ich suche für die Reparatur eines Keithley 616 einen relativ speziellen (Leistungs-) Widerstand:
Tel Labs 9.99 Ohm mit 10W und 0.1% Toleranz
In der Liste als R101 aufgeführt.
Hat jemand eventuell noch so ein Schlachtergerät rumliegen? Im Internet hab ich leider keinen gefunden.
Anbei ein paar Bilder. Der gesuchte Widerstand selbst ist leider nicht mehr vorhanden, sieht aber genauso aus wie sein 100Ohm Nachbar den man auf dem Bild sieht...
Voor een speciale weerstand voor je Keithley 616, probeer Tel Labs te contacteren, vraag rond op elektronicafora, kijk in lokale winkels, of pas een vergelijkbare weerstand aan. https://www.publix-passport.com/
Wenn er nur wenig zu niedrig ist, 1000h mit 10V betreiben, der wird bestimmt hochohmiger.
Man kann auch Sandpapier zum hochtrimmen nehmen, dann hat er aber blanke Stellen, die oxidieren könnten.
Lass einen im Elektrometer angeschlossen den anderen am Netzteil "einlaufen" run in + burn in volle Leistung bei Raumtemperatur und freier Konvektion und in der Sonne und freier Konvektion mit etwas weniger Last.
Kannst du einige male wiederholen auch nachts wenns kälter ist, Balkon oder Terrasse mit Dauc ohne Regen.
Der so (miß)behandelte R kann dann abgeglichen werden mit Reihen R und/oder parallel R (Messwiderstädne bekommt man ja bis 0,1% in kleineren Leistungen nur musst du auf die Leistungsverteilung achten, nicht das der kleine parallel oder reihen Widerstand die große Leistung übernehmen muss, ich denke rechnen kannst du das)
Dann ist er fertig für den Einbau, aber bedenke auch kalibrierte und abgeglichene Geräte müssen warmlaufen vor dem Einsatz.
Michael, ich frage dich direkt, weil ich mir vorstelle, dass du eine wirklich gute Antwort geben kannst.
Kann man nicht einfach einen dieser Metallwiderstände (diese goldenen Teile) in der passenden Stärke nehmen, wenn man einen mit den gleichen Daten bekommt?
ich suche für die Reparatur eines Keithley 616 einen relativ speziellen
(Leistungs-) Widerstand:
Tel Labs 9.99 Ohm mit 10W und 0.1% Toleranz
Nimm einen 10 Ohm Widerstand entsprechender Genauigkeit und schalte
diesem einen 10kOhm widerstand parallel. Passende Widerstände mit
10 Ohm dürften wesentlich einfacher erhältlich sein als 9,99 Ohm.
Kann man nicht einfach einen dieser Metallwiderstände (diese goldenen
Teile) in der passenden Stärke nehmen, wenn man einen mit den gleichen
Daten bekommt?
Wie kann ich mir das mit dem Burn-in vorstellen? Was passiert da im
Widerstand genau und in welchem Prozentbereich kann man R beeinflussen?
Burn in nimmt den starken Anfangsdrift vorweg. Bei Metallfilmwiderstände hatte ich nur positive Drift, bei Drahtwiderständen glaub ich auch, aber weniger. 0,1% sollte bei Drahtwiderständen machbar sein, je älter desto weniger.
Bei dem goldenen Chassiswiderstand steht <1% 1000h Nennlast bei 25°, 1,5h ON, 0,5h OFF, das konterkarriert die 0,1% Liefertoleranz
https://www.vishay.com/doc?30201
Bei dem von mir genannten von digikey steht bei Charakteristik U: <0,5% 2000h Nennlast bei 25° 1,5h ON, 0,5h OFF: https://www.vishay.com/docs/30204/rsns.pdf
Wie kann ich mir das mit dem Burn-in vorstellen? Was passiert da im
Widerstand genau und in welchem Prozentbereich kann man R beeinflussen?
burn in -> einbrennen, also bei maximaler Temperatur die Bauteile vorzualtern um Frühausfälle und Werteverschiebungen zu ermitteln, danach testen.
run in -> Klimakammer um mit allen Umgebungstemperaturen die im Betrieb auftreten können die Bauteile zu stressen und auch da Frühausfälle zu meiden und festzustellen, danach testen.
in welchem Prozentbereich
wie bitte soll ich nun alle Herstellerdatenblätter durchsuchen, wenn es da sogar welche mit diesen Angaben geben sollte.
Selbst wenn es die gäbe, lügt ja nie ein Lieferant und nach Murphy, was schief gehen kann geht schief, also selber messen wenn dir die Genauigkeit und Funktion wichtig ist.
Voor een speciale weerstand voor je Keithley 616, probeer Tel Labs te
contacteren, vraag rond op elektronicafora, kijk in lokale winkels, of
pas een vergelijkbare weerstand aan. https://www.publix-passport.com/
... habe das mal mit einem DALE-RH-25-25Watt-10Ω-1% ausprobiert. Der DALE hat 10.02334Ω und damit kann man einen Parllelwert berechnen. Der gesuchte Wert ist dann 3003.39Ω. 2 x 1.5kΩ in Reihe.
Der Gesamt-Widerstand hat somit 9.98964Ω, also schon recht nahe drann.
Ich habe einen garantiert gealterten Dale RS-10 (=10W) mit 10 R, der genauso wie der Tellab auf dem Bild aussieht, aber leider nur 1%. Milliohmmeter mit 0,5% Genauigkeit meint bei 4-Leiter-Messung 10,01 R. Knapp daneben. ;) Dafür hat er einen TK 20.
Den krummen Wert hat man damals doch bloß rausgesucht, weil er keinen Aufpreis gekostet hat. Da spielen ja wirklich Alterungsstabilität und fast der TK eine größere Rolle. Und der Kontaktwiderstand des Drehschalters. 50-Ohm-Abschlußwiderstände haben doch auch wahlweise 51 oder 49,9R, je nachdem zu welcher E-Reihe sich der Controller durchringen konnte.
Wobei es ja eigentlich wurscht ist, weil 0,1% ist von 9,98 bis 10Ohm,
und neu kalibrieren muß er ja sowieso.
Stimmt nicht ganz, die obere Grenze sind nur 9,99999 (9,99*1,001). :)
Aber der 100R daneben düfte sich durch die Temperaturbelastung auch schon verschoben haben, bzw. das ganze Gerät durchs Öffnen und die Lötarbeiten. Jedenfalls in diesem Promillebereich. Womöglich wurde für das Foto Blitzlicht verwendet, das die Leitfähigkeit einiger Beschichtungen veränderte! ;)
Wieviele Milliohm hat eigentlich so ein Anschlußdraht pro Millimeter?
Bei der PTB ging mal ein Eichwiderstand "kaputt", weil man ihn für ein Foto aus dem Ölbad genommen hatte und danach die werweißwievielte Nachkommastelle zitterte.
Die Stelle ist bezüglich Verschmutzungen recht heikel, weil die Widerstände nach "links" im Bild in Teflonhülsen verschwinden. Der Ruß auf dem grünen Widerstand gehört da also definitiv nicht hin.
Ich habe einen garantiert gealterten Dale RS-10 (=10W) mit 10 R, der
genauso wie der Tellab auf dem Bild aussieht, aber leider nur 1%.
Milliohmmeter mit 0,5% Genauigkeit meint bei 4-Leiter-Messung 10,01 R.
Knapp daneben. ;) Dafür hat er einen TK 20.
Den krummen Wert hat man damals doch bloß rausgesucht, weil er keinen
Aufpreis gekostet hat.
Nun, einen passenden Widerstand parallel zu schalten, ist ja nun
wirklich kein Problem. Der braucht ja noch nicht einmal besonders
genau zu sein, weil sich Abweichungen bei diesem nur sehr wenig
auf den Gesamtwiderstand auswirken.
Wenns unbedingt billig sein muss: hiervon
https://www.ebay.de/itm/166633926781
50 parallel macht 9.98 Ohm und ersetzt man einen gegen 523 Ohm 1% sind es 9.99 Ohm