Silica Gel trocknen

OP #7687512
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Hallo zusammen,

hat von Euch jemand Erfahrung mit der Regeneration von Silica Gel? Laut "Produktinformation" geht das ja bei 80°C bis 120°C. Die Angaben schwanken da etwas. Sinnvoll dafür ist das eingefärbte Gel, bei dem man sehen kann ob es gesättigt oder aufnahmefähig ist.

Die Angaben über die Regenerationszeit sind auch sehr unterschiedlich. Ich habe von 16 Stunden bis runter zu 3 Stunden schon alles gelesen.

3 Stunden wären ja noch akzeptabel, aber deutlich darüber wäre es doch bald billiger, wenn man es entsorgt und stattdessen neu kauft, oder...?

OP #7734981
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Update zu dem Thema:

In meinen Bauteilen habe ich noch zwei kapazitive Feuchtesensoren gefunden, die offenbar auch (nahezu) 0% Luftfeuchtigkeit erfassen können. Das Datenblatt bestätigt das auch. Die sind etwas speziell, was den Betrieb angeht. Es ist erforderlich, sie mit ca. 10 Khz Wechselspannung zu versorgen.

Das bestellte Silica Gel lässt den Sensor tatsächlich fast 0% Feuchte messen. Hätte ich nicht gedacht. Die marktüblichen Küchenhygrometer sind unter den Bedingungen auf min. 15% Anzeige runter. Egal ob analog oder digital.

Was ich noch immer nicht gefunden habe, ist ein kommerziell erhältliches Hygometer (Laborbedarf?), dass im Bereich 0% bis 10% verlässlich (kalibriert) messen kann. Hat jemand eine Idee? Bei allem was ich fand, steht nur was zur Gesamtgenauigeit. Hilft nur Selbstbau?

#7735907
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Stefan M. schrieb:

hat von Euch jemand Erfahrung mit der Regeneration von Silica Gel? Laut "Produktinformation" geht das ja bei 80°C bis 120°C.

Ich trockne mein Silicagel bei 120°C in einem als „Heißluftfritteuse XL“ verkauften kleinen Umluftofen. Dazu lege ich die Kugeln in idealerweise einer sehr flachen Schicht in eine flache, recht schwere Tonschale, welche die Wärme gut hält, lasse den Ofen zwanzig Minuten heizen, anschließend noch 5-10 Minuten abkühlen, bis die Schale etwa 50°C außen hat, und dann wird’s luftdicht verpackt.

Das Vorgehen habe ich mal durch eine Reihe Versuche als die für mich beste Variante gefunden (eine Waage war dabei recht hilfreich), und seitdem mache ich mir keine Gedanken mehr, sondern gehe einfach nach dem Schema vor → minimaler Zeit- und Energieaufwand.

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