vorweg: Ich habe NULL Ahnung von allem was mit Strom zu tun hat.
Folgende Frage:
Ich würde gerne an meinem Motorrad 3 LEDs verbauen (blau,grün / rot)
Die blaue soll angehen wenn ein Eingangswert von <130 ohm, die grüne bei <150 ohm und die rote bei >150 ohm.
Das ganze soll eine einfache Temperaturkontrolle des Motoröls werden.
Nun die "Fachfrage": wie ist sowas zu realisieren ?
Die oben genannten Werte habe ich aus der Tabelle eines PT100 Sensors entnommen.
die fast so was machen. Leider zeigen die nicht den Schaltplan, so dass man nicht sagen kann, welche Bauteile man austauschen muss.
Jedenfalls grüne LED gegen blaue, und gelbe gegen grüne, und Pt100 im Spannungsteiler.
Aber beim Moped ist etwas unklar, wo die Spannungsversorgung herkommt. Hast du einen 12V Akku drin ?
Hast du schon eine gefilterte, geschützte, elektroniktaugliche Versorgungsspannung die bei Zündung-an an geht, z.B. ein 5V USB Anschluss ?
Wenn man bereit ist, es selber aufzubauen, reicht neben den 3 LED wegen der guten Auswahl der Farben (3.2V, 2.1V, 1.6V) jedenfalls ein LM393, 7 Widerstände, 1 Elko, 1 Z-Diode und dein Pt100 Sensor.
Der hier gezeigte TCA965 ist ein uraltes Siemens-IC, das schon lange nicht mehr hergestellt wird.
Der nennt sich "Fensterkomparator", weil er mit seinen Ausgängen anzeigt, ob in dem Fall hier der Widerstandswert im "Fenster" von 130 bis 150 Ohm liegt oder darunter oder darüber.
Mit dem Suchbegriff finden sich aber einige Schaltungen:
https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0411231.htm
werden die Temperaturfühler für Temperaturen bis 250°C (weißer Stecker) mit 50k Widerstand (höchstwahrscheinlich der Kaltwiderstand bei 25°C) angegeben und die für Temperaturen bis 150°C (schwarzer Stecker) mit 10k Kaltwiderstand.
Ich würde einfach eine Schaltung mit einem UAA180 nehmen ...
Der UAA180 hatte eine Balkenanzeige! Für Punktbetrieb nahm man früher den UAA170.
Aber Achtung! Sowohl der UAA170 als auch der UAA180 haben beide von der einen LED zur nächsten LED einen fließenden Übergang! Das heißt, bei Zwischenwerten leuchten beim UAA170 zwei LEDs allmählich gleichzeitig auf (vor und zurück).
Beim UAA180 leuchtet die Folge-LED ebenfalls nicht abrupt, sondern auch allmählich auf. Beim Absenken des Balkens läuft der allmähliche Vorgang ebenfalls genau rückwärts ab.
Der UAA180 hatte eine Balkenanzeige! Für Punktbetrieb nahm man früher
den UAA170.
Ja gut, kann sein.
Aber Achtung! Sowohl der UAA170 als auch der UAA180 haben beide von der
einen LED zur nächsten LED einen fließenden Übergang! Das heißt, bei
Zwischenwerten leuchten beim UAA170 zwei LEDs allmählich gleichzeitig
auf (vor und zurück).
Beim UAA180 leuchtet die Folge-LED ebenfalls nicht abrupt, sondern auch
allmählich auf. Beim Absenken des Balkens läuft der allmähliche Vorgang
ebenfalls genau rückwärts ab.
Ich habe original keine Anzeige für sowas. weder Wasser noch Öl.. da
wird nix ausgegeben.
Weil es einfach überflüssig ist. So etwa 10..20 km ruhig fahren schont die Nerven der Anwohner und erst danach auf der Autobahn am Hahn reißen.
Ich erinnere mich an Leute, die an der Suzuki GS750 ein Ölthermometer angebaut und sich danach nicht mehr getraut haben, richtig Gas zu geben. Ich habe mehr als einmal leichte Schaumbildung im Schauglas für den Ölstand gesehen und die mit 70.000 km abgegeben. Da war simples Mineralöl drin, was laut Castrol bis 140°C problemfrei ist. Der Nachfolger war etwas kühler, da habe ich nur 135.000 km ohne Anzeigenfirlefanz gefahren.
vorweg: Ich habe NULL Ahnung von allem was mit Strom zu tun hat.
Folgende Frage:
Ich würde gerne an meinem Motorrad 3 LEDs verbauen (blau,grün / rot)
Die blaue soll angehen wenn ein Eingangswert von <130 ohm, die grüne bei
<150 ohm und die rote bei >150 ohm.
Das ganze soll eine einfache Temperaturkontrolle des Motoröls werden.
Nun die "Fachfrage": wie ist sowas zu realisieren ?
Die oben genannten Werte habe ich aus der Tabelle eines PT100 Sensors
entnommen.
Solche Basteleien kannst Du gerne am Auto machen, Finger wech am Motorrad, Du versaust die ganze Elektronik. Lieber einen zusätzlichen Ölkühler einbauen.
Wenn Du trotzdem nicht hören kannst, alles über ein Trennrelais anbauen, niemals über Zündschloss oder Dauerstrom.
Solche Basteleien kannst Du gerne am Auto machen, Finger wech am
Motorrad, Du versaust die ganze Elektronik. Lieber einen zusätzlichen
Ölkühler einbauen.
Kannst Du auch sinnvolle Beiträge? Wenn der Hersteller weder Kühler noch Anzeige vorgesehen hat, sind die nicht notwendig.
Aber schon toll, wenn der Kfz-Meister dem Fernsehpruckler erklärt, wie ein Zeilentrafo funktioniert.
Hab sowas mal gebaut für den bei Conrad erhältlichen (jetzt eher nicht mehr) Ölfühler 188103. Helligkeit einstellbar bzw. über LDR automatisch. Verwendet hab ich eine RGB-LED. Durch Farbmischung mehr Abstufungen
Wenn der TO doch "Null Ahnung von Elektronik" hat soll er doch mit dem antiken IC die einfache Schaltung nachbauen? Bei ebay gibt es das jedenfalls noch aus Altbeständen wobei HH helfen könnte ob die wirklich "echt" sind.
Solche Basteleien kannst Du gerne am Auto machen, Finger
wech am Motorrad, Du versaust die ganze Elektronik.
Lieber einen zusätzlichen Ölkühler einbauen.
Dürfte schon schwierig werden.
Adapter-Platte bauen für zwei Schläuche ( Stahlflex ) am Ölfilter und dann zum Öl-Kühler sowie zum Tüv.
Kannst Du auch sinnvolle Beiträge?
Kann ich :
== Es ist einfacher hinterher um Läuterung bitten,
== als vorher um Erlaubnis.
Wenn der Hersteller weder Kühler noch Anzeige
vorgesehen hat, sind die nicht notwendig.
Der TO hat halt Angst das, das Öl zu heiß wird.
Aber schon toll, wenn der Kfz-Meister dem Fernsehpruckler
erklärt, wie ein Zeilentrafo funktioniert.
Der LM3914 ist wenigstens noch lieferbar. Ich wette aber 'ne Schüssel Klöße, das der TE es nicht hinbekommt, eine anständige Speisung für so eine Schaltung hinzubekommen, geschweige denn, das alles rüttelsicher und wetterfest zu bauen.