Transformator Verkabelung 230V

OP #7725823
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Verständnis frage. Ist es richtig linkes Netzteil , Rot und Orange auf L1, Schwarz und Grau L2 , grüngelb Schutzleiter? Rechtes Netzteil: L1 rot und orange , L2 black und grey , grün gelb schutzleiter ?

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Gast #7725829
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Falls du mit L1 und L2 due Phasen einer 400V Drehstrom Steckdose meinst: nein!

Die Spulen des Trafos sind für 115 Volt.

Du kannst sie in Reihe schalten, um sie mit 230V zu betreiben. Gilt für beide Trafis gleich:

1
 L o---blk  red---gry  or---o N

Die 230 V Anschlüsse heißen L und N.

L ist in "unseren" Kabeln meist braun oder schwarz, L ist blau.

Grüngelb ist wie du schriebst für die Erdung.

#7725871
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Aber doch nicht auf dem Holzbrett in unmittelbarer Nähe zu den hochwertigen Platinen. Da musst dir ein metallchassis mit Trennwand bauen. Aus Winkelmaterial ein „Rahmen/Gerippe“ und dort werden dann exakt zugeschnittene Bleche eingeschraubt. Seiten, vorn, hinten, Boden und Deckel. Zwischen den Platinen und den Trafos noch ein Blech hochkant als Abtrennung.

Schade um die ganze Arbeit, sonst.

OP #7725873
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Axel R. schrieb:

Aber doch nicht auf dem Holzbrett in unmittelbarer Nähe zu den hochwertigen Platinen. Da musst dir ein metallchassis mit Trennwand bauen. Aus Winkelmaterial ein „Rahmen/Gerippe“ und dort werden dann exakt zugeschnittene Bleche eingeschraubt. Seiten, vorn, hinten, Boden und

Das ist ein testaufbau und nicht meiner.

Ich werde später die Netzteile separat abtrennen mit kupferblechen . Natürlich in ein Gehäuse

Danke für die Tipps

(Firma: matzetronics) #7725881
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Axel R. schrieb:

Aber doch nicht auf dem Holzbrett in unmittelbarer Nähe zu den hochwertigen Platinen.

Das sind Schnittbandkerntrafos - die sind so gut, das sie nahezu magnetisch neutral sind. Eine gesonderte Abschirmung ist höchstens erforderlich, wenn sie in unmittelbarer Nähe von Mikrofonverstärkern oder so sind. Schön, daß es sie wieder gibt.

#7725888
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Sven B. schrieb:

Verständnis frage. Ist es richtig linkes Netzteil , Rot und Orange auf L1, Schwarz und Grau L2 , grüngelb Schutzleiter? Rechtes Netzteil: L1 rot und orange , L2 black und grey , grün gelb schutzleiter ?

L1 ? L2 ?

Nehmen wir mal an, du lebst dort wo 230V~ aus der Steckdose kommen.

rot und grau verbinden

N an schwarz und L an orange oder umgekehrt.

Bei beiden.

grün/gelb an Schutzleiter.

weiss blau weiss bzw. grün grün ist fann die Sekundärspannung.

#7725890
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Matthias S. schrieb:

Axel R. schrieb:

Aber doch nicht auf dem Holzbrett in unmittelbarer Nähe zu den hochwertigen Platinen.

Das sind Schnittbandkerntrafos - die sind so gut, das sie nahezu magnetisch neutral sind. Eine gesonderte Abschirmung ist höchstens erforderlich, wenn sie in unmittelbarer Nähe von Mikrofonverstärkern oder so sind. Schön, daß es sie wieder gibt.

Hatta Recht! Hatte ich ignoriert, an dieser Stelle. Guter Einwand.

Aber wenn Trennwand, dann nicht aus Kupfer! Eher „stabiles“, blankes Eisenblech.

(Firma: matzetronics) #7726029
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Sven B. schrieb:

Wenn es ein Metallgehäuse wird das incl Platine mit auf Masse legen ?

Die übliche Vorgehensweise ist, in unmittelbarer Nähe des empfindlichsten Eingangs die Masse mit dem Gehäuse zu verbinden - und zwar nur da und nicht noch an einer anderen Stelle. Gibts einen Sternpunkt für Masse, was sinnvoll ist, wird von diesem eine Leitung zu dem o.a. Punkt geführt.

#7726101
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Es gibt für die Erdung und den Personenschutz nun ja mehrere Konzepte, die auch sauber beschrieben und definiert und also kategorisiert sind, nicht alle sind gut, aber eben existent und mit Bezeichnungen versehen. Zum einen gibt die Schutzklassen, und in der Schutzklasse 3 wird dann auch manchmal die Erdung genutzt, FELF obwohl verboten ist.?

Es gibt auch die Funktionserdung, da finde ich die Verbindung zu Erde mit einem höheren Widerstand und kleinstem Kondensator paralell, eben so, daß keine gefährlichen Ströme fließen können, recht überzeugend.

ich bin aber kein Praktiker, und habe nur etwas gelesen. Die Verantwortung trägst Du selbst.

Gast #7726218
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Matthias S. schrieb:

Die übliche Vorgehensweise ist, in unmittelbarer Nähe des empfindlichsten Eingangs die Masse mit dem Gehäuse zu verbinden - und zwar nur da und nicht noch an einer anderen Stelle. Gibts einen Sternpunkt für Masse, was sinnvoll ist, wird von diesem eine Leitung zu dem o.a. Punkt geführt.

Ja. Leider taugt der Eingang bei einigen Verstärker-Boards nicht als Sternpunkt, weil die dünnen Leiterbahnen dort nicht den Laststrom vertragen.

#7726239
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Welche Schutzklasse ist es denn, wenn die lose Verkabelung der Trafos im Gehäuse herumschlackern ? Mal angenommen die Sekundärspannungen der Trafos wären Schutzkleinspannung max 24V~ , dann ist ja die Primärwicklung immer noch kein Sicherheitstransformator ! Dann wäre Ausführung in Schutzklasse 1 (geerdetes Gehäuse) angebracht, mit den Gefahren bei klassischer Nullung. Schöner wäre Schutzklasse 2 , oder ?

https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzklasse_(Elektrotechnik) https://de.wikipedia.org/wiki/Kleinspannung

#7726952
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Matthias S. schrieb:

Die o.a. Schnittbandkerntrafos sind Zweikammertrafos, womit die Isolation zwischen Primär- und Sekundärwicklung schon mal erledigt ist. Kann also gut sein, das sie SKII erfüllen.

Sehr oft die Wicklungen auf den Wickelkörpern gleichzeitig gewickelt und werden dann parallel oder in Reihe geschaltet. Die Isolation ist imho mit Vorsicht zu geniessen.

Arno

#7727020
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Matthias S. schrieb:

Die o.a. Schnittbandkerntrafos sind Zweikammertrafos, womit die Isolation zwischen Primär- und Sekundärwicklung schon mal erledigt ist. Kann also gut sein, das sie SKII erfüllen.

Es sind keine Zweikammer Trafos,

Es sind lediglich zwei Wicklungstraeger, auf jedem Schenkel der R Kern einer. Primär und Sekundär sind durch folie-schirmungslage-folie getrennt.

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