Welcher N-Kanal Mosfet für dieses Projekt?

OP #7641394
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Guten Abend, welcher Mosfet eignet sich für dieses Projekt?

https://www.hackster.io/ShaneB/homemade-arduino-tv-b-gone-86871a

Im Schaltplan fehlt die Bezeichnung und die Nachfragen in den Kommentaren wurden nie beantwortet.

Ich würde das ganze gerne an einem ESP8266 betreiben wollen.

Danke

#7641408
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Elvan M. schrieb:

Guten Abend, welcher Mosfet eignet sich für dieses Projekt?

https://www.hackster.io/ShaneB/homemade-arduino-tv-b-gone-86871a

Im Schaltplan fehlt die Bezeichnung und die Nachfragen in den Kommentaren wurden nie beantwortet.

Dafür wurde auf einen Shop verlinkt. Nutzt Dir allerdings nichts weil nicht für Ugs 3V3 geeignet.

Ich würde das ganze gerne an einem ESP8266 betreiben wollen.

IRLML2502, SMD. IRF3708 (TO220) wenn Du noch einen seriösen Lieferanten findest.

#7641409
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Elvan M. schrieb:

Im Schaltplan fehlt die Bezeichnung und die Nachfragen in den Kommentaren wurden nie beantwortet.

Es wird wohl kein Zufall sein, dass bei dem Projekt ein FQU13N06LTU von ONSEMI verlinkt ist. Der ist allerdings für 5V-Ansteuerung gewählt und nicht für deinen ESP mit seinen 3.3V geeignet. Eine Typenangabe im Schaltplan würde dir sowieso nichts nützen, weil du dich mit der Ansteuerung nicht an den Plan hältst.

OP #7641649
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Ich hätte heute noch dies hier gefunden, hier wurden mehrere 3W IR LEDs zusammengeschaltet, dafür dann aber an einem ESP8266: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/netzbasteln-universelle-fernseh-ausschalt-fernbedienung

Ich selbst habe nur die eine 10W IR LED von hier: https://a.aliexpress.com/_EzkeWI7

Hier wird ein IRLZ44N verwendet. Aus einem anderen Nachbauprojekt hätte ich nur noch einen IRL3103, würde der auch funktionieren?

#7642100
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Elvan M. schrieb:

Hier wird ein IRLZ44N verwendet. Aus einem anderen Nachbauprojekt hätte ich nur noch einen IRL3103, würde der auch funktionieren?

Nein, oder vielleicht zufällig.

Was an Jörgs Beitrag überfordert Dich?

Jörg R. schrieb:

Ich würde das ganze gerne an einem ESP8266 betreiben wollen.

IRLML2502, SMD. IRF3708 (TO220) wenn Du noch einen seriösen Lieferanten findest.

Für eine sichere Funktion brauchst Du einen FET, der seinen Wert RDS(on) bei 2,5 V garantiert.

Das könnte auch ein IRLML6344 sein oder einge andere.

#7642117
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Elvan M. schrieb:

Ich würde das ganze gerne an einem ESP8266 betreiben wollen.

Elvan M. schrieb:

Ich selbst habe nur die eine 10W IR LED von hier

Was soll der ganze Käse ?

Ein ESP8266 liefert nicht 5V wie der im Projekt verwendete Arduino, daher passt der dort verwendete Mosfet nicht.

Deine LED die bis 5.5V benötigt wird an 5V nicht mit den gewünschten 10W leuchten. 5V sind als Betriebsspannung für deine LED ganz doof. Stromgeregelte step up Wandler kann man beim gepulsten Licht der IR Fernbedienung eher nicht verwenden bleibt der Vorwiderstand der den von 4.5 bis 5.5V schwankenden Spannungsbedarf bei 2A eher 1.5Ohm an 7.5V betragen sollte. Die 7.5V muss man dann erst mal erzeugen, du brauchst also einen step up Wandler auf 7.5V statt 5V. Der ESP regelt das dann für sich wenigstens gleich runter.

Also MOSFET tut es der schon genannte IRLML2502 oder ein anderer bei 2.5-2.8V spezifizierter.

Wenn du was anderes bauen willst als

welcher Mosfet eignet sich für dieses Projekt?

Dann bau halt was anderes, mit

OP #7642362
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Michael B. schrieb:

Ein ESP8266 liefert nicht 5V wie der im Projekt verwendete Arduino, daher passt der dort verwendete Mosfet nicht.

Im Beitrag von "deutschlandfunknova" wird doch ein ESP8266 verwendet und die LED hängt an den 5V der Powerbank, oder geht es dir jetzt um den Pegel am Gate?

Das ich allerdings meine LED nicht mit 5 V betreiben kann ist blöd und wundert mich, geht es denn überhaupt nicht oder kann ich einfach nur nicht die vollen 10 W ausnutzen? Das wäre für mich nicht schlimm.

Ich bin Anfänger, also entspannt bleiben.

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7642387
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Elvan M. schrieb:

Das ich allerdings meine LED nicht mit 5 V betreiben kann ist blöd und wundert mich

Steht doch in der Spec dort in deinem Link:

  • DC Durchlassspannung (VF): 4,5 V-5,5 V
  • DC Durchlassstrom (WENN): 900-1200mA

Und bei LED wird (wenn man sie richtig einsetzt) normalerweise der Strom eingestellt und daraus ergibt sich dann eine Spannung im angegebenen Bereich.

Wenn du deine LED direkt an 5V anschließt, kann folgendes passieren:

  1. es funktioniert zufällig alles so, wie du es dir wünschst (tolle Sache...)
  2. die LED leuchtet mit reduzierter Helligkeit (immer noch hell genug...)
  3. die LED fackelt ab, weil du ganz ohne Strombegrenzung (= Vorwiderstand) den erlaubten Strom überschreitest (zum Glück hast du 2 dieser LED gekauft...)
#7642400
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Hallo, Elvan M. schrieb im Beitrag #7642394:

Danke für die Erläuterung! Ich würde dann einfach einen passenden Vorwiderstand wählen um den Strom zu begrenzen. Der Widerstand beschränkt ja den Strom und nicht die Spannung, deshalb war ich über die Aussage, dass ich die LED nicht an 5 V betreiben kann verwundert.

Wenn du einen Vorwiderstand einbaust, wird an diesem Vorwiderstand eine bestimmte Spannung abfallen. Da Vorwiderstand und IF-LED in Reihe liegen, addieren sich diese beiden Spannungen. Die Gesamtspannung beträgt dann 5,5V an der IF-LED plus der Spannung am Vorwiderstand, in der Summe also deutlich mehr als 5,5V. Laut Schaltplan liefert deine Spannungsversorgung aber nur 5V.

rhf

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7642410
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Elvan M. schrieb:

Bei 5 V wären es 0,56 Ohm wenn ich von einer Durchlassspannung von 4.5 V und einem Durchlassstrom von 900 mA ausgehe.

Du kannst dir die Parameter nicht selber aussuchen. Die LED gibt sie dir vor.

Oder geh einfach mal von einer LED mit 900mA und 5,1V aus...

wären es 0,56 Ohm

In der Schaltungstheorie heißt es ganz flapsig: eine ideale Stromquelle hat einen unendlich hohen Innenwiderstand. Beim Anfänger hakt dann das Gehirn regelmäßig aus (bei mir war das auf jeden Fall so).

In der Praxis ist es aber ganz einfach: man kann keinen "unendlich hohen" Widerstand einbauen, deshalb bekommt man keine "ideale Stromquelle". Aber man sollte den Widerstand "so hochohmig wie möglich" machen, damit sie halbwegs stabil auf Spannungs-, Exemplar- und Temperaturstreuungen regiert.

Wen du einen Vorwiderstand für 12V ausrechnest, dann fallen an dem bei Uf=4,9V die restlichen 7,1V ab. Wenn sich nun die Spannung Uf wegen einer Temperaturänderung auf 4,5V vermindert, ändert sich der Strom nur um 7,5V/7,1V = 5%.

Wenn du aber einen Vorwiderstand für 5V-4,9V = 0,1V ausrechnest und die Uf geht auf 4,5V runter, dann ändert sich der Stom um 400%.

So hochohmig wie möglich heißt also logischerweise: nimm eine deutlich höhere Versorgungsspannung als die Uf.

OP #7642411
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Roland F. schrieb:

Wenn du einen Vorwiderstand einbaust, wird an diesem Vorwiderstand eine bestimmte Spannung abfallen. Da Vorwiderstand und IF-LED in Reihe liegen, addieren sich diese beiden Spannungen.

Jetzt komme ich mit, dass heißt also ich würde unter der Durchlassspannung der IR-LED liegen und diese würde deshalb gar nicht anfangen zu leuchten.

Roland F. schrieb:

Laut Schaltplan liefert deine Spannungsversorgung aber nur 5V.

Dann benötige ich also noch einen Step-Up Wandler auf 7.5 Volt wie schon von Michael B. angemahnt wurde.

Anhand welchen Wertes im Datenblatt kann ich ermitteln ob der IRLML2502 bei 7.5 V zwischen Drain und Source aber nur 3.3 V am Gate sicher durchschaltet?

Nachtrag:

Lothar M. schrieb:

So hochohmig wie möglich heißt also logischerweise: nimm eine deutlich höhere Versorgungsspannung als die Uf.

Danke erneut für die freundliche Unterstützung und die verständliche Erklärung. Das würde ja dann bedeuten ich nehme direkt einen Step Up Wandler auf 12 V. Den ESP8266 betreibe ich dann mit der Spannung vor dem Step Up, also mit 5 V.

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7642416
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Elvan M. schrieb:

Anhand welchen Wertes im Datenblatt kann ich ermitteln ob der IRLML2502 bei 7.5 V zwischen Drain und Source aber nur 3.3 V am Gate sicher durchschaltet?

Für das sichere Durchschalten ist nur die Ugs relevant. Denn wenn der durchgeschaltet hat, ist die Uds idealerweise 0V.

Aber sieh dir einfach das Bild 1 an. Dort erkennst du, dass du mit 1A Drainstrom und 3V Ugs etwa mit 50mV Spannungsabfall am Mosfet rechnen kannst.

Elvan M. schrieb:

Den ESP8266 betreibe ich mit der Spannung vor dem Step Up, also mit 5 V.

Das Tragische an dieser Sache ist, dass auf dem ESP-Board dann zuallererst ein Linearregler auf 3V3 kommt...

Angehängte Dateien:
OP #7642463
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Lothar M. schrieb:

3V Ugs

Die 3V Ugs ist gleich meine Spannung am Gate? Bzw. die markierte Kennlinie auf dem Bild weil diese der 3.3 V am nächsten ist, richtig?

Hier im Beitrag wurde schon zweimal erwähnt ich solle auf 2.5 V RDS(on) achten. Wie kommt man auf die 2.5 V? Etwa 5.5 V Dran/Source - 3 V Gate?

Wenn dem so ist müsste ich ja nun auf 9 V RDS(on) achten. Was wäre dann besser, ein RDS(on) von 0-9 V (also darunter) oder ein Wert von minimal 9 V?

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7642489
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Elvan M. schrieb:

Die 3V Ugs ist gleich meine Spannung am Gate?

Nicht ganz. Es ist die Spannung zwischen Gate und Source. Diese Spannung steuert den Mosfet.

Elvan M. schrieb:

Hier im Beitrag wurde schon zweimal erwähnt ich solle auf 2.5 V RDS(on)

Du solltest darauf achten, dass ein maximaler Rdson für diese Ugs=2,5V spezifiziert ist. Oder auch 2,8V...

Wie kommt man auf die 2.5 V?

Das ist die Spannung, die dein µC mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unter jeder Betriebsbedingung ausgeben kann. Und der Rest, was er mehr ausgibt ist die "Reserve".

Etwa 5.5 V Dran/Source - 3 V Gate?

Wie gesagt: vergiss die Drainspannung, wenn es um das Ansteuern des Mosfets geht. sie ist völlig unwichtig. Man braucht sie nur, wenn der Mosfet sperren soll.

Wenn dem so ist müsste ich ja nun auf 9 V RDS(on) achten.

Ein Widerstand ist keine Spannung. Der Rdson ist eine Vereinfachung, wie gut der Mosfet grade leitet. Und wenn ein (maximaler) Rdson für eine Ugs von 2,5V spezifiziert ist, dann ist er bei einer viel höheren Ugs mit 3,0V oder gar bei 9,0V noch viel besser leitend.

Denn wie gesagt: mehr Ugs --> Mosfet leitet zwischen D und S besser.

Diese ganzen Betrachtungen gelten in erster Näherung für 99,9% der Mosfets, nämlich für die Anreicherungs-Mosfets, die mit einer Ugs=0V sperren. Sonst gibt es noch ein paar Sonderexemplare wie z.B. die Verarmungs-Mosfets, die man aber besser nicht in seiner Schaltung verwendet, weil sie Exoten sind.

#7642505
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Lothar M. schrieb:

Aber sieh dir einfach das Bild 1 an.

Bitte nicht das 'typische' Diagramm um Anfänger zu verwirren.

Dass die teal notige Gate-Spanning für die jeweilige Kurve auch 0.7 oder 1.4 mal so hoch sin kann, steht dort namlich nicht dabei.

Welche Gate-Spannung nötig ist, damit der MOSFET zuverlässig durchschaltet, steht als UGS unter RDS(on) im Datenblatt. Nur diese Werte sind garantiert und werden vom Hersteller getestet.

Alles andere ist Wunschdenken.

Ich habe beschrieben, was du machen müsstest um mit deinen Bauteilen Erfolg zu haben.

Klüger wäre es, du hättest vorher gefragt. Dann hättest du vielleicht auch erfahren, dass kaum noch aktuelle Fetnsehermodelle auf die Codes von TVBGone reagieren.

Bei 5V wäre es schlauer, normale (1.2V) IR LED in Reihe und über einen Vorwiderstand anzuschliessen.

Nutzt man direkt die Akkuspannung, ist schon 1 normale UR LED peo Vorwiderstand nötig, und davon dann so viele parallel bis die Abstrahlung reicht.

Wobei Fernbedienungen nur kurze Impulse senden,und saher eine normale 1.2V/100mA IR LED üblicherweise mit 1A überstrapaziert wird. Da kommt dann schon ordentlich Licht raus.

OP #7642518
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Michael B. schrieb:

Klüger wäre es, du hättest vorher gefragt. Dann hättest du vielleicht auch erfahren, dass kaum noch aktuelle Fetnsehermodelle auf die Codes von TVBGone reagieren.

Weil die "Codes" von TVBGone nicht mehr aktuell sind oder wieso reagieren heutige Geräte darauf nicht mehr? Ich hatte es bei meinem TV einfach mal mit einer Handy Universalfernbedienungsapp ausprobiert, was funktionierte.

Michael B. schrieb:

Bei 5V wäre es schlauer, normale (1.2V) IR LED in Reihe und über einen Vorwiderstand anzuschliessen.

Nun sitze ich hier mit meiner 10 Watt LED. Vielleicht kann ich ja sogar einfach eine herkömmliche 9V Blockbatterie als Energiequelle nehmen anstatt einer Powerbank + Step Up Wandler.

#7642527
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Elvan M. schrieb:

Nun sitze ich hier mit meiner 10 Watt LED.

Nachdem du ein Einzelstück baust und keine Serien-Produktion anstrebst, kannst du deine Schaltung auch auf die technischen Daten von eben diesem Exemplar auslegen, und musst nicht den ganzen Minimum bis Maximum-Bereich aus dem Datenblatt abdecken.

Also würd ich die LED einfach mal ausmessen, Wunsch-Strom durchfließen lassen und schauen was für eine Spannung sich ergibt... Vielleicht hast du ja Glück, ein besonders gutes Exemplar erwischt, und es klappt mit 5V ausreichend gut.

Beachte, dass die Vf trotzdem noch temperaturabhängig ist. Aber der Vorwiderstand muss dann nur noch über den erwarteten Temperaturbereich funktionieren.

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7642537
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Elvan M. schrieb:

Lothar M. schrieb:

Man braucht sie nur, wenn der Mosfet sperren soll.

Aber das muss er doch auch können

Dafür macht man die Ugs = 0V und man wählt einen Mosfet aus, der die nötige Udsmax hat (erster Wert im Datenblatt). Der IRLML2502 kann 20V sperren. Für 12V also alles im grünen Bereich.

Michael B. schrieb:

Dass die teal notige Gate-Spanning für die jeweilige Kurve auch 0.7 oder 1.4 mal so hoch sin kann, steht dort namlich nicht dabei.

Aber man sieht, dass der ganze Mosfet eben nicht nur mit 1 Zahl spezifiziert werden kann, sondern ein zutiefst analoges Bauteil ist.

Welche Gate-Spannung nötig ist, damit der MOSFET zuverlässig durchschaltet, steht als UGS unter RDS(on) im Datenblatt.

Dann muss man aber das Haar vollends spalten und konsequenterweise auch beachten, dass dieser Wert nur für eine Sperrschichttemperatur von 25°C und impulsförmige Ansteuerung mit TV=2% gilt.

#7642675
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Lothar M. schrieb:

Wenn du deine LED direkt an 5V anschließt, kann folgendes passieren:

  1. es funktioniert zufällig alles so, wie du es dir wünschst (tolle Sache...)

Vielleicht ist das ja der Trick von dem Bastelpfusch: Man nimmt ein LED-Array mit ungefähr 5V UF, dazu einen FET, der mangels Spannung nicht sauber durchschaltet und verdrahtet mit dünnen China-Eisenkäbelchen.

Lothar M. schrieb:

Aber sieh dir einfach das Bild 1 an.

Nicht schon wieder diesen Unfug.

Michael B. schrieb:

Bitte nicht das 'typische' Diagramm um Anfänger zu verwirren.

Ja!

Welche Gate-Spannung nötig ist, damit der MOSFET zuverlässig durchschaltet, steht als UGS unter RDS(on) im Datenblatt. Nur diese Werte sind garantiert und werden vom Hersteller getestet.

Genau so betrachtet man den Schaltbetrieb. Schrieben wir bereits, aber war wohl zu schwierig:

Manfred P. schrieb:

Für eine sichere Funktion brauchst Du einen FET, der seinen Wert RDS(on) bei 2,5 V garantiert.

Michael B. schrieb:

Also MOSFET tut es der schon genannte IRLML2502 oder ein anderer bei 2.5-2.8V spezifizierter.

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