Serielle geschaltete LiPo Akkus einzeln laden und DC Motor versorgen

#7736021
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Hallo liebe Alle,

Ich hoffe damit hier richtig zu sein und freue mich über eure fachlichen Inputs zu meinem Projekt.

Für einen DIY Mini-Staubsauger möchte ich einen 6VDC Motor über eine simple Motor-Steuerung antreiben, welche über zwei seriell geschaltete 3.7V Akkus versorgt werden soll.

Etwas besorgt bin ich bezüglich der beiden Ladeplatinen, welche ich einzeln an die seriell geschalteten Akkus anzuschliessen gedenke (siehe Schema im Anhang).

Frage: Funktioniert so das Laden und Betreiben des Motors und habt Ihr vielleicht eine bessere Idee, wie ich den Motor möglichst einfach antreiben und per Akku versorgen kann?

Vielen herzlichen Dank für Eure Gedanken dazu.

LG Timon

Bauteile:

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Persönliche Seite #7736028
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Timon schrieb:

Etwas besorgt bin ich bezüglich der beiden Ladeplatinen, welche ich einzeln an die seriell geschalteten Akkus anzuschliessen gedenke

Aber warum? Such doch mal nach "2s Lithium Charger", da dürftest du ein Modul finden welches die Zellen in Reihe laden und balancen kann.

Timon schrieb:

Frage: Funktioniert so das Laden

Wahrscheinlich wird der Minus-Pol der Zelle mit dem GND vom USB verbunden. Wenn du also beide USB-Lademodule an die selbe Quelle (ein USB-Ladegerät mit 2 Ports oder ein PC) anschließt, wird die untere Zelle kurzgeschlossen (schlecht). Du bräuchtest also 2 galvanisch trennende USB-Netzteile.

#7736074
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Da hat er sich halt etwas vertan, mit der Drahtbrücke direkt vor dem Motor. Selbstverständlich kann man da drauf rumreiten. Ist ja hier so üblich. Der Motor bekommt (wenn man den Fehler im Schaltplan behoben hat) ne steigende Spannung zum „Sanftanlauf“. Der 6V Motor wird dabei ganz sicher nicht kaputtgehen. Der Fet dürfte etwas warm werden. Mehr als 4-5Volt wird er eh nicht bekommen, je nach U_gs_trsh vom FET. Zur Frage ansich: Wie schon bemerkt, sind zwei galvanisch getrennte (USB)- Steckernetzteile nötig, sonst gibt’s einen Kurzschluß. Kann man sich ja auch easy aufmalen, dann sieht man das.

#7736091
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Hallo liebe Alle,

Erstmal Danke für die vielen hilfreichen Antworten.

Bzgl der Ladeschaltung: Ich habe mir das aufgezeichnet und sehe jetzt das Problem des kurzgeschlossenen unteren Akkus. Die Ladeschaltungen werden (wie von Niklas beschrieben) vermutlich den GND vom USB-Ladegerät und den Minuspol der Zelle verbunden haben, womit bei Verwendung eines einzelnen USB-Ladegeräts für beide Ladeschaltungen ein KS der unteren Zelle erfolgt. Ich werde das Problem mit einer Ladeschaltung für 2S Akkus umgehen, Danke!

Bzgl des Motorsteuerung-Schemas: Wie von vielen richtig bermerkt gibt es auf diesem Schema ein Fehler. Natürlich sollte der Motor nicht kurzgeschlossen sein auf dem Schema. Habe dem Betreiber der Website, wo ich das Schema her habe, eine Nachricht deswegen gesendet (https://elektro.turanis.de/html/prj147/index.html#:~:text=maximal%20600mA%20versorgen.-,Motorsteuerung%20mit%20Transistor,der%20N%2DChannel%20MOSFET%20IRF540).

Frage: Hat jemand vielleicht einen anderen Vorschlag, wie ich eine einfache Motorsteuerung realisieren könnte, welche den Akku und den Motor schützen?

Vielen Dank und liebe Grüsse, Timon

#7736127
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Timon schrieb:

Funktioniert so das Laden und Betreiben des Motors

Nur, wenn du jede Ladeplatine aus einem einzelnen USB Netzteil betreibst.

Nutzt du jedoch ein USB Netzteil mit 2 Ausgängen, funkt und raucht es gewaltig.

Das würde ich also nur so bauen, wenn die 2 Netzteile fest verbunden mit den USB Ladeplatinen eingebaut sind ind nur der Netzstecker angeschlossen wird.

Günter L. schrieb:

Was soll der FET machen

Gute Frage. Wohl Langsamanlauf. Bei Verlust von 3V richtig blöde Konstruktion.

Besser weglassen.

Timon schrieb:

wie ich eine einfache Motorsteuerung realisieren könnte, welche den Akku und den Motor schützen?

Schützen sollte der Murks ? Schütze dich vor ihm.

Richtig ist, dass man die Akkus vor Tiefentladung schützen sollte. Da deine Ladeplatinen keine DW01A enthalten (die bei Reihenschaltung auch blöd wären) brauchst du eine 2-Zellen Überwachung.

So was in der Art, 8A dürfte für deinen Motor auch als Anlaufstrom reichen. Der Motor ist übrigens der allerletzte Billigschrott, eine Stromaufnahme sucht man im Datenblatt vergeblich.

https://www.ebay.de/itm/124661505410

#7739289
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Michael B. schrieb:

Timon schrieb:

Funktioniert so das Laden und Betreiben des Motors

Nur, wenn du jede Ladeplatine aus einem einzelnen USB Netzteil betreibst.

Nutzt du jedoch ein USB Netzteil mit 2 Ausgängen, funkt und raucht es gewaltig.

Das würde ich also nur so bauen, wenn die 2 Netzteile fest verbunden mit den USB Ladeplatinen eingebaut sind ind nur der Netzstecker angeschlossen wird.

Günter L. schrieb:

Was soll der FET machen

Gute Frage. Wohl Langsamanlauf. Bei Verlust von 3V richtig blöde Konstruktion.

Besser weglassen.

Timon schrieb:

wie ich eine einfache Motorsteuerung realisieren könnte, welche den Akku und den Motor schützen?

Schützen sollte der Murks ? Schütze dich vor ihm.

Richtig ist, dass man die Akkus vor Tiefentladung schützen sollte. Da deine Ladeplatinen keine DW01A enthalten (die bei Reihenschaltung auch blöd wären) brauchst du eine 2-Zellen Überwachung.

So was in der Art, 8A dürfte für deinen Motor auch als Anlaufstrom reichen. Der Motor ist übrigens der allerletzte Billigschrott, eine Stromaufnahme sucht man im Datenblatt vergeblich.

https://www.ebay.de/itm/124661505410

Lieber Michael, Danke für deine wertvollen Hinweise.

Ich habe nun einen etwas neuen Ansatz gewählt mit: Lademodul mit Schutz-Funktion -> 1 Zellen-Batterie 3.7V -> DC/DC Wandler (Step-Up) auf 6V -> Motor

Das Material sollte morgen ankommen und dann wird gleich mal geteset.

Danke nochmals an Alle für die Inputs. Bin froh hier nachgefragt zu haben bevor mir das Ding noch um die Ohren fliegt. ^^

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7739656
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Timon schrieb:

ch habe nun einen etwas neuen Ansatz gewählt mit: Lademodul mit Schutz-Funktion -> 1 Zellen-Batterie 3.7V -> DC/DC Wandler (Step-Up) auf 6V -> Motor

Der "Motor" läuft auch mit 3V: "Waveshare 140 DC Kupferbürstenmotor, Drehzahl 17000-36000rmin, Körperlänge 25mm, 3-6V"

Was spricht dagegen, da gar nichts zu machen und den direkt aus dem 3,7V Akku zu betreiben.

Michael B. schrieb:

So was in der Art, 8A dürfte für deinen Motor auch als Anlaufstrom reichen.

Würde mich schon wundern, wenn dieser mickrige Winzmotor mehr als 1A Blockierstrom hätte.

Timon schrieb:

Für einen DIY Mini-Staubsauger möchte ich einen 6VDC Motor über eine simple Motor-Steuerung antreiben

Nicth dass du enttäuscht wirst: der wird garantiert nicht viel saugen. In einem amtlichen Handstaubsauger sitzen da ganz andere Boliden von Motoren drin.

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