Suche 2SB798 Transistor für Reparatur

#7656993
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Alexander H. schrieb:

denn es geht um ein (wohl mal verpoltes) Netzteil in einem alten Discman

Ach du Kacke, direkt parallel geschaltete Bipolartransistoren, kein Wunder, wenn die kaputt gegangen sind,,auch ohne verpolung.

BCX51-16 sollte es aus unseren europäischen Vergleichstypen schon tun, aber ich würde komplett umstellen, und zwar weil man ihn sowieso reinflicken muss (ein einzelnes SOT89 wurde die Verlustwärme nicht los werden) einen 2SB772 oder BD236 verwenden, und irgendwie, wie der Platz erlaubt, hingebogen auf kleinem Kühlblech einsetzen.

#7657005
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Ja, das liegt wohl auch teilweise am Schaltungsdesign und das ist ein bekanntes Problem beim Sony D-15/150. Das Ganze wollte ich erstmal originalgetreu reparieren und dann beobachten, ob es langfristig läuft. Die Meinung im stereo2go Forum war, dass es hält, wenn man damit keine auf Lithium umgebaute Akkupacks (1988 gabs nur Bleiakkus in den Discmans)lädt und eben niemals verpolt. Ich muss nochmal nachschauen, sind die wirklich 100% parallel geschaltet?

Hat hier jemand noch diesen Transitortypen?

Gast #7657301
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Alexander H. schrieb:

H. H. schrieb:

Alexander H. schrieb:

Auf den Gehäusen steht BC FU und BC FX.

Das sind wohl 2SB1120 von Sanyo, Verstärkungsklasse F (160-320@2V/500mA).

Ob FU oder FX ist nicht wirklich relevant, oder? Im Schaltplan und in der parts list wurde da nicht unterschieden.

U bzw X sind Chargennummer.

#7657438
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Das Problem wurde wohl beim Nachfolger D-25/250 behoben. Sony hat damals aber schon coole Geräte gebaut, die kleine Schwachstelle ist zu verschmerzen. Ich gehe immer noch davon aus, dass eine Verpolung zum Abrauchen eines bzw. mehrerer Transistoren geführt hat. Wie müsste ich den Emitterwiderstand dimensionieren? Falls das Netzteil doch zu warm wird, würde ich das gerne probieren. Hier der Link zum Schaltplan: https://elektrotanya.com/sony_d-15_d-150_sm.pdf/download.html

#7660359
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Andrew T. schrieb:

Alexander H. schrieb:

Wie müsste ich den Emitterwiderstand dimensionieren?

Für Q417 und Q436: je 0.82 Ohm. Für den davorliegenden Schalter kannst Du es unverändert lassen.

Ich hätte nochmal eine kurze Frage zum Dimensionieren von Emitterwiderständen bei PNP Parallelschaltung. Wie kommt man da auf die 0,82 Ohm? Das hätte schon ca. 0,3V Spannungsabfall zur Folge, oder? Wären da nicht 0,1 Ohm besser?

Zur Belastbarkeit hab ich grob überschlagen. Das Steckernetzteil liefert 5,4W (9V 0,6A), also dürfte ich mit 2x2W Widerständen hinkommen. Ist das so richtig gedacht?

Grüße Alexander

#7660863
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Hab Folgendes zu Emitterwiderständen bei Parallelschaltung gefunden: Beitrag "Transistoren für Verstärkerstufe + Dimensionierung"

(von Ralph Berres) „ Idealerweise wird man die Emitterwiderstände so dimensionieren, das bei maximalen Strom an den Widerständen ca 0,6V -0,7V abfallen. Dann hat man eine ausreichende Stromgegenkopplung, die das thermische Davonlaufen einzelner Transistoren hinreichend verhindert.“

Hier geht es aber um Verstärker, oder ist die Anwendung ähnlich? Wäre diese Bedingung bei 0,82 Ohm schon gewährleistet? Ich frag mich auch, ob das Netzteil mit den Emitterwiderständen (vorallem in nachfolgenden Schaltungsteilen) noch genauso funktioniert, wie ohne, denn es käme zu einem Spannungsabfall.

Könnte da jemand nochmal drüberschauen?

Viele Grüße und Danke nochmals. Alexander

#7665161
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H. H. schrieb:

Alexander H. schrieb:

Auf den Gehäusen steht BC FU und BC FX.

Das sind wohl 2SB1120 von Sanyo, Verstärkungsklasse F (160-320@2V/500mA).

Kurzes Update: Hab jetzt eine Charge Transistoren von Ali hier und es sind D-Typen(ich konnte nicht wählen). Also Verstärkungsklasse D. Macht das für diesen Anwendungszweck einen Unterschied?

Es könnte aber sein, dass ich mit DK genau richtig liege. In diesem Datenblatt wird die Verstärkung mit 200-400 angegeben(fast wie beim Sanyo). http://www.datasheet.hk/download.php?id=1978052&pdfid=DBB653EF6DEB385C32184BF09289B86E&file=0490%5C2sb798_7271079.pdf

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