im Anhang könnt ihr ein Schaubild meines Vorhabens sehen. Ich möchte eine Kiste bauen in der Schuko- Steckdosen integriert, sind die ich mit einem ESP32 schalten kann.
Anzuschließen ist die Kiste an jede Steckdose im Haushalt, somit kommen wir schon zu meiner ersten Frage. Die klassische Absicherung in der Hausinstallation lag bisher bei 16A Automaten, inzwischen habe ich aber gesehen das vermehrt 10A verbaut wird.
Macht es demnach hier auch noch Sinn den 230V Pfad, der zur Schuko Dose läuft mit einer 8A Sicherung zu Sichern? Erstens wegen selektivität und zweitens weil die Kontakte des Finder Relais auch nur für einen Dauerstrom von 8A ausgelegt sind?
Da ich die Steckdose auch einstecken kann wie ich möchte, ist ja nicht garantiert, dass die Sicherung auf L liegt und nicht auf N. Reicht die eine Sicherung trotzdem oder muss ich beide Pfade Sichern?
Frage zwei:
Reicht die Schutzbeschaltung des AC/DC Wandlers aus? Kapazitäten ausgangsseitig habe ich mal weg gelassen. Hier habe ich einen 200µF/35V Elko vorgesehen.
Frage drei:
Habe ich bei der Ansteuerung vom Finder Relais etwas übersehen oder vergessen?
Macht es demnach hier auch noch Sinn den 230V Pfad, der zur Schuko Dose
läuft mit einer 8A Sicherung zu Sichern? Erstens wegen selektivität und
zweitens weil die Kontakte des Finder Relais auch nur für einen
Dauerstrom von 8A ausgelegt sind?
Die Absicherung ist sinnvoll, um dein Relais zu schützen.
Habe ich bei der Ansteuerung vom Finder Relais etwas übersehen oder
vergessen?
Gibt es das Finder-Relais auch mit 12V oder gar mit 5V?
Dann nimm ein 12V oder 5V-Netzteil und du kannst dir den DC/DC-Wandler sparen und nimmst einfach einen LDO, der mit 12V klar kommt.
Verpasst den Relais-Schaltkontakten jeweils noch ein Snubber-Netzerk, dann halten die Kontakte länger (100R und 220n oder so in Reihe parallel über die Schließerkontakte)
Verpasst den Relais-Schaltkontakten jeweils noch ein Snubber-Netzerk,
dann halten die Kontakte länger (100R und 220n oder so in Reihe parallel
über die Schließerkontakte)
Kommt drauf an was als Last dran hängt. Für kleine SNT ist das eher kontraproduktiv.
dafür braucht er kein LDO, ein 10k zwischen Basis und Emitter hilft auch
den Transistor zu sperren während der ESP startet.
Meinst du ich muss noch drauf achten was genau für einen GPIO ich verwende?
Darüber habe ich mir tatsächlich keine Gedanken gemacht, im schlimmsten Fall steuert mir der ESP den Ausgang zum Relais öfters an und aus. Hilft da ein Pull Down weiter?
Die 5V verwende ich auch für Sensorik, daher brauche ich die unbedingt.
Macht der DC/DC Wandler
DC/DC Wandler können auch mal unsaubere Spannung auf die Sensoren geben, manchmal kann es besser sein statt 5V aus DC/DC switcher aus 12V mit einem Linearregler die Sensoren versorgen
Na mit einem Ausgang, da bin ich mir auch sicher, dass dieser high genug ist um mir den Transistor sauber durch zu schalten. Nur verstehe ich nicht ganz auf was du hinaus willst, es ging doch da drum das beim starten des ESP teilweise die Pins high geschaltet werden und diese dann ungewollt meine Relais ansteuern
Verpasst den Relais-Schaltkontakten jeweils noch ein Snubber-Netzerk,
dann halten die Kontakte länger (100R und 220n oder so in Reihe parallel
über die Schließerkontakte)
Gibt es hierfür fertige Bauteile? Und benötigen beide Schalter ein snubber Netzwerk?
Gibt es hierfür fertige Bauteile? Und benötigen beide Schalter ein
snubber Netzwerk?
Wenn Du allpolig bschalten willst, dann auch 2x. Fertig habe ich es noch nicht gesehen. Aber beachte bei den C auf X2-Typen und das dann an der Steckdose auch im Aus-Zustand auch Spannung anliegt. Ich habe dieses Problem durch 2 Relais gelöst.
weil die Kontakte des Finder Relais auch nur für einen Dauerstrom von 8A
ausgelegt sind?
Ja, wenn dein Relais nicht den Kurzschlussstrom bis zum Auslösen des 16A Automaten durchhalten, wie es ein Hutschienen-Schütz kann, ist es sinnvoll das Relais extra mit einer Feinsicherung zu schützen, damit du es nicht jedesmal mitwechseln musst, wenn dahinter ein Kurzschluss auftrat, so machen es auch Funksteckdosen.
Kemet P409 oder P410 oder die Klassiker PMR209. Einzelne Werte gibt's
fast überall, z.B.
Wie wäre dieser in meiner Schaltung anzuwenden ? Einfach parallel zur Steckdose? Und Brauch ich das eventuell bei der Spule vom Relais auch, oder reicht hier die Diode?
Verpasst den Relais-Schaltkontakten jeweils noch ein Snubber-Netzerk,
dann halten die Kontakte länger (100R und 220n oder so in Reihe parallel
über die Schließerkontakte)
So, wie Sebastian das meinte; das ist genau die Kombination aus 220n und
100R in einem Bauteil, nicht mehr, nicht weniger.
So wie im Anhang?
Kann es Probleme mit dem Stromfluss geben?
Ist es egal wie herum ich ihn anschließe?
Oder doch hinter den Kontakten Parallel zur Steckdose?
Ne, aber du kannst ja auch nicht wissen was ich vor habe... Das
Schaubild zeigt nicht das ganze System
Ich hatte auch schon fast diese Variante vorgeschlagen, wenn Du noch mehr wills, dann schreibe es in Deinen Plan. So wie er oben ist, folgt für die meisten: "Warum kein fertiges nehmen?"
Und was soll das mit den Sicherungen und/oder dem abgesicherten MOV bringen?
Das Relais können beide im Kurzschlussfall an der Steckdose nicht sinnvoll schützen.
Das Netzteil selber wird schon einen eigenen Schutz gegen Abbrennen mitbringen.
ZnO-Varistoren altern, und leiten dann immer früher, werden so zur
Heizung.
Die Thermosicherung schaltet alles ab, bevor was abbrennt.
Wie wäre es denn hiermit B72220W2621K501 ? Ist wohl eine Thermosicherung mit verbaut. Welche Rated Spannung nehme ich da am besten? Reicht wenn es >230V ist?