Servus,
Roller Piaggio 50 Fast Rider, hat keinen Zündfunken mehr-
ich möchte nun die Zündspule mit einem Frequenzgenerator testen, welche Anschlüsse muss ich benutzen..
Benötige ich noch einen Treiber (BUZ) oder reicht hier die Leistung des Generators.
Vor zig Jahren hatte ich mal die CDI-Einheit fuer eine MT8 nachgebaut (Schaltbild war auch bei motelek). Fuer Tests hatte ich die hier angepappte Schaltung (war ein Netztrafo aus einem analogen SAT-Receiver) verwendet.
Da ist doch funktionell null Unterschied. Ursprünglich war der untere "Funkenstreckenkontakt" an Masse. Und in deinem Bild ist der auch an Masse. Beide Pläne sind völlig gleichwertig.
Der Frequenzgenerator reicht, falls er nicht zu schwach auf der Brust ist. Einige 10Hz bis max 500Hz einstellen.
Brauchst aber noch die Lade-Wechselspannung für den Kondensator. Könnte man sich mit zwei kleinen Print-Trafos, sek-sek zusammengeschaltet, erzeugen. 100- Max 200V AC.
Mit der Sekundärspannung der Trafos könntest Du auch das Zündmodul triggern, dann brauchst Du den Generator gar nicht. Packe aber einen Vorwiderstand um 1k von den Zündeingang.
Der Frequenzgenerator reicht, falls er nicht zu schwach auf der Brust
ist.
Ich fürchte man muss auch die Signalform des Impulsgebers
nachbilden. Und ein "Frequenzgenerator" kann meist nicht den
Pegel eines Impulsgebers aus dem Mopped/Roller erreichen.
Immerhin kommt der (vermutlich) aus einer Spule aus dem Schwungrad/Lichtmaschine die vom Magneten angeregt wird.
verstehe nicht richtig.
Hab einen Trenn Regtrafo den schließ ich an grün und masse an.
Was muss dann an rot ran?
Vorsicht. Das mit den 350V ist arg uebertrieben, sonst wuerden dir R4 und R5 sehr schnell abkokeln.
Bei mir lief das mit den ca. 40V ausm Netztrafo (und dem 120 Ohm Serienwiderstand). Lieber mit kleineren Spannungen arbeiten, dann huepft man nicht so weit.
An "rot" eine kleine Wechselspannung, nur ein paar Volt, gerne auch mit Schutzwiderstand in Serie (in "meiner" CDI-Einheit war z.b. ein 470 Ohm Serienwiderstand, bei "deiner" sind's nur 10 Ohm).
Meine Dimensionierung war nicht hochwissenschaftlich hergleitet, sondern einfach so was grad bei mir "da war" und was ungefaehr so passen koennte.
Wenn das Mopped bei dir rumsteht, kannst du ja mal ggf. mittels Multimeter nachmessen, was da so an Spannungen bei dir aus der Lichtmaschine faellt, wenn du in den Kickstarter sappst und keine Zuendkerze drinnen ist (Dann isses nicht so anstrengend :-) ).
Ich messe mal mit Ozi an Pin grün + rot gegen Masse.
Mit dem Multimeter auf Durchgang prüfen. So kannst du schon einmal testen, ob der Thyristor durch ist.
Ich kenne mich nicht mit Rollern aus. Aber wenn du am Rad drehst, dann sollte die Lima eine Spannung liefern. Das wäre schon mal ein grober Test für die Lima, ob sie überhaupt arbeitet.
Wenn dann der Thyristor erstmal augenscheinlich nicht durch ist, müsste auch an der Ausgangsseite deiner Zündung was zu messen sein.
So kannst du schon mal grob sehen, wo der Fehler zu suchen ist.
Bevor noch ein Unglück passiert, hier zwei ungefährliche Testvorschläge.
Der Trafo in Vorschlag zwei könnte der Stelltrafo sein, so gut 100V AC einstellen.
Ich würde gar nichts basteln. Das kann man, wenn man ständig solche Steuerungen testen will.
Werden die Roller noch angetreten? Da kann man dann messen, ob die Lima Spannung erzeugt. Und macht die das und die Spannung liegt an der Zündsteuerung an und es kommt kein Zündfunke, dann ist das Zündgerät defekt.
Vorausgesetzt das Kabel, Stecker und Kerze sind in Ordnung.
Aber bevor man überhaupt ein Messgerät raus holt, steckt man die ausgeschraubte Kerze in den Stecker und legt sie an Masse. Erst wenn es nicht funkt, dann fängt man an zu messen.
Egal was heute an Sensorik in einem Motor ist, am System Motor hat sich nichts geändert.
Vorne muss Luft rein kommen, in der Mitte muss Verdichtet werden, Kraftstoff und Zündfunke dazu kommen und dann muss hinten Qualm raus kommen.
Fehlt was, funktioniert es halt nicht.
Und so ist immer der erst Ansatz bei der Fehlersuche.
Da haste aber noch einen ziemlich alten Roller.
Als ich meinen Fuffi in den Neunzigern kaufte, war
da schon ein kleines, vergossenes Kästchen (CDI-Zündeinheit
genannt) drin. Nach einem Jahr hatte dann mein Händler einen
Draht im vergossenen Teil durchtrennt, um die 5 km/H Grauzone
noch rauszukitzeln. War erstaunlich, wie der das mit einem
Seitenschneider zielgenau durch die Gießmasse tat.
Ach ja, wie oben schon erwähnt, das Kabel des Kerzensteckers
ist schon von jeher so ein Schwachpunkt gewesen. Meist reichen
da die kleinen Adern nicht mehr. Also ca. 1 cm vom Kabel abschneiden
und den Kerzenstecker wieder neu ins Kabel eindrehen. Die Kabel
sind ja meist lang genug, um 1 - 2 cm weniger zu verkraften.
Natürlich kann auch so ein Kerzenstecker mal defekt werden.
Aber gerne, es geht um diese Stecker (Bild) die früher zusammen mit Cu-Zündkabel zur Funkstörunterdrückung eingesetzt waren.
Die Dinger funktionieren neu und trocken.
Mit der Zeit , Wärme, Nässe und Waschchemie kann ein Nebenschluss entstehen, der den Funken an der Kerze (unter Verdichtung!) klaut.
Also weg damit.
Heutzutage gibts Carbonkabel und/oder Stecker mit Widerstand ohne Blechmantel.
viel dank für die Antworten.
Haben bei der Klemme grün 60 V DC (mehr kann das NT nicht) eingespeist.
Stromaufnahme war dann 1,7 A , 5,2 V siehe Bild.
Ohm messung Grün gegen Masse 80 K
Zündspule 5,3K
Zündimpuls gegen Masse
Sieht so aus. Eigentlich sollte da wegen des sperrenden Thyristors nahezu gar kein Strom fliessen, von dem durch die beiden Widerstände da vorne mal abgesehen. Thyristor scheint also defekt zu sein.
Servus,
beim Offline-Test kannst dich an der Ori-Montage im Roller orientieren: Da hat die Ladespule etwa 500 Ω und der PickUp etwa 100 Ω. Kannst ja selber am Roller nachmessen.
Damit kannst die erforderliche Strombegrenzung abschätzen.
Es ist wohl sicherer, wenn der PU-Eingang immer niederohmig ist und nur eine kleine Amplitude macht.
Guck mal in's Schaltbild deiner Zuendbox: Wenn du da an Gruen eine (Gleich)Spannung ohne Strombegrenzung anlegst und der Thyristor zuendet einmal, dann fliesst permanent tuechtig Strom durch Thyristor und D2. Dafuer sind die sicher nicht gemacht und moegen das nicht. In meinem "Ersatzschaltbild" mit dem Analogreceivertrafo ist der 120 Ohm Widerstand nicht aus Jux und Dollerei verbaut.
Bei deinem Bild vom Netzteil bei 1.7A Strombegrenzung stellt's mir die Fussnaegel auf - solche Reflexe scheinen dir zu fehlen ;-)
wieso sollte der Thyristor zünden, wenn kein Zündimpuls anliegt?
Keine Ahnung. Ich weiss auch nicht, ob er gezuendet hat. Vielleicht waren auch beide Zuendboxen bei dir schon vorher tot.
Aber ich weiss, dass wenn er zuenden sollte, er bei deinem Aufbau innerhalb von Sekunden wahrscheinlich abkokeln wird, weil die Zuendschaltung nicht dafuer gebaut ist, an Gleichspannung ohne Strombegrenzung (auf kleinen Strom) angeschlossen zu werden. Die fast 9Watt, die dein Netzteil auf dem Foto abgibt, muessen ja irgendwo in der Vergussmasse hin...Da kanns lokal ganz schnell ganz heiss werden.
Nur so ne Idee von mir, bevor du das gleiche Verhalten an weiteren Boxen beobachtest.
Das musst du natürlich unbedingt begrenzen. Aus dem Gefühl raus würde ich mal so 100mA vorschlagen. Es geht ja nur darum C1 zu laden, der liefert dann die eigentliche Zündenergie. Gelöscht wird der Thyristor beim nächsten Nulldurchgang der Lichtmaschine. Es ist also vermutlich sogar besser, die CDI mit einem kleinen Wechelspannungstrafo zu testen, der viel Spannung, aber wenig Strom liefert.
Du hast doch das neue Modul vorher schon und ohne Strombegrenzung getestet.
Vielleicht hast du es da schon gehimmelt?
Thyristoren vertragen keinen unendlichen Strom auf ihr Gate.
Kannst du das eigentlich nicht im Fahrzeug testen?
mit alter und neuer Zündeinheit gleiches Verhalten
Die werden wohl beide mittlerweile hinueber sein.
Leider kein Funke auch wenn ich wenn ich rot und grün brücke.
Das ist auch keine gute Idee. Wie in meinem Schaltbild weiter oben gepostet, sollten die Wechselspannungen an "rot" und "gruen" gegenphasig sein (siehe die Punkte an den Trafowicklungen). Weiterhin natuerlich die an "rot" sehr deutlich kleiner sein als die an "gruen".
Vielleicht einfach die naechste Zuendeinheit nicht persoenlich "testen", sondern direkt auspacken und ins Mopped einbauen.
Einen noch:
Weiss nicht, ob's schon hier irgendwo erwaehnt wurde: Was im Mopped auch zur Zerstoerung der Zuendbox fuehren kann ist, wenn die Masseverbindung von Zuendbox zu Mopped fehlt oder schlecht ist. Da vielleicht auch mal ein Auge drauf werfen.
Hab jetzt mal etwas am roller rum gemessen.
Rot gegen Masse 100 Ohm, müsste i.o sein.
Grün gegen Masse 0 ohm, hier wird der Fehler liegen.
Einige Kabel sind schon sehr beschädigt.
Zündschloss abgesteckt, keine Änderung.
Kann ich die Spannung am grünen Draht mit Prüflampe,Multimeter, Oszi messen?
Muss die Lima noch mal aufmachen und den grünen Draht testen.
Das nun die beiden Zündboxen defekt sind, kann leicht sein?
Kann ich die Spannung am grünen Draht mit Prüflampe,Multimeter, Oszi
messen?
Kannste probieren. Da sollten so einige -zig Volt messbar sein, wenn du in den Kickstarter sappst. Soviel, dass es zum Hinfassen sehr unangenehm ist. Also Multimeter im grossen Wechselspannungsbereich und uffbasse.
Am roten sollten dann wenige Volt messbar sein.
Die Kabel schauen schon nicht mehr arg gut aus - die auszuwechseln kann sicher nicht schaden. Und mal gucken, wie's dazu kam. Das was mal gruen gewesen sein koennte, sieht ja nach starker Ueberlast und dadurch geschmolzener Isolation aus.
haben neue Lima eingebaut, die kabel der alten Lima waren total versifft.
Grün und Masse hingen schon zusammen.
Leider bricht die Spannung wenn die Zündsple angeschossen ist zusammen.
Messung mit Prüflampe ohne Zündspule funktioniert nun, Messung mitn Messgerät Spannungsbereich nur 200 V, war mir zu gefährlich?
Wahrscheinlich hat der sporadische Kurzschluß die 2 Zündspulen auch noch zerstört?
Messgerät Spannungsbereich nur 200 V, war mir zu gefährlich?
Du musst ja nicht mit den Fingern dran messen. Benutze irgendwelche Klemmen.
Wahrscheinlich hat der sporadische Kurzschluß die 2 Zündspulen auch noch
zerstört?
Nö, das belastet weder die Lima noch das Zündmodul.
Nur der rote Eingang am Zündmodul ist etwas empfindlich. Kurzschluß nach Masse ist aber auch egal. Nur keine Spannungsquelle ohne Vorwiderstand anschließen.
Was ist mit der Masseverbindung von Lima / Motor zum Zündmodul, wie von mehreren Leuten hier schon nachgefragt: ist die ok? Wieviel Ohm?
Messbereich beim Meßgerät war nur 200 Volt, der Duspol war die bessere Alternative, im Plan stand auch was von 350 V.
Meßgerät mit grösseren Messbereich war auch nur ein gezappel, man konnte nichts erkennen.
Roller sprang auch sofort an, was war dann die Ursache der 2 defekten Zündspulen?
Danke an alles die sich an der Diskussion beteiligt haben, war meine erste Erfahrung mit Zündanlagen.
Danke an alles die sich an der Diskussion beteiligt haben, war meine
erste Erfahrung mit Zündanlagen.
Schön, dass du es geschafft hast und uns das wissen lässt.
Ist ein tolles Gefühl "gesiegt" zu haben?
Deshalb kann man als "Schrauber" auch nie ganz die Finger davon lassen.
Leider passiert nichts, wenn ich auf das Video klicke. Also, es wird nichts abgespielt. Ich glaube die Forensoftware lässt Videos nicht zu.
Ich glaube die Forensoftware lässt Videos nicht zu.
Das glaube ich nicht. Es wird wohl eher deine Klicktechnik sein, die das Video nicht zulaesst.
Ich hoer' da einen in den Kickstarter sappen und seh eine mutmassliche Glimmlampe ein wenig flackern.
Ist klar, dass da Messgeraete evtl. Probleme haben. Die "rechnen" bei AC eher mit 50Hz Sinus. Dazu muesste aber der Motor mit 1500 U/min drehen. Dreht er langsamer, dann wird auch die Frequenz der Spannung am Ladeanker natuerlich tiefer sein. Das Messgeraet muss damit halt irgendwie klarkommen...
Noch ein Tipp zur Lebensdauerverlängerung:
Die Sekundärseite der Z-Spule nie ohne Last (Kerze oder Kurzschluss zur Masse) betreiben. Die Folge wäre ein interner Überschlag in der Spule und damit eine Verringerung oder Ausbleiben der Zündspannung.
Wünsche eine gute Fahrt (für die Ami-Engländer: Good Fart!)