Ich will mir ein Balkon Kraftwerk bauen, dass ich nach bedarf zum Campen benutzen kann.
Die Idee ist wie folgt:
Ich habe am Balkon 2-4 Solarzellen.
Diese sind an einem MPPT an eine 100Ah 12V LiFePO4 Batterie angeschlossen.
Ebenso ist ein Wechselrichter an dieser abgeschlossen. Der soll Plug-And-Play ans Hausnetz angeschlossen werden oder, mit samt Batterie ins Auto gepackt werden können.
So in der Richtung stelle ich es mir vor.
Der Knackpunkt ist der WR, der muss beide Konfigurationen können. Der muss im am Haus 600/800w Limitieren und einspeisen können. Ebenso muss er ein "Stands Alone" Modus haben wo er 2000w Reinen Sinus ausgeben kann.
Natürlich wird das ganze primer am haus betreiben.
Der Haupt Grund warum ich es so haben will ist, weil allein der Speicher wie auch der WR teuer genug sind, dass ich keinen extra fürs Campen kaufen will. Das Maximal einmal im Jahr stattfindet.
Ebenso kann der Akku, auch wenn er nicht besonderes groß ist, die Nächte etwas abfangen.
Das ist eine Fehlkonstruktion. Der Akku wird nur geladen, wenn die PV >800W liefert, weil der WR bis 800W alles einspeist. Kurz darauf hat der 800W Einspeise-WR den Akku auch schon wieder bis zur Abschaltschwelle leergesaugt.
2kW aus einer 100Ah 12V LiPo ist sportlich. Schon mal in das Akkudatenblatt gesehen?
Du hast Strom an jedem Platz an dem Du legal stehen kannst.
Gewicht ist ein Thema beim Campen.
Wozu also eine irre teure, schwergewichtige und unzuverlässige Solaranlage mitschleppen?
Ich würde mich den Vorredner anschließen. Die Power-Boxen werden immer günstiger, die Solarpanels ebenso. Für das Campen kommen (aus Gewichstgründen) häufig eher die flexiblen Module zum Einsatz, auch sind die Wechselrichter für beide Einsatzzwecke doch sehr unterschiedlich. Ich würde da maximal den reinen Batteriespeicher noch für beides einsetzen, Panels und Wechselrichter eher nicht.
Der Knackpunkt ist der WR, der muss beide Konfigurationen können. Der
muss im am Haus 600/800w Limitieren und einspeisen können. Ebenso muss
er ein "Stands Alone" Modus haben wo er 2000w Reinen Sinus ausgeben
kann.
Victron Multiplus 2
Hat ein Ausgang der Notromfähig ist und ins Netz einspeisen kann.
Durch einen Sensor kann er Nulleinspeisung und die Differenz in einen Akku.
Somit Solaranlagenunabhängig.
Du hast Strom an jedem Platz an dem Du legal stehen kannst.
Stimmt ganz einfach nicht.
Es gibt Länder, in denen Wildcamping grundsätzlich erlaubt ist, z. B. Schweden und Norwegen – da gibt es natürlich nie Strom. In anderen Ländern gibt es stromlose Rastplätze in der Pampa, wo man offiziell campen darf.
Und: Wohnmobile nennt man heute auf Neudeutsch "Camper". Die offiziellen Plätze für die schießen seit ein paar Jahren wie Pilze aus dem Boden. Da kann man auch seine Campingtische, -stühle und -kocher draußen aufbauen und also "campen".
Ich fahre seit x Jahren mit so einem Ding und kann dir sagen, dass in D höchstens jeder zweite Platz nicht nur Strom, sondern auch für jeden eine freie Steckdose hat, die er mit dem zulässigen Kabel erreichen kann. (Kabel von mehr als 25 m sind EU-weit verboten, man glaubt gar nicht, wie oft das knapp wird.)
Wenn ich es richtig verstehe könnte ich den Victron Multiplus 2 dafür
zweck entfremden, richtig?
Mfg
Wenn du bei Campen auch den evtl. vorhanden Stromanschluss nutzen möchtest und Zuhause einspeisen willst solttest du eher eine Quattro II von Victron nehmen.
Ein Quattro II hat zwei Eingänge, einer wird fürs Einspeisen konfiguriert und der zweite fürs Akku laden vom Stromanschluss bei Campen. Für das Einspeisen muss man einen Netzcode einstellen und dieser ist Länderspzifisch.
Ich würde wenn dann auch alle Komponenten von Victron nehmen die kosten zwar eine Stange mehr Geld als andere, halten aber ihr Spezifikationen ein.
Wenn man es genau mit Vorschriften nimmt muss man auch die Multiplus II bzw. Quattro II nehmen die einfachen haben keine doppelte Trennung auf Netzseite, zumindest wenn man einspeisen will.
Ich Schließe mich auch den Vorrednern an und würde eher auf 24V/48V gehen, da sind in der Leistungsklasse auch die WR ein Stück günstiger.
Edit: gerade nochmal in die Preisliste geschaut, wenn du einen Stromanschluss bei Campen nutzen möchtest wäre es auch eine Option einen Multi für Zuhause und einen im Camper, eine Quattro kostet fast das doppelte von einem Multi.
Ein Wechselrichter der 2kW ausgeben kann wird dir der Netzbetreiber ohnedies nicht genehmigen. Sobald der mit dem Netz verbunden ist dann darf er nur 800/600W liefern. Selber drosseln ist nicht erlaubt.
Einen "normalen" Kühlschrank könnte ich mir vorstellen, aber dessen
Anlaufstrom wird wohl noch größer sein, so dass die 2000 Watt dazu nicht
reichen.
Ein Standart Kühlschrank lässt sich problemlos mit einem billigen 600W Nichtsinus WR betreiben.
Aber es gibt auch Absorber Kühlschränke die mit Gas betrieben werden.
Aber es gibt auch Absorber Kühlschränke die mit Gas betrieben werden.
Ja, aber sehr teuer und die müssen absolut gerade stehen, sonst funktionieren die nicht. Ineffizient sind die obendrein.
Die elektrischen brauchen zwar keine 2KW, aber es ist fraglich ob man die 24/7 über eine PV Anlage die Camingtauglich ist, decken kann.
Für den Kaffevollautomaten, den Fön und den Wasserkocher bleibt da leider Null Reserve.
Wenn man irgendwo im Wald herumsteht, würde ich einen ganz schnöden Stromerzeuger 30m weit weg stellen.
Norwegen und Schweden sind nämlich nicht für ihren strahlenden Sonnenschein bekannt.
PV ist für zuverlässige Versorgung einfach ungeignet, wenn die nicht gnadenlos überdmensioniert wird mit brachialem Speicher.
Reduktion auf das wesentliche gehört für mich beim Camping dazu.
Kochen mit Gas, 12V Kühlbox für leicht verderbliches.
Norwegen und Schweden sind nämlich nicht für ihren strahlenden
Sonnenschein bekannt.
Du wirst dich wundern.
wenn du zur richtigen Jahreszeit weit genug nördlich bist, isses dort auch nachts hell und du hast rund um die Uhr Solarstrom :-)
Ich war bereits zur der Zeit dort.
Ja, das ist um Mitternacht noch hell genug um ohne Stirnlampe am Motorrad zu schrauben.
Aber eher so hell wie an einem bedeckten Wintertag um 14Uhr bei uns.
Nicht wirklich hell.
😂
Da muss man aber weit rauf und auch wenn es hier dann 35°C im Schatten hat, friert einem in Norwegen in den Höhenlagen oder weit im Norgen das Grinsen im Gesicht ein.
Da braucht man dann keinen Kühlschrank mehr.
Ich Campe nicht um zu Reduzieren, sondern um günstig Urlaub zu machen.
Im ideal fall fahre ich von Deutschland nach Spanien und habe maximal 1000€ ausgeben, und habe einiges von der Welt gesehen. Man spart sich die teuren Hotelzimmer und hat je nach Ausstattung ein bequemes leben.
Im ideal fall fahre ich von Deutschland nach Spanien und habe maximal
1000€ ausgeben
Inkl. der Kosten die das ganze Jahr über für das Wohnmobil anfallen, inkl. der Anschaffungskosten über die Nutzungszeit?
Ich campe selbst, mit Wohnwagen.
Es ist nie ein Probem einen Platz zu bekommen, alle haben Strom der mich kaum was kostet. Ich kann Duschen, bekommen morgens Brötchen, kann auf ein richtiges Klo.
Ich baue Wohnwagen + geräumiges Vorzelt auf und wir sind fast jeden Tag mit dem Wagen unterwegs, um zu all den schönen Orten zu kommen die rings rum liegen.
Der Wohnwagen war billig, die Versicherung + Steuern sind ein Witz, Tüv ist völlig unproblematisch.
Die Wohnmobilfraktion sehe ich immer nur am Platz unter ihrer Notmarkise sitzen, weil sich Aufbauen nicht lohnt, weil man dann die Karre nicht mehr bewegen kann.
Aber selbst das wenige was sie aufbauen hält sie dann davon ab Tagesausflüge mit dem Camper zu machen.
Anfangs habe ich alles auf Gas gesetzt, weil man will ja mobil sein.
Wir haben mittlerweile das meiste auf Strom umgestellt, weil das so völlig unproblematisch ist.
Ich finde Du bist bereit eine ganze Menge Geld auszugeben und viel Aufwand zu betreiben nur damit die 2W die Du unterwegs bist, scheinbar günstig waren.
In der Summe ist das alles andere als billig.
Dafür könntest Du all inklusive ins Ferienressort.
Die Wohnmobilfraktion sehe ich immer nur am Platz unter ihrer Notmarkise
sitzen, weil sich Aufbauen nicht lohnt, weil man dann die Karre nicht
mehr bewegen kann.
Aber selbst das wenige was sie aufbauen hält sie dann davon ab
Tagesausflüge mit dem Camper zu machen.
Und wenn denn mal Stellplätze erfunden werden,
bei denen man auch mit WoWa nächtigen kann,
fällt dann auch der letzte Vorteil für den Camper weg.
Und wenn denn mal Stellplätze erfunden werden,
bei denen man auch mit WoWa nächtigen kann
Könnte man, darf man nur nicht.
Aber man kann sich auf jeden Parkplatz stellen und darf da schlafen, mit der Begründung man wäre so müde gewesen das weiterfahren zu gefährlich gewesen wäre.
Man darf dann nicht abhängen, nicht die Stützen runtermachen und nix draussen aufbauen.
Dann währe es nicht mehr 'wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit' sondern verbotenes Camping.
Ich sehe schon einige Vorteile des Wohnmobiles.
Wenn man wirklich mobil sein will und jeden Tag woanders, ohne mit 100Kmh und Hänger durch die Gegend zu zuckeln, ist das schon gut.
Nur macht es m.E. eben weniger Spaß mit dem Wohnmobil irgendwo fest zu stehen, weil man dann kein Transportmittel mehr hat.
Und für den Jahresurlaub ist ein Camper auch ein teuerer Spaß, weil das ein vollwertiges Fahrzeug mit allen Steuern, Reparaturen, Tüv etc. ist.
Ein Wohnanhänger ist spottbillig im Unterhalt und erheblich billiger in der Anschaffung.
Und nur aus der Erwägung heraus meinte ich zum TO das seine Rechnung hinkt.
Wie er Camping betreibt ist alleine sein Ding und muss nur ihm gefallen.
Nur ist es eben in die eigene Tasche gelogen wenn man nur sieht was die 2W gekostet haben, wenn die realen Kosten sich aufs Jahr verteilen.
Ich sehe schon einige Vorteile des Wohnmobiles.
Wenn man wirklich mobil sein will und jeden Tag woanders, ohne mit
100Kmh und Hänger durch die Gegend zu zuckeln, ist das schon gut.
Da muss ich doch widersprechen. Wo ich mit meinem Gespann hinfahre, daran können Wohnmobilisten nichtmal denken. Wohnmobile mit ihrem mistigen Frontantrieb habe ich schon zum Genüge vom Grasplatz geschleppt. Womo brauche ich nicht.
Und zum Thema, enthalten sind eine 50Ah Batterie, zwei 20W Solarzellen, ein 230V Ladegerät, und eine direkte Verbindung zur 100Ah Fahrzeugbatterie. Sämtliche Ladetechniken arbeiten parallel und laden sowohl die WW als auch Fahrzeugbatterie. Alle Verbraucher arbeiten mit 12V oder Gas. Klar bin ich bekennender Warmduscher, es gibt eine vollwertige Duschkabine mit Warmwasser- und Warmluftheizung. Ach ja, für eventuelle 230V Verbraucher hab ich irgendwo einen 100VA WR herumfliegen.
Da wurde anscheinend auch an der falschen Stelle gespart weil:
Nach EU Norm ist eine maximale Kabellänge von 25 m zulässig. Für Kabeltrommeln gilt: Bei einem Querschnitt von 1 mm² ist eine Kabellänge von bis zu 40 m empfehlenswert. Hat das Kabel einen Querschnitt von 2,5 mm², darf das Kabel bis zu 100 m lang sein.
Wenn ich es richtig verstehe könnte ich den Victron Multiplus 2 dafür
zweck entfremden, richtig?
"Der MultiPlus-II ist eine Schlüsselkomponente in einem Victron ESS. Er ist sehr flexible und lässt sich mit einem MPPT-Solar-Ladegerät oder einem Netz-Einspeise-Wechselrichter für PV-Anlagen kombinieren. Beispiele und weitere Informationen finden Sie im Handbuch ESS (Energy Storage System)."
Dann währe es nicht mehr 'wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit' sondern
verbotenes Camping.
Als Bewohner einer Urlaubsgegend kann ich sagen, dass die vielen Verbote leider nicht aus der Luft kommen:
Viele Camper pissen scheißen die Gegend um die Plätze voll, an denen sie parken, so dass überall nur noch Brennesseln wachsen, überall Kackpapier herumfliegt und es wie in einer Kloake stinkt. Und nein, das ist weder ordinär noch übertrieben, sondern leider nur eine reine Tatsachenbeschreibung.
Zu viele Camper kippen auch ihre Chemietoilette in den Straßengraben.
Einige Camper lassen ihre Standheizung und teils sogar ihre Stinkediesel nachts laufen, und quälen Anwohner mit wiederwärtigem Dieselgestank und Lärm.
Camper parken oft Wanderparkplätze zu, so dass man als Wanderer in der früh keine Parkplätze mehr bekommt.
Zu viele Camper lassen ihren Müll liegen.
Vom Fahrverhalten fange ich gar nicht an. Das geht von 50 auf der Landstraße los ("Ach kuck mal, Hans Dieter, die Beeercheee!") und hört mit Wohnanhänger 130 im Schlingerkurs auf der Aurobahn auf.
Es gibt Campingplätze und sonstige Parkplätze an denen Campen erlaubt ist, nutzt das. Das ist eine sinnvolle Lösung für die genannten Probleme. Juristische Spitzfindigkeiten werden die Probleme und Verbote nur weiter verschärfen.
ohne mit 100Kmh und Hänger durch die Gegend zu zuckeln
heisst:
Du ballerst mit dem Womo immer Volltempo, was die Maschine her gibt?
Und natürlich überladen, denn es gibt ja kaum WoMos,
die NICHT überladen umher fahren.
Eigentlich geht man zum Camping um mal wieder mehr an der Natür zu sein.
[...]
Wenn, dann wird das Brot auf dem Grill geröstet oder in die Pfanne geworfen.
[...]
Das hat dort gar nichts zu suchen.
Eigentlich kann doch jeder machen was ihm Spaß macht, findest du nicht?
Eigentlich kann doch jeder machen was ihm Spaß macht, findest du nicht?
Nein, dann muss er sich ein anderes Forum suchen. Hier sind die Leute das Maß der Dinge. Hast ja in deren Beiträge ja schon abwertend herauslesen können.
Eigentlich kann doch jeder machen was ihm Spaß macht, findest du nicht?
Genauso kann doch jeder sagen, wenn es einem nicht so gefällt, was ihm Spaß macht. Mit der Einschränkung, dass es nicht als beleidigende dumme Anmache geäußert wird und an der passenden Stelle, aber nicht dauernervend wiederholt wird.
wie aufwendig es sei, wie ein Wechsel Richter Selbst zu bauen.
Im Prinzip ist ein Wechselrichter ganz einfach zu bauen. Allerdings kannst du bei ersten Versuchen schon froh sein, wenn er 50% Wirkungsgrad hat (also viel Abwärme). Das dann auf die heute üblichen >90% zu bringen ist die eigentlich Kunst, die dich viel Zeit und Geld kosten wird.
Für Hobbybastler ist ein besonders schwieriger Knackpunkt die Verfügbarkeit des passenden Transformators.
Mit allen Funktionen und abgeschlossenen Zulassungen, dass dieser legal am Netz angeschlossen werden kann, wirst Du das nicht mehr zu Deinen Lebzeiten erreichen können.
Wenn es den als fertigen zugelassenen Bausatz zum Zusammenlöten gäbe, wäre das was anderes.