Ich versuche momentan einen Regler für eine Buck-Boost PFC zu simulieren. Ziel ist direkt einstufig 24V ohne Trafo und ohne DCM-Betrieb zu erzeugen (kein Flyback z.B.). Ich habe erst mit einem Buck angefangen, ist aber ungeeignet da in den Nulldurchgängen in den Boost-Modus gewechselt werden muss.
Die PFC-Drossel soll den Strom großzügig glätten, im CCM arbeiten und einen niedrigen Ripplestrom aufweisen -> der dann möglichst zu einem geringen Ripple am Eingang führt, d.h. die Filterung des Stromripples soll schon zum großen Teil in der PFC-Drossel erfolgen und nicht im Eingangsfilter.
Ich stehe aber voll auf dem Schlauch was die Regelung des Stroms betrifft. Bei einer Boost-PFC hat man für die Regelung ja direkt den Spulenstrom zur Verfügung (wenn man den Shunt zum Gleichrichter führt und "average current mode control" nutzt), bei der Buck-Boost Topologie habe ich ja nur den "primärseitigen" Strom durch den Schalttransistor und muss dadurch irgendwie auf den mittleren Spulenstrom rückschließen.
Im Anhang meine LTSpice Simulation mit folgenden Ergebnissen: Total Harmonic Distortion: 8.374589%(9.273145%) PF=-0.996497(-0.995713) pf: p_in/s=0.995672 eff: p_out/p_in=0.742434
Dieses "gute" Ergebnis habe ich erzielt ohne wirklich zu wissen was ich da mache und ich habe das Gefühl, dass das Ergebnis nicht wirklich stabil ist (kleine Parameteränderungen am I-Regler führen schnell zum Schwingen der Regelung zusammen mit dem Eingangsfilter). Mir ist die THD eigentlich auch noch viel zu hoch, ich denke das geht besser. Hat jemand eine Idee wie man das eigentlich aufbauen sollte?