Wir haben Stress mit dem Mainboard ("ComIO") eines Mimaki-Druckers. Bei ca. 2 von 10 Anschalt-Versuchen steigt er mit einer Fehlermeldung aus, 2 mal startet er normal ...
Die Fehlermeldungen nennen mal Fuse F2, mal Fuse F3 (die großen hellen "Dinger") ... aber wenn man den Durchgang (samt Halter) misst, besteht einwandfrei Durchgang. Mein Verdacht ist, dass evtl. mit einem vorgeschalteten Bauteil (magenta Pfeil) etwas nicht stimmt. Was ist das?
Ich vermute, auch eine Sicherung, aber warum hat die mehr als 2 Anschlüsse (quer, mittig) und was bedeutet "222V" - sicher nicht 222Volt, oder?
Die Fehlermeldungen nennen mal Fuse F2, mal Fuse F3
Evtl. die Standardmeldung, wenn eine Versorgungsspannung nicht passt.
Schon die Netzteil-Elkos geprüft?
An dem Netzteil (42V) hängt noch eine ganze andere Reihe von Platinen, die alle (anscheinend) korrekt funktionieren, die haben reichlich aufgelötete Kontroll-SMD-LEDs.
Auf dem ComIO-Board stehen 3 Sorten SMD-Elkos, allerdings ohne irgendwie "aufgebläht" zu wirken. Sollte ich die austauschen?
groß: 63V/220uF
mittel: 40 47 JZA ?
klein: 4U 47 EZA ?
Beim Großen sind die Werte ja klar, was bedeutet der Aufdruck auf "Mittel" und "Klein"?
Nachtrag: Dass eine der Sollbruchlinien beim großen Elko so deutlich sichtbar ist, liegt wohl daran, dass ich darauf herumgedrückt habe, war vorher völlig unauffällig.
Ok, aber so wirklich 100%ig ist noch nicht klar, was das Bauelement mit
der Aufschrift "222V" ist (Pfeil im ersten Bild). Wirklich ein Fiter?
Nein, das FL im Bestückungsaufdruck steht natürlich für Fluxkompensator.
Was mich wundert, wo gibt es denn Geräte, die den Endbenutzer mit Klartextfehlermeldungen auf defekte Sicherungen mit deren Nummer auf der Platine hinweisen?
Offenbar wird aber der Mechanismus dafür auch schon bei einem Spannungseinbruch ausgelöst.
Was mich wundert, wo gibt es denn Geräte, die den Endbenutzer mit
Klartextfehlermeldungen auf defekte Sicherungen mit deren Nummer auf der
Platine hinweisen?
Vielleicht heißen F2 & F3 in der Meldung nur Fehler 2 & Fehler 3 - falls das ein eingedeutschtes System ist ...
Es sind PNGs mit der höchsten Kompressionsstufe, die Photoshop 2022 anbietet. Ausserdem steht irgendwo in der Forums-Software, dass die Bilder, wenn nötig, automatisch heruntergerechnet werden. Und wenn man etwas erkennen soll, müssen sie einfach eine gewisse Mindestgröße haben ...
Was mich wundert, wo gibt es denn Geräte, die den Endbenutzer mit
Klartextfehlermeldungen auf defekte Sicherungen mit deren Nummer auf der
Platine hinweisen?
Vielleicht heißen F2 & F3 in der Meldung nur Fehler 2 & Fehler 3 - falls
das ein eingedeutschtes System ist ...
Nein, es gibt diese Melungen im Display des Druckers wirklich genau so. Bin heute unterwegs, morgen kann ich Beispiele zeigen ...
Es sind PNGs mit der höchsten Kompressionsstufe, die Photoshop 2022
anbietet.
Das ist ein Foto. Nimm JPEG für Fotos, dafür wurde es erfunden, denn bei denen kommt es nicht auf Kompressionsverluste und -artefakte an.
JPEG ist allerdings ganz schlecht für "geradlinige" Grafiken wie Schaltpläne oder Computerskizzen. Denn dann erzeugt es an den Flanken gerne "Pixelwolken".
Ausserdem steht irgendwo in der Forums-Software, dass die
Bilder, wenn nötig, automatisch heruntergerechnet werden.
Das gilt für JPEG, speziell deswegen, weil Handys gerne mal Fotos im Bereich um 5000x3000 Pixel mit einer Größe von 6 MB machen.
Aber in deinem Fall: sieh selber im Anhang...
zum Thema: das ist natürlich ein EMI-Filter (wäre auch recht sinnlos, zwei Sicherungen hintereinander zu schalten). Wenn dein Multimeter 0 Ohm anzeigt, ist das Ding noch ok.
Ich vermute, auch eine Sicherung, aber warum hat die mehr als 2
Anschlüsse (quer, mittig) und was bedeutet "222V" - sicher nicht
222Volt, oder?
Safe keine Sicherung, das ist nen Filter, nen Ferrit oder ähnliches. Die
222V kann alles mögliche sein, ggf. eine Angabe zur Impedanz (2.2kΩ).
Scheint was recht exotisches zu sein.
Ich kenne diese Art von Filter von TDK oder Murata nur ohne die hier erkennbare Umpressung und Kennzeichnung.
222 wäre auch als Kapazität 2,2nF gegen GND denkbar.