Hameg HM1507-3 Netzteil defekt

OP #7744392
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Liebes Forum, ich bin im Moment etwas ratlos.... Ein Hameg 1507-3 läßt sich nicht mehr einschalten. Die Sicherung im ausgebauten Netzteil ist durchgebrannt. Den Mosfet habe ich ausgetauscht (war defekt) als auch den großen Elko 150µF hinter der Gleichrichtung habe ich ausgebaut und überprüft, er war O.K. Auch diverse kleinere Elkos und Dioden, Transistoren habe ich im eingebauten Zustand mit einem Hameg Komponentenprüfer getestet und soweit das Aussagekräftig ist...keine Auffälligkeiten bemerkt. Aber was eigenartig ist, hinter der Sicherung (siehe angehänten Schaltplan) liegt volles Massepotential! Daher knallt die Sicherung natürlich durch sofort beim einschalten. Irgendetwas sorgt hier für einen gewaltigen Kurzschluß (eine neue Sicherung knallt natürlich sofort durch). Habt Ihr eine Idee bzw. zur weiteren Vorgehensweise?

Liebe Grüße aus dem südhessichem Pfungstadt

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#7744498
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Kurzschluss? Strombegrenztes (1A?) Labornetzteil an die Netzbuchse und mit Tastspitzen im 200mV Bereich den Stromweg verfolgen.

Wenn der Kurzschluss beseitigt ist, als Schutzmaßnahme alles über eine 60-100W Glühbirne als Vorwiderstand in Betrieb nehmen.

Öffnet vielleicht ein defekter TDA4605 den FET dauernd?

OP #7744633
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Auf Grund Eurer Ratschläge, habe ich eben noch mal einen neuen MOSFET und auch gleich den TDA4605-2 bestellt. Finaziell hält sich das ja noch in Grenzen....aber mein Reinlöten und Bauteile durchschmoren ist ja nicht so zielführend... Würdet Ihr das Netzteil mal ohne MOSFET in Betriebnehmen, mache ich nur mit Trenntrafo? Was müßte ich denn an den MOSFET Kontakten für Spannungen messen können bzw. Signale.

Grüße der Ratlose

#7744639
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ich meide alle Hameg mit Schaltnetzteil, bin selbst als erfahrender Bastler schon zweimal daran zerbrochen. Die Fehlermöglichkeiten sind mannigfaltig und die Hameg Schaltnetzteile von damals sind nicht besonders herausragend gebaut. Bei einem stellte sich nach zig Wechselorgien ein Wickelschluss im Trafo heraus. Trotzdem viel Glück ;-)

#7744644
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Andreas U. schrieb:

Mosfet wieder rausgenommen und siehe da, er ist schon wieder hin! Alle 3 Anschlüsse sind kurzgeschlossen.

Entweder hat er eine Überspannung nicht vertragen oder er hatte ein Problem mit der Ansteuerung? Ansteuer-IC? Snubber-Cs alle ok? Mach mal ein Foto wo er eingebaut ist. Evtl. ein Isolationsproblem mit dem Kühlkörper? Jedenfalls vor nächsten Test Glühbirne in Reihe vor Netzteil zur Strombegrenzung schalten!

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Beitrag #7744690 wurde von einem Moderator gelöscht.
OP #7746745
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Liebes Forum, ich habe jetzt verschiedene Ersatzbauelemente bestellt, auch den TDA Optokoppler.... Alle von Euch angegeben Bauelemente wurden ausgelötet und getestet, keiner der Widerstände, bzw Kondensatoren zeigten Auffälligkeiten. Wenn Ihr Euch noch mal den Schaltplan anschaut, kann es sein, dass ein defekter Optokopler den MOSFET durchschießt?

Grüße

(Firma: L-E-A) #7746843
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Hallo Andreas,

Andreas U. schrieb:

Wenn Ihr Euch noch mal den Schaltplan anschaut, kann es sein, dass ein defekter Optokopler den MOSFET durchschießt?

Das glaube ich nicht, denn der erzeugt m.E. nur den netzsynchronen Trigger. Interessanter ist das was im Schaltplan unterhalb des Optokopplers dargestellt ist, die Anlaufschaltung. Wenn T1004, D1007 oder die Widerstände dort ein Problem haben, wird der Schaltregler vermutlich sterben und die Gate-Source-Stecke des MOSFETs durchschlagen.

Hast Du auch sämtliche sekundärseitigen Gleichrichterdioden gemessen? In Durchlassrichtung sollte die Schleusenspannung eindeutig messbar sein. Auch die Hochspannungserzeugung prüfen!

Grüße, Volker

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