen.
(Und LCSC ist alles andere als teuer...)
Schon sieht die Rechnung NOCHMAL anders aus. Bezieht man dann
noch mit ein, daß die Teile (Ausnahmen "Montagsteile", Zufalls-
Defekte) SICHER funktionieren, ...
Billigst-Zeug bestellte ich eher nur in Ausnahmefällen (rein
aus Neugier, für eine einzelne ganz unwichtige "Jux"-Schaltung
= nur Zeitvertreib).
*: Gebrauchte Teile, "ausgelötet", gibt's aber auch günstig
"als solche bezeichnet" zu kaufen. Manchmal zwar teurer als
angebl. Neuware (o.g. Fakes), aber dafür BRAUCHBAR. Nur btw.
Was insbesondere bei den im Eingangsposting gar nicht mal so gut
versteckten Andeutungen gleich im ersten Schaltbild (Vin: 5…9V) wichtig
zu erwähnen ist.
Das Eingangsposting ist doch kalter Kaffee
Charly schrieb:
Ich benötige für das NRF24L01+ Funkmodul einen Regler, welcher mir eine
Spannung von bis zu 13V auf die 3,3V vom Funkmodul herunterskaliert.
Hallo zusammen.
Vielen Dank für die vielen hilfreichen Antworten. Vor allem von @H.H und @Manfred P.
@rolf22
Nach einigem Hin und Her hat mir der Verkäufer nun den Betrag erstattet und wollte sie dann doch nicht für 11,99€ per DHL zurückgeschickt haben ;)
Warum man so einen Aufwand für eine Fälschung betreiben kann, verstehe ich nicht. Ich habe noch ein paar Makroaufnahmen von den "Reglern" angehängt. Ob der Metallübergang wirklich von der Fälschung herrührt?
Ansonsten !Danke! für die vielen Vorschläge an anderen Wandlern.
Ich würde gerne einen Regler und keinen DC-DC-Stepdown-Wandler benutzten, da ich eine sehr konstante Spannung brauche und es nicht so auf die Effizienz ankommt.
Gibt es eine ausführliche Tabelle zum Vergleichen von Spannungsregler mit;
min. & max. Vin
Mindestspannungsabfall
max. Strom
Leerlaufstrom
?
Die hier auf mikrocontroller.net hat mir nicht so gut gefallen.
Kann mir mal einer, vlt. Hinz der Allwissende, erklären warum sich so eine Fälschung lohnt?
Ich meine, die Herstellungskosten vom Original werden doch kaum einen Unterschied machen zu der Arbeit von der Fälschung, oder?
Man müsste ja tausende von Fälschungen produzieren, am besten so gut es geht automatisiert... da könnte der Fälsche doch gleich das Original zum Resellerpreis bekommen?
Die hier auf mikrocontroller.net hat mir nicht so gut gefallen.
hast du es denn mit nur einem X7r 100 NanoFarat am Eingang ausprobiert?
Du hast 10uF im Blatt eingetragen.. je nach Spannungsquelle davor schwingen die erst garnicht an wenn man Pech hat. alles andere wie im Eingangsposting ist ehr Kontraproduktiv.
Einen x7R Kerko 100nf am Eingang und nen 10uF oder 100uF Elko am Ausgang, wie im Datenblatt.
Die müssen ausserdem am besten unmittelbar, wenige mm aneinander gelötet werden damit das funktioniert. Löte das mal ohne breadboard mit 3 mm Füsschen zusammen
aber die meisten Sachen aus China,
die ich bekomme, funktionieren gut.
Die meisten Sachen, aber eben nicht alle. Und welche Fake sind erkennt man nicht unbedingt sofort. Das die Teile vom TO gar nicht funktionieren ist nicht unbedingt immer so. Es gibt hier genug Threads in denen das Thema Fakebauteile aus Fernost immer wieder mal auftaucht. Der N-Channel Mosfet IRF3708 kommt mir dabei in den Sinn. Der hat es sogar bis Richard geschafft.
Ganz selten habe ich Mist dabei. Manche Sachen, extrem günstig, da war
ich schon öfter skeptisch, aber auch da war das einzig schlechte die
lange Lieferzeit.
Ich kaufe grundsätzlich keine Bauteile bei Ali und Co. Im Beispiel des TO hat (hätte) er ca. 30 Cent je Stück gespart, im Vergleich zu Mouser. Nun zahlt er drauf.
Der 1117 ist doch eigentlich veraltete Ramschware ohne Vorteile?
Nur weil er schon lange auf dem Markt ist, ist er kein Ramsch. Sein Vorteil ist das erprobte Design zum günstigen Preis.
Ich hatte mir mal ein 10er Pack um einen Arduino zu reparieren bestellt.
30 Minuten auf dem Breadboard rumgesteckt und wieder die LF33 genommen.
Wenn er Deine Anforderungen nicht erfüllt, musst Du einen anderen Regler suchen. Wer aber "30 Minuten auf dem Breadboard rumsteckt", hat bestimmt andere Probleme, die nicht dem 1117 anzulasten sind.
Die bekannte Reis-Lotterie. Ich habe welche, die in Ruhe 20mA fressen, während andere, äußerlich baugleiche, weit drunter liegen - dazu gab es mal einen Thread. Sinn machen StepDown, wenn die Speisespannung erheblich größer ist. Um einen 3V3-µC aus 5 Volt zu versorgen eher nicht.
Ich habe mal einen Aufbau gemacht, wo nach dem extrem weichen Kartentrafo 10..19 Volt am Ladeelko stehen und auch die Leistung knapp ist. Da macht die China-Platine etwa 6,4 Volt, den Rest überlasse ich dem AZ1117-50 auf dem Nano. Das befreit mich davon, der Stabilität des Schaltreglers vertrauen zu müssen.
die kleinen gehen eher thermisch in den Tod als an zuviel Spannung.
Was ich erstaunlich finde, denn einen integrierten thermischen Schutz
halte ich schon lange für selbstverständlich.
Es ist Pfusch, dem thermischen Schutz zu vertrauen. Es gab mehr als einen Thread, wo die Bastler ihren Arduino mit 12V versorgen, weitere Peripherie aus dessen 5V versorgen und dann auf die böse Chinaqualität schimpfen. Verlustleistung auf Kante genäht bedeutet schlechte Lebensdauer, Punkt.
Ich kaufe grundsätzlich keine Bauteile bei Ali und Co.
Ich habe früher vieles über Ali gekauft. Es scheint erst seit wenigen Jahren zu eskalieren, alles zu faken. Von daher "keine Bauteile mehr "
Im November habe ich HT-7530 im TO-92 bestellt. Geliefert wurden HT-7130, die sogar funktionierten, keine umgestempelten NPN. Gebrauchen kann ich sie trotzdem nicht, zu wenig Strom.
Nervig war, dass eine Rücksendung gefordert wurde, bei 3,08€ incl. Versand. Ali stellte dafür einen Retourenschein bereit, musste ich halt eine dpd-Filliale finden und hinfahren.
Welche Löhne?
Wohl eher Familienangehörige die sonst keine Arbeit hätten und der erwirtschaftet Umsatz wird dann aufgeteilt. Und wenn der Umsatz nicht zum leben reicht wird halt das 1 Cent Bauteil zu einem 2 Cent Bauteil "umgelabelt" um den Umsatz zu steigern.
Im Prinzip hätte ich mit solchen Bauteilen im Hobbybereich auch keine Probleme wenn:
Die Bauteile auch als gebraucht und aufbereitet angeboten würden und nicht als "Neu".
Eventuell auch als "Ungrprüft" bzw. nur als "Geprüft" wenn es auch wirklich so ist.
Die Beschriftung original bleibt und nicht gegen eine von einem etwas teurer verkaufbaren Exemplar "Ausgetauscht" wurde
Wenigstens halbwegs versucht wird die (Ent-)Löttemperaturen und Zeiten einzuhalten:-)
Auch mit so etwas wie Ehrlichkeit bei den Produktabgaben wären die von den Preisen her mit Sicherheit für viele Bastler immer noch interessant genug um dort zu bestellen. Vorallem bei Bauteilen die es sowieso schon mehrere Jahrzehnte gibt und daher entsprechen oft als Recycling anfallen. Noch interessanter wird es vielleicht sogar wenn es mittlerweile schwer beschaffbare Exemplare sind.
Aber nein, da wird lieber ein aller billigst 08/15 OPV zu einem edlen BB (der schon seit über 20 Jahren oder so nicht mehr hergestellt wird) "Umgelabelt" und als Neuware verkauft. Und dann wundern das selbst die "Geiz ist Geil Langnasen" skeptisch werden und nicht mehr alles bestellen oder halt nur einmal. Der TO wird ja vielleicht beim nächsten mal bei der Lieferanten Auswahl auch etwas vorsichtiger sein und nicht nur auf den Preis schauen.
Ich hab ihn jetzt getestet mit 4,7Ω bei 5V.
An 6V: 0,95A
An 18V: 0,32A
Ab 19V schaltet er ab.
Ohne Last:
6V: 3mA
12V: 12mA
18V: 18mA
Auf dem Chip steht: DKGAB
Ein Datenblatt habe ich nicht gefunden.
Ich hab ihn jetzt getestet mit 4,7Ω bei 5V.
An 6V: 0,95A
An 18V: 0,32A
Heisst: Das Modul liefert nicht mal ein drittel der versprochenen Stromstärke. Das ist noch wesentlich schlechter, als (über ähnliche Module) bisher berichtet wurde.
Ich hatte ihn so missverstanden, dass der Ausgangsstrom mit zunehmender Eingangsspannung absinkt. Was natürlich ein Fail wäre, der allerdings den Preis erklären würde.
Mein schon öfters hier erwähntes "Geiz ist Geil" Verhalten mag wirklich etwas angekratzt sein, obwohl ich nun auch den letzten Pfennig zurückerhalten habe ;)
Am besten hat mir die Mouser-Sammelbestellung hier im Forum gefallen. Das probiere ich auf jeden Fall auch einmal.
Inzwischen habe ich mich für den LF33 für mein Funkmodul entschieden und ein paar LM317 möchte ich mir auch zulegen, um ein paar einstellbare Regler parat zu haben.
Da ich allgemein die Spannungsregler zum ersten Mal benutzte, habe ich noch eine Frage zu deren äußeren Beschaltung:
In beiden Datenblättern (LF33 & LM317) sind in der äußeren Beschaltung am Eingang umgepolte Kondensatoren von 0.1uF vorgesehen. Aber nirgendwo wird erwähnt, um welche Kondensator-Art es sich handelt? Keramik?
Wenn ich jetzt nur 1uF & 10uF Kerkos da habe, ist das auch in Ordnung?
In beiden Datenblättern (LF33 & LM317) sind in der äußeren Beschaltung
am Eingang umgepolte Kondensatoren von 0.1uF vorgesehen.
Du meinst wohl ungepolte Kondensatoren.
Aber nirgendwo
wird erwähnt, um welche Kondensator-Art es sich handelt? Keramik?
Normalerweise steht das im Text. Für gewöhnlich sind das Kerkos und sie müssen dann auch nah an die Beinchen. Denn es geht um die niedrige Impedanz bei pulsmäßiger Belastung.
PS: der Einsatz auf den Steckbrett wie im Eröffnungspost gezeigt, verbietet sich damit
Wenn ich jetzt nur 1uF & 10uF Kerkos da habe, ist das auch in Ordnung?
Kommt auf den genauen Typ an. Aber da sowohl der LM317 als auch der LF33 aus dem letzten Jahrtausend stammen, sind aktuelle 10µ Kerkos wohl gut genug.
Beim LF33 eher zu gut. Im Datenblatt von ST wird am Ausgang ein elektrolytischer Kondensator mit min. 2 μF (typ. 10 μF) Kapazität und einem ESR von 0,1 bis 10 Ω gefordert.
In beiden Datenblättern (LF33 & LM317) sind in der äußeren Beschaltung
am Eingang umgepolte Kondensatoren von 0.1uF vorgesehen. Aber nirgendwo
wird erwähnt, um welche Kondensator-Art es sich handelt? Keramik?
Ist fast egal, Hauptsache kein Elko.
Am Ausgang ist der Typ wichtig, darf nicht zu wenig ESR haben. Ein normaler Aluminium Elko ist optimal.
Ich glaube Dir nicht das der Kerko 10uF hat. Entweder das ist kein Kerko
oder...
Auf meinem Bild ist doch nirgends eine Beschriftung zu sehen. Wie ist diese Aussage zu verstehen: "Entweder das ist kein Kerko oder" Sehen meine Kerkos komisch aus?
Beim LF33 eher zu gut. Im Datenblatt von ST wird am Ausgang ein
elektrolytischer Kondensator mit min. 2 μF (typ. 10 μF) Kapazität und
einem ESR von 0,1 bis 10 Ω gefordert.
Ist das eine Mindestangabe, eine Durchschnittsangabe oder eine Maximalangabe in den Datenblättern?
Ich schreibe gerade immer von den Kondensatoren am Eingang. Die am Ausgang sind in den Datenblättern gut dokumentiert...
Ist das eine Mindestangabe, eine Durchschnittsangabe oder eine
Maximalangabe in den Datenblättern?
Die Reglerschaltung kann instabil werden, wenn der ESR nicht im beschriebenen Bereich liegt. Ein notwendiger Mindest-ESR ist eine Eigenheit einiger LDOs und hängt mit deren Arbeitsweise zusammen. Althergebrachte Regler der 78xx oder 317 Kategorie arbeiten anders und sind nicht betroffen (Obacht aber beim 79xx).
Ich schreibe gerade immer von den Kondensatoren am Eingang.
Da kannst du ohne Bedenken auch mehr Kapazität und weniger ESR einbauen. Bei den älteren Reglern gingen die Hersteller von preiswerten Folienkondensatoren aus.
"Entweder das ist kein Kerko oder" Sehen meine Kerkos komisch aus?
Ich habe noch nie Kerkos mit 10uF in dieser Bauform gesehen. Nicht mal mit 1uF. Sehen für mich eher nach Tantal aus. Mach doch mal ben Foto von der Beschriftung.
Ich habe noch nie Kerkos mit 10uF in dieser Bauform gesehen. Nicht mal
mit 1uF. Sehen für mich eher nach Tantal aus. Mach doch mal ben Foto von
der Beschriftung.
Fotos sind angehängt. Habe sie unter Keramikkondensator gekauft. Auch eBay ;)
Da lege ich mir dann auf jeden Fall auch neue zu...
Aber nochmals zu meiner wichtigsten Frage:
Wenn der LF33 & LM317 veraltet sind, was sind dann aktuelle Spannungswandler?
Wenn der LF33 & LM317 veraltet sind, was sind dann aktuelle
Spannungswandler?
Lass' sie dir nicht madig machen. Die sind beide immer noch genau so gut, wie vor ein paar Jahren. Wenn sie zum Anwendungsfall passen, spricht nichts dagegen, sie zu verwenden.
Wenn der LF33 & LM317 veraltet sind, was sind dann aktuelle
Spannungswandler?
Die kann man immer noch benutzen für kleine Leistung, wo noch kein Kühlkörper nötig ist.
Ich benutze oft noch 78xx/79xx für OPVs usw.
DACs, ADCs versorge ich oft mit aus der Referenz z.B. REF02.
Fotos sind angehängt. Habe sie unter Keramikkondensator gekauft. Auch
eBay ;)
Da lege ich mir dann auf jeden Fall auch neue zu...
Hmm, tatsächlich, sieht nach Kerko aus. Wieder was gelernt, wusste gar nicht das solche hochkapazitiven Kerkos in bedrahtet produziert werden. Du kannst die schon weiter verwenden, allerdings wäre ich am Ausgang vom Spannungsregler damit vorsichtig. Viele Linearregler brauchen einen Mindest-ESR am Ausgang, sonst schwingt deren Regelschleife. Deswegen sind bei Linearreglern Elkos meist die bessere Wahl, weil Kerkos normalerweise einen sehr kleinen ESR haben.
Wenn der LF33 & LM317 veraltet sind, was sind dann aktuelle
Spannungswandler?
Die Gründe für den bevorzugten Einsatz teurer moderner Linearregler statt billiger alter Typen erfährst du am Besten beim Anbieter selbst. Es läuft aber oft darauf hinaus, dass er nur damit an dein Geld kommt. Der Strom ist nämlich immer noch der Alte, die Physik auch,
Die Gründe für den bevorzugten Einsatz teurer moderner Linearregler
statt billiger alter Typen erfährst du am Besten beim Anbieter selbst.
Naja. Das ist auch kein Hexenwerk. Moderne Linearregler sind typisch rauschärmer. Sehr häufig regeln sie auch höherfrequente Rippelspannungen noch gut aus. Das ist der Hauptnachteil der alten Typen, die sich deswegen zwar für konventionelle Netzteile eignen (100Hz bzw. 120Hz Ripple) aber eben nicht als Nachregler hinter einen Schaltnetzteil.
Meist brauchen moderne Linearregler auch weniger Strom, weil sie MOSFET statt Bipolartransistoren als Regelelement verwenden.
Hmm, tatsächlich, sieht nach Kerko aus. Wieder was gelernt, wusste gar
nicht das solche hochkapazitiven Kerkos in bedrahtet produziert werden.
Das sind in Wahrheit die selben MLCC Chips, die für SMT verwendet werden. Da sind nur zwei Drähte angelötet worden und dann das Ganze in Lack getaucht für die Umhüllung.
Wenn der LF33 & LM317 veraltet sind, was sind dann aktuelle
Spannungswandler?
Lass' sie dir nicht madig machen. Die sind beide immer noch genau so
gut, wie vor ein paar Jahren. Wenn sie zum Anwendungsfall passen,
spricht nichts dagegen, sie zu verwenden.
So ist das, weshalb ich weiter vorne den LM317 nannte: Bei fast 10V Differenz zwischen Ein- und Ausgang braucht man keinen LDO.
Du kannst die schon weiter verwenden, allerdings wäre ich am Ausgang vom
Spannungsregler damit vorsichtig. Viele Linearregler brauchen einen
Mindest-ESR am Ausgang, sonst schwingt deren Regelschleife.
Das muß stimmen, weil es hier ständig wiederhohlt wird. Die Hersteller schreiben Keramik in diverse Datenblätter, weil sie wissen, dass es damit nicht stabil funktioniert.
Wo steht das? Ich kenne keinen Aufbau, wo mir das angeblich so böse Rauschen Ärger breitet hätte.
Sehr häufig regeln sie auch höherfrequente Rippelspannungen
noch gut aus. Das ist der Hauptnachteil der alten Typen, die sich
deswegen zwar für konventionelle Netzteile eignen (100Hz bzw. 120Hz
Ripple) aber eben nicht als Nachregler hinter einen Schaltnetzteil.
Auch wieder schön abgeschrieben, was im Internet steht, muss ja stimmen.
Laut dem Datenblatt "2004 National Semiconductor Corporation" kann der LM317 nit 10µF am Adj. 40dB bei 100kHz, Märchenstunde Ende.
Meist brauchen moderne Linearregler auch weniger Strom, weil sie MOSFET
statt Bipolartransistoren als Regelelement verwenden.
Das ist zutreffend und wird wichtig, wenn die Schaltung selbst wenig braucht oder man Batteriespeisung hat. An Batterie / Akku kommt es auf wenig DropOut an, wo sich die Regler unterscheiden.
Wo steht das? Ich kenne keinen Aufbau, wo mir das angeblich so böse
Rauschen Ärger breitet hätte.
Das stimmt so nicht. Die rauschärmsten Spannungsregler kann man immer noch mit 723ern bestimmter Hersteller bauen. Gebraucht werden sie für sehr rauscharme HF-Vorverstärker für den UHF- und SHF-Bereich.
Wenn der LF33 & LM317 veraltet sind, was sind dann aktuelle
Spannungswandler?
Lass dir nix einreden. Allerdings wäre das große Plus des LM317 hier eher ein Nachteil, weil der justierbar ist, was für dich als Festspannungsfan eher lästig ist. Das sind übrigens immer noch keine Spannungswandler, sondern Linearregler.
Wenns dir wirklich wichtig ist, extrem rauscharm zu liefern, dann ist das Paper 'Regulators for High Performance Audio' von Walt Jung wohl die Referenz.
Meist ist das aber gar nicht so kritisch und mit einfachen Filtern in den Griff zu kriegen.
Es ist sogar erlaubt, die Dinger mit Kühlkörper einzusetzen!
Nur ist das deutlich aufwendiger und teurer. Man muß den Kühlkörper montieren, vielleicht sogar isolieren und Luft vorbei streichen lassen. Daß sich das Geräteinnere aufheizt, muß man auch berücksichtigen.
In neueren Projekten habe ich den Einsatz von Kühlkörpern erheblich reduzieren können.
Für eine besonders stabile Spannung habe ich einen Buck-Converter mit nachgeschaltetem MOSFET als Linearregler verwendet. Der Transistor muß etwa 0,5V ausregeln, die Platine reicht bei 5A Laststrom als Kühlung aus.
Das muß stimmen, weil es hier ständig wiederhohlt wird. Die Hersteller
schreiben Keramik in diverse Datenblätter, weil sie wissen, dass es
damit nicht stabil funktioniert.
Du brauchst den Andreas hier gar nicht als Dummkopf anzuprangern.
Manche Spannungsregler versagen mit wenig ESR, manche versagen mit viel ESR. Am Besten ins Datenblatt schauen. Wenn da keine Empfehlung drin steht, dann ist es egal - den Fall gibt es auch.
Was ich in dem Zusammenhang auch spannend finde: Bei manchen Spannungsreglern ist der Kondensator am Eingang kritisch, bei anderen der Kondensator am Ausgang.
Die alte Faustregel der 80er Jahre (immer vorne und hinten 100nF) ist leider nicht mehr gültig.
Filter oft /dennoch/ (je nach gewünschter Gesamtperformance -
siehe PSRR Graphen), oft auch bei spezielleren Typen, nötig,
weil Schaltregler eben Störspitzen mit Schaltfrequenz und
einer überlagerten weitaus höherfrequenten Schwingung dabei
"raushauen".
Also je nachdem dann halt eines für xxxkHz ("normale" Regler)
bis xxMhz, oder halt nur xMHz bis xxMHz (speziellere Regler).
In letzterem Fall halt viel einfacher ohne größeren Bauteil-
Aufwand (für Leistung die L besser AC- und DC-verlustarm...)
mit recht geringem lastabhängigen Spannungsfall - was schon
sehr praktisch und angenehm ist.
Die alte Faustregel der 80er Jahre (immer vorne und hinten 100nF) ist
leider nicht mehr gültig.
ich kenne eher die Regel 100nF am Eingang und 10-100uF Elko am Ausgang, wobei ich auch welche mit geringem Ruhestrom kenne die 10uF/10uF Kerko brauchen.
Der hier diskutierte hat ja sogar 100nF am Eingang und 10uF Kerko am Ausgang..
Solange man das so nicht einmal richtig in x5r oder x7r, vielleicht sogar direkt wenige mm aneinander gepackt lötet, würde ich selbst noch nicht von Fake sprechen.
Das muß stimmen, weil es hier ständig wiederhohlt wird. Die Hersteller
schreiben Keramik in diverse Datenblätter, weil sie wissen, dass es
damit nicht stabil funktioniert.
Alle Hersteller schreiben also Keramik in ihr Datenblatt. So so, zeig doch mal, wo TI für den LM317 was von Keramikkondensatoren am Ausgang schreibt.
Auch wieder schön abgeschrieben, was im Internet steht, muss ja stimmen.
Laut dem Datenblatt "2004 National Semiconductor Corporation" kann der
LM317 nit 10µF am Adj. 40dB bei 100kHz, Märchenstunde Ende.
Und ein TPS7A47-Q1 hat da noch 60dB, bei 10MHz immerhin noch 55dB. Und nun? Heutige Schaltnetzteile fangen bei 100 KHz gerade mal an, die Welt hat sich in den letzten 20 Jahren ein ganzes Stück weiter gedreht...
Das stimmt so nicht. Die rauschärmsten Spannungsregler kann man immer
noch mit 723ern bestimmter Hersteller bauen. Gebraucht werden sie für
sehr rauscharme HF-Vorverstärker für den UHF- und SHF-Bereich.
Da helfen aber auch ganz simple RC-Filter zw. Regler und Vorverstärker.