bei uns in der Wohnung dröhnt es seit ein paar Wochen. Zuerst dachte ich an die Baustelle, Straßenbahn, Umwälzpumpe, Subwoofer vom Nachbar und Waschmaschiene Trockner usw. leider scheint es keins von den Dingen zu sein.
Heute Morgen zwischen 5 und 7 hat es mal aufgehört.
Je nach dem wie laut es dröhnt stört es die Konzentration und oder den Schlaf. Man hat ständig einen Druck auf den Ohren.
50 Hz brummen scheint es auch nicht zu sein. Irgendwie ist es dumpfer und langsamer. Handy App sagt um ca. 20Hz. Mich erinnert es sehr an einen im Leerlauf stehend Bus, sehr dumpf und daher nicht mit den Ohren alleine ortbar. Angeblich 20Hz und 40dB anbei ein Video davon: https://www.mikrocontroller.net/attachment/622135/RPReplay_Final1705926795.MP4 das ist von Heute 13:33Uhr
Mein Problem ist das Thema darf man scheinbar nicht googeln, ansonsten landet man in der Esoterik Ecke und tausend anderen Dingen, Mobilfunk, Windkrafträdern, Aliens, Infraschall usw. usv.
Ich denke es ist entweder etwas von dem Betriebshof der Straßenbahn oder Eine Klima/Wärmepumpe vielleicht vom Bürogebäude z.B. der Stadt-Werke. Es gab mal einen Fall wo Wärmepumpen mit einem Blech verkleidet waren das rumwabberte.
Hier die ungefähre Position. 51.329099 6.537378
Meine Frage wäre. Hat hier jemand auf der Basis eines Raspberry oder ESP einen logger gebaut für den Frequenzbereich von 20-60Hz?
Kennt jemand eine Bauanleitung?
Oder eine Möglichkeit einer Richtungsbestimmung?
Ich würde das gerne mal loggen um einfach mal die Zeiten genauer zu sehen vielleicht deckt sich das ja mit irgendwelchen Öffnungszeiten oder ähnlichem.
Gute Frage.
Ich habe das Problem das ich mit meine Freundin gefragt habe ob sie es hört aber scheinbar hört sie die Tiefen Frequenzen nicht.
Sie hört bis 17.000Hz also alle Spulen die Fiepen. z.B. Trafos oder "NOUS A1T Zwischenstecker" hält sie kaum aus. Bezeichnet sie als Zahnschmerzen ähnlich. Ich höre z.B. das Spulenfiepen zum Glück so gut wie nie.
Nach dieser Erfahrung wollte ich nicht zum Nachbarn rennen und fragen ob Sie es auch hören.
Einerseits will ich Sie gar nicht auf das Thema Bringen denn wen Sie es nicht merken um so besser. Und zum anderen wenn Sie es nicht hören denken Sie ich habe ein Rad ab.
Ich habe da auch keinen Sinn gesehen inwiefern mich es weiter bringt. Wenn Sie es auch hören was dann? Und wenn Sie es nicht hören ändert es am Problem auch nichts.
Ich komme eher aus der IT und Technik Welt. Entweder ist es Messbar oder nicht und so wie ich das sehe ist es Messbar.
Wenn das lauteste Geräusch, im Raum, am Mittag an einer vier spurigen Straße, ein 20 Hz brummen ist dann sind es wohl nicht meine Ohren.
ei uns in der Wohnung dröhnt es seit ein paar Wochen. Zuerst dachte ich
an die Baustelle, Straßenbahn, Umwälzpumpe, Subwoofer vom Nachbar und
Waschmaschiene Trockner usw. leider scheint es keins von den Dingen zu
sein.
Hier im Firmengebäude ist es ein Heizkörperventil im Hauswirtschaftsraum welches gelegentlich anfängt zu schwingen. Es ist nicht der Thermostatkopf. Man muß dann etwas dran drehen, dann hört es wieder auf. Man hört das Brummen in allen Büroräumen, wenn man keinen direkten Zugang zur Quelle hat (weil z.b. Nachbarwohnung) wird man sich einen Wolf suchen.
Oh je das kann ja unlustig werden... Aber das müsste ja dann nach der Heizperiode aufhören. Daher bin ich der Meinung könnte loggen helfen.
Nervös macht mich ja schon das es Sonntag Tag und Nacht bis heute morgen ging dann aufhörte und wieder anfing. Ich habe für Heizungen vor und Rücklauf Temperatur Logger und Außentemperatur Logger eigentlich ist es morgens am kältesten. Ok die letzte Nacht ist die Temperatur zwischen 0 und 6 Uhr von 2 auf 8,5Grad gestiegen aber das Prinzip ist denke ich klar. (Also üblicher MQTT und influxdb und Grafaner Spaß)
Wenn ich beispielsweise zu den bereits geloggten Grafen diese 20Hz dazu legen könnte vielleicht erkennt man ja einen Zusammenhang.
Eine andere methodische Herangehensweise fällt mir im Moment nicht ein.
Fall jemand noch ne Idee hat her damit.
Einen Audiologger mußt Du vmrl nicht anschaffen. Jeder PC/Laptop/RPi mit einer Aufnahmesoftware wie Audicity tut es. Dann brauchst Du lediglich ein ausreichendes Mikrophon und ggfs eine externe USB-Soundkarte.
Aktive Suche statt passiver Analyse ist notwendig.
Mit einem Stück Silikonschlauch (Aquarienzubehör, Baumarkt ...) ev. mit Trichter dran hat man eine Art Stethoskop, mit dem man schon der Quelle nachgehen kann. In Lüftungs-, Steigleitungsschächte und Kabelkanäle reinhorchen. Mit einem Stab kann man Körperschall abhören. Mit einer dicken weichen Decke kann man versuchsweise Dämpfen und sehen, an welchen Stellen das Veränderung bringt.
Werde aktiv und berichte, dann kann man Unterstützen. Mit einer vagen Beschreibung wie eingangs angeboten, können nur wilde Vermutungen aus der Glaskugeln provoziert werden.
Und wenn Sie es nicht hören ändert es
am Problem auch nichts.
Aber natürlich.
Es ändert das Problem sogar ganz fundamental.
Ich denke Dir ist klar was ich damit sagen möchte.
Mir müsstest Du es auch näher erläutern.
Bei einem herbstlichen Kurzurlaub auf Fehmarn in einer Ferienwohnung bei etwas stärkerem Westwind lag das Haus östlich davon.
Mein Hund verkroch sich in der letzten Ecke und meiner Begleiterin ging es kotzübel, während ich selber gar nichts von einem Infraschall spürte.
Nachweisbar war der Infraschall aber sofort, wenn man ein Glas lose an eins der grossen Fensterscheiben hielt oder die Sandkörner auf der Glas-Gartentischplatte beobachtete.
Mit Mehl konnte man sogar ein Interferenzmuster sehen...
Ich denke du glaubst mir nicht. Ganz einfach da brauchst du nicht irgendetwas zwischen den Zeilen rummachen.
Was bringt dir das jetzt?
Ich werde wahrscheinlich eh niemals ein Beweis bringen können der dich zufrieden stellt.
Wen du denkst ich bin ein Spinner dann darfst du das, nur bringt mich das jetzt technisch nicht weiter.
Ich habe dir versucht zu erklären das Menschliche Sinne an den Rändern unterschiedlich sind.
Scheinst du zu ignorieren.
Ich höre das fiepen der Spulen nicht oder nur sehr selten. Sind jetzt alle Menschen die unter den Rezessionen "NOUS A1T Zwischenstecker fiept" schreiben Spinner?
Zurück zum Thema. Ich habe noch ESP32 hier und GY-MAX4466 aus einem anderen Projekt. Vielleicht geht das ja irgendwie am liebsten mit Tasmota. Dann könnte man es in die Influxdb loggen.
Ich hör’ in dem Video gar nichts. Weil die Tonspur des Videos komplett still ist.
Wenn dein Device diese Frequenzen aufnehmen kann (was eigentlich recht ungewöhnlich ist, denn die Mikros solcher Geräte sind nicht für <50Hz ausgelegt – aber wenn’s das nicht könnte, könnte die Software ja auch nix anzeigen […]), dann kannst du auch eine Aufnahme davon erstellen – dann könnte der interessierte Mitleser selbst mal gucken, ob da was Charakteristisches drin zu finden ist.
Das Video ist ca 14 Sekunden lang.
Das Gerät ist ein iPhone 15 Pro Max.
Auf der X-Achse ist die Frequenz und auf der Y-Achse die dB abgebildet.
Das Video habe ich heute um 13:33Uhr aufgenommen in der Wohnung.
Fast die gesamte Zeit ist die Frequenz mit ca 20Hz die lauteste springt bei 40db rum.
Das gelbe Kreuz kennzeichnet immer die lauteste Frequenz an.
Hier ein Bild dazu.
Besser wär’s, wenn du eine Audioaufnahme des Phänomens machen und hochladen würdest. Ich denke, die meisten hier wissen mit der Anzeige im Video etwas anzufangen – die entnehmbaren Daten lassen aber keine weitere Analyse zu.
Ansonsten: Fensterscheibe und mittig ein zeitlich hochauflösender Beschleunigungssensor wäre etwas, das ich ins Auge fassen würde, wenn ich sowas messen wollte. Mikrofone sind für den Job eigentlich™ ungeeignet, und je kleiner, desto ungeeigneter. Manche sehr verbreiteten Studiomikrofone legen erst ab 40Hz los – vermutlich hast du an deinem Gerät kein Großmembran-Mikrofon gehabt? Ich will nicht in Abrede stellen, dass es bei dir brummt. Nur dezent drauf hinweisen, dass dein Video diesbezüglich möglicherweise keine große Aussagekraft besitzt.
Also: einfach eine Aufnahme machen und hier hochladen.
Nun, als einzelner Mensch kannst Du den Unterschied zwischen Tinnitus
und wirklich vorhandenen Störschall nicht erkennen.
Naja ich sag mal so ein Tinnitus würde mit mir auf Reise gehen :-)
Soll heißen das Geräusch darf örtlich dann nicht an der Wohnung gebunden sein. Ich müsste das Brummen überall immer hören.
Können wir die Energie in eine Messung stecken.
Ich habe gelesen das u.U. ein Mikro durch einen Drucksensor zu ersetzten ist ich hätte noch einen BME280 BMP280 BME680 da.
Fast die gesamte Zeit ist die Frequenz mit ca 20Hz die lauteste springt
bei 40db rum.
Das gelbe Kreuz kennzeichnet immer die lauteste Frequenz an.
Hier ein Bild dazu.
Aussagekräftig wäre ein Vergleich:
Mache die selbe Aufnahme bei vollständig stromlos geschalteter Wohnung.
Und dann noch einmal auf dem Parkplatz vor dem Haus mit genügend Abstand.
Poste die Ergebnisse so, dass der Vergleich nachvollziehbar ist.
Keine Ahnung was Apple da verbaut hat ist auch wieder am Thema vorbei.
So wie es in dem Video aussieht kann es den Frequenzbereich messen.
Ja, dann kann das Gerät das auch in eine Audiodatei schreiben – die könnte der geneigte Mitleser dann mit Werkzeugen anschauen, die er einzuschätzen weiß. Oder kommt bei einer Aufnahme auch nur Stille raus? Das hieße, dass die im Video gezeigte, aber von dir leider unbenannte, App Daten anzeigen würde, die es so gar nicht gibt. Was ich angesichts meiner Erfahrung mit verschiedenen Telefonen anderer Hersteller in dem Frequenzbereich für nicht unwahrscheinlich halte – aber vielleicht haben die Apple-Leute ja tatsächlich ein Mikro mit einem für ein Telefon eigentlich unnötigen Frequenzbereich eingebaut …
Ja, ich sehe da einen etwa gleichmäßigen Pegel zwischen ~16Hz und 75Hz.
Also eine Art Rauschen.
Ich hab jetzt mal mit Spectroid hier in den ruhigen Raum rein gemessen, und bei 20 Hz zeigt es bei meinem Galaxy S20+ -105dB an und liegt damit deutlich unter dem sonstigen Rauschpegel. Der restliche Rauschpegel liegt bei -80dB. Es regnet allerdings auch.
Das hieße, dass die im Video gezeigte, aber von dir leider unbenannte,
App Daten anzeigen würde, die es so gar nicht gibt.
Hä was habe ich unbenannt?
Die App heißt "Sonic Tools"
https://apps.apple.com/de/app/sonic-tools-svm/id1245046029
"Die Auflösung der Spektrumanalyse von Sprache beträgt etwa 11 Hz, die tatsächliche Auflösung beträgt jedoch durch Interpolationsverarbeitung maximal 3 Hz."
Apple-Leute ja tatsächlich ein Mikro mit einem für ein Telefon
eigentlich unnötigen Frequenzbereich eingebaut
Telefon? Mit dem Ding drehen Leute Videos... 4K HDR 60 fps oder Zeitlupe mit 240fps.
Aber das ist eine sehr gute Idee!
Ja, dann kann das Gerät das auch in eine Audiodatei schreiben – die
könnte der geneigte Mitleser dann mit Werkzeugen anschauen, die er
einzuschätzen weiß.
Aktuell ist es wieder Still geworden. Die App Zeigt jetzt ein Brummen um 50Hz rum. Ich nehme aber nix wahr. Kommt ja leider wieder...
Ich habe zum Vergleich mir eine App runter geladen mit der man ein Signal erstellen kann. Heißt einfach "Frequency" kostet nix und hat auch keine In-App Käufe. Ich habe nochmals die 25Hz eingestellt und das passt sehr gut.
Leider gibt's keine Ergebnisse für ein 25Hz Brummen, vielleicht ist das irgendwie die Hälfte von 50Hz.
PS: Noch ein Sachen die mir durchgegangen ist.
Nein die St. Töniser Str. ist keine Autobahn (ist groß und Tagsüber gut befahren) die Koordinaten sind vom Obergplatz mit einem Kinderspielplatz.
Schwingende Heizungsventile haben eine Vertauschte Durchlaufrichtung. Merkt man daran das der Rücklauf zuerste warm wird. Dazu gibt es ein Spezialventil für diejenigen die sich ihren Pfusch nicht merken können. Leider muss trozdem viel Wasser raus abercdanach ist wirklich ruhe. Bei großen Anlagen hämmert das bei kleinen schwingt es weit schneller.
Dazu gibt es ein
Spezialventil für diejenigen die sich ihren Pfusch nicht merken können.
nennt sich z.B. Umlenkhahnblock. Als meine Fußbodenleger fertig waren, klebte an manchen Auslässsen "R", an anderen "V". Als Bedeutung stellte sich heraus: V für 'vielleicht' und R für 'rate mal'. Danach verbauten sie überall obige Blöcke...
Wenn man einen sehr (sehr!) empfindliches Mikrofon zwischen 1-100Hz bauen möchte, bietet sich der Differenzialdrucksensor SDP600-25Pa von Sensirion an.
Ich wuerde eigentlich erwarten das viele Mikrofone bei 20Hz nicht
mehr besonders empfindlich sind oder dieser bereich sogar
ganz bewusst gefiltert wird weil da ja die ueblichen Mensch grabbelt
am Hand Geraeusche sind. Selbst wenn da noch was durch kommt,
es wird weniger sein als wirklich vorhanden ist weil da irgendwo
die Filter anfangen.
Interessante Messaufgabe. Nicht einfach, so tiefe Frequenzen mit einer an das menschliche Ohr reichenden Empfindlichkeit zu messen. Aber eventuell habe ich eine andere Loesung fuer dein Problem:
Ich hatte naemlich auch mal einen Brummton im Haus. Klang meist nach laufendem LKW-Diesel vor der Haustuer. Manchmal auch wie eine Klimaanlage. Ich bin dem im Ausschlussverfahren zu Leibe gerueckt: Ich habe nach und nach immer mehr Im Haus abgeschaltet, um das Problem einzugrenzen. Am Schluss habe ich das komplette Haus stromlos geschaltet und Wasser und Gas abgestellt. Der Ton war leider immer noch zu hoeren. Im uebrigen habe auch irgendwie immer nur ich den Ton gehoert und es passierte meistens Nachts, was meinem Schlaf alles andere als gut getan hat. Der Ton war so intensiv, dass selbst das Zuhalten des Gehoergangs mit den Fingern ihn nicht komplett daempfen konnte. Diese Beobachtung war dann letztendlich fuer mich der Punkt, wo ich angefangen habe mal umzudenken und in Erwaegung zu ziehen, dass der Ton auch direkt aus mir selber kommen koennte. Ich weiss jetzt nicht, was genau dafuer die Ursache sein kann. Entweder ein Tinitus, oder, was ich in meinem Fall eher vermute, eine verkrampfte Nackenmuskulator, die zu oszillieren beginnt. Aber ich habe dann mal den Tipp gelesen, mit einer guten Dosis Kopfschmerztabletten das Problem anzugehen und siehe da: Das brachte fast sofort Erfolg in dem Sinne, dass der Ton fuer die Wirkdauer der Tabletten komplett verschwunden war. Letztendlich war es das dann auch. Was im uebrigen auch erklaert, warum meine Frau nie was gehoert hatte.
Lustigerweise hat dann Jahre spaeter meine Frau ploetzlich nachts die gleichen Wanderungen wie ich seinerzeit durchs Haus unternommen, weil nun ploetzlich sie etwas gehoert hat, was fuer mich vollkommen unhoerbar war... Wir haben das Thema fuer sie dann relativ schnell abkuerzen koennen.
in Erwaegung zu ziehen, dass der Ton auch direkt aus mir
selber kommen koennte
Ich denke das hat der TO bereits kategorisch ausgeschlossen.
Das tut übrigens die überwältigende Zahl der Menschen.
Seit meine Tante mit schlappen 80J mir erklärt hat das ich den Ton nicht höre weil meine Ohren schlechter seien als ihre, habe ich mich damit abgefunden mich bei sowas schulterzuckend umzudrehen.
Der 'Geisterton' der für alle anderen unhörbar ist, scheint ein recht normales Phänomen zu sein.
Ich wuerde eigentlich erwarten das viele Mikrofone bei 20Hz nicht
mehr besonders empfindlich sind oder dieser bereich sogar
ganz bewusst gefiltert wird weil da ja die ueblichen Mensch grabbelt
am Hand Geraeusche sind.
Bei den dynamischen Handmikrofonen sowie allen Mikrofonen in Nierentechnik ist das so. Kondensatormikros gehen aber schon auch bis 5 Hz runter.
Bei mir brummt/grummelt/rumpelt es jetzt auch schon seit etwa einem Jahr. Ich greife das Thema deshalb noch mal auf und gebe meine Erfahrungen hier weiter. Ich dachte immer, die Geräusche kommen von den vielen Baustellen in der Gegend. Da liefen nachts auch einige Trockner an den Neubauten. Die Baustellen sind inzwischen aber weg, brummen tut es immer noch. Hauptsächlich nachts, selten tagsüber. Gut wahrnehmbar in der Wohnung und kaum wahrnehmbar außerhalb. Im Treppenhaus oder auf dem Balkon hört man fast nichts mehr. Der Ton wird auch nicht von jedem wahrgenommen. Das deckt sich mit etlichen Berichten auf der Seite https://www.baubiologie-regional.de/brummtonlinks.php . Messungen verlaufen anscheinend in der Regel ohne Erfolg. Trotzdem bin ich der Meinung, dass es ein akustisches Phänomen ist. Dass der Ton nicht von allen wahrgenommen wird, muss nichts heißen. Es können ja auch nicht alle sehbehinderten Personen per Echolokation Fahrrad fahren – einige können es. Und ein als „fehlender Grundton“ bekanntes Phänomen ist bei Musikern beobachtet worden. Es entsteht, wenn die Obertöne ein Muster bilden, aus dem das Gehirn die Grundfrequenz erschließt. Dafür ist auch nicht jeder empfänglich, und wenn man versucht, den Grundton zu messen, dann kann man nur scheitern. Die Obertöne sind aber im Gegensatz zum Grundton messbar. Wer weiß schon, was da noch so möglich wäre.
Die erste Idee war dann, den hier im Forum schon angesprochenen SDP610-25 als Sensor zu benutzen. Mit etwa 50 € nicht gerade billig. Die Hoffnung war, dass man ein Muster in der FFT erkennt, wenn der störende Ton da ist. Die Technik dazu ist auf der Seite https://www.bayceer.uni-bayreuth.de/infraschall/de/ausstattung/gru/html.php?id_obj=155763 ziemlich detailliert beschrieben. Der Sensor arbeitet mit 3,3 V. Ich habe ihn deshalb gleich versucht an einem ESP32 zu betreiben und nach etlichen Versuchen gemerkt, dass er nicht mit allen Board-Varianten funktioniert. Am ESP32-S3 funktioniert der Sensor aber zumindest mit der Standardauflösung ohne Probleme. Die Software dazu habe ich mir einfach von Gemini erzeugen lassen. Das funktioniert inzwischen völlig problemlos. Der ESP32 funkt die Daten per UDP an ein Processing-Programm. Das übernimmt dann die Darstellung am PC. Der Sensor ist ziemlich empfindlich. Nur das erhoffte Muster habe ich nicht in der Auswertung gefunden.
Auf der Suche nach einem brauchbaren Mikrofon bin ich dann irgendwann auf das AOM-5024L-HD-R gestoßen. Das Datenblatt war vielversprechend. Nur war die Mikrofonkapsel gerade überall ausverkauft und nur bei eBay zu Wucherpreisen zu bekommen. Abwarten hat sich in dem Fall gelohnt. Inzwischen ist die Mikrofonkapsel wieder bei etlichen Anbietern für um die 3 € zu bekommen. Das Mikrofon kann man über einen rauscharmen Vorverstärker (NE5532) mit sehr niedriger unterer Grenzfrequenz über einen ADC (ADS1115) am ESP32 betreiben. Ich habe dazu einmal einen direkten Vergleich zwischen SDP610-25 und AOM-5024L-HD-R gemacht.
Wenn man nicht unbedingt unter die 1-Hz-Marke kommen muss, ist das Mikrofon deutlich empfindlicher als der SDP610-25-Sensor. Bei dem Vergleich war der störende Ton zu hören. Ein Muster, über das man den Brummton detektieren könnte, habe ich in der FFT damit allerdings auch nicht gefunden. Um weiterzukommen, bleibt wahrscheinlich nur noch der Versuch, das Mikrofon analog an einem breitbandigen Verstärker zu betreiben. Wenn es ein akustisches Phänomen ist, dann muss das Brummen auch im Kopfhörer entsprechend der eingestellten Lautstärke zu hören sein.
Waschmaschine und Trockner erzeugen eine eindeutige Signatur, obwohl sie kaum zu hören sind. Der 69-Hz-Peak bei der Signatur zur Waschmaschine stammt aus einem Lautsprecher. Der Ton ist im Raum kaum wahrnehmbar.
Wenn man einen sehr (sehr!) empfindliches Mikrofon zwischen 1-100Hz
bauen möchte, bietet sich der Differenzialdrucksensor SDP600-25Pa von
Sensirion an.
Mittlerweile habe ich eine Quelle gefunden, dass bis zu 3mbar Rumpeln durch Windeffekte bei Haeusern gibt. Übrigens die offiziellen Messstationen der Firmen haben ein Sperrfilter fuer Frequenzen unter 8Hz. Ein Schelm, wer da boeses denkt.
Pfiffig ist die Idee schon, aber die Mikrofonkapsel AOM-5024L-HD-R ist im Bereich zwischen 1 und 100 Hz deutlich empfindlicher als der Differenzdrucksensor SDP600-25Pa und ist auch für einen Bruchteil seiner Kosten zu haben.
War er zu hören oder wahrnehmbar?
Was passiert, wenn du einen Gehörschutz aufsetzt, der auch bei niedrigen
Frequenzen gut dämpft?
Der Ton ist in der Regel eindeutig von den üblichen Umgebungsgeräuschen unterscheidbar und nicht durchgängig monoton. Man muss sich das so vorstellen, wie es im Prinzip in etlichen Berichten auch beschrieben wird. Die Leute beschreiben es meist als Dieselmotor – wahrscheinlich, weil den jeder kennt und der halt so langsam vor sich hin knattert. Ich denke immer eher an einen dumpfer klingenden Kompressor, der ab und zu mit einem „Rülpser“ einen Lastwechsel vollführt. Einen professionellen Gehörschutz hab ich leider keinen.
Mittlerweile habe ich eine Quelle gefunden, dass bis zu 3mbar Rumpeln
durch Windeffekte bei Haeusern gibt.
Wenn der Wind für das Geräusch verantwortlich wäre, müsste das auch draußen gut hören, was ja nicht der Fall ist. Allerdings könnte theoretisch bei Wind auch aus der Lüftungsanlage eine windrichtungsabhängige Orgelpfeife werden. Dann würde man es nur innen hören. Das muss man dann auch mal im Auge behalten.
Ich wuerde eigentlich erwarten das viele Mikrofone bei 20Hz nicht
mehr besonders empfindlich sind oder dieser bereich sogar
ganz bewusst gefiltert wird
Ein Drucksensor wäre da durchaus sinnvoll. So ein Sensor, wie BME280 für 10 Euronen, sollte dafür auch gehen.
Es ist noch nicht so langen her, da hatte eine Forumsmitglied zu viele Schwankungen gemessen. Dabei wollte er nur den Luftdruck haben für seine Wetterstation. Daher sollte das für Deine Messungen auch reichen.
Anbei mal ein anderer Sensor in der ähnlichen Preislage:
AOM-5024L-HD Elektret-Mikrofon über 20 000 Hz 0,00002 Pa
Die Krux an der Sache war zu guter Letzt ja auch noch, dass die mit Abstand billigste Alternative auch die mit Abstand beste Alternative war. Das AOM-5024L-HD wird zwar mit einem Frequenzgang von 20 Hz bis 20 kHz angeboten, die direkte Vergleichsmessung zeigt aber, dass bis runter auf 1 Hz zum
SDP610-25 vergleichbare Ergebnisse erzielt werden. Der Vorverstärker muss natürlich auch entsprechend breitbandig sein. Dass das Mikrofon deutlich weniger rauscht, sieht man an dem Vergleich auch.
LOL, tiefe Töne könnte man eventuell auch von den Wänden abnehmen, oder von den Fenstern. Bei mir ist mal von dem Fenstervibrieren (durch einen Kompressor draußen) übel geworden. Aber nur deswegen, weil schon wieder Migräne-ähnliche Kopfschmerzen im Gang waren, die auch für Übelkeit sorgen könnten.
Bei uns war mal (hatte ich schon mal erzählt) ein gruseliger Sound im Dorf wegen einem Absetzer in der Nähe. Da haben teilweise die Wände der Häuser gesummt, teilweise auch die Türen, das war echt abartig damals.
Letztlich: man kann einen Klang durch ein Messgerät (z.B. Ossi) schicken. Aber üblicherweise mit einem Klang.
Tja, und dann haben aber tiefe Töne auch eine gewisse Länge - und so hat man einen Hinweis, dass die MP4-Videos oben da eher ein Fake-Video sind. :)
Für den Selbstbau kann auch ein Piezoelement zweckentfremdet verwendet
werden.
Ich schieße mich auf das AOM-5024L-HD ein. Das ist auf alle Fälle empfindlicher als das menschliche Ohr und man hat auch definierte Verhältnisse, was die Interpretation der Messergebnisse angeht.
Hast Du die Heizung von vorne bis hinten durchgecheckt?
Ich hatte hier im Haus schon 2 Sounderlebnisse mit der Heizung:
1.) bei bestimmten Ventilstellungen baut sich (bei uns selten)
ein Schwingen auf. Allerdings stehe ich dann senkrecht im Bett
2.) Wenn die Umwälzpumpe defekt ist, hast Du ebenfalls solche
Schwingungen.
Wenn Du noch ein paar gute alte Boxen und einen Verstärker hast, so kannst Du testweise mit einem Signalgenerator auch sehr tiefe Frequenzen erzeugen.
Dann kannst Du zumindest einmal durch Vergleich testen, wie gut Du die Schwingungen hörst und welcher Frequenz sie ähneln.
Ansonsten: "leih" Dir ein Kind unter 8-10 Jahren aus - die können viel, viel besser hören als alle Erwachsenen und Geräusche auch viel besser zu Ihrer Quelle zurückverfolgen.
Mehr fällt mir leider auch nicht ein - aber ich leide mit Dir, Du Ärmster!
Wenn Du noch ein paar gute alte Boxen und einen Verstärker hast, so
kannst Du testweise mit einem Signalgenerator auch sehr tiefe Frequenzen
erzeugen.
Dann kannst Du zumindest einmal durch Vergleich testen, wie gut Du die
Schwingungen hörst und welcher Frequenz sie ähneln.
Wenn man einen Funktionsgenerator benutzt, dann passt das Geräusch am ehesten zu einer Rampenfunktion mit etwa 8 Hz. Das Original ist allerdings noch wesentlich dumpfer. Die Rampenfunktion hat lauter ganzzahlige, mit zunehmender Frequenz in der Amplitude abnehmende Harmonische. Da liegt es nahe, eine Funktion zu erzeugen, die eine begrenzte Anzahl von Harmonischen mit konstanter Amplitude hat. Das funktioniert relativ einfach über eine Dirichlet-Funktion. Das lässt sich ziemlich einfach mit einem ESP und einem nachgeschalteten PCM5102 realisieren. Das Programm dazu hat Gemini problemlos ganz nach Wunsch erzeugt. Eine 8-Hz-Schwingung mit Begrenzung auf 3 Oberwellen kommt noch mal näher an das Geräusch. Das Problemgeräusch klingt aber immer noch deutlich dumpfer. Der Fingerabdruck des Testgeräusches, mit etwa gleicher Lautstärke wie das Problemgeräusch, ist in der FFT aber klar zu lokalisieren. Da sind zwar noch ein paar mehr Harmonische drin als vom Signalgenerator vorgegeben, aber die macht wahrscheinlich der 13-cm-Basslautsprecher. Der hat eh nur eine untere Grenzfrequenz von 50 Hz. Wichtig ist aber nur, dass man solche Muster erst mal klar identifizieren kann.
Ich denke aber, hier wird zunächst einmal der umgekehrte Weg notwendig sein: Zuerst einmal mit einem breitbandigen Verstärker das Geräusch in einem Kopfhörer in beliebiger Lautstärke hörbar zu machen. Dann ist man schon mal sicher, dass es akustisch da ist. Dann kann man alles wegfiltern, was nicht zum Störgeräusch gehört. Dann müsste auch der Fingerabdruck in der FFT leicht zu finden sein. Dazu werde ich aber erst in nächster Zeit kommen.
Für sowas braucht es ein entsprechendes Mikro. in jedem Fall ein Mikro mit Kugelcharakteristik. Nur diese zeichnen Bässe auch auf. Die Nierenmikros haben ein akustisches Laufzeitglied drin und lassen seitlich und von hinten kommende Signale negativ auf die Membran wirken. Das führt zur Richtungsempfindlichkeit nach vorn, hat aber den Nachteil, dass die unterhalb von 50Hz - 70Hz beginnen, weniger empfindlich zu werden, weil die Druckdifferenzen zu gering werden. Unterhalb von 40 Hz ist da kaum noch was los.
Mikros aus der Tontechnik haben aber Frequenzgänge bis unter 10Hz bei 3dB, liefern also im Hörbaren an die 100%.