Falk B. schrieb:
Glauben != Wissen. Ist so wie das Thema Längenausgleich bei schnellen
Signalen ;-)
Jaja, alle haben sich geirrt.
Alle sind auf dem Holzweg.
Die Theorie begreift er nicht, den Fachleuten glaubt er nicht, im EMI Labor muss er seine alternative Physik nie beweisen.
Und weil er vor langer Zeit aufgehört hat sich selbst, sein Wissen, seine Tools, seine Arbeitsweise und seine vorgefassten Meinungen zu hinterfragen, sind eben alle doof.
Außer der Falk, der hats voll drauf.
Das ist für jeden EMI Kundigen und HFler dermaßen lächerlich, das es keine ernsthafte Erwiderung mehr verdient.
Flankenanstiege mit wenigen ns, bei hoch getakteten MCUs und Schaltreglern kennt er nicht.
Die sich über die ganze Fläche ausbreitenden Störungen die man selbst mit Metallgehäuse und Filtern kaum wieder einfangen kann, glaubt er nicht.
Eine Arbeitsweise wo man es einfach so gut macht wie man kann, obwohl der Beweis kaum zu erbringen ist das es genau hier notwenig gewesen wäre, ist er zu faul.
Und da EMI labore bei ihm nur Schamanenhokuspokus sind, ist alles richtig was er sagt denn er selbst weiß es nicht besser, anderen glaubt er nicht und niemand hat lange Lust sich mit so einem abzugeben.
@TO
jedes Via ist eine Induktivität und ein Widerstand.
Zwei Vias haben also die halbe Induktivität und den halben Widerstand.
Je nach Anwendung ist das 'völlig egal', bis hin zu 'Elementar'
Die Flanken sind das Thema, nicht unbedingt die Frequenz des Signales.
Je schneller der Flankenanstieg, je höher der Pegel, je höher der Strom um so mehr macht das aus.
Interne Schaltvorgänge in der MCU speisen parasitäre Kapazitäten.
Auch wenn die MCU nur mA zieht, können das einige Ampere in ns Bereich sein.
Die sollen die Kondensatoren abfangen.
Das ist als ob man einen Stein ins Wasser wirft.
Die Wellen breiten sich über die ganze Wasseroberfläche aus.
Versuche mal die Wellen an allen Ufern so zu blocken das sie dort ncith ankommen. Annähernd unmöglich.
Man verhindert die Wellen am besten direkt dort wo sie entstehen.
Sind die erst unterwegs, wirds schwierig.
Wenn EMI keine Rolle speilt weil man im Keller Privatkram bastelt, merkt man wahrscheinlich keinen Unterscheid.
Weil auch ein Kondensator kein ideales Bauteil ist und einen Frequenzgang hat, verwendet man mehrere unterschiedliche.
Faustformel: Je größer der Kondendsator um so niedriger die Frequenz bei der sein Induktiver Anteil die Wirksamkeit verschlechtert.
Je kleiner er ist um so weniger wirkt er aber bei niedrigen Frequenzen.
Mit jeder zusätzliche Induktivität im Layout zwischen Kondensator und Störquelle verschlechterst du die Wirkung der Kondensatoren.
Induktivitäten davor helfen wiederum, weil Störströme den Weg des geringsten Widerstandes gehen und der führt idealerweise direkt in den Filter Kondensator
So wie die es gemacht hast, hast Du mehrere Induktivitäten die vor den Kondensatoren liegen.
Und die verhindern ein klein wenig das der Kondensator seinen Job mchen kann.
Schon THD Kondensatoren sind schlechter als SMD, wegen der Induktivität der Anschlussbeine.
Ob das in deinem Fall überhaupt ein Rolle spielt wissen wir nicht.
Es macht aber nie etwas schlechter es zu berücksichtigen.