Wert des Widerstandes

#7678968
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Die Metallkapen an beiden Enden erhitzen sich nicht so schnell bei schlagartiger Überlastung wie der innere Bereich, der eigentliche ohmsche Widerstand. Sprich: Nur der erste und der letzte Farbring sind erhalten geblieben, die inneren drei sind verbrannt. Hilfreich wäre die Leiterbahnseite der Platine, damit man sehen kann, wie der Widerstand verschaltet ist: Als niederohmiger Reihenwiderstand des Kondensators (beim Kondensatornetzteil) oder als hochohmiger Entladewiderstand direkt parallel zum Netzeingang. Beliebt ist angeblich auch die Angabe von Gerätetyp und Handelsmarke, auch Geräteart a la "Wasserkocher, Bügeleisen, Kaffeemaschine".

OP #7679085
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Jetzt bekomm ich natürlich wieder die Hucke voll. Paltine ist aus einer Kaffeemaschine. Sieht ziemlich verhunzt aus und vermutlich durch Wasserkontakt sind ganze Leiterbahnen "verschwunden" Hab ich dann provisorisch wieder zusammengelötet. Aber vermutlich ist da noch viel mehr hinüber. Dem Kunden will ich die eigentlich nicht mehr geben, selbst wenn ich sie wieder ans Laufen bekäm.

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#7679137
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Michael B. schrieb:

die einseitige Hartpapierplatine kann man auch neu anfertigen, Bauteile runterlöten, alte Platine als Bohrschablone auflegen, Löcher bohren, mit Edding 8040 die Leiterbahnen nachzeichnen, in Eisen(III)chlorid ätzen, neu bestücken sollte in 1 Stunde zu machen sein.

Das lohnt ungemein, die baugleiche Maschine Nr. 10330 vom selben Lieferanten kostet bei dem 30,-- Endverbraucherpreis online.

Ganz abgesehen davon, daß die Bauteile in elektrisch kochender Suppe mit vagabundierenden 230 Volt sicher nicht mehr alle einwandfrei sind.

#7679142
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Der TO möge den blauen, scheibenförmigen VDR zur Seite biegen, der zwar "MD-210" nicht verdeckt, wohl aber die Zahlen/Buchstabenkombination darunter. Ein international gebräuchliches PCB für Printed Circuit Board vorangestellt ergab "Timer" bereits recht ähnliche EUP Timer als DeLonghi Ersatzteil für 11 Euro. Passt halt nicht direkt.(LED im Taster). Auf der Platine gibts eine Farbpunktmarkierung für die Version 40. Die Heizplatte ist aber an 4 von 5 Halterungen deutlich verfärbt, vielleicht ist die ja hinüber.

#7679343
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Das ist doch jetzt so ein Repair-Cafe-Ding:

Du besorgst Dir einen runden, einpoligen, echten Netzschalter mit "Snap-In"-Montage und eingebauter Kontroll-Leuchte, eine Glimmlampe samt Vorwiderstand fertig im Schalter verbaut.

Netzleitung zum Schalter, dann in Reihe durch Heizelement, Bimetall mittig und die Sicherungspatrone, hier zweimal braun umflochtenen Adern. Fertig.

Probeweise verdrahtest Du das Gerät jetzt so, das ist zum Teil schon fest verdrahtet: Heizung und Temperaturregler in der Mitte und Patrone in Reihe. Ohne "Netzschalter" aber eben "mit" der Temperatursicherung, die da elektrisch isoliert in dem weissen Rüschschlauch und transparente Silikonschlauch am Heizelement angelegt ist. Diese drei Teile in Reihe, die Enden an je einen Netzpol. Erde ist ja schon verdrahtet. Zum Test also ganz ohne Platine, ganz ohne neuen Netzschalter. Kanne reinstellen, mit Filter.

Kocht sie, ist das Heizelement dicht? (Der Fachmann spricht hier vom Lochfrass, haahaa) läuft das Wasser komplett durch? Hält sie nachher den "Kaffee" heiß und klickt das Bimetall periodisch, wie im althergebrachten Bügeleisen selten, aber regelmässig? Ist also weder die Temp-Sicherung durch, noch das Heizelement hinüber (bei echtem Testbetrieb), dann tut es ein passender Schalter. Die Leistungsaufnahme aus dem Netz steht ja auf dem Typenschild. (kleiner drei Ampere, die der Schalter dann vertragen muss).

Das Ganze wäre natürlich ein Verstoss gegen die EU-Politik des Stromsparens. Der wird heutzutage mit standrechtlichem "Schwanz ab!" geahndet, vom Fehdegericht vermummter, feministischer, vierzehnjähriger Klimaveganerinnen ambulant vollzogen.

Millionen einfacher Kaffeemaschinen waren aber, jahrzehntelang, genau so aufgebaut, ganz ohne Platinchen. Das Platinchen gibt es in zig Varianten, lieferbare kosten ab 20 Euro, momentan nicht lieferbare, 4 Dollar in Indien.

#7679360
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Die Drahtbrücken können unmöglich richtig sein. Der Gleichrichter ist hier mit 4 Einzeldioden aufebaut, die D1...D4 durchnummeriert sind. D4 überbrückt jetzt den gelben Blockkondensator direkt, D2 liegt jetzt direkt an Netzspannung und schliesst eine Halbwelle davon kurz, weswegen der Schutzwiderstand auch explodiert.

OP #7679382
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Das kommt natürlich alles davon, weil ich einfach keine Schaltpläne bzw. Platinenlayout lesen kann. Also das Heizelement ist ok. Bei Anschluss der Netzspannung wird die Heizspirale sofort warm. Seht euch noch mal die Platine an, denkt euch die Drahtbrücken und die roten Linien weg. Da, wo die silbernen Kreise sind, war von der Leiterbahn noch jeweils was übrig. Lies aber kein Lötpunkt mehr setzen. Also Durchgangs-Verbindung zu den jeweiligen Dioden gesucht und gefunden und gelötet. War dann wohl mal wieder ne Fehldenkung.

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OP #7679417
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Heinrich K. schrieb:

Die Drahtbrücken können unmöglich richtig sein. Der Gleichrichter ist hier mit 4 Einzeldioden aufebaut, die D1...D4 durchnummeriert sind. D4 überbrückt jetzt den gelben Blockkondensator direkt, D2 liegt jetzt direkt an Netzspannung und schliesst eine Halbwelle davon kurz, weswegen der Schutzwiderstand auch explodiert.

Aber lag nicht schon vorher D2 direkt an der Netzspannung ?

Gast #7679482
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Michael B. schrieb:

Lars B. schrieb:

Jetzt bekomm ich natürlich wieder die Hucke voll.

Man könnte sagen: die einseitige Hartpapierplatine kann man auch neu anfertigen, Bauteile runterlöten, alte Platine als Bohrschablone auflegen, Löcher bohren, mit Edding 8040 die Leiterbahnen nachzeichnen, in Eisen(III)chlorid ätzen, neu bestücken sollte in 1 Stunde zu machen sein.

Eine Stunde komplett? Wieder mal eine völlig unrealistische Zeitangabe. Wie kommt man nur auf solche Zahlen?!

ciao

Marci

Gast #7679487
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Lars B. schrieb:

von H. H. (hhinz)06.06.2024 15:12 Lesenswert? • ▲ ▼ Lars B. schrieb:

Nochmals die ursprüngichen Leiterbahnen in Orange.

H.H. : Völliger Unsinn!

Ist das jetzt von dir oder nicht ??

Du hast ja auch keineswegs die ursprünglichen Leiterbahnen eingezeichnet, sondern nur das was du dir zusammenphantasiert hast.

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7679537
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Lars B. schrieb:

deutlich erkennbar

wennn das stimmt, muss ich zum Augenarzt.

Wie wäre es denn, wenn du

  1. mal ein brauchbares Foto machst, und
  2. die Bauteile, die da im Weg umgehen, einfach mal ablötest.

Dann kannst du auch gleich messen ob sie noch funktionieren.

Lars B. schrieb:

ich denke, das wird was für den Elektromüll.

Ende gut, alles gut!

OP #7679547
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H. H. schrieb:

Lars B. schrieb:

von H. H. (hhinz)06.06.2024 15:12 Lesenswert? • ▲ ▼ Lars B. schrieb:

Nochmals die ursprüngichen Leiterbahnen in Orange.

H.H. : Völliger Unsinn!

Ist das jetzt von dir oder nicht ??

Du hast ja auch keineswegs die ursprünglichen Leiterbahnen eingezeichnet, sondern nur das was du dir zusammenphantasiert hast.

Wobei ja das angeblich zusammenphanasierte exakt der Wirklichkeit entspricht

OP #7679615
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Jetzt hätte ich doch gerne mal von den anderen Mitlesern gewusst, ob sie auch meinen, dass der mit Kreis markierte Bereich nichts mit Leiterbahnen zu tun hat. (Die Pfeile markieren im Übrigen die Reste der ehemals vorhandenen Leiterbahnen) Und wenn ihr tatsächlich zu der Überzeugung kommt, dass es Leiterbahnen waren, wäre ich euch dankbar mir vielleicht einen Vorschlag zu machen, wie ich diese Nicht mehr vorhandenen Bahnen trotzdem überbrückungsmäßig wieder hinbekomme. (P.S die Pfeile deuten die Reststummel der Leiterbahnen an)

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#7679626
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Zur allgemeinen Beruhigung: Wenn man auf einer Zeigeruhr "dreiviertel Sechs" sieht, diese rechtwinklige Leiterbahn war (orange eingezeichnet) original. Die schräg nach rechts oben vom Knick wegführende war keine Leiterbahn, es ist die Kriechstrecke, die sich hier auf kürzestem Weg eingebrannt hat. Von blauer Netzader oben rechts durch den Widerstand von dort als selbstverstärkende Kriechstrecke zum "Zeigermittelpunkt", dem rechtwinkeligen Knick, von dort runter (sechs Uhr) zu den zwei Dioden, von dort direkt zur zweiten Ader, silikon, braun, vom Netzkabel. Fertig. Isso.

Schmeiss jetzt endlich diese nur in der EU neuerdings vorgeschriebene Platine raus und clipse in die runde Öffnung des Gehäuses den genau passenden runden Netzschalter ein und gut ists.

#7679658
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Du hast ja mittlerweile selbst die elektrisch identische Version der Platine gefunden, nur daß die halt vom Zulieferer statt für Lötarbeiten mit Steckverbindern ausgestattet ist. Der Kaffeemaschinenproduzent spart sich damit das Schweisspunkten am Heizelement, stattdessen wird vorkonfektionierte Ware mit farblich passenden Steckern zusammengesteckt. Schon brauchts keine angelernten Kräfte mehr, die wirklich Drähte einlöten können. Zweipolig rot heißt "Hot", also heiss, direkt daneben "Fuse", die Sicherung usw. Nur, lieferbar ist sie nicht, "momentan". Und falls wieder, für 20 Euro. Maschine kostet 30,--. Ein Witz.

OP #7684848
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Hab jetzt eine Ersatzmaschine bei ebay geschossen. Sieht noch aus wie neu. Platine hat mich natürlich interessiert. Stellte dann fest, dass der 1W oder 2 W-Widerstand bereits angekokelt war. Schutzfolie über der Platine (Widerstand) hat bereits ein Brandloch. Als Wert messe ich um die 50 Ohm, weiß aber nicht nich, wie das Farbcodemäßig zusammenpasst.

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#7684900
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Merkste was?

Platine verbrannt, gut sichtbar entlang der Kante, vergleiche hierzu den einwandfreien, hellgelben Bereich unter dem gelben Blockkondensator mit dem Bereich am Widerstand: kohlschwarz.

Der Widerstandskörper aus einem keramischen Material, äusserlich zementiert, danach Farbringe lackiert und diese Farben sind wieder einmal verbrannt.

Auf den vielen Fotos im Netz von sehr bauähnlichen Platinen sieht man Werte von 22 bis 51 Ohm.

#7684937
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Lars B. schrieb:

Du siehst doch, dass der Widerstand noch IN der Platine verlötet ist.

eben und dir wurde schon erklärt das in einer Schaltung kaum ein Meßergebnis aussagekräftig ist weil Bauteile alleine ohne andere Bauteile keinen Sinn haben.

Woher soll ich wissen das das Bauteil während deiner Messung nicht ausgelötet wurde, gerade weil du dich öfter unpräzise ausdrückst.

OP #7684954
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Joachim B. schrieb:

Lars B. schrieb:

Du siehst doch, dass der Widerstand noch IN der Platine verlötet ist.

eben und dir wurde schon erklärt das in einer Schaltung kaum ein Meßergebnis aussagekräftig ist weil Bauteile alleine ohne andere Bauteile keinen Sinn haben.

Stimmt, aber es gibt auch genügend Beispiele, bei dem ein Auslöten NICHT notwendig ist. Einfache Dioden oder Widerstände gehören dazu, wie auch viele hier im Forum schreiben.

#7684966
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Lars B. schrieb:

messe ich um die 50 Ohm, weiß aber nicht nich, wie das Farbcodemäßig zusammenpasst.

Sieht aus wie

grau rot grau silber schwarz

aber das passt nicht als Sicherungsvorwiderstand eines Kondensatornetzteils.

Nehmen wir

grau rot (verbranntes schwarz) silber schwarz

wäre das

82 Ohm 10% Sicherungswiderstand

passt besser, ist aber viel mehr als du gemessen hast.

Grün braun schwarz silber schwarz für 51 Ohm wird es nicht gewesen sein.

Der X2 Kondensator hat wohl 0.47uF aka 35mA über 82 Ohm macht 0.1 Watt, dafür ist der etwas gross.

820 Ohm aka grau rot braun silber schwarz sind 1W, passt besser zu den schwarzen Flecken, begrenzt den Einschaltstrom auf 400mA, das ist besser als 4A für die Diode.

Ich würde einen 470/560 Ohm Widerstand derselben Baugrösse einlöten, damit es nicht schwärzer wird.

Aber nimm einen Sicherungswiderstand, denn eine extra Sicherung sehe ich nicht.

OP #7685169
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Michael B. schrieb:

Lars B. schrieb:

messe ich um die 50 Ohm, weiß aber nicht nich, wie das Farbcodemäßig zusammenpasst.

Sieht aus wie

Ich würde einen 470/560 Ohm Widerstand derselben Baugrösse einlöten, damit es nicht schwärzer wird.

Aber nimm einen Sicherungswiderstand, denn eine extra Sicherung sehe ich nicht.

https://www.ebay.de/itm/222667292033? Wäre der ok und was ist der Unterschied zu einem normalen Widerstand ?

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