Zirkulare Polarisation Denkblockade

OP #7669743
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Moin,

ich bin momentan nicht mehr ganz sicher bei folgender Frage:

Wenn zirkulare Polarisation reflektiert wird, z.B. in einer Parabolschüssel, dreht sich die zirkuare Richtung dann um?

Wenn ich also einen "RHCP" Strahler in eine Schüssel baue, ist dann im Endeffekt alles "LHCP", wegen der Reflektion in der Schüssel?

(Firma: Starfleet) #7669756
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Wenn ich also einen "RHCP" Strahler in eine Schüssel baue, ist dann im Endeffekt alles "LHCP", wegen der Reflektion in der Schüssel?

In der wikipedia findet sich der Satz: "Zirkularpolarisation ist nicht anfällig gegenüber polarisationsdrehenden Störungen beim Durchgang durch die Ionosphäre" (https://de.wikipedia.org/wiki/Polarisation#Funkwellen)

#7669764
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Bradward B. schrieb:

Wenn ich also einen "RHCP" Strahler in eine Schüssel baue, ist

dann im

Endeffekt alles "LHCP", wegen der Reflektion in der Schüssel?

In der wikipedia findet sich der Satz: "Zirkularpolarisation ist nicht anfällig gegenüber polarisationsdrehenden Störungen beim Durchgang durch die Ionosphäre" (https://de.wikipedia.org/wiki/Polarisation#Funkwellen)

Was überhaupt nicht seine Frage war ...

#7669778
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Ein zirkulares Feedhorn für QO-100: http://om6aa.eu/A_Simple_S_X_Dual_Band_Coaxial_Feed_for_Satellite_Communication_FV.pdf

und Paul Wade hat auch einiges in seinem Antennenbuch: http://www.w1ghz.org/antbook/contents.htm http://www.w1ghz.org/antbook/chap6-3.pdf

http://www.w1ghz.org/antbook/conf/Helical_feed_antennas.pdf "The circular polarization of the backfire helix is reversed from the polarization sense of the same helix with a larger ground plane, radiating forward."

Ich würde zwar meinen, dass man sich in einem Spiegel spiegelverkehrt sieht. Aber ich bin auch nicht sicher, ob das für die Polarisationsrichtung stimmt.

"Polarisationsdrehung" bedeute nicht, dass sich der Drehsinn umkehrt, nur von horizontal nach vertikal oder umgekehrt.

(Firma: Starfleet) #7669782
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Ich würde zwar meinen, dass man sich in einem Spiegel spiegelverkehrt sieht. Aber ich bin auch nicht sicher, ob das für die Polarisationsrichtung stimmt.

Beim Bild einer Uhr im Spiegel sind die Ziffern zwar spiegelverkehrt, aber der zeiger bewegt sich immer noch von neun auf die zwölf.

#7669824
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Für das E-Feld ist die Schüssel ein geschlossenes Ende. Die Rücklaufende Elementarwelle ist um 180° gedreht.

Für das H-Feld ist die Schüssel ein offenes Ende. Die Rücklaufende Elementarwelle ist nicht gedreht.

Der Poynting-Vektor ist auch um 180° gedreht.

-> Der Drehsinn bleibt gleich.

#7669840
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Stefan M. schrieb:

Vertikal bleibt vertikal und horizontal bleibt horizontal. Egal ob reflektiert oder nicht. Bei zirkularer Polarisation sieht es wohl offenbar anders aus.

Wie sollte es? Wenn du die horizontale und vertikale Komponente einzeln betrachtest, fällt dir die Spiegelung nur nicht auf. Zirkular polarisiertes Licht besteht aus zwei 90° phasenverschobenen horizontal bzw. vertikal polarisierten EM-Wellen. Erst über die Phasenlage wird der Drehsinn definiert. Bei der Reflektion wird die Ausbreitungsrichtung geändert und dann wird aus einer RHCP- eine LHCP-Welle. Halte eine Schraube vor einen Spiegel. Dann siehst du was passiert.

#7669862
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Im Wikipediaartikel https://de.wikipedia.org/wiki/Polarisation ist ein PDF verlinkt: http://www.rfcafe.com/references/articles/Satellite-Comm-Lectures/Satellite-Comms-Polarization.pdf Darin sind ein paar Zeichnungen zum Thema. Demnach dreht eine flache Reflektorfläche die Polarisationsrichtung um, ein Winkelreflektor nicht.

Angehängte Dateien:
OP #7669890
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Rainer W. schrieb:

Dann nimm mal eine linear polarisierte, um 45° nach links gekippte Welle. Wenn du die vor den Spiegel hältst, wird daraus eine um 45° nach rechts gekippte Welle.

Das kann eigentlich nicht sein.

Am Beispiel eines LNB in einer Satschüssel.

Die Polarisation des empfangenen Senders ist vertikal. Das kleine Antennenstäbchen im LNB (also der eigentliche Strahler) ist dann mechanisch ebenfalls vertikal ausgerichtet. Die Reflexion in der Schüssel hat darauf keinen Einfluss.

Es müsste ansonsten ja der vertikale Strahler für horizontale Programme verwedet werden. Das ist definitv und nachweisbar aber nicht der Fall.

OP #7669893
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Christoph db1uq K. schrieb:

Demnach dreht eine flache Reflektorfläche die Polarisationsrichtung um, ein Winkelreflektor nicht.

Kann für lineare Polarisation aber nicht gelten.

Du kennst sicher die beliebte "Dopplequad Antenne" (gerne für WLAN verwendet)? Die hat auch eine ebene Reflektorwand.

Das Quadelement wird ja auch nicht horizontal gespeist, wenn eine vertikale Pol. benötigt wird.

Eine Reflexion kann eigentlich niemals die (lineare) Polarisation kippen. Nur bei der Drehrichtung von zirkular Pol. bin ich nicht sicher.

#7669900
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Christoph db1uq K. schrieb:

Ich würde zwar meinen, dass man sich in einem Spiegel spiegelverkehrt sieht. Aber ich bin auch nicht sicher, ob das für die Polarisationsrichtung stimmt.

Ah, er vertauscht links mit rechts... Warum nicht oben mit unten?

Im Spiegel sieht man ein Virtuelles selbst, das von der eigenen Position aus gesehen, auf die Rückseite des beobachten Objektes Blickt... Er vertauscht Vorne mit Hinten, bzw. die relative Position.

#7669928
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Andere wichtige Frage: Wo kommen die Löcher im Käse her? http://www.zeno.org/Literatur/M/Tucholsky,+Kurt/Werke/1928/Wo+kommen+die+L%C3%B6cher+im+K%C3%A4se+her+-%EF%BC%9F?e

Um beim Haareschneiden meinen Hinterkopf zu betrachten habe ich einen zweiten Spiegel an der Badezimmertür angebracht, der im anderen Spiegel zu sehen ist. Also wie oben der Corner-Reflektor. Das Bild ist darin wieder seitenrichtig.

Die Polarisationsdrehung passiert laut Wikipedia "durch Störungen beim Durchgang durch die Ionosphäre". Also auf einer längeren Strecke, keine Fläche.

#7669946
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Christoph db1uq K. schrieb:

Die Polarisationsdrehung passiert laut Wikipedia "durch Störungen beim Durchgang durch die Ionosphäre". Also auf einer längeren Strecke, keine Fläche.

Das ist anscheinend bei Wikipedia ungenau ausgedrückt: beim Durchgang durch die Iononphäre wird die lineare Polarisation "gekippt" oder "gedreht"; d.h. horizontal kann ein bisschen "schräg" werden, oder auch ganz vertikal werden, wenn's ganz hoch kommt. Aber RHCP wird niemals zu LHCP. Da würde der Herr Pointing mit seinem Vektor nicht mitspielen! Das ist auch der Vorteil von zirkular polarisierten Empfangsantennen: man bekommt beim Empfang von linearer Polarisation maximal 3dB Dämpfung, egal, wie schräg sie ist. Wenn man eine lineare Empfangsantenne verwendet, können es bis zu 20dB Dämpfung werden (zwischen H und V).

#7669971
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Ich vermute das ist irgendeine Wechselwirkung der elektromagnetischen Welle mit den geladenen Teilchen der Ionosphäre, die "biegt" ja auch Kurzwelle zur Erde zurück. Die EME-Spezialisten (Erde-Mond-Erde-Funk) haben das genauer untersucht, bei denen kommt es auf das Zehntel dB an. Da kommt noch die unbekannte Reflexion an der rauen Mondoberfläche dazu.

Bilanz der Diskussion bei Tucholsky 1928: "4 Privatbeleidigungsklagen. 2 umgestoßene Testamente. 1 aufgelöster Soziusvertrag. 3 gekündigte Hypotheken. 3 Klagen um bewegliche Vermögensobjekte: ein gemeinsames Theaterabonnement, einen Schaukelstuhl, ein elektrisch heizbares Bidet. 1 Räumungsklage des Wirts." Die ursprüngliche Frage bleibt weiter ungelöst.

#7669998
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Christoph db1uq K. schrieb:

Da kommt noch die unbekannte Reflexion an der rauen Mondoberfläche dazu.

Die ist nur auf kleinen Skalen im Detail unbekannt. Für Funkwellen zählen nur Mittelwerte über den ganzen Mond, sofern der Öffnungswinkel der Antenne nicht deutlich unterhalb von 1/2° liegt. Schon ein gut kollimierter, von der Erde zum Mond geschickter und dort reflektierter Laserstrahl mittelt über viele Quadratkilometer.

#7670423
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Stefan M. schrieb:

Das kann eigentlich nicht sein.

Ist aber so. Male dir mit einem Stift den E-Vektor dieser 45° nach links gekippten, linear polarisierten Welle auf den Spiegel und guck einmal von vorne (aus der Sicht des Sendehorns/LNB) und einmal von hinten (in Ausbreitungsrichtung des reflektierten Signals) die Orientierung des Striches an.

Es müsste ansonsten ja der vertikale Strahler für horizontale Programme verwedet werden.

Niemand redet von einer Drehung der Polarisation. "links" und "rechts" hängen von der Blickrichtung ob, "oben" und "unten" nicht. Setz dich einmal entgegen der Fahrrichtung in ein Auto oder einen Bus, und dann sag dem Fahrer, er soll nach links abbiegen ...

OP #7670486
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Rainer W. schrieb:

Niemand redet von einer Drehung der Polarisation.

Ich schon. Das was Du meinst ist für mich nicht Gegenstand meiner Frage. Wenn gleich ich schon weiß was Du meinst.

Mein Problem nochmal geschidert:

Vertikale Polarisation wird von einer horizontal polarisierten Antenne nicht empfangen und umgekehrt gilt das auch (idealisiert).

LHCP wird von einer RHCP Antenne nicht empfangen (idealisiert).

Wird die Polarisation eines (z.B.) RHCP Erregers in einer Parabolantenne durch die Reflexion in der "Schüssel" umgekehrt und als LHCP im Endeffekt abgestrahlt?

#7670521
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Stefan M. schrieb:

Rainer W. schrieb:

Niemand redet von einer Drehung der Polarisation.

Ich schon. Das was Du meinst ist für mich nicht Gegenstand meiner Frage.

Doch - irgendwie schon. Ein 45° nach links gekippte, linear polarisierten Welle setzt sich aus einer horizontal und einer vertikal polarisierten Komponente zusammen, die beide in Phase schwingen. Bei deiner zirkularpolarisieren Welle ist der einzige Unterscheid, dass zwischen den beiden Komponenten ein Phasenverschiebung von 90° besteht, d.h. die eine Komponente 1/4 Wellenlänge zeitverzögert abgestrahlt wird. Wenn du deine Blickrichtung änderst, wird trotzdem aus einem "links" ein "rechts".

OP #7670588
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Helmut -. schrieb:

Da du ja nicht glaubst, was ich schon ein paarmal geschrieben habe, hier ein Link:

Danke Helmut, das ist es was ich meinte.

In der Disskussion wurde (so wie ich es verstanden habe) aber auch "behauptet", dass sich eine lineare Polarisation (also vertikal oder horizontal) bei Reflexion ändert. das würde heissen, dass aus horizontal vertikal wird (wegen der Reflexion).

Das ist aber definitiv nicht der Fall. Ein horizontaler Erreger im Spiegel hat keine vertikale pol im Endeffekt als Folge.

Warum ändert sich aber dann der Drehssinn von zirkularer pol. im Reflexionsfall. Ein bisschen kurios ist das schon. ich glaube es aber...

#7670762
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Stefan M. schrieb:

Warum ändert sich aber dann der Drehssinn von zirkularer pol. im Reflexionsfall.

Weil bei Spiegelung aus "links" ein "rechts" wird, aus "oben" aber kein "unten" und aus "später" kein "früher". Guck dir einfach noch einmal die in Horizontal- und Vertikalkomponente zerlegt zirkulare Welle an, betrachte für beide Komponenten, was bei der Spiegelung passiert und dann bau die ausgehende zirkulare Welle nach der Spiegelung wieder aus den Komponenten zusammen. Daraus ergibt sich dann der neue Drehsinn der reflektierten Welle. Denk an den Busfahrer ...

  1. Du guckst in Ausbreitungsrichtung der Wellen die vom Sendehorns abgestrahlt wird, also zum Spiegel (+x=rechts, +y=oben, wobei x und y z.B. die auf 1 normierten Komponenten des E-Feldes sind)
1
Einstrahlung RHCP:
2
x(t) = sin(ωt-90°)
3
y(t) = sin(ωt)
  1. Jetzt guckst du in Gegenrichtung, also die Ausbreitungsrichtung der reflektierten Welle (x'=rechts, y'=oben). Dann wird wegen der Vertauschung von links und rechts x'=-x für die horizontale Komponente. Bei der Vertikal bleibt es bei oben und unten, d.h. y'=+y. Die Zeit läuft, unbeeindruckt von der Reflektion, einfach weiter.
1
Reflektion:
2
x'(t) = -x(t) = -sin(ωt-90°) = sin(ωt+90°)
3
y'(t) = y(t) = sin(ωt)

Dadurch, dass die Welle ihre Ausbreitungsrichtung ändert (und du deine Blickrichtung), wird aus RHCP ein LHCP mit +90° Phasenverschiebung zwischen H- und V-Komponente an Stelle von vorher -90°.

Gast #7671035
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Teo D. schrieb:

Der Drehsinn bleibt räumlich gesehen der selbe

aus der Sicht eines sturen Drehers. Erleuchtung ist einfach.

Ein normaler Spiegel vertauscht weder oben und unten noch rechts und links.

Irrglaube der Massen. Milliarden Idiotenaffen glauben dummes Zeug.

99,9 % manipulierbar wie die Sagrotangläubigen.

Q.E.D

#7671193
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Teo D. schrieb:

Das mit der Änderung des Drehsinnes, ist auch nicht gerade Glücklich formuliert. Was sich änder bzw. umdreht, ist der Bewegungs-Vektor. Der Drehsinn bleibt räumlich gesehen der selbe.

Der Drehsinn der Polarisation ist in Ausbreitungsrichtung definiert. Das macht die Sache doch recht einfach. Ein Kreuzdipol, der in eine Richtung rechtsdrehend abstrahlt, strahlt rückwärts linksdrehend, von eventuell dort vorhandenen Reflektoren wird wieder rechtsdrehend reflektiert.

Durch den Bezug auf die Ausbreitungsrichtung ist man unabhängig von einem räumlichen Koordinatensystem, das ja willkürlich angenommen werden könnte.

"Der Drehsinn bleibt räumlich gesehen der selbe", stimmt nicht unbedingt. Nur wenn du das Koordinatensystem bei behältst, ist das richtig.

#7671337
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Koordinatensystem

Die Frage, ob die Erde um die Sonne kreist oder umgekehrt wird immer wieder falsch dargestellt. Als ob das eine völlig verkehrter mittelalterlicher Unsinn sei, und nur die Naturwissenschaft es endlich richtiggestellt hätte.

Alles nur eine Frage des Koordinatensystems. Natürlich war es wesentlich einfacher zu berechnen, statt Schleifen drehende Planeten ergab es elliptische Bahnen.

Die Erklärung mit dem Kreuzdipol scheint mir auch logisch.

#7671351
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Christoph db1uq K. schrieb:

Koordinatensystem

Die Frage, ob die Erde um die Sonne kreist oder umgekehrt wird immer wieder falsch dargestellt. Als ob das eine völlig verkehrter mittelalterlicher Unsinn sei, und nur die Naturwissenschaft es endlich richtiggestellt hätte.

Alles nur eine Frage des Koordinatensystems. Natürlich war es wesentlich einfacher zu berechnen, statt Schleifen drehende Planeten ergab es elliptische Bahnen.

Ob sich die Erde um die Sonne dreht oder umgekehrt ändert nichts wesentliches an der Rechnung, interessant wirds erst wenn man die Bewegung der anderen Planeten anschaut und das als Umlaufbahn um die Erde deuten will.

#7671391
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Und die Sonne kreist um ein schwarzes Loch im Zentrum der Michstrassengalaxie. Und die Galaxien streben wieder tendenziell auseinander, was mit dem Urknall erklärt wird. Aber es kommt auch vor, dass zwei Galaxien sich auf ihrer Wanderung durchdringen, für uns wäre Andromeda so ein Kandidat. Es gibt auch die Theorie, dass mit der Ausdehnung irgendwann Schluß ist und alles wieder zusammenstürzt. Vielleicht ist das sogar ein periodischer Vorgang.

Und wenn man feststellt, dass die Materie im Weltall 60% mehr "wiegt" als berechnet, dann erfindet man kurzerhand dunkle Materie. und dunkle Energie.

Naturwissenschaft lebt von solchen Theorien, wie damals Phlogiston zur Erklärung der Wärme: https://de.wikipedia.org/wiki/Phlogiston Das sollte man nicht als "falsch" bezeichnen, anders geht wissenschaftlicher Fortschritt eben nicht. Versuch und Irrtum.

Gast #7671666
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Christoph db1uq K. schrieb:

Und die Sonne kreist um ein schwarzes Loch im Zentrum der Michstrassengalaxie. Und die Galaxien streben wieder tendenziell auseinander, was mit dem Urknall erklärt wird. Aber es kommt auch vor, dass zwei Galaxien sich auf ihrer Wanderung durchdringen, für uns wäre Andromeda so ein Kandidat. Es gibt auch die Theorie, dass mit der Ausdehnung irgendwann Schluß ist und alles wieder zusammenstürzt. Vielleicht ist das sogar ein periodischer Vorgang.

Und wenn man feststellt, dass die Materie im Weltall 60% mehr "wiegt" als berechnet, dann erfindet man kurzerhand dunkle Materie. und dunkle Energie.

Kluge Raumfahrer sind auch Funkamateure. Vom Jupiter?

https://www.radiosky.com/jupant1.html

Gast #7671706
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Stefan M. schrieb:

Vertikale Polarisation wird von einer horizontal polarisierten Antenne nicht empfangen und umgekehrt gilt das auch (idealisiert).

Stefan M. schrieb:

Zirkulare Polarisation Denkblockade

Du hast vmtl. nur eine gaga - Panne im Denkzentrum, das geht vorbei...

Zirkularpolarisierte Signale kommen unparalysiert an und das LNA LNB LNC interessiert wie beim Zeckenziehen die Schraubrichtung nicht die Bohne, obs Signal rechts- oder linksverschwurbelt daher kommt.

Fahr etwas Weniger Karusell und komm auf den Boden. Drogenpause hilft. Erst herausdrehen, dann strecken, den Zeck zerquetschen und gut ist ;)

Gast #7671708
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Walter T. schrieb:

Die Bewegung der Gestirne ist für die Polarisationsdrehung irrelevant, weil die Lichtgeschwindigkeit in jedem Bezugssystem gleich ist.

Jain. Die Einsteindoktrin hat die Newtondoktrin abgelöst und seit ungefähr 100J. ist aber klar, das etwas mit dem Zeitraumkontinuum nicht stimmt.

Überlichtgeschwinde Tunneldefekte, in Echtzeit reproduzierbare in der Zeit rückwärtswirkende Effekte der Verschränkung u.a. unsichtbare Geister wie z.B. dem elektrischen Strom seine neutrale Verwandtschaft in der QED+QCD ...

(falls einer hier etwas mehr weiß, bitte melden)

https://scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/2015/01/16/bilder-machen-ohne-wirklich-hinzugucken/

seitdem Nobelpreisträger für Verschränkung aka Alokalität und Akausalität

die Erforschung der Anomalien ist im Gange, keine Angst

hinter jedem Stirn lauert ein G-hirn ;)

Gast #7671731
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Christoph db1uq K. schrieb:

Demnach dreht eine flache Reflektorfläche die Polarisationsrichtung um, ein Winkelreflektor nicht.

Japp, es gibt in einigen Druckkopierer gewinkelte Doppelprismenspiegel, da wird einem ganz schwindlig, oben und unten vertauscht zu sehen wie angeblich in der Literatur zu lesen, ein Neugeborener, ders noch nicht weiß und dem das Hirn angeblich erst danach adaptiert wird, das ist aber totaler Unsinn.

Wens interessiert - bin noch ein Tag da und liefere gerne Belege.

#7671734
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Sim schrieb:

oben und unten vertauscht zu sehen wie angeblich in der Literatur zu lesen, ein Neugeborener, ders noch nicht weiß und dem das Hirn angeblich erst danach adaptiert wird, das ist aber totaler Unsinn.

Warum sollte das Unsinn sein? Das lässt sich auch wieder umkehren. Aus solch Prismen ne Brille gebastelt, nach 2-3 Tagen (weiß nich mehr genau) ununterbrochenem Tragen, dreht dir dein Hirn, das Bild wieder richtig herum. Alles experimentell nachgewiesen.

#7671771
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Sim schrieb:

Christoph db1uq K. schrieb:

Demnach dreht eine flache Reflektorfläche die Polarisationsrichtung um, ein Winkelreflektor nicht.

Japp, es gibt in einigen Druckkopierer gewinkelte Doppelprismenspiegel, da wird einem ganz schwindlig, oben und unten vertauscht zu sehen wie angeblich in der Literatur zu lesen, ein Neugeborener, ders noch nicht weiß und dem das Hirn angeblich erst danach adaptiert wird, das ist aber totaler Unsinn.

Wens interessiert - bin noch ein Tag da und liefere gerne Belege.

Dann liefere bitte mal.

#7672181
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pause hilft

von Sim (eno) 24.05.2024 02:53 von Sim (eno) 24.05.2024 03:01 von Sim (eno) 24.05.2024 03:12 von Sim (eno) 24.05.2024 23:35 von Sim (eno) 25.05.2024 01:20 von Sim (eno) 25.05.2024 01:57 von Sim (eno) 25.05.2024 07:43

je später der Abend desto höher der Alkoholspiegel ?

7:43 muss ein kurzer Aufwachzustand gewesen sein. Geht's losst mi doch schlofn!

Gast #7672225
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Christoph db1uq K. schrieb:

von Sim (eno) 24.05.2024 02:53 von Sim (eno) 24.05.2024 03:01 von Sim (eno) 24.05.2024 03:12 von Sim (eno) 24.05.2024 23:35 von Sim (eno) 25.05.2024 01:20 von Sim (eno) 25.05.2024 01:57 von Sim (eno) 25.05.2024 07:43

je später der Abend desto höher der Alkoholspiegel ?

7:43 muss ein kurzer Aufwachzustand gewesen sein. Geht's losst mi doch schlofn!

Gratuliere zur perfekten Tabelle. Nr ein Tip - Polizei und BigData Player suchen händeringend Denunzianten und Profiler und bezahlen spitze + apropos Drogen - was konsumierst Du denn so, nur Beamtenweinbrand?

#7672281
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Stefan M. schrieb:

Ich werde es wohl experimentell ermitteln. Danke an alle!

Das ist übrigens ganz einfach. Besorg dir ein zirkular polarisierendes Filter*). Manche Foto-Amateure haben so etwas und früher war es oft als reflexionsmindernes (sic!) Fenster vor den Nixie-Röhren angebracht.
Nun legst du dieses Filter (mit der lambda-viertel-Schicht nach unten) auf einen Spiegel und beleuchtest es.

Schwarz! **)

Du kannst also nicht mit der gleichen zirkular polarisierenden Antenne das Echo deiner Aussendung empfangen!

*) Solch ein zirkular polarisierendes Filter besteht aus zwei Schichten: Die erste Schicht ist ein gewöhnliches linear polarisierendes Filter, das aus dem natürlichen Licht die unerwünschte Polarisation entfernt.

Die zweite Schicht hat, wie z.B. ein Kalkspatkristall, doppelbrechende Eigenschaft. D.h. das Licht breitet sich in Bezug auf die optische Achse des Kristalls je nach Polarisation unterschiedlich schnell aus.
Bei passender Orientierung (die lineare Polarisation kann man sich auch aus zwei gleichgrossen Wellen vorstellen, deren Polarisationsebenen um +45° und -45°, insgesamt also 90°, gekippt sind) und geeigneter Dicke dieser Folie tritt das Licht dort als zwei gegeneinander um 90° gekippte, aber zeitlich um eine viertel Periode verschobene Welle aus.
Fertig ist die Zirkularpolarisation.

**) Man macht davon auch in Radaranlagen Gebrauch um Regenechos gegenüber den Flugzeugechos abzuschwächen. Die symmetrischen Tröpfchen stören die zirkular polarisierte Welle nicht, weshalb sie nach der Reflexion nicht mehr am Empfänger ankommt, während der für H- und V-Polarisation unterschiedliche Reflexionsgrad eines Flugzeugs zu einer elliptischen Polarisation des Echos führt und dieses dadurch nur teilweise unterdrückt wird.

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#7694242
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Neben der Regendetektion, was sind die Vorteile der Polaristionen ?

Nicht geostationaere Satelliten kommunizieren immer mit zirkularer Welle, weil's kein Vertikal oder Horizontal gibt. Horizontale Polarisation reflektieren besser an horizontalen Schichten, waehrend senkrechte Polarisation, senkrecht zur Flaeche, unter dem Brewster Winkel sogar unterdrueckt wird.

#7694363
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Purzel H. schrieb:

waehrend senkrechte Polarisation, senkrecht zur Flaeche, unter dem Brewster Winkel sogar unterdrueckt wird.

Dadurch gibt es die die gestochen scharfen Bilder, wenn man mal wieder geblitzt worden ist. Es gibt auch Pilotenbrillen mit zwei hintereinander geschalteten drehbaren linearen Polarisatoren. Durch Einstellen der Polarisationsebene kann man über Wasserflächen die Blendung durch Reflexion der Sonnenstrahlung reduzieren, und indem man beide Polfilter gegeneinander verdreht, stellt man den Absorptionsgrad der Sonnenbrille ein.

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