Hi,
Ich nutze ein Modul von Kemo welches eine Phasenanschnittsteurerung für einen Heizstab erzeugt. Der Heizstab besteht aus 3 Heizstäben mit je 2kW. Ich nutze aber nur einen davon weil mir 2kW reichen. Das ganze funktioniert soweit auch ganz gut. Im Teillastbereich ist das typische Summen eines Dimmers zu hören. Bei <20% oder >80% nicht.
Nach circa einem Jahr Betrieb gab es den ersten Ausfall. Der eine Heizstab hatte nur noch 100 kOhm gegen Erde. Da habe ich einfach die Schaltung an einen Anderen angeschlossen und weiter ging es. Jetzt wieder nach einem Jahr ist auch der ausgefallen.
Jetzt frage ich mich was die Ursache ist.
Heizstab mit schlechter Qualität?
Das hörbare Summen in der Heizung schädigt durch die Schwingungen die Isolierung?
?
Falls es die Ursache eins ist, dann muss ich nur einen neuen, besseren Heizstab kaufen.
Was mache ich falls es Ursache zwei ist?
Mir fällt folgendes ein:
a) Hilft ein Netzfilter (Induktivität) zwischen Dimmer und Heizung? Er würde die Oberwellen reduzieren und so die mechanischen Schwingungen im Heizstab mit.
b) Ich kaufe einen Heizstab mit 3 mal 4kW und schalte zwei Stäbe in Reihe um auf meine benötigten 2kW zu kommen. Der Heizstab wäre dann länger und könnte die Wärme besser abgeben und würde nur mit der halben Spannung betrieben werden.
c) Ich kaufe einen Heizstab mit 3x 1kW und schalte zwei Heizstäbe parallel. Die Ströme würden sich aufteilen und durch jeden Heizstab fließt nur der halbe Strom und damit ergibt sich ein schächeres Magnetfeld und mechanische Schwingungen?
d) ?
Vernünftiges Verhalten der Teile gegen das Verbot, Heizelemte (oberhalb 150W glaube ich) per Phasenanschnitt zu dimmen, es wird von Energieversorger Pulspaket oder Sinusdommer gewünscht.
Das hörbare Summen in der Heizung schädigt durch die Schwingungen die
Isolierung?
Das Summen, dass Du hörst, schädigt den Heizdraht und das Summen, dass Du nicht hörst, Deine Nachbarn. 2kW mit Phasenanschnitt sind ziemlich sicher auch bei Dir nicht erlaubt.
a) Hilft ein Netzfilter (Induktivität) zwischen Dimmer und Heizung?
Advent... Advent... ein Thyristor brennt. Erst einer, dann zwei, dann drei, dann vier, dann muss der OP wieder neue von Conrad bestellen.
Wie groß soll denn Deine Induktivität werden, um bei 2kW einen Effekt zu haben?
b) Ich kaufe einen Heizstab mit 3 mal 4kW und schalte zwei Stäbe in
Reihe um auf meine benötigten 2kW zu kommen. Der Heizstab wäre dann
länger und könnte die Wärme besser abgeben und würde nur mit der halben
Spannung betrieben werden.
Heizstäbe sind Kaltleiter.
c) Ich kaufe einen Heizstab mit 3x 1kW und schalte zwei Heizstäbe
parallel. Die Ströme würden sich aufteilen und durch jeden Heizstab
fließt nur der halbe Strom und damit ergibt sich ein schächeres
Magnetfeld und mechanische Schwingungen?
Die Erfindung des Perpetuum Mobile. Wenn Du zwei Heizstäbe parallel schaltest, fließt auch der doppelte Strom und in jeden Heizstab jeweiles die Hälfte davon. Aber die Hälfte vom Doppelten...
Vermutlich vibrieren sich die Heizdrähte in den Heizstäben kaputt.
oder
Du betreibst sie mit Gleichspannung, dann degradieren sie galvanisch. Heizstäbe, die nicht ausdrücklich für Gleichspannung vorgesehen sind, vertragen auch keine.
Ich rate mal die nächste Salamischiebe:
Du möchtest den Überschuss deines Balkonkraftwerkes gern selber nutzen.
Du machst mehrere Dinge falsch:
Moderne Zähler erfassen die Halbwelle in mehreren kHz Abtastung und können deine Phasenan- oder abschnittssteuerung korrekt messen. Wenns blöd läuft, berechnen sie dir das auch so.
Lasten mit 2k oder mehr regelt man nicht mehr über Phasenan/Abschnitt. Wimre ist das sogar verboten. Da muss eine Wellenpaketsteuerung dran.
Wenn du schon einen Satz mit 3x2kW hast, warum verschaltest du sich dann nicht auf 1x 666W und lässt sie durchlaufen? Das Balkonkraftwerk sollte das locker stemmen bzw den Zukauf auf 70W beschränken.
Du betreibst sie mit Gleichspannung, dann degradieren sie galvanisch.
Heizstäbe, die nicht ausdrücklich für Gleichspannung vorgesehen sind,
vertragen auch keine.
Genau das. Und die Gleichspannung kommt davon, dass der ganz einfache Dimmer nicht symmetrisch zündet.
Glücklicherweise hat er bisher nichts von Photovoltaik gesagt.
Auch du solltest erfahren, dass die Sonne nicht Tag & Nacht mit voller
Strahlungsleistung durchgängig scheint.
Du wirst es vielleicht nicht glauben, aber ich habe seit fast 8 Jahren ein "Balkonkraftwerk" laufen. Ich dreh' den Spieß halt um, dass der WR nur so viel Leistung einspeist, wie ich auch abnehme. Der Rest landet in Akkus. Der Vorteil ist dann, dass der WR quasi auf Kommando seine fast volle Leistung umsetzen kann. Jederzeit.
Mai-July kommen grob 3kWh pro Tag rum. Das lohnt sich schon, selbst wenn der Boiler mit 3x2kW am Netz hängt. Es gibt viele Kleinverbraucher im Haus, die rund um die Uhr laufen. Kleinvieh macht auch Mist. Und wenn es dann abends der Rechner und die Beleuchtung sind.
Irgendwie zieht Solar insbesondere die Leute an, die entweder vollkommen ahnungslos sind (also z.B. nicht wissen dass Energieversorger in ihrer TAR Dimmer vor Heizstäben ausschliessen) oder eine besondere Rechtsstaataversion haben (also auf alle Gesetze meinen scheissen zu dürfen). Der Geiz, was sparen zu können lässt das Gehirn offenbar aussetzen.
Und der Rest der Bevölkerung hat dann unter dem Unfug dieser Egozentriker zu leiden, in dem besondere Auflagen fur die Nutzung gemacht werden, nur Wieland-Steckdosen vom Elektriker gesetzt, Anmeldung vor Inbetriebnahme, weil die Verantwortlichen natürlich merken, dass ohne klare Ansage die Leute jeden verbotenen Scheiss tun.
Moderne Zähler erfassen die Halbwelle in mehreren kHz Abtastung
aber: Sie aggregieren diese vielen Messwerte über einen längeren Zeitraum, bevor daraus ein Verbrauchswert wird.
Auch ganz ohne Solaranlage kann man einen Kondensator in die Steckdose packen, und der Einspeise-Wirkleistungszähler bleibt trotzdem stehen. Soweit vorhanden läuft der (für Privatpersonen nicht Abrechnungs-Relevante) Blindleistungs-Zähler hoch.
Wie lange dieser Aggregationszeitraum ist, steht leider seltenst im Zähler-Datenblatt. Muss wohl experimentell ermittelt werden.
Aus sehr (SEHR!) vielen Threads hier zum Thema Balkonsolar in Boiler-Heizstab:
Gibt wohl welche mit 480ms, welche mit 250ms usw.
Da kriegt man schon ein paar Leistungsstufen per Wellenpaketsteuerung hin, wenn's auch nicht stufenlos geht.
Moderne Zähler erfassen die Halbwelle in mehreren kHz Abtastung
aber: Sie aggregieren diese vielen Messwerte über einen längeren
Zeitraum, bevor daraus ein Verbrauchswert wird.
Es wird über die tatsächliche Fläche integriert, der Chip[1] zählt die Halbwelle bis zum Phasenabschnitt korrekt mit 2kW minus die Einspeisung. Die reine Einspeisung der restlichen Halbwelle kann dann als Einspeisung erfasst werden, wenn der Chip entsprechend parametrisiert wurde.
Auch ganz ohne Solaranlage kann man einen Kondensator in die Steckdose
packen, und der Einspeise-Wirkleistungszähler bleibt trotzdem stehen.
Soweit vorhanden läuft der (für Privatpersonen nicht
Abrechnungs-Relevante) Blindleistungs-Zähler hoch.
Blindstrom hat damit noch gar nix zu tun. Es geht um die Reine Wirkleistung.
Wie lange dieser Aggregationszeitraum ist, steht leider seltenst im
Zähler-Datenblatt. Muss wohl experimentell ermittelt werden.
Aus sehr (SEHR!) vielen Threads hier zum Thema Balkonsolar in
Boiler-Heizstab:
Gibt wohl welche mit 480ms, welche mit 250ms usw.
Das ist eine reine Konfigurationsgeschichte des Netzbetreibers. Nicht mehr lange hin, und es werden 20ms.
Roland
[1]Ich hatte vor einigen Monden einen 3ph-metring IC von LT auf dem Schreibtisch. EVAL-Board so groß wie ein Kuchenblech. Abartig, was die Chips alles messen und dokumentieren können...
b) Ich kaufe einen Heizstab mit 3 mal 4kW und schalte zwei Stäbe in
Reihe um auf meine benötigten 2kW zu kommen. Der Heizstab wäre dann
länger und könnte die Wärme besser abgeben und würde nur mit der halben
Spannung betrieben werden.
Wäre meine Option.
Ich vermute Alterung (und damit irgendwann ein Ausfall) durch thermische Zyklen. Der Heizdraht wird erwärmt, dehnt sich aus und zurück. Eventuell dann Unterbrechung und der Lichtbogen zerstört den Rest.
Mit der vorgeschlagenen Option b) hätte der Heizstab im Inneren eine geringere Temperatur und damit weniger Stress. 2 Heizstäbe haben eine größere Oberfläche und benötigen damit eine geringere innere Temperatur um die gleiche Leistung zu übertragen.
Die Anschnittsteuerung hat eher weniger Einfluss (Vermutung).
@Sebastian S. (amateur) => der 4kW Heizstab hat aber den halben Widerstand?!
Beachte auch die EMV Normen EN61000-x für Netzrückwirkungen. Wenn der Nachbar sich "gestört fühlt" hast ein neues Problem.
Gehe ich davon aus ein Heizstab zu 2kW für 230V gedacht ist, dann hat der einen Widerstand von (2kW/230V= ca 8,7A -> ) 230V/8,7A = 26,45 Ohm.
2 Heizstäbe in Reihe haben 1000W, 3 Heizstäbe in Reihe haben 666,666666 Watt
Von den Deckenfluter-Halogenlampen weiß man, daß die Phasenanschnittsteuerung nur bis 500W erlaubt ist. Dimme ich eine 800W Heizplatte oder Wasserkocher 2kW sehe ich einen laufenden weißen Punkt im Fernsehbild.
Daß der Heizstab kaputt geht nimmt mich dennoch Wunder.
Du betreibst sie mit Gleichspannung, dann degradieren sie galvanisch.
Heizstäbe, die nicht ausdrücklich für Gleichspannung vorgesehen sind,
vertragen auch keine.
Genau das. Und die Gleichspannung kommt davon, dass der ganz einfache
Dimmer nicht symmetrisch zündet.
Sie bestehen (meist) aus Nickel-Chrom-Legierungen, bei denen der
Temperatureinfluss auf den Widerstand -in diesem Zusammenhang-
praktisch irrelevant ist.
Johann schrieb u.a.:
DC gibt es nicht!
Wenn der Triac nicht bei beiden Polaritäten gleich zündet,
bleibt arithmetisch ein Gleichanteil übrig.
(Sollte dem Heizstab ziemlich egal sein.)
c) Ich kaufe einen Heizstab mit 3x 1kW und schalte zwei Heizstäbe
parallel. Die Ströme würden sich aufteilen und durch jeden Heizstab
fließt nur der halbe Strom und damit ergibt sich ein schächeres
Magnetfeld und mechanische Schwingungen?
Die Erfindung des Perpetuum Mobile. Wenn Du zwei Heizstäbe parallel
schaltest, fließt auch der doppelte Strom und in jeden Heizstab jeweiles
die Hälfte davon. Aber die Hälfte vom Doppelten...
Der OP betreibt bisher einen Stab mit 2 kW. Wenn er stattdessen zwei parallele 1-kW-Stäbe nimmt, wird jeder von denen mit dem halben Strom beansprucht, verglichen mit dem jetzigen 2-kW-Stab. Sagt Georg Simon Ohm.
Ich vermute Alterung (und damit irgendwann ein Ausfall) durch thermische
Zyklen. Der Heizdraht wird erwärmt, dehnt sich aus und zurück. Eventuell
dann Unterbrechung und der Lichtbogen zerstört den Rest.
Der OP hat leider nicht gesagt, ob es eine Unterbrechung gab. Er hat von einem Schluss 100 kOhm gegen Erde gesprochen.
Der OP betreibt bisher einen Stab mit 2 kW. Wenn er stattdessen zwei
parallele 1-kW-Stäbe nimmt, wird jeder von denen mit dem halben Strom
beansprucht, verglichen mit dem jetzigen 2-kW-Stab. Sagt Georg Simon
Ohm.
Bitte erläutere hier, was Du unter parallel verstehst. Am besten mit
Schaltplan. Ich glaube, der arme Herr Ohm würde sich im Grabe umdrehen,
wenn er hier mitlesen könnte.
ich bin sicher der Herr Ohm kannte bereits die Leistungsanpassung
Ist in der HF ja nicht anders, Leistungsanpassung Ri=Ra
sinkt der Ra sinkt die Spannung am Ra und damit die abgegebene Leistung, steigt der Ra sinkt der Strom und damit die Abgabeleistung.
Auch räumlich parallel liegende Heizstäbe können elektrisch in Reihe liegen.
Es ist immer eine Betrachtung vom Gesamtkonzept nötig und Prosa ist nur für Juristen.
ich bin sicher der Herr Ohm kannte bereits die Leistungsanpassung
Ich glaube, eher nicht. Das sog. Ohmsche Gesetz lautet m.W. nur:
"Der Strom ist proportional zur angelegten Spannung"
Die bekannte Formel "URI" wurde wohl erst später entwickelt.
Wie, Was, darf ich die Heizwendel einesWasserkochers jetzt nicht einfach an ein Autobatterieladegerät anschließen ? Brauche ich da einen besonderen Gleichstromheizstab, bzw Lkw-wasserkocher ?
Aber wie ich in einem Durchlauferhitzer gesehen habe sind da 3 bloße nackte Nickeldrahtspiralfedern in jeweils 3 Plastikwasserrohren im Wasser schwimmend und somit 3phasig auf Stern gelegt enthalten. Ja, klar, die zersetzten sich schon elektrolytisch wenn da etwas Gleichspannung anliegt, weil es ja direkt ohne trockene isolierung im Bad hängt.
Aber bei einer von Edelstahl umgebenen mit (hoffentlich) trockener isolierung (Quarzsand) wird keine Elektrolyse stattfinden, würde ich sagen.
Die deutschen TAB kennt hier keiner wo die Anlage installiert ist.
Trotz Phasenanschnitt hat der Stromzähler korrekt gezählt. Soweit ich es einschätzen kann.
Es gab keine Unterbrechung, sondern der FI hat ausgelöst. Ergo auch kein Lichtbogen.
Zwei 4kW Heizstäbe in Reihe ergeben 2kW Leistung der gesamten Schaltung. ;)
Bleibt also weiterhin die mechanische Beanspruchung bzw. der Gleichstromanteil also mögliche Erklärung. Oder doch einfach die schlechte Qualität des Heizstabs (Ist zumindest made in EU).
Ich werde die Anlage jetzt doch auf 3x1kW Heizstab umrüsten. Diese kann ich dann Stufenweise schalten. Das reicht mir auch. Damit umgehe ich alle hier genannten möglichen Ursachen.
Danke euch.
Wenn es an Elektrolyse bzw. am Gleichanteil liegt, was passiert dann eigentlich chemisch? Die Außenmaterial ist Edelstahl und als Isolierung wird wohl meist Magnesiumoxid verwendet. So wirklich reaktionsfreudig ist das doch nicht.
Bitte erläutere hier, was Du unter parallel verstehst
Was ist da unklar? Ein Heizstab ist unserem Kontext ein linearer ohmscher Widerstand mit zwei Enden. Wie viele nicht gleichwertige Möglichkeiten kennst du, zwei solche Widerstände parallel zu schalten? Ich kenne nur eine.
Ausgangssituation des OP: Von seinen 3 Heizstäben (mit je 2 kW Nennleistung bei 230 V) benutzt er nur einen. Durch den fließen dann 2000/230 Ampere.
(Ich lasse die Sache mit dem Phasenanschnitt mal weg und rechne mit 230 V Sinus, weil das am Prinzip nichts ändert.)
Vom OP angedachte Alternative: Er nimmt zwei Heizstäbe mit je 1 kW und schaltet die parallel. Durch jeden von denen fließen 1000/230 Ampere. Wenn sie parallel geschaltet sind, fließen durch beide zusammen also 2 * 1000/230 Ampere. Die elektrische Gesamtleistung ist in beiden Fällen gleich, aber die mechanische Belastung der einzelnen Heizstäbe ist im zweiten Fall geringer, weil der jeweilige Strom nur halb so groß ist. DAS war die Aussage.
Und was Herrn Ohm betrifft: Im ersten Fall hat der Heizstab 230²/2000 Ohm.
Im zweiten Fall hat jeder Heizstab 230²/1000 Ohm, beide parallel haben dann ?
wird wohl meist Magnesiumoxid verwendet. So wirklich reaktionsfreudig
ist das doch nicht.
Bei entsprechend hoher Temperatur wird das eben doch ein wenig leitfähig. Deshalb wird das Mantelrohr ja geerdet, und der Ableitstrom darf bis zu 10mA betragen.
Dann wäre einen ungeerdeten Lötkolben (CFH) mit Phasenanschnitt herunterzuregeln also auch gefährlich ?
Das mit der Elektrolyse muß ich mir wohl mal zu Gemüte führen, ich danke jedenfalls für den Fingerzeig.
ich erwärme mein Brauchwasser auch mit PV Überschuss seit 2 Jahren. Hatte bis jetzt keine Probleme mit meinem Heizstab. Hab den billigsten mit 70 € und 2000 W Stab installiert.
Regelung macht der Sonoff,Raspi und die kemo Steuerung.
.. und nach dem zweiten Regentag mit minimaler Solarausbeute duscht du kalt?
oder heizt du dann zwischenzeitlich doch mit Netzstrom den Boiler hoch?
.. ach verdammt jetzt scheint doch die Sonne
Bei einem solchen System fehlt einfach die Glaskugel.
.. und nach dem zweiten Regentag mit minimaler Solarausbeute duscht du
kalt?
oder heizt du dann zwischenzeitlich doch mit Netzstrom den Boiler hoch?
.. ach verdammt jetzt scheint doch die Sonne
Bei einem solchen System fehlt einfach die Glaskugel.
hier heizt dann einfach die Wärmepumpe
Ich weiss - Schwachsinn dann noch mit Heizstab WW zu bereiten
Schon öfter stolpere ich in der Elektrik über unerwartete "Neuheiten".
Es gibt wohl eine Festkörper-ionik (solid-state-ionics), von Glasveränderunngen bei Röhren hatte ich schon gehört, und die Lambdasonde funktioniert auch ähnlich. Wieder was gelernt. https://en.wikipedia.org/wiki/Fast-ion_conductor
seit 10. Mai ist meine Pelletshzg. Aus, erwärmt wird das WW zur Zeit nur mit PV Überschuss.
Bekomme zu Zeit nur 0,11 € für die Rückspeisung zurück ins Netz, bezahle aber 0,28 € für den Bezugsstrom
2022 waren es schon mal 0,22 €, war natürlich lukrativer. Da war die Erwärmung mit Pellets wirtschaftlicher.
Meine ausgeförderte 2,5 Kwp PV Anlage schafft es locker mein WW zu erhitzen, überbrückt auch ein paar Tage, wenn nicht so viel Strom vom Dach kommt.
Nachheizen mit Pellets ist auch kein Problem, muss halt eine 15 KW Hzg. In Betrieb nehmen. Der PV Heizstab schafft das locker. Die Nulleinspeisung war eine Gemeinschafts Arbeit mit meinem Sohn, ich habe die HW gebaut er machte alles über wireguard. Die Regelung läuft nicht linear, deshalb wurde eine Tabelle zur Linearisierung eingebaut. Interessant ist die Regelung, wenn die Frau bügelt oder wenn die Toiletten Spülung mit Regenwasser betätig wird, schaltet der Raspi sofort um.
Hier die Antwort vom Hersteller
im Allgemeinen ist es nicht problematisch einen Heizwiderstand mit dem Modul M240 zu regeln.
Wir haben auch keine Rückmeldungen, dass durch die Regelung vermehrte Defekte auftreten.
Auch bei normalen Gebrauch sind die Betriebsstunden eines Heizstabes begrenzt.
Zahlendreher, M204? Das macht ja Pulswellensteuerung.
Sprich, wenn das Ding auf z.B. 50% regelt, liefert es die Hälfte der Zeit 2kW an deinen Heizstab, die andere Hälfte der Zeit 0kW. Im Mittel also 1kW.
Wenn aber deine PV in dieser Zeit 1kW liefert, speist Du in der Hälfte der Zeit 1kW ins Netz ein, und in der anderen Hälfte der Zeit beziehst Du 1kW vom Netz.
Echte Überschusseinspeisung ist halt was anderes.
Hier die Antwort vom Hersteller
im Allgemeinen ist es nicht problematisch einen Heizwiderstand mit dem
Modul M240 zu regeln.
Wir haben auch keine Rückmeldungen, dass durch die Regelung vermehrte
Defekte auftreten.
Auch bei normalen Gebrauch sind die Betriebsstunden eines Heizstabes
begrenzt.
Wenn aber deine PV in dieser Zeit 1kW liefert, speist Du in der Hälfte
der Zeit 1kW ins Netz ein, und in der anderen Hälfte der Zeit beziehst
Du 1kW vom Netz.
Wie schon mehrfach ausgeführt:
Die Zähler mitteln das, wenn man es mit der Periodendauer nicht übertreibt, und saldieren dann eine 0 auf Einspeise- und Bezugs-Wirkleistung.
Ferraris-Zähler sowieso über die Massenträgheit der Scheibe, Elektronische in Software.
Bekomme zu Zeit nur 0,11 € für die Rückspeisung zurück ins Netz, bezahle
aber 0,28 € für den Bezugsstrom
Ja und, Die Pellets sollten weniger als die 11ct pro kWh kosten, kurze Recherche ergibt ca. 7,5ct pro kWh.
Mit deiner Milchmädchenrechnung schmeisst du also 2-3ct pro kWh weg.
Das kommt ganz massiv auf den Zähler an, wie groß die Integrationszeit ist. Abgesehen davon, dass die Datenblätter das gar nicht spezifizieren (zumindest nicht diejenigen, die ich frei von den Herstellern gesehen habe), habe ich von Integrationszeiten bis runter auf 200µs gelesen. Allerdings Hörensagen.
habe ich von Integrationszeiten bis runter auf 200µs gelesen.
Die Messintervalle sind tatsächlich viel kürzer, da wird mit vielen kHz abgetastet.
Aber: diese vielen Messwerte werden aufaggregiert (in DE: auch über die Phasen hinweg), und nach 0.1, 0.2, 0.75 Sekunden (Den Wert findet man leider nicht in den Zähler-Datenblättern, bzw. ist vom Zählstellenbetreiber konfigurierbar) je nach Vorzeichen auf den 1.8.0 oder 2.8.0-Saldo aufaddiert.
Das MUSS so sein, weil sonst (auch ganz ohne Solaranlage) eine kapazitive Last oder eine Wirkleistungs-Entnahme zwischen zwei Phasen den Einspeise-Zähler hochlaufen lassen würde. Und zumindest in DE ist vorgeschrieben, dass die Zähler für Endverbraucher auch über die Phasen summieren, d.H. Einspeisung auf einer und Bezug auf einer anderen Phase sich gegenseitig aufheben => Wegen den 120° zwischen den Phasen erfordert das auch eine gewisse Integrationszeit.
Ja und, Die Pellets sollten weniger als die 11ct pro kWh kosten, kurze
Recherche ergibt ca. 7,5ct pro kWh.
Worauf bezieht sich denn die kWh bei den Pellets? Auf den Energiegehalt des Holzes oder auf das was unter Berücksichtigung des Wirkungsgrades der Pelletheizung (Anlaufverluste, Abgasverluste, etc.) am Ende an Wärme im Brauchwasser ankommt?
@ Hhinz
Im Photovoltaikforum schreibt einer sein 6Kw Heizstäbe (Phasenanschnitt) sind schon 8 Jahre in Betrieb, wie erwärmst du dein WW?
@ Klaus (feelfree)
Am Stromzähler siehst du nur ein gemitteltes gezappel, was zweifelst du jetzt noch an?
Auch im Iobroker siehst du nix gscheits
Was zeigt dein Zähler an, erzeugt du dein WW auch Klimaneutral?
@ Uwe (neuexxer) danke für die Aufklärung
@ R. M. (rmax)
Die Antwort von R. M. (rmax) habe ich auch nicht verstanden?
Vielleicht kann er seine geniale Idee für WW auch darstellen?