Hans H. schrieb:
Allerdings weiß jeder, dass MPPT nur Vorteile bringt.
Bei dem angebotenen Consumer-Müll trifft das allenfalls auf jedes dritte Gerät zu. Die Effizienz wird grundsätzlich verschwiegen, sowie oft der erschreckend hohe Eigenbedarf schon im Standby, gern mal z.B. 100mA.
Also muss man selbst recherchieren, und da tut sich selten was Gutes auf, insbesondere bei Bewölkung , bzw. geringen Strömen. Leider bestehen hier in D gefühlt 9/10 der Tageszeit aus Bewölkung. Aber genau dann braucht man den Strom, nicht wenn die Sonne im Hochsommer eh wochenlang scheint...
Intern erkennt man dann bei den Geräten das ganze Elend: der Strom fließt über gleich mehrere Schottkydioden, olle Elkos statt Kerkos (wozu, bei zwei reinen DC-Quellen?), riesige Kühlkörper zur Abfuhr der hohen Verlustleistung, über 2x20cm Litzen angebundene Speicherdrosseln, usw..
Daß der Regler dann bei Bewölkung sogar einen geringeren Ausgangsstrom als am Eingang hat, scheint längst keinen Hersteller mehr zu kümmern...
Riesige Kühlkörper sind beim verdummten Volk sehr beliebt und DAS Kaufargument. Dabei machen sie einen MPPT-Regler zur Farce, noch bevor man ihn auspackt. Wie kann man nur das MPPT-Prinzip, das seine Daseinsberechtigung nur aus vielleicht 5-15% Mehrgewinn bezieht, derart mit Füßen treten? So ein Regler darf so gut wie keine Wärme erzeugen, ansonsten gehört er in den Schrott!
Das Problem ist das Übliche, selbst die Hersteller haben gar keine Ahnung mehr, was sie da designen. Oder zahlen nicht für gute Leute. Es wird zu Fertig-ICs gegriffen, das Layout streng nach Herstellerangabe entwickelt, usw.. Mehr Können und Wissen ist nämlich einfach nicht mehr vorhanden. Dazu natürlich der Sparzwang...
Hans H. schrieb:
Die Technik ist ein Buch mit 7 Siegeln
Überhaupt nicht, das ist seit Jahrzehnten bekannte Schaltwandlertechnik, nur inzwischen auch noch grottenschlecht designt. Den Käufer stört`s nicht, der kann nämlich eh nicht mehr zwischen gut und schlecht unterscheiden.
Erkennbar an diversen Vergleichstests z.B. bei YT, die gar nicht erst auf die wirklich interessanten Daten schauen.