Andreas B. schrieb:
ich trübe mit Disko-Rauch Luft ein um ein paar
Messungen damit zu machen.
Was willst Du eigentlich letztendlich messen? Vielleicht lassen sich ja auch die eigentlichen Sensoren zur Verneblungsgrad-Bestimmung mißbrauchen?
Nun möchte ich ungefähr wissen, wie trüb die Luft nun ist
Zu diesem Zweck werden typische Menschen üblicherweise bereits serienmäßig mit zwei extrem hochwertigen Sensoren ausgeliefert. ;)
Andreas B. schrieb:
geht es hoch bis 100%, wo quasi nix mehr zu sehen ist.
Wenn Du aber die optischen 100% erreicht hast, ist noch lang nicht Schluss; wenn Du weiternebelst erhöht sich natürlich auch die Nebeldichte (in Volumens- oder Gewichts%) noch sehr viel weiter.
Andreas B. schrieb:
eine schwarze Fläche verwenden könnte,
die man dann mit einer RGB Kamera abfilmt.
Wozu denn RGB? Du willst ja an sich ja nur schwarz von weiß unterscheiden, mit ein paar Graustufen dazwischen.
Selbst Kamera ist eher übertrieben und neigt heutzutage auch immer mehr eine solche Messung zu konterkarieren, da Kameras oft mit allen Mitteln versuchen brauchbare Bilder zu liefern, von der gleißenden Mittagssonne bis zu Neger-im-Tunnel Bedingungen.
Im Grunde sollte es reichen kurze Lichtblitze aus ausreichender Entfernung in Richtung einer mattschwarzen Fläche abzufeuern und unmittelbar messen, wieviel reflektiert wird, denn dichter Nebel ist ein toller Reflektor. Dafür würde sogar nur eine LED (plus Auswerte-Schaltung) reichen; oder eben eine Reflex-LS.
Andreas B. schrieb:
Mir reicht eine Genauigkeit von 20% oder sowas
Also letztlich eh nur eine 5-stufige Skala von 0 über 25%, 50%, 75% bis Schicht im Schacht; dafür sollte es - jedenfalls in einem geschlossenen Raum - vmtl. sogar reichen, sich an der Menge des vernebelten Fluids zu orientieren, also einfach den Vorratsbehälter (oder die komplette Nebelmaschine) auf 'ne passende Waage stellen und schauen um wieviel leichter selbige(r) durch eine Vollvernebelung (100%) wird.
Frank O. schrieb:
Rauchmelder funktionieren doch auch auf dem optischen Prinzip.
Vielleicht kannst du so ein billiges Teil als Basis nehmen.
Das sollte sich zumindest recht einfach ausprobieren lassen: Billigen Rauchmelder aufhängen und drauflos nebeln um zu testen ob und bei welchem (subjektiven) Vernebelungsgrad der sich meldet.
Harald K. schrieb:
Die Photodiode ist hier sicher die bessere Lösung.
Ist doch letztlich auch nix anderes als eine 1µM-Pixel Farblos-Camera, nur garantiert mit ohne jede Belichtungsautomatik. ;)
Helmut -. schrieb:
überträgt dann die Feinstaubbelastung
meines Bastelzimmers an die Hausautomation.
Und welche automatischen Gegenmaßnahmen soll die HA dann einleiten?
Absaugung? Automatische Lüftung? Schütz der das Bastelzimmer lahmlegt? Alarmsirene und Anweisungen zur zügigen Evakuierung des Gefahrenbereiches vom Band?
Helmut -. schrieb:
Deo im Badezimmer
Das kann der Sensor in einem anderen (vermutlich nichtmal direkt benachbarten) Zimmer tatsächlich erkennen?