Ich war bisher der Meinung, ist ein Gegenstand radioaktiv kontaminiert heißt das das Stäube von radioaktiven Stoffen an ihm haften. Schafft man es die Stäube zu entfernen ist der Gegenstand wieder "sauber".
Ich habe jetzt neulich eine Dokumentation gesehen, eine arme Person in der Geschichte der Menschheit soll scheinbar so heftige Strahlung abbekommen haben das das Eisen im Blut selbst danach radioaktiv war. In dem Fall gab es keinen Kontakt mit irgendwelchen Stäuben weil die ionisierende Strahlung von kontaminiertem Wasser in einem Tank kam, entweder die Information ist falsch oder ich habe es nicht verstanden.
Was passiert wenn große Menge an Strahlung z.B. einen Eisenblock über längere Zeit trifft? Ist das Eisen danach selbst Radioaktiv?
Das würde ja bedeuten das das Eisen anschließend von selbst in irgend ein anderes Element zerfällt?
Wär’ auch doof – deine Frage bezieht sich immerhin auf Physik.
Zur Antwort: „ionisierende Strahlung“ ist ein Sammelbegriff für Strahlung, die energiereich genug ist, etwa Elektronen aus Atomen zu schubsen. Das fängt bei UV schon an, und ist nach oben hin offen. Natürlich wird UV-Strahlung Dinge nicht radioaktiv werden lassen, andere Strahlungsarten können das hingegen sehr wohl verursachen, etwa indem sie ein Neutron in das Atom bringen, sodass ein instabiles Isotop daraus wird.
Was passiert wenn große Menge an Strahlung z.B. einen Eisenblock über
längere Zeit trifft? Ist das Eisen danach selbst Radioaktiv?
Hängt von Art und Intensität der Strahlung ab. Komponenten im Reaktordruckbehälter und dieser selbst kriegen heftige Neutronenstrahlung ab, die in mehrerlei Hinsicht materialverändernd wirkt, auch Eisenatome in instabile Isotope umwandelt.
Natürlich wird UV-Strahlung Dinge nicht radioaktiv werden lassen, andere
Strahlungsarten können das hingegen sehr wohl verursachen, etwa indem
sie ein Neutron in das Atom bringen, sodass ein instabiles Isotop daraus
wird.
Hängt von Art und Intensität der Strahlung ab. Komponenten im
Reaktordruckbehälter und dieser selbst kriegen heftige
Neutronenstrahlung ab, die in mehrerlei Hinsicht materialverändernd
wirkt, auch Eisenatome in instabile Isotope umwandelt.
Was mir dann aber noch nicht klar ist, wie ist es dann überhaupt möglich eine so starke Strahlenquelle wie in einem Reaktor abzuschirmen? Die Schirmung müsste ja dann selbst mit der Zeit Radioaktiv werden und praktisch "durchfressen"?
wie ist es dann überhaupt möglich
eine so starke Strahlenquelle wie in einem Reaktor abzuschirmen?
Naja, nach dem "homoeopathischen" Motto: viel hilft viel. Ordentlich Beton, Stahl, Blei, Wasser...
Hat einen Grund, warum sich atomgetriebene Flugzeuge und Autos nicht so gut am Markt behaupten konnten.
Die
Schirmung müsste ja dann selbst mit der Zeit Radioaktiv werden und
praktisch "durchfressen"?
Passiert auch. Sollte man halt vorher rechtzeitig den Reaktor wieder runterfahren, bevor's zerbroeselt ist.
Was mir dann aber noch nicht klar ist, wie ist es dann überhaupt
möglich eine so starke Strahlenquelle wie in einem Reaktor
abzuschirmen? Die Schirmung müsste ja dann selbst mit der Zeit
Radioaktiv werden und praktisch "durchfressen"?
Yep. So isses. Wobei das Wasser den grössten Teil der Strahlung abbekommt. Und die Gefahr für den Druckbehälter liegt weniger in dessen Aktivierung, sondern in der Veränderung der Struktur des Metalls und damit in einer möglichen Versprödung: Rissbildung.
Die Schirmung wird mit der Zeit teilweise radioaktiv. Aber die Strahlung bei deren Zerfallsprozessen ist zu schwach, um andere Kerne zu aktivieren. Besagtes Eisen-59 zeigt Beta-Zerfall, das ist Elektronenstrahlung. Damit gehts nicht.
Die Besonderheit der Kernspaltungprozesse in Uran und ein paar anderen Atomen ist ebendiese Spaltung, bei der Neutronen freiwerden. Die Strahlung der weitaus meisten Zerfallsprozesse vernichtet dir allenfalls die Molekül-Struktur deiner DNA, kann aber den Atomkernen nichts anhaben.
Natürlich können Stoffe radioaktiv werden, wenn sie (nicht mit UV Licht aber ausreichend harter Strahlung) bestrahlt werden, das ist der Weg zur Herstellung von Isotopen, von denen manche instabil sind, also wieder zerfallen unter Abgabe von Strahlung.
Daher werden Kernfusionsanlagen (wenn wir sie denn mal erfinden) ebenso zu radioaktivem Schrott wie AKW.
Daher werden Kernfusionsanlagen (wenn wir sie denn mal erfinden) ebenso
zu radioaktivem Schrott wie AKW.
Wobei man fairerweise hinzufügen sollte, dass die Halbwertszeit solcherart aktivierten Materials überwiegend viel geringer ist, als die manchen Mülls aus der Kernspaltung. Da gehts nicht um Hundertausende Jahre.
Ja, (manche) ionisierende Strahlung KANN manche andere Stoffe
"aktivieren" - aktivieren im Sinne von "radioaktiv machen".
Das hängt nicht von der "Menge der Strahlung" ab, sondern von
Energie und Art der Stahlung(squanten) und von der Art des
bestrahlten Stoffs.
Nö. Denn dann wäre es keine IONISIERENDE Strahlung! Das steckt ja schon im Wort! IONEN sind nicht radioaktiv (Atomkern), nur chemisch verändert (Elektronenanzahl)
Die einzige Strahlung, welche Materialien radioaktiv machen kann, ist Neutronenstrahlung. Die gilt aber AFAIK nicht als ionisierend, auch wenn sie deutlich stärker und schädlicher ist. Röntgen- oder Gammastrahlung ist ionisierend, erzeugt aber keine radioaktiven Stoffe.
War ein Video aus YT, ich finde es leider nicht mehr. Es ging um einen
Vorfall in Los Alamos:
Bei diesem Vorfall wurde der Behälterinhalt teilweise kritisch, d.h. entwickelte eine Kettenreaktion wie im Kernreaktor. Mit austretender Neutronenstrahlung als Folge. Kommt gelegentlich vor, wenn man unachtsam ist, so auch 1999 in Tōkaimura.
"Ionisierende Strahlung (auch Ionisierende Strahlen) ist eine Bezeichnung für jede Teilchen- oder elektromagnetische Strahlung, die in der Lage ist, Elektronen aus Atomen oder Molekülen zu entfernen (meist durch Stoßprozesse), sodass positiv geladene Ionen oder Molekülreste zurückbleiben (Ionisation). "
Die einzige Strahlung, welche Materialien radioaktiv machen kann, ist
Neutronenstrahlung. Die gilt aber AFAIK nicht als ionisierend,
OK, Neutronenstrahlung wirkt auch ionisierend.
"Freie Neutronen haben, da sie elektrisch neutral sind, selbst keine merkliche Wechselwirkung mit Elektronen. Sie ionisieren aber indirekt durch Kernreaktionen oder Streuprozesse an Atomkernen. Der effektivste Impulsübertrag schneller Neutronen erfolgt auf Wasserstoffatomkerne, die fast dieselbe Masse besitzen (elastischer Stoß). Darum ist Wasser einerseits ein guter Moderator; andererseits sind schnelle Neutronen für lebendes Gewebe besonders gefährlich, weil es stets Wasser enthält (etwa im Cytosol). Jedes Wassermolekül (H2O) enthält zwei Wasserstoffatome (H)."
Wobei man fairerweise hinzufügen sollte, dass die Halbwertszeit
solcherart aktivierten Materials überwiegend viel geringer ist, als die
manchen Mülls aus der Kernspaltung
Was wiederum bedeutet, dass die Strahlungsintensität proportional höher ist.
Die Besonderheit der Kernspaltungprozesse in Uran und ein paar anderen
Atomen ist ebendiese Spaltung, bei der Neutronen freiwerden. Die
Strahlung der weitaus meisten Zerfallsprozesse vernichtet dir allenfalls
die Molekül-Struktur deiner DNA, kann aber den Atomkernen nichts
anhaben.
Klasse und Laienverständlich erklärt, vielen Dank dafür!
Auch an alle anderen Danke, ich meine die Basics verstanden zu haben.
Die einzige Strahlung, welche Materialien radioaktiv machen kann, ist
Neutronenstrahlung. Die gilt aber AFAIK nicht als ionisierend,
Lt. meinem Physikbuck (Höfling, ca. 1975) können auch andere
Strahlen aktivieren;
in Strahlungsabsorbern z.B. gibt es "Sekundärprozesse"
uva.
Dass Neutronen besonders wirksam aktivieren
(und besonders in wasserstoffhaltiger Materie mittelbare Ionisationen,
durch "Rückstosskerne", verursachen,) ändert daran nichts.
Beta-Strahler:
Elektronen können ionisieren.
Wenn Elektronen ein Proton treffen, könnte man annehmen, dass dann ein Neutron entsteht:
Hierbei verwandelt sich ein Proton des Kerns durch Einfangen eines Elektrons aus einer kernnahen Schale der Atomhülle in ein Neutron und ein Neutrino.
Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, d.h. muss sehr lange dem ausgesetzt sein.
Meistens ergibt sich ein instabiler Kern, der dann zerfällt.
Alpha-Strahler:
Protonen können ionisieren.
Die Teilchen können eingefangen werden.
Meistens ergibt sich ein instabiler Kern, der dann zerfällt.
Protonen-Strahler:
Protonen können ionisieren.
Die Teilchen können eingefangen werden.
Meistens ergibt sich ein instabiler Kern, der dann zerfällt.
Neutronen-Strahler:
(Ionisieren, wenn z.B. Elektronen rausgeschlagen werden.)
Die Teilchen können eingefangen werden.
Meistens ergibt sich ein instabiler Kern, der dann zerfällt.
Gamma-Strahler:
(Ionisieren, wenn z.B. Elektronen rausgeschlagen werden.)
Verursacht in der Regel keine Kernumwandlungsprozesse.
Kann bei obigen Strahlungen die Reaktionsfreudigkeit verbessern, wenn gleichzeitig ein Kern getroffen wird.
Wahrscheinlichkeit ist extremst gering, d.h. muss extremst lange dem ausgesetzt sein, liegt unterhalb der Messgenauigkeit.
Die einzige Strahlung, welche Materialien radioaktiv machen kann, ist
Neutronenstrahlung. Die gilt aber AFAIK nicht als ionisierend,
Lt. meinem Physikbuck (Höfling, ca. 1975) können auch andere
Strahlen aktivieren;
in Strahlungsabsorbern z.B. gibt es "Sekundärprozesse"
uva.
Welche denn? Werd mal konkret.
Dass Neutronen besonders wirksam aktivieren
(und besonders in wasserstoffhaltiger Materie mittelbare Ionisationen,
durch "Rückstosskerne", verursachen,) ändert daran nichts.
Sie aktivieren als EINZIGE! Denn das ist ja die Definition von radioaktiven Isotopen! Geleiche Anzahl Protonen und Elektronen (chemisch identisch), aber unterschiedliche Anzahl von Neutronen, welche einige davon instabil = radioaktiv macht. Wie willst du dieses Neutron aus elektromagnetischer Strahlung erzeugen?
Neutronenstrahlung ionisiert auch indirekt, wie oben im Wikipediaartikel beschrieben. Das ist aber KEINE radioaktive Aktivierung!
Also wenn wir schon so weit sind: Um mit Alphastrahlung, also Helium-Kernen, anderen Atomkernen nahe zu kommen, musst du aufgrund der Abstoßung der beiderseits positiven Ladungen schon sehr viel Gewalt anwenden. Neutronen sind da klar im Vorteil, weil neutral.
Wasser hat die Eigenschaft schnelle Neutronen abzubremsen, nur langsame
Neutronen dringen leicht in andere Kerne ein (ungefähr vielleicht 1-2
km/h).
Anmerkung: Zumindest ist die Wahrscheinlichkeit des Einfangs deutlich höher. Es gab und gibt aber eine Anzahl Reaktoren auf Basis schneller Neutronen. Der schnelle Brüter verdankt dem seinen Namen, aber auch der hauptsächlich bei hiesigen Forinten beliebte DFR basiert darauf.
Irgendwo hab ich mal gelesen,
dass man ganz scharf ist auf den Stahl von Schiffen,
die vor 1945 gebaut und gesunken sind,
weil der nicht radioaktiv kontaminiert ist.
Das Cobalt-60 im Artikel ist ein ziemlich kräftiger Gammastrahler, der in medizinischem Equipment als solcher genutzt wird. Beispielsweisen in der Krebsbekämpfung. Aber konzentriert. Ist eine Frage der Dosis und dürfte in Stahl gesundheitlich völlig irrelevant sein, selbst der deiner gusseisenen Pfanne.
Es gibt so manche Radioaktivität in der Umwelt, und zwar schon immer. Ist nur mehr geworden. Der Stahl deines Autos wird dich wahrscheinlicher bei einem Unfall umbringen, und die Pfanne haut dir vielleicht deine Olle über die Rübe.
Für Messanwendungen sucht man solch alten Stahl. Meinens Wissens werden die schwach radioaktiven Abfälle einfach in neuem Stahl mit eingegossen.
An einem ehemaligen Hochofen in Emden "Nordferro" war am unteren Ausslassbereich ein Radioaktivitätsaufkleber angebracht. Der Hochofen wurde nach indien verkauft.
ich könnte mir vorstellen, daß Beta+ (positron) Strahlung Neutronen in Protonen umwandeln könnte, nur ist eine Wechselwirkung mit Elektronen eben viel wahrscheinlicher. Naja. Das Tschernobyler Eisen wird nicht von ionisierender Strahlung radioaktiv geworden sein. Normale Strahler sind Holz C14, Ziegel, Eisen, Granit, so ungefähr. Der natürliche Strahler Kalium40 könnte unter anderen dafür verantwortlich sein, daß der Erdkern immer noch flüssig ist, so hat mir mal jemand erzählt.
Lt. meinem Physikbuck (Höfling, ca. 1975) können auch andere
Strahlen aktivieren;
in Strahlungsabsorbern z.B. gibt es "Sekundärprozesse"
uva.
Welche denn? Werd mal konkret.
Gerne, abgeschrieben aus gleicher Quelle:
Al27 + He4 => P30 + n
P30 => Si30 + e(+)
Auf deutsch:
Aluminiumkerne 27 werden mit Alpha-Teilchen beschossen:
heraus kommt jeweils ein Phosphorkern und ein Neutron.
Ersterer zerfällt dann zu Silicium 30 (undgibt ein Positron ab).
War demnach also sehr wohl "aktiviert".
Und:
(Auch) Alpha-Teilchen (Helium-Kerne) können sehr wohl ionisieren,
wenn sie eine dafür geeignete Energie (d.h. Geschwindigkeit)
mitbringen.
Die Frage ob ionisierende Strahlung Radioaktivität erzeugen kann, wurde nun eher auf Teilchenstrahlung heruntergebrochen. Kann aber Licht Radioaktivität verursachen ? Laberkopf bejaht dies, ich könnte es mir ja bei Gammastrahlung vorstellen. Wenn man vom Urknall ausgeht und das der auch hell sei, würde aus Strahlungsenergie Materie erstehen. Also kosmische Strahlung, war da nicht kürzlich ein Hinweis auf einen kleinen Ram-Chip, der aber kosmischer Strahlung ca 100 Jahre widerstehen könnte, Grund war : kosmische Strahlung würde den Chip radioaktiv werden lassen und darum den Speicherinhalt verlieren.
Das europäische Petawatt-Laser-Programm ELI (https://de.wikipedia.org/wiki/Extreme_Light_Infrastructure) zb in Rumänien (https://www.deutschlandfunk.de/eu-forschung-in-rumaenien-superlaser-als-strukturhilfe-100.html) will den Laserstrahl (der auch einen EMP auslöst) mit einem hochbeschleunigten Elektronenstrahl kollidieren, wobei dann wiederum Gammastrahlung ausgelöst werden soll. Diese Gammastrahlung soll zb Sauerstoff in Kohlenstoff und Helium spalten können. Ob man es schon gemacht hat ? idk.
Die Frage ob ionisierende Strahlung Radioaktivität erzeugen kann, wurde
nun eher auf Teilchenstrahlung heruntergebrochen.
Ionisierung ist nicht Aktivierung.
Wikipedia: "Ionisierende Strahlung ist eine Bezeichnung für jede Teilchen- oder elektromagnetische Strahlung, die in der Lage ist, Elektronen aus Atomen oder Molekülen zu entfernen, sodass positiv geladene Ionen oder Molekülreste zurückbleiben."
Um per Aktivierung radioaktive Stoffe zu erzeugen, muss man den Atomkernen zu Leibe rücken, nicht den Elektronen. Das ist eine völlig andere Baustelle.
Da gehts aber um recht andere Effekte. Aber grundsätzlich ist ziemlich viel möglich, wenn du nur genug Energie auf hinreichend kleinem Raum zusammenbringst. Und irgendwann erzeugst du dir dann vielleicht dein eigenes Universum, um darin Gott zu spielen. :)
kosmische Strahlung würde den Chip radioaktiv werden lassen
und darum den Speicherinhalt verlieren
Ionisierende Strahlung beeinflusst Elektronen. Das macht die Stoffe nicht radioaktiv, verändert aber elektrische Ladungen. Und um die geht es bei Elektronik. Ist eine Strahlung energiereich genug, und sind die Strukturen fein genug, kann sie auch die Strukturen permanent beschädigen.
In den Anfängen von DRAMs enthielt das Gehäusematerial einen gewissen Anteil instabiler Isotope. Deren Zerfall konnte als ionisierende Strahlung zu Bitfehlern in DRAMs führen. In strahlender Umgebung kommt die Strahlung ersatzweise von aussen.
Interessant wie leichtfertig man damit umgegangen ist,
obwohl man auch damals schon gewusst hatte, was passieren kann.
In die heutige Welt transponiert erinnert mich das an manche TikTok-Challenges, die auch ab und zu im Krankenhaus oder auf dem Friedhof enden. Früher waren dafür "dumme Jungs" zuständig (egal welchen Alters und IQs), aber im Zeitalter des Feminismus sind Mädels genauso bekloppt.
-Wie sich das wohl anfühlt,
wenn man einen halben Meter daneben steht.
Wirkt wohl eher mit Verzögerung, weil es ein Weilchen dauert, bis die Organschäden spürbar werden. Allerdings könnte es sein, dass man Tscherenkow-Strahlung im Augapfel wahrnimmt, oder Lichterscheinungen der umgebenden Luft.
In die heutige Welt transponiert erinnert mich das an manche
TikTok-Challenges, die auch ab und zu im Krankenhaus oder auf dem
Friedhof enden. Früher waren dafür "dumme Jungs" zuständig (egal welchen
Alters und IQs), aber im Zeitalter des Feminismus sind Mädels genauso
bekloppt.
Auszug: "Das Mädchen war für Videoaufnahmen für eine TikTok-Challenge auf den Waggon geklettert und hatte die Oberleitung berührt." ... "In der TikTok-Challenge wird dazu aufgerufen, Oberleitungen zu berühren, möglichst ohne sich dabei zu verletzen."
Meinens Wissens werden
die schwach radioaktiven Abfälle einfach in neuem Stahl mit eingegossen.
An einem ehemaligen Hochofen in Emden "Nordferro" war am unteren
Ausslassbereich ein Radioaktivitätsaufkleber angebracht. Der Hochofen
wurde nach indien verkauft.
Moin,
●DesIntegrator ●. schrieb im Beitrag #7695933:
-Wie sich das wohl anfühlt,
wenn man einen halben Meter daneben steht.
"Die Kollegen sahen ein blaues Glimmen und spürten einen Hitzestoß. Slotin spürte darüber hinaus einen sauren Geschmack im Mund und ein Brennen in der linken Hand."
In der englischen Version des Artikels ist eine weiter Quelle für die Kontaminierung angegeben: Kobalt-60 das einige Zeit lang zur Verschleißerkennung der Auskleidung der Tiegel (Birnen/Pfannen?) bei der Stahlerzeugung genutzt wurde. Wenn der erzeugte Stahl radioaktiv war war die Auskleidung verschlissen.
https://en.wikipedia.org/wiki/Low-background_steel
Aus der dort verlinkten Quelle:
'“Some genius,” he says sarcastically, had the idea to start adding radioactive cobalt 60 to the lining of cauldrons where molten steel was prepared. Measuring the radiation, steelmakers could gauge whether the cauldron lining was wearing out, testing the integrity of the setup without the long process of cooling down the metal. The cobalt became mixed with the steel in tiny amounts, and now, because of the way we recycle steel, the cobalt has stuck around through the generations.'
https://www.good.is/articles/the-search-for-low-background-steel
Da gehts aber um recht andere Effekte. Aber grundsätzlich ist ziemlich
viel möglich, wenn du nur genug Energie auf hinreichend kleinem Raum
zusammenbringst.
Ja, man müßte also Gammastrahlung im Energiebereich von Kernbindungen aufbringen, wäre meine Vermutung. Nebenbei könnten noch manche ionen erzeugt werden.