Wie misst man Maßabweichungen und Krümmungen anhand von 3D-Scans?

OP #7710164
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Hallo zusammen, ich bin Student und arbeite derzeit an einem Pilotprojekt, das das 3D-Scannen einiger Werkstücke und das Messen der tatsächlichen Maßabweichung und Biegung dieser Werkstücke erfordert. Um dieses Projekt abzuschließen, habe ich mich für den POP3 3D-Scanner entschieden.(https://www.revopoint3d.com/products/portable-3d-scanner-pop3)

Laufender Fortschritt Das Scannen mit POP3 ist kein Problem und ich habe die Punktwolkendatei erfolgreich erhalten. Das Problem entsteht jedoch in der Nachbearbeitungsphase.

Es sind Probleme aufgetreten Derzeit stehe ich vor folgenden spezifischen Problemen:

  1. Verarbeitung von Punktwolkendaten: Ich habe eine Punktwolkendatei, weiß aber nicht, wie ich daraus die tatsächliche Größe und Krümmung des Werkstücks extrahieren kann.
  2. Mangel an Nachbearbeitungssoftware: Ich habe online einige Software gefunden, aber es scheint, dass es keine fertige Software gibt, die die von mir benötigten Funktionen direkt implementieren kann.
  3. Algorithmenlernen: Ich überlege, ob ich einige Algorithmen zur Verarbeitung von Punktwolkendaten lernen muss, damit ich meine eigenen Programme schreiben kann, um die erforderlichen Nachbearbeitungsfunktionen zu erreichen.

Bedürfnisse und Erwartungen Ich hoffe, eine Lösung zu finden, um die Maßabweichung und Krümmung eines Werkstücks anhand einer Punktwolkendatei genau zu messen. Ideal wäre es, wenn es handelsübliche Software oder Tools gäbe, die dies leisten könnten. Wenn nicht, gibt es relevante Tutorials oder Ressourcen, die mir beim Erlernen und Implementieren dieser Nachbearbeitungsalgorithmen helfen können?

Ich hoffe, Sie können mir einige Vorschläge machen oder relevante Erfahrungen mitteilen, die mir helfen, eine geeignete Lösung zu finden. Vielen Dank euch allen für eure Hilfe!

#7710209
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Ich habe online einige Software gefunden, aber es scheint, dass es keine fertige Software gibt

Es gibt Software die macht dir aus dem Scan direkt eine Stepdatei und damit kannst du dann auch direkt mit deinem Orginal vergleichen und die zeigt die so jede Abweichung huebsch rot an.

Aber nicht im Internet für umsonst. Das kostet richtig Kohle.

Vanye

#7710216
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Yang schrieb:

  1. Verarbeitung von Punktwolkendaten: Ich habe eine Punktwolkendatei, weiß aber nicht, wie ich daraus die tatsächliche Größe und Krümmung des Werkstücks extrahieren kann.

Das was du suchst heißt feature Erkennung.

wenn du ein Bohrloch hast, muss aus dem Punktehaufen eine zylindrische Fläche werden, aus der ein Durchmesser und eine Achse abgeleitet werden muss.

Da braucht es etwas Mathe:

https://tuprints.ulb.tu-darmstadt.de/255/3/wilke_03.pdf

sg

#7710275
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Nun, ich wuerde die Punkte in der Geometrie filtern, diejenigen Punkte ausserhalb einer betracheten Scheibe wegwerfen. Eine Scheibe grad so dick, dass genuegend Punkte der Umhuellenden drin sind. Auf Gleichheit testen bei Floatwerten sollte man nicht, daher fuer ein Intervall suchen. Dann diese Punkte entlang der Umhuellenden sortieren und mit Splines oder aehnlich approximieren. Hmmm... ja muss man alles selbst machen

#7710328
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Richtig gut können das GOM, die mittlerweile von Zeiss übernommen wurden. Da stecken aber zig Mannjahre an Entwicklung drin, das ist nicht trivial. Die machen das mit Scannern mit Streifenprojektion, die sind aber nicht billig und daher gibt es da Dienstleister die dann Vermessungen/Vergleiche anbieten.

#7710618
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Ich habe vor 10 Jahren mal mit der Gom Software gearbeitet. Die kann alles das, was du mühsam programmieren möchtest. Es gab auch günstige Versionen für Uni und Forschung.

Wie seit der Übernahme die Firma "Scheiss" an der Preisschraube gedreht hat, kann ich nicht sagen.

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