Christoph db1uq K. schrieb:
Was auf der DSub15-Buchse ansteht weiß ich nicht, schon die 18 Bit
passen da nicht rein,
Auf dem zweiten (doppelten) Bild kann man erkennen, wie drei von der Buchse kommende Signale mit diversen 1-Ω-Widerständen auf die Datenleitungen des Displays verteilt werden.
Das Display wird daher mit nur drei Bit Farbtiefe angesteuert, ein Bit je Farbe.
Man kann die Platine aber immerhin als Grundlage eigener Basteleien verwenden, um das Display z.B. an den PIO-Header eines Raspberry Pi anzuschließen. Dazu müssen alle 1-Ω-Widerstände von der Platine entfernt werden, und dann hat man an den dem FFC-Steckverbinder zugewandten Lötpads der Footprints schöne Lötstellen zum Anlöten von einzelnen Leitungen.
Um Versorgungsspannung, Sync-Signale und vor allem die Hintergrundbeleuchtung muss man sich auch noch kümmern.
Und da hört der Spaß auf, das Display ist aufgrund der niedrigen Auflösung und vor allem der Hintergrundbeleuchtung reichlich unattraktiv.
Dazu kommt der schlechte Betrachtungswinkel dieses Displays; so waren die Dinger halt vor über 20 Jahren.
(Steht im dankenswerterweise verlinkten Datenblatt:
130° horizontal, 105° vertikal. Heutige Displays kommen auf 180° auf beiden Achsen.)
Kurz: Lohnt nicht, sich damit auseinanderzusetzen