Hallo zusammen, ich hoffe ihr könnt mir helfen, da ich aktuell auf dem Schlauch stehe.
Einleitung:
Ich habe eine Buderus Logamatic 2107. Neuerdings wird der Heizpatrone das Wasser im Pufferspeicher mit überschüssiger Energie erhitzt. Wenn der Brauchwasserspeicher der Heizung unter 50 Grad fällt, schalten sich Brenner und Umwälzpumpe zeitgleich ein, da die Temperatur im Kessel unterhalb einer gewissen Schwelle ist. Über ein 3-Wegeventil zieht sich die Pumpe das heiße Wasser vom Puffer, um das Brauchwasser zu erwärmen.
Leider lässt sich der Brenner nicht sperren, also ist die Idee, wenn ((Puffer > (Brauchwasser + 5°C)&& TBrauchwasser <52°C) Pumpe an aber Brenner aus. Dies ließe sich durch einen 1,2KOhm Widerstand am Kesselfühlereingang realisieren.
Problem:
Wie kann ich es schaltungstechnisch realisieren, dass ich bei gesetzter Bedingung von oben den NTC Widerstand am Fühlereingang wegschalte und einen Festwiderstand mit 1.2K dort ranschalte? Über Relais ist sicher die einfachste Lösung aber kann man das auch ohne Kenntnis der internen Schaltung der Heizungssteuerung mit Halbleitern realisieren?
Bei einem ersten Test mit 1,2K ist die Pumpe angelaufen, der Brenner jedoch aus geblieben. Das entspricht dem gewünschten Verhalten.
Über Relais ist sicher
die einfachste Lösung aber kann man das auch ohne Kenntnis der internen
Schaltung der Heizungssteuerung mit Halbleitern realisieren?
Besser nicht. Du kennst ja den internen Aufbau der Steuerung nicht und weisst nichts über die DC Verhältnisse am Fühler. Also ein 2xUM Relais benutzen, damit gibts keine Probleme.
Da hier null Leistung geschaltet wird, nimm am besten eines mit Reedkontakten oder zumindest eines mit Goldkontakten.
Viele normale Relais benötigen nämlich einen Mindeststrom um die Kontakte zu 'putzen'.
Problem:
Wie kann ich es schaltungstechnisch realisieren, dass ich bei gesetzter
Bedingung von oben den NTC Widerstand am Fühlereingang wegschalte und
einen Festwiderstand mit 1.2K dort ranschalte
Möglichst nicht, weil dann kurze Zeit gar nichts angeschlossen ist und das die Steuerung als Fühlerkabelbruch interpretieren kann und in Störung geht.
Schalte zum NTC nur einen Widerstand per Relaiskontakt hinzu, der den Wert in die richtige Richtung verändert (niederohmiger für heisser), egal ob da nun 0.8 ode 1 oder 1.2k draus werden (Gesamtwiderstand wird abhängig von der Temperatur bleiben, aber eben nicht mehr 30, 40, 50 sondern 70, 8, 90 GradC entsprechen obwohl nur 30, 40, 50 sind).
Ja, statt (Reed) Relais kann man auch PhotoMOS oder Optokoppler nehmen, aber warum sollte man sich das Leben schwerer machen (Polarität beachten) als nötig.
Wenn man weiß welche Spannung am Fühler herrschen, dann hätte ich keine
Schmerzen damit, einen CD4066 einzusetzen.
Das kann nur einer empfehlen, der keine Ahnung hat.
Woher möchtest du denn den Massebezug holen? Woher die Speisung? Und weisst du nicht, das der 4066 nur Schliesser hat? Wenn überhaupt, müsste es ein CD4051/52/53 sein, aber die grundsätzlichen Probleme bleiben.
Gilt besser umgekehrt.
Der CD4066 muß Signale schalten, die zwischen VCC und VEE liegen, sonst funktioniert er nicht. Aus der Heizung kommen aber nur 2 Kabel mit unbekannten Potenzialen raus. Da gibts keine Masse. Und weisst du, ob die Heizungssteuerung überhaupt netzgetrennt ist?
Ich weiss sehr wohl, das man einen Schalter im 4066 als Inverter schalten kann und dann einen Wechsler basteln kann, aber das erfordert immer noch einen Pullup. Und das Problem der galvanischen Trennung bleibt bestehen.
Also nein, ein 4066 ist keine Lösung, sondern schafft nur Probleme. PhotoMOS oder Relais vermeiden das elegant und sind anfangs vllt. ein klein bisschen teuerer aber dann eine Lösung, die keinen Ärger macht.
Dies ließe sich durch einen 1,2KOhm Widerstand am Kesselfühlereingang
realisieren.
Jeder andere Widerstand, der klein genug ist, sollte es doch genauso
tun.
Wie kommst du ausgerechnet auf 1.2kOhm?
Klar geht jeder andere auch aber bei 1,2K hab ich 82 Grad und ich laufe definitiv nicht in einen Übertemp Fehler... Daher 1,2K hatte ich bei der Hand und passt.
Klar, warum einfach, wenns auch kompliziert geht? Also Freunde, nur um unbedingt einen CD4066 zu verwenden, der an sich billig ist, einen Riesenaufwand zu betreiben, geht doch mal klar an der Zielsetzung vorbei.
Ich würde das immer per Relais / Reed-Relais machen.
Widerstand zum bestehenden NTC damit parallel schalten. Widerstandswert, so groß wie möglich, dass es im Normalfall noch stabil funktioniert.
Einen Sprung um 30 Grad verkraftet die Steuerung sicher besser als einen kurzzeitigen "Fühlerbruch".
Wenn 1.2k passen ists vermutlich ein 5k NTC. Bei 10k-NTC wären 1.2k schon > 80 Grad.
Bei 30 Grad hat ein 5k-NTC 4k, bei 60 Grad 1.2k. Da würden 1.8k parallel reichen.
Ich habe eine Buderus Logamatic 2107. Neuerdings wird der Heizpatrone
das Wasser im Pufferspeicher mit überschüssiger Energie erhitzt. Wenn
der Brauchwasserspeicher der Heizung unter 50 Grad fällt, schalten sich
Brenner und Umwälzpumpe zeitgleich ein, da die Temperatur im Kessel
unterhalb einer gewissen Schwelle ist. Über ein 3-Wegeventil zieht sich
die Pumpe das heiße Wasser vom Puffer, um das Brauchwasser zu erwärmen.
Na und, weshalb sollte man das ändern?
Funktioniert bei mir genau so. Die Heizung heizt das WW auf 48 - 58 Grad auf. Die ST auf 50 - 60 Grad. Solange ST reicht bleibt die Heizung aus. Erst wenn ST nicht mehr reich kommt wieder die Heizung dazu.
Klar, es wird nur das zugeheizt was die ST nicht geschafft hat.
Ich habe eine Buderus Logamatic 2107. Neuerdings wird der Heizpatrone
das Wasser im Pufferspeicher mit überschüssiger Energie erhitzt. Wenn
der Brauchwasserspeicher der Heizung unter 50 Grad fällt, schalten sich
Brenner und Umwälzpumpe zeitgleich ein, da die Temperatur im Kessel
unterhalb einer gewissen Schwelle ist. Über ein 3-Wegeventil zieht sich
die Pumpe das heiße Wasser vom Puffer, um das Brauchwasser zu erwärmen.
Na und, weshalb sollte man das ändern?
Funktioniert bei mir genau so. Die Heizung heizt das WW auf 48 - 58 Grad
auf. Die ST auf 50 - 60 Grad. Solange ST reicht bleibt die Heizung aus.
Erst wenn ST nicht mehr reich kommt wieder die Heizung dazu.
Klar, es wird nur das zugeheizt was die ST nicht geschafft hat.
Hä????
Mit der Pumpe läuft der Brenner an.
Das wird mit meinem Widerstand vermieden.
Habe mich für ein Relais (evtl. Reed) entschieden.
Besten Dank an alle, die konstruktiv etwas beigetragen haben. 😃
Mit der Pumpe läuft der Brenner an.
Das wird mit meinem Widerstand vermieden.
Meine kann sich im Frühjahr / Herbst nicht entscheiden, den Heizkreis aus zu lassen. Da habe ich, ohne µC, einen Drehschalter in die Leitung vom Außenfühler eingeschleift.
In der Leitung vom Warmwasserfühler habe ich einen Schalter, mit dem ich ihn einfach auftrenne, wenn ich mal ein paar Tage außer Haus bin. Die Regelung (Klöckner Logon) erkennt dann Fühlerbruch und heizt nicht.
Ich hatte das nicht wissenschaftlich diskutiert, sondern einfach ausprbiert.
Ja, das bin ich in der Tat.
Du hast vollkommen Recht.
Zugleich möchte ich aber beim Anlaufen der Pumpe, wenn das Brauchwasser kalt ist Öl einsparen, daher die Idee mit dem Widerstand.
Ich will den Brenner nicht jedes Mal mit anlaufen lassen bis das heiße Wasser des Pufferspeichers den Kessel durchströmt.
Entschuldige, bitte, dass ich deine Ausführung nicht verstehe.