Man kann da noch lange rumdiskuteren - oder einfach ein anderes, besseres und kürzeres Kabel nehmen.
Der primäre Designfehler der Raspberries ist die Verwendung von USB-Buchsen zur Stromversorgung. Das ist auch mit USB-C nicht wirklich besser geworden, denn aus vermeintlichen Kostengründen wird hier nicht USB PD eingesetzt (so daß größere Leistungen mit höheren Spannungen übertragen werden könnten, was die Auswirkung von Leitungs- und Übergangswiderständen reduzieren würde).
Wenn eine popelige zweipolige Schraubklemme /zusätzlich/ auf der Raspberry-Platine drauf wäre, dann könnte man zwei ausreichend dicke Litzen anschließen, und gefühlte 89% aller "Mein Raspberry hat Probleme mit der Stromversorgung"-Probleme wären gelöst.
Gut, eine fette Diode als Verpolungssicherung ist natürlich auch nötig, und idealerweise eine Selbstmörderdiode als Überspannungsschutz, sonst kommen wieder 20% mehr Geheule à la "Ich hab' da jetzt 12V angeschlossen und jetzt geht gar nichts mehr, aber 12V ist doch gar nicht so viel mehr als 5V ..."
Merke: Versucht man etwas idiotensicher zu machen, kommt nächste Woche ein besserer Idiot.