Last schalten mit schwachem Steuergerätausgang

OP #7657620
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Hallo zusammen,

ich möchte eine Last mit einem schwachen Analogausgang schalten. Der Ausgang hat eine Impedanz von 2,5 kΩ. Wie stelle ich dies am besten an? Aktuell verwende ich einen NSS60601MZ4, was auch meistens funktioniert, aber auf Dauer dann in nicht reproduzierbaren fällen auch wieder nicht.

Bis 680 mV schafft er es, den Transistor zu treiben und dieser schaltet auch (ausreichend) durch, sodass er im Betrieb der Last (max 500 mA) nicht warm wird. Danach, über 750 mV ist er allerdings zu schwach, den Transistor, der eigentlich erst ab 900 mV in die Sättigung geht, anzusteuern und bricht ein.

Wie könnte man es besser lösen? Hat jemand eine Idee?

Vielen Dank :)

#7657651
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Mike N. schrieb:

Wie könnte man es besser lösen?

Dein Transistor ist zwar lowVCEsat, aber nicht highbeta mit hoher Stromverstärkung, der zur Verfugung stehende Ansteuerstrom reicht ihm einfach nicht für mehr Laststrom.

Nimm einen N-Kanal MOSFET, der belastet deinen Analogausgang nicht, dafur braucht er höhere Analogausgangsspannung, die wird aber wohl zur Verfügung stehen.

Wenn du den Transistor analog steuerst 'halb eingeschaltet' achte auf den SOA Bereich und die entstehende Verlustleistung.

#7658095
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Michael B. schrieb:

Mike N. schrieb:

Ich werde mir mal einen IRLML2502TRPBF bestellen und es damit testen.

Da der eine kleine SOA hat: achte drauf, ihn nicht 'halbdurchlässig' zu schalten, sondern entweder 0V (aus) oder 5V (ein) am Analogausgang ausgeben.

Dem IRLML2502 reichen 2,5V Ugs um vernünftig durchzuschalten, max. 80mR Rds(on). Es gibt allerdings noch bessere die mit weniger Spannung auskommen.

#7658096
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Michael B. schrieb:

Nimm einen N-Kanal MOSFET, der belastet deinen Analogausgang nicht

Munteres Rätselraten ohne fachliche Basis.

Mike muß beschreiben, wie das Signal an seinem Analogausgang aussieht. Dazu, welche Art Last / Spannung im Spiel ist.

Das liest sich für mich vollkommen wirr:

Mike N. schrieb:

Bis 680 mV schafft er es, den Transistor zu treiben und dieser schaltet auch (ausreichend) durch, sodass er im Betrieb der Last (max 500 mA) nicht warm wird. Danach, über 750 mV ist er allerdings zu schwach, den Transistor, der eigentlich erst ab 900 mV in die Sättigung geht, anzusteuern und bricht ein.

#7658108
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Was ist das für ein geheimer Analogausgang? Bitte Schaltplan! Was heißt geht in Überlast? Hat der Strommessung mit Abschaltung?? Wenn er 0-12V, aber keinen Strom kann, ist irgendein N-Fet leicht anzusteuern. Wenn es eim Mimosenausgang ist, dann hilft ein Gatewiderstand. Wie schnell muss die Last geschaltet werden? Nur EIN/AUS oder PWM?

#7658526
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Michael B. schrieb:

Frederic S. schrieb:

BC517 Mit einen Verstärkungsfaktor von mindestens 30.000 solltest Du keine Probleme haben.

Schon wieder so eine Pfeife, die hFE für Analogbetrieb nicht von der Stromverstarkung im Schaltbetrieb auseinanderhalten kann, für den 1000 angegeben wird, der jenseits von 300mA deutlichst zurückgeht.

Steve van de Grens schrieb:

Frederic S. schrieb:

Mit einen Verstärkungsfaktor von mindestens 30.000 solltest Du keine Probleme haben.

Das ist die englische Schreibweise. Auf deutsch: dreißig , nicht dreißig-tausend. Michael B. schrieb:

Stromverstarkung im Schaltbetrieb... der jenseits von 300mA deutlichst zurückgeht.

Selbst ohne diesen Effekt wäre Verstärkungsfaktor 30 viel zu wenig.

Der TO hat nach eigenen Angaben >12V zur Verfügung. Er hat genug Auswahl an N-Channel Mosfets, sogar im TO220 Gehäuse.

Skeptisch macht mich allerdings diese Aussage:

Mike N. schrieb:

Einen IRFZ 44N hatte ich noch hier, den hat er nicht gepackt, anzusteuern.

Der sollte eigentlich funktionieren, und über 500mA lacht der nur.

Es ist halt ein Salamithread mit geheimer Geheimschaltung.

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