ich möchte eine EL Folie in Betrieb nehmen(inverses LCD). Die Folie benötigt zum Betrieb etwa 110-130V AC (300Hz-1kHz?).
Als Spannungsversorgung stehen 4,8V DC zur Verfügung (Akku).
Als Inspiration hab ich einen Schaltungsteil von Studer/ReVox gefunden (A721 Kassettendeck).
Die Schaltung dürfte relativ störstrahlungsarm sein, zumindest erhoffe ich mir das.
Diese Schaltung möchte ich etwas abgewandelt (Minimalversion) auf meine Betriebsspannung passend aufbauen.
Den Trafo werde ich selbstwickeln (möglichst kompakt RM5 zB.).
Welche Bauteilwerte müsste ich mindestens anpassen?
Welchen Zweck erfüllt eigentlich der OpAmp in der Schaltung?
Viele Grüße und vielen Dank für Eure Hilfe schon mal.
Der HV823 von Supertex / Microchip ist genau dafür und braucht eine Induktivität, eine Diode und und 2-3 Widerstände und Kondensatoren.
https://datasheetspdf.com/pdf-down/H/V/8/HV823_SupertexInc.pdf
Ich habe für den mal eine Leiterplatte entworfen und fertigen lassen. Die ist so klein, das sie hinten Huckepack auf ein 1602 Display passt.
Ich habe Meine über https://www.microchipdirect.com/ direkt aus England mir schicken lassen, kurz bevor die aus der EU sind. Und noch ein paar µC.
Wenn man sucht, findet man die ICs aber z.B. noch bei Ali oder in der Bucht.
Hab das Material für die Boards noch da, Boards habe ich auch etliche als Boardnutzen fertigen lassen. Bei Bedarf PN ;-)
Danke für die guten Vorschläge!
Für zukünftige Projekte ist der HV823 echt genial, den merk ich mir.
Störungen (im Audiobereich) gibt der keine von sich, oder?
Da ich alle Teile da hab, wollte ich jetzt einfach mal die Studer Schaltung 1:1 nachbauen.
Die Schaltung läuft ja scheinbar mit -20V, da werden meine +4,8V nicht hinhauen, oder?
Hab gehofft, dass ich mit dem Übersetzungsverhältnis am Trafo meine Ausgangsspannung einstellen kann.
Könnte evtl. jemand die Studer Schaltung kurz erklären?
Der Inverter muss ungefähr an die Grösse (Fläche ib cm²) der Folie angepasst sein.
Folgende Inverter gibt es bei Reichelt
EL-INVERTER BAT
EL-INVERTER 08
Könnte evtl. jemand die Studer Schaltung kurz erklären?
Das ist ein kleiner Endverstärker, davor ein Begrenzer, ein Integrator und eine Tonquelle, die nicht mehr auf dem Ausschnitt ist. Meist werden die Dinger mit so 300-800Hz betrieben.
Es gab auch welche mit 5V Eingangsspannung, aber bei +/- 10% wird das
eher nix mit direktem Betrieb an 4x 1.2 NiMH
Ok, gibt nicht alles "wie Trauben im Schlaraffenland
von alleine in den Mund wachsend" oder was.
Man könnte aber noch einen (für Akkubetrieb am besten
synchronen, also zweiter Mosfet statt Diode - Wandler
für sowas gibt's z.B. als "single liion cell to 5VDC"
wenn man sucht wohl auch mit Synchrongleichrichtung)
Step-Up dazwischenschalten.
Einen einfachen Schalter zur Abtrennung der NiMH vom
Inverter hätte man sowieso gebraucht (außer man könnte
den Inverter disablen - sowas soll es geben... bei den
Step-Up auch nicht ausgeschlossen, aber Hoffnung imho
gering). Den halt vor den Step-Up, dann paßte das.
Könnte evtl. jemand die Studer Schaltung kurz erklären?
Das ist ein kleiner Endverstärker, davor ein Begrenzer, ein Integrator
und eine Tonquelle, die nicht mehr auf dem Ausschnitt ist. Meist werden
die Dinger mit so 300-800Hz betrieben.
Ok, danke, ich hatte mich schon gefragt, wo die Frequenz erzeugt wird. Wo ist die Tonquelle genau?
(Hab mal die ganze Seite des Schaltplans angehängt, vielleicht ist da Alles mit drauf?)
Basteln will ich auf jeden Fall und es soll auch nicht die eleganteste/modernste Lösung sein.
Das wird wohl IC3A ganz links sein. Ist als Dreieck Generator verschaltet. Danach wird mit IC3B verrundet und mit IC4A begrenzt. Kannste ja mal in LTSpice eintippen.
Störungen (im Audiobereich) gibt der keine von sich, oder?
Elektrisch kann so ein Teil kaum stören, aber u.U. akustisch. Hier werden LCD mit 2x40 Zeichen über einen Trafo mit RM8i (AL160) versorgt und manche Exemplare kann man hören.
Edit: Ist da ein Kern mit Luftspalt überhaupt sinnvoll? Ich glaube, den hat man wegen der definierten Induktivität (und Frequenz) gewählt.
Weil es gerade grob hier reinpasst eine Nebenfrage:
Ich habe eine Variante des angehängten Panels. Die Schrift wird dort wohl (wie oft in der Luftfahrt?) mit > 100V und Wechselstrom beleuchtet. Die Stromversorgung dafür erfolgt über einen Koaxialstecker der sich hinter dem kleinen + Symbol befindet. Der vordere Teil mit der Beschriftung lässt sich abnehmen. Natürlich habe ich nur das Panel und nicht die Ansteuerung.
Dürfte ich das mit den hier diskutierten Modulen oder Schaltungen zum Leuchten bekommen? Oder ist das wieder was anderes....
Aufwand? Ich möchte nichts umbauen nur die vorhandene Beleuchtung benutzen. Soweit habe ich durch gefährliches Halbgoogeln erfahren, dass es wohl eine Fläche ist, die mit hoher Spannung und einigen hundert Hz zum Leuchten gebracht wird, und das das in der Luftfahrt verbreitet ist.
Da habe ich mich gefragt ob das den hier genannten EL Folien entspricht oder doch wieder ganz anders angesteuert wird.
Dürfte ich das mit den hier diskutierten Modulen oder Schaltungen zum
Leuchten bekommen?
Davon ist auszugehen. EL-Folien als Hintergrundbeleuchtung sind in der Luftfahrt üblich und deshalb beliebt, weil sie nicht schlagartig ausfallen, sondern bei Alterung nur langsam lichtschwächer werden
Das wird wohl IC3A ganz links sein. Ist als Dreieck Generator
verschaltet. Danach wird mit IC3B verrundet und mit IC4A begrenzt.
Kannste ja mal in LTSpice eintippen.
Hab bisher recht wenig mit Lt Spice gemacht. Auf was kommt’s da an, wenn man die Schaltung zB. von -20V auf knapp 5V Betriebsspannung umbauen möchte?
Hab die Schaltung mal als Ganzes freiradiert(passt das so, oder fehlt noch was?).
Die Schrift wird dort
wohl (wie oft in der Luftfahrt?) mit > 100V und Wechselstrom beleuchtet.
Die haben aber von Haus aus keine 50Hz, sondern 400Hz Wechselstrom.
Mit steigender Frequenz steigt die Helligkeit der EL-Folien stark an, und gleichzeitig tritt eine Farbverschiebung nach Blau auf.
Wie gehe ich da am geschicktesten vor? Ich möchte natürlich das gute Teil nicht beschädigen. Wäre es eine LED würde ich mich langsam mit der Spannung unter Beachtung des Stroms antasten.
Wie ist das hier? Mit 400Hz und dann mit der Spannung beginnend bei vielleicht 30v hoch tasten bis eine "angemessene" Leuchtintensität erreicht wird?
Oder zur Sicherheit mit einer niedrigeren Frequenz?
Nachdem was ich gelesen habe, ist bei diesen Leuchtmitteln der Strom unkritisch aber sowohl zu hohe Frequenz wie zu hohe Spannung kann dauerhaft beschädigen (Blitze oder schwarze Punkte in der Fläche).
Ich hab die Studer EL Spannungsversorgung mal mit LT Spice zusammengebastelt, bin mir aber nicht sicher wie die Simulation mit verschiedenen Spannungen abläuft.
Den OpAmp gabs nicht als Spice Modell, hab ihn dann ersetzt (hoffe der passt). Auch das Transistorpaar und den Trafo gabs nicht als Modell.
Kann sich das mal jemand anschauen und simulieren, wie der Betrieb an 4,8V mit der Schaltung möglich wäre?
Gerne auch Hinweise zum Simulieren mit LTSpice, vielleicht bekomm ich das dann noch hin.
Hab ich glatt übersehen, wer gibt auch solche Flächen in Quadratmillimetern an. Also die große Gegentaktendstufe ist dann nicht nötig.
Das Teil von Conrad hat natürlich keine Spannungskonstanthaltung, da muss man schon die Betriebsspannung anpassen, wenn es zu hell oder zu dunkel ist.
Hab ich gesehen, dann brauche ich aber PSpice, oder?
Ist der verwendete OP nicht in Ordnung?
Inwiefern umkrempeln?
Um das ansatzweise zu verstehen (und notfalls auszuprobieren, was bei Bauteiländerungen passiert),
müsste ich wissen ob mir für die Simulation noch was fehlt (wo stelle ich die Trafo Parameter ein?).
Passt denn der Rest soweit(Dioden/Transistoren)?
Wie starte ich denn eine Simulation in LTSpice und wie bestimme ich die Messpunkte? Sorry, bin noch absoluter Neuling.😅
Ok, so wie es aussieht hab ich in der Originalschaltung -20V/2 (+-10V).
Nur das Übersetzungsverhältnis des Trafos zu ändern würde bei +-2,4V wohl nicht reichen?
Wahrscheinlich wird der Übersetzungsfaktor dann viel zu groß und es gibt Platzprobleme mit der Sekundärwicklung, oder müsste man das erst testen/simulieren?
Ein Rail-to-Rail OpAmp wäre zB. ein LMC6484N (4x) - passt der?
Na gut, es geht natürlich auch billiger, so richtig analog, alle Bauteile sind kritisch und beeinflussen sich gegenseitig :) Aber ltspice meint, es kämen saubere 450Hz raus.