? Beseitigung Mikrozirkulation Solaranlage

OP #7762714
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Moin in die Runde,

wir haben seit 24 Jahren auf unserem Haus eine kleine Solarthermieanlage mit ca. 4m² Kollektorfläche und 300 l Pufferspeicher auf dem Dachboden von Buderus – Installation durch einen Fachbetrieb. Läuft prinzipiell reibungslos und ich habe mich da nie um Details gekümmert. Im Zusammenhang mit den steigenden Gaspreisen habe ich jetzt mal unsere Heizungsanlage (ebenfalls auf dem Dachboden) mit Temperatursensoren versehen und weil da noch Sensoreingänge frei waren, auch mal die Vor- und Rücklauftemperatur der Solarthermie aufgenommen. Dabei ist aufgefallen, dass an Tagen mit Solarertrag am Abend in der Leitung vom Kollektor (oberer Anschluss) zum Speicher Mikrozirkulation einsetzt, die doch einiges an Wärme aus dem Speicher zieht. Bild Mikrozirkulation_2.

Gleiches sieht man auf Mikrozirkulation_1, hier wurde nach 22:00 die neue Schwerkraftbremse manuell abgesperrt und der Temperaturverlauf ist danach wie erwartet.

In der Vorlaufleitung vom Speicher zum Kollektor (unterer Anschluss) befindet sich in der Solarstation für diese Leitung eine Schwerkraftbremse. Schlussfolgerung war jetzt, dass in die andere Leitung auch noch eine Sperre muss, nach meiner Erkenntnis könnte das ein Thermosiphon oder halt ein zweites Rückschlagventil sein. Aus Gründen der Zugänglichkeit für einen Umbau habe ich mich für einen Kugelhahn mit Schwerkraftbremse https://www.wolf-online-shop.de/Evenes-Solarkugelhahn-3-4-IG-m-Schwerkraftbremse-Iso-T-Gr::103189.html entschieden.

Der Erfolg ist allerdings überschaubar; nach einem Tag mit Solarertrag findet abends weiterhin Mikrozirkulation statt. Offenbar wird die Schwerkraftbremse gegen die Federkraft aufgedrückt. Sperrt man den Kugelhahn manuell ab, ist alles so, wie es soll. - Ein befragter Fachbetrieb ist übrigens ratlos und empfiehlt den Einbau eines Motorkugelhahns – Ansteuerung unklar, der verwendete Solarregler MTDC5 von Sorel kann kein Relais mit Vorlaufzeit zum Öffnen schalten, Nachlauf ginge.

Nun bleibt noch der Einbau eines Thermosiphons; bei dem begrenzten Einbauraum kann ich den aber nicht mit großer Höhe auslegen, angelesen habe ich mir eine erforderliche Mindesthöhe von (12 bis 20) x Rohrdurchmesser. Irgendwie traue ich der Sache nicht so recht, es steht ja dann eine Säule kälteren Wassers mit höherer Dichte gegen eine deutlich kleinere Säule mit warmem Wasser.

Die Frage ist nun, ob man die Auslegung des Thermosiphons oder eben die Federkraft des Rückschlagventils der Schwerkraftbremse berechnen kann und wie das geht. Das wäre mir lieber, als ein motorbetriebenes Gerät zusätzlich zu integrieren.

Zur Skizze: die Höhendifferenzen betragen zwischen den Punkten B und C 50cm und zwischen B und D 140cm. Hat da jemand eine Idee?

Thomas

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#7762741
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Thomas P. schrieb:

Ein befragter Fachbetrieb ist übrigens ratlos und empfiehlt den Einbau eines Motorkugelhahns – Ansteuerung unklar

Den Motorkugelhahn könnte man z.B. anhand der Differenztemperatur von Pufferspeicher und Kollektor steuern.

Thomas P. schrieb:

Dabei ist aufgefallen, dass an Tagen mit Solarertrag am Abend in der Leitung vom Kollektor (oberer Anschluss) zum Speicher Mikrozirkulation einsetzt, die doch einiges an Wärme aus dem Speicher zieht.

Du zeigst nur Temperaturverläufe. Wie hoch sind denn die zugehörigen Volumenströme? Erst aus dem Produkt aus Temperaturdifferenz und Volumenstrom ergibt sich die Leistung, die durch die Zirkulation verloren geht.

OP #7762751
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Rainer W. schrieb:

Du zeigst nur Temperaturverläufe. Wie hoch sind denn die zugehörigen Volumenströme? Erst aus dem Produkt aus Temperaturdifferenz und Volumenstrom ergibt sich die Leistung, die durch die Zirkulation verloren geht.

Ich wüsste jetzt nicht, wie ich bei der Mikrozirkulation Volumenströme bestimmen könnte, geht ja in Rohrmitte nach oben und an den Wänden wieder zurück.

Thomas

OP #7762791
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Schorsch M. schrieb:

Bei diesem geringen Höhenunterschied reicht ein Thermosyphon von 20cm vollkommen aus.

Gut, werde ich mal probieren, etwas mehr geht schon und ich werde das ausreizen. Mir fehlt da jedes Gefühl, es stehen ja immerhin 140 cm kälteres Wasser von oben an und das reicht ja auch, um das Ventil in der Schwerkraftbremse aufzudrücken - hätte ich auch nie für möglich gehalten.

Thomas

#7763044
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Thomas P. schrieb:

Jochen A. schrieb:

Ist die Schwerkraftbremse richtig rum eingebaut?

Ja, natürlich, sonst würde die Pumpe ja gegen das Ventil drücken.

Thomas

Und genau mit der Spannung an der Pumpe kannst du auch den Motor vom Kugelhahn ansteuern! Ein Relais (AC!) liegt parallel zur Pumpe. Dieses steuert über die Umschaltkontakte die beiden Richtungen des Kugelhahn an. Die Spannung darf dabei dauernd anliegen, da intern eine Endabschaltung existiert. Wenn die Pumpe AN ist, zieht das Relais an und gibt Spannung auf den Anschluss 'öffnen'. Wenn die Pumpe AUS ist, fällt das Relais ab und schaltet Spannung auf den Anschluss 'schliessen'! Die Pumpe drückt dabei zwar wenige Sekunden (ca. 12s bis voll offen) gegen das sich öffnende Ventil, aber was solls... Als 'Extra' kannst du noch eine Verzögerung für die Pumpe einbauen, die die Zeit zum Öffnen des Ventil berücksichtigt.

#7763114
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Thomas P. schrieb:

Ich wüsste jetzt nicht, wie ich bei der Mikrozirkulation Volumenströme bestimmen könnte

Dopplerschallmessung mit Ultraschall - damit siehst du die Geschwindigkeitsverteilung. Die Abkühlung und damit das Absinken an der Rohrwand kannst du durch (bessere) Isolation des Rohres zumindest kräftig verringern - ganz ohne aktiven Eingriff in die Zirkulation.

OP #7763308
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Thomas U. schrieb:

Und genau mit der Spannung an der Pumpe kannst du auch den Motor vom Kugelhahn ansteuern! Ein Relais (AC!) liegt parallel zur Pumpe. Dieses steuert über die Umschaltkontakte die beiden Richtungen des Kugelhahn an. Die Spannung darf dabei dauernd anliegen, da intern eine Endabschaltung existiert.

Ja, prinzipiell sollte das gehen, allerdings ist es wenig sinnvoll, bei jedem Einschalten der Pumpe den Kugelhahn zu öffnen. Es reicht aus, wenn der bei der ersten Solarbeladung am Tag aufmacht und abends halt wieder zu. Das Drücken der Pumpe gegen das Ventil ist auch unschön, weil beim Öffnen unangenehme Strömungsgeräusche entstehen, wenn der Kugelhahn nur teilgeöffnet ist. Die meisten Kugelhähne, die ich gefunden habe, öffnen beim Anlegen einer Spannung und gehen bei Wegnahme derselben durch eine Feder wieder in die geschlossene Stellung über. Ideal wäre eine Rückmeldung der Endlage "offen", die dann die Pumpe freigibt. Klar, mit einer Ergänzung der vorhandenen Steuerung durch einen Eigenbau ist das Problem lösbar, aber wenn es ein Thermosiphon auch tut, finde ich das eleganter. Was nicht dran ist, kann nicht kaputtgehen und braucht auch keine Wartung.

Thomas

OP #7763311
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Sven L. schrieb:

Thomas P. schrieb:

Ja, natürlich, sonst würde die Pumpe ja gegen das Ventil drücken.

Da habe ich schon welche gesehen, deren Ventilteil, innen aus Kunststoff war, welcher sich komplett aufgelöst hatte.

Die Frage nach dem richtig eingebaut, vielleicht also in Richtung noch funktionsfähig umdeuten.

Die Schwerkraftbremse in der Solarstation ist einwandfrei in Ordnung und fast vollständig aus Messing, der neu eingebaute und erst wenige Wochen alte Kugelhahn mit Ventil sollte sich auch noch nicht zerlegt haben - Prinzip Hoffnung. Prinzipiell sollte ja auch die Erhöhung der Federkraft im zusätzlichen Kugelhahn ausreichen, aber wie soll man das berechnen/ermitteln? Das soll ja auch keine Dauerbaustelle oder ein neues Hobby werden.

Thomas

#7763625
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Es gibt Absperrventile , mittels Motor angetrieben, mit 3 Litzen. Diese haben zwei Microschalter für die Endstellung und man kann diese modifizieren, dass der Motor läuft Wenn das Ventil komplett geöffnet ist. Dieses Ventil muss über ein Relais Umschalter angesteuert werden, was bei Heizungssteuerungen normal ist. Funktioniert aber schlecht sollte der Zirkulationsmotor pwm gesteuert werden. Aber Anlagen welche eine separate Ansteuerung dieses Ventil besitzen öffnen dieses Ventil im Stagnationsfall, also müsste man zusätzlich noch einen Thermoschalter einbauen welcher das Ventil Offenhaltet auch wenn der Motor abgeschaltet ist. Weiters sollte unbedingt in Erfahrung gebracht werden, ob nicht doch ein Stagnationsschutz oder Gefrierschutz in der Steuerung aktiv ist, und es deshalb diese Zirkulation gibt, bzw auch gewollt ist, wenn kein Temperatursensor nahe Panel verbaut ist und sonst die Anlage nicht funktionieren würde.

OP #7763786
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Heinz R. schrieb:

auch wenns keiner der ST-Freaks hören will:

Bau den ganzen Schrott ab - da sind jegliche 50€ weitere kosten Unsinn

440W-PV-Module liegen aktuell um die 60€ pro Stück

Solarthermie war mal toll als PV-Module 500€ gekostet haben - das hat sich aber geändert

Moin,

das war in der Tat eine meiner Ideen bei der Planung der Photovoltaik im letzten Jahr. Interessanterweise haben alle angefragten Photovoltaikbauer gemeint, dass, wenn technisch in Ordnung, die Solarthermie erhalten bleiben sollte, da sie vom Wirkungsgrad her unschlagbar sei. Platzmäßig vorgesehen ist das aber auf dem Dach und auch der Wechselrichter könnte das noch ab.

Allerdings gibt es dann einen neuen Thread zum Überschussladen ;-)

Ist auch investitionstechnisch nicht so ohne, da dann eine Heizpatrone dazu kömmen müsste samt entsprechender Steuerung. Jetzt läuft das Dingens mit ein paar Watt Elektroenergie und braucht sehr wenig Aufmerksamkeit. Und der Einbau eines Thermosiphons fällt jetzt nicht unter Raketentechnik oder Investition, momentan ist das eher eine persönliche Herausforderung, diese Mikrozirkulation in den Griff zu bekommen.

Thomas

#7763803
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Thomas P. schrieb:

Ich wüsste jetzt nicht, wie ich bei der Mikrozirkulation Volumenströme bestimmen könnte, geht ja in Rohrmitte nach oben und an den Wänden wieder zurück.

Du könntest zumindest annähernd bestimmen welche Energie aus dem Speicher zusätzlich verloren geht. Einmal deinen Kugelhahn zu und Temperaturdifferenz des Speichers über eine Nacht bestimmen und einmal mit deiner "Mikrozirkulation". Natürlich beide Male ohne Entnahme von Heisswasser.

OP #7763805
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Rainer W. schrieb:

Dopplerschallmessung mit Ultraschall - damit siehst du die Geschwindigkeitsverteilung. Die Abkühlung und damit das Absinken an der Rohrwand kannst du durch (bessere) Isolation des Rohres zumindest kräftig verringern - ganz ohne aktiven Eingriff in die Zirkulation.

Dopplerschallmessung funktioniert doch nicht richtig bei sauberen Medien? Irgendwie sieht das aus, wie Mücken und Elefanten...

Der Rücklauf vom Dach zum Kessel ist schon gut isoliert mit Rockwool Steinwolle, da kommt das nicht her. Der Austausch warm gegen kalt muss auf dem Dach erfolgen, anders ist das für mich nicht erklärbar.

Thomas

#7764084
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Thomas P. schrieb:

das war in der Tat eine meiner Ideen bei der Planung der Photovoltaik im letzten Jahr. Interessanterweise haben alle angefragten Photovoltaikbauer gemeint, dass, wenn technisch in Ordnung, die Solarthermie erhalten bleiben sollte, da sie vom Wirkungsgrad her unschlagbar sei. Platzmäßig vorgesehen ist das aber auf dem Dach und auch der Wechselrichter könnte das noch ab.

So eine Solarthermie kann aber nur Wärme, und wenn im Sommer das Warmwasser heiß ist, dann steht die Anlage für den Rest des Tages und bringt 0,0.

Natürlich hat PV einen anderen Wirkungsgrad, liefert aber letztendlich die höherwertige Energieform!

Aus Strom, kann man alles machen und wenn man zu viel hat auch Wärme, aber aber Wärme bleibt halt nun mal Wärme.

Ich kenne einige Leute, da hat man die Solarthermie vom Dach gerissen um die Fläche mit PV nutzen zu können. Mittlerweile sind Module so erschwinglich geworden...

Keine Ahnung was die Gründe für's oben lassen waren, kein Bock zum entsorgen vielleicht.

#7764102
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Sven L. schrieb:

Ich kenne einige Leute, da hat man die Solarthermie vom Dach gerissen um die Fläche mit PV nutzen zu können. Mittlerweile sind Module so erschwinglich geworden...

ich gestehe - ich bin auch so einer

hatte eine Paradigma Vakuum-Röhren-Anlage auf der Doppelgarage, ca. 10m² perfekte Südausrichtung, aufgeständert - man hätte sogar Sommer/Winter die Elevation ändern können

Hatte die mal aus Spass drauf gebaut, Boiler war vorhanden, die Kollektoren günstig aus einem Hagelschaden raus gekauft, aus 3 mach 2

In der Anfangszeit habe ich dann im Sommer einen Teil abgedeckt um Stagnation zu vermeiden Später habe ich die Gastherme ausgetrickst, ab einer bestimmten Boilertemperatur hat sie das Entlüftungsprogramm gestartet , so überschüssige Energie ins Haus gepumpt - haben wir per Klimaanlage dann wieder raus befördert

letztes Jahr wars mir zu doof, den ganzen Dreck abgebaut, einen Dummen gefunden der noch paar € dafür bezahlt hat, dann 15 Stück 440W PV-Module drauf, einfach flach auf die Garage

Wir haben jetzt ende Oktober - heute hat alleine die Garagenanlage 13,7kWh gebracht

Ob das die Solarthermie auch gebracht hätte - egal - ich brauche nur ca. 7kWh fürs WW pro Tag

Ja, man könnte Pufferspeicher usw einsetzen, die Hausheizung unterstützen

Hier wurden ca. 2 kWh der Garagen-PV-Energie für WW -Erhitzung genutzt - der Rest ging in den AKku der jetzt bei Nacht die Wärmepumpe bedient

OP #7764158
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Sven L. schrieb:

So eine Solarthermie kann aber nur Wärme, und wenn im Sommer das Warmwasser heiß ist, dann steht die Anlage für den Rest des Tages und bringt 0,0.

Ja, ist so, unsere Anlage hatte nur einmal das Problem und das war in einer längeren Abwesenheitszeit während des Urlaubs im Hochsommer. Da startet dann nachts die Rückkühlung.

Sven L. schrieb:

Natürlich hat PV einen anderen Wirkungsgrad, liefert aber letztendlich die höherwertige Energieform!

Für die höherwertige Energieform kann ich mir aber nix kaufen. Ich staune immer wieder, wieviel die Solarthermie auch im Winter liefert. Die Photovoltaik geht da auf Tauchstation, wie ich jetzt nach einem Jahr auch durch eigene Daten belegen kann.

Sven L. schrieb:

Aus Strom, kann man alles machen und wenn man zu viel hat auch Wärme, aber Wärme bleibt halt nun mal Wärme.

Wie mache ich denn gezielt aus zu viel Elektroenergie vom Dach nach dem Decken des Eigenbedarfs und dem Füllen der Akkus Wärme? Ich schrieb oben ja nicht umsonst, dass dann der nächste Thread zum Überschussladen entsteht.

Sven L. schrieb:

Ich kenne einige Leute, da hat man die Solarthermie vom Dach gerissen um die Fläche mit PV nutzen zu können. Mittlerweile sind Module so erschwinglich geworden...

Ja, es gibt es hier auch aber eben auch mehrere, die die Solarthermie beibehalten haben. Das war auch bei uns kein Thema der Finanzen.

Sven L. schrieb:

Keine Ahnung was die Gründe für's oben lassen waren, kein Bock zum entsorgen vielleicht.

Nö, war hier ebenfalls kein Thema, das Vermeiden des "Drumherumbauens" wäre den Installateuren hier deutlich leichter gefallen. Einer von den Monteuren hat auch erzählt, dass er auf seinen damals entstehenden Neubau Photovoltaik und Solarthermie installieren wird. Ganz so doof kann die Idee nicht sein...

Thomas

#7764202
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Thomas P. schrieb:

Für die höherwertige Energieform kann ich mir aber nix kaufen. Ich staune immer wieder, wieviel die Solarthermie auch im Winter liefert. Die Photovoltaik geht da auf Tauchstation, wie ich jetzt nach einem Jahr auch durch eigene Daten belegen kann.

Natürlich ist im Winter weniger, als im Sommer... Mehr PV-Fläche reicht halt länger in der dunklen Kahreszeit

Sven L. schrieb: Wie mache ich denn gezielt aus zu viel Elektroenergie vom Dach nach dem Decken des Eigenbedarfs und dem Füllen der Akkus Wärme? Ich schrieb oben ja nicht umsonst, dass dann der nächste Thread zum Überschussladen entsteht.

Vielleicht irgendwann eine Klimaanlage, wenn die Sommer immer heißer werden?

Ja, es gibt es hier auch aber eben auch mehrere, die die Solarthermie beibehalten haben. Das war auch bei uns kein Thema der Finanzen.

Es ist ja auch keiner gezwungen, die Dinge so zu sehen, wie andere... Soll ja auch jeder das machen, was ihm gefällt.

Nö, war hier ebenfalls kein Thema, das Vermeiden des "Drumherumbauens" wäre den Installateuren hier deutlich leichter gefallen. Einer von den Monteuren hat auch erzählt, dass er auf seinen damals entstehenden Neubau Photovoltaik und Solarthermie installieren wird. Ganz so doof kann die Idee nicht sein...

Wann war damals? Es gab Zeiten, da war PV schweineteuer, heute belegt man schon auch mal ein Norddach und weiß das man 20% weniger Ertrag hat.

Es gibt kein richtig und kein falsch. Meiner Meinung nach war Solarthermie mal die PV-Anlage des kleinen Mannes. Ein paar Kollektoren und dafür dann warmes Wasser ist schon okay.

Heute macht die PV das WW mit. Wenn das Wetter dann mal schlechter ist, bringt die PV noch genug um trotzdem einigermaßen authark zu sein.

OP #7764231
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Sven L. schrieb:

Thomas P. schrieb:

Sven L. schrieb: Wie mache ich denn gezielt aus zu viel Elektroenergie vom Dach nach dem Decken des Eigenbedarfs und dem Füllen der Akkus Wärme? Ich schrieb oben ja nicht umsonst, dass dann der nächste Thread zum Überschussladen entsteht.

Vielleicht irgendwann eine Klimaanlage, wenn die Sommer immer heißer werden?

Jetzt wird es aber zum Thema Warmwassererzeugung etwas abwegig...

Sven L. schrieb:

Wann war damals? Es gab Zeiten, da war PV schweineteuer, heute belegt man schon auch mal ein Norddach und weiß das man 20% weniger Ertrag hat.

Schrieb ich doch, dass ich ein Jahr Erfahrung mit Photovoltaik habe, also war das letztes Jahr.

Es gibt kein richtig und kein falsch. Meiner Meinung nach war Solarthermie mal die PV-Anlage des kleinen Mannes. Ein paar Kollektoren und dafür dann warmes Wasser ist schon okay.

Eben, hat sich hier seit 25 Jahren bewährt und ich tue mich schwer, das so pauschal über den Haufen zu werfen.

OP #7764235
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Heinz R. schrieb:

das wundert mich jetzt zugegeben - wie kannst Du das belegen? Habe / hatte hier gegenteilige Erfahrungen

Die Solarthermie habe ich seit 25 Jahren im Betrieb und entsprechende Erfahrungen, gerichtsfest belegen kann ich das nicht. Für mich ist ausschlaggebend, ob die Therme am Abend in den WW-Betrieb schaltet oder ob die Solarthermie genug geliefert hat.

Thomas

#7764247
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Thomas P. schrieb:

Ich staune immer wieder, wieviel die Solarthermie auch im Winter liefert. Die Photovoltaik geht da auf Tauchstation, wie ich jetzt nach einem Jahr auch durch eigene Daten belegen kann.

Jepp, kann ich so bestätigen. Ich heize zusätzlich mit 10m2 VRK wenn meine PV Anlage kaum noch irgendwas bringt. Reicht kaum um die Pumpen für die VRK zu betreiben. Geschweige denn noch was anderes im Haus.

Sven L. schrieb:

Heute macht die PV das WW mit. Wenn das Wetter dann mal schlechter ist, bringt die PV noch genug um trotzdem einigermaßen authark zu sein.

Autark, welch ein Quatsch. Erzeugst Du Deine eigene Nahrung? Dein eigenes Wasser? Wenn Du krank bist, bist Du Dein eigener Arzt? Usw, usw. Nur weil die Leute ein bischen Strom erzeugen glauben sie heutzutage autark zu sein. Völlig absurd.

#7764276
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Thomas P. schrieb:

Jetzt wird es aber zum Thema Warmwassererzeugung etwas abwegig...

Es ging doch genau darum, das Du sagtest, das du nicht wüsstest, was Du mit einem Überangebot an Strom anfangen sollst, wenn der WW-Speicher voll ist.

Das war ein möglicher Vorschlag, nicht mehr, nicht weniger.

Rainer D. schrieb:

Autark, welch ein Quatsch. Erzeugst Du Deine eigene Nahrung? Dein eigenes Wasser? Wenn Du krank bist, bist Du Dein eigener Arzt? Usw, usw. Nur weil die Leute ein bischen Strom erzeugen glauben sie heutzutage autark zu sein. Völlig absurd.

Für die Klugscheißer unter uns, also speziell für Dich jetzt: Wenn man von PV und Solarthermie spricht und autark sagt, dann ist sehr wahrscheinlich Energieautark gemeint. Und Ja, das Funktioniert 9 von 12 Monaten im Jahr recht gut, wenn man einen Akkuspeicher im Keller und einen Heizstab im WW-Speicher hat.

#7764305
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Heinz R. schrieb:

und die restlichen 3 Monate bettelt man den Versorger an und wundert sich das die Grundpreise steigen?

Das ist irgendwo die Kehrseite der Medaille, aber was ist die Alternative?

Ich sehe das schon ähnlich wie Du, 9 Monate lang ist der Versorger eher Entsorger und 3 Monate lang soll er (voll) versorgen.

Mir ist auch klar, das nicht die Erzeugung Geld kostet, sondern der Transport.

Wenn ich, das was ich über's Jahr so ins Netz einspeise speichern könnte, käme ich gut über den Winter und würde es machen. Noch? gibt es da aber keine bezahlbare Lösung!

Wenn jeder auf PV verzeichten würde, dann wäre der Strompreis auf Grund von Knappheit unbezahlbar.

OP #7764352
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Rainer W. schrieb:

Thomas P. schrieb:

Wie mache ich denn gezielt aus zu viel Elektroenergie vom Dach nach dem Decken des Eigenbedarfs und dem Füllen der Akkus Wärme?

Ist die Frage ernst gemeint? Du schickst den Strom durch einen Widerstand - Bauform je nachdem, wo du die Wärme hin haben möchtest.

Ja, die Frage ist ernst gemeint. Die PV soll als erstes (und ständig) den laufenden Bedarf des Hauses decken, zweitens die Batterie laden (bis voll) und dann mit der anstehenden PV-Leistung WW machen, ohne Netzbezug und ohne an der Batterie zu nuckeln (bis Zieltemperatur erreicht). Und wenn alles erledigt ist, kann eingespeist werden. Ich denke, mit einem Widerstand ist das nicht getan...

Thomas

OP #7764357
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Sven L. schrieb:

Es ging doch genau darum, das Du sagtest, das du nicht wüsstest, was Du mit einem Überangebot an Strom anfangen sollst, wenn der WW-Speicher voll ist.

Nee, lies das bitte nochmal, es ging darum:

Thomas P. schrieb:

Sven L. schrieb:

Thomas P. schrieb:

Sven L. schrieb: Wie mache ich denn gezielt aus zu viel Elektroenergie vom Dach nach dem Decken des Eigenbedarfs und dem Füllen der Akkus Wärme? Ich schrieb oben ja nicht umsonst, dass dann der nächste Thread zum Überschussladen entsteht.

Vielleicht irgendwann eine Klimaanlage, wenn die Sommer immer heißer werden?

Jetzt wird es aber zum Thema Warmwassererzeugung etwas abwegig...

Und das Nutzen einer Klimaanlage zur WW-Erzeugung ist für mich etwas schräg. Ist trotzdem eine gute Idee, die Klimaanlage zählt dann aber zum normalen Hausbedarf und nicht zum "was mache ich mit zu viel Elektroenergie".

Thomas

OP #7764365
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Heinz R. schrieb:

es geht hier nicht um Gerichtsfest

Aber alleine an der Feststellung ob die ST genügend für den Wasserverbrauch kannst nicht festmachen ob es heutzutage bessere Möglichkeiten gibt?

Ich mag mich keiner der beiden Glaubensrichtungen anschließen. Für gescheite Berechnungen hat das Ganze für mich zu viele Annahmen, aber alleine der Wirkungsgradunterschied von mehr als 80% bei Solarthermie zu rund 20% bei Photovoltaik lässt gewisse Zweifel aufkommen.

Das gilt auch für die Aussage hier, dass eine PV-Nordseite lediglich 20% weniger Ertrag bringen soll. Gilt vielleicht für ein 15°-Dach, aber ganz bestimmt nicht für das hier vorhandene 45°-Dach. Im Umkehrschluss müssten ja alle PV-Ersteller deppert sein, wenn sie nach Betrachtung der Gegebenheiten eine Bestückung der Nordseite als nicht sinnvoll ablehnen.

Thomas

#7764382
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Thomas P. schrieb:

Das gilt auch für die Aussage hier, dass eine PV-Nordseite lediglich 20% weniger Ertrag bringen soll. Gilt vielleicht für ein 15°-Dach, aber ganz bestimmt nicht für das hier vorhandene 45°-Dach. Im Umkehrschluss müssten ja alle PV-Ersteller deppert sein, wenn sie nach Betrachtung der Gegebenheiten eine Bestückung der Nordseite als nicht sinnvoll ablehnen.

Gerade mal mit PVGIS durchgespielt:

  • Standort Bremen
  • Neigung 45 Grad
  • 1kW peak

Süd: 962kWh Jahresertrag Nord: 431 kWh Jahresertrag

Also beduutend mehr als 20%...

Kann sich aber bei Selbstaufbau trotzdem lohnen...

Jörg

#7764398
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Bei mir wurden nach 25 Jahren die 10m2 In-Dach Flachkollektor rausgeworfen weil in den letzten Jahren UNdichtigkeiten am Kollektor (Regenwasser via Kollektor ins Haus rein) nicht in den Griff zu kriegen waren. War wohl Fehlentscheidung die InDach Variante zu nehmen. Wollte eigentlich die Vakuum-Kollektoren, die waren aber damals deutlich teurer, deshalb nicht. seit 8 Jahren ist eine Balkon_Solar (2*270W Peak) an der Hauswand. Die hat ziemlich genau den Strom der Umwälzpumpen (+ noch Kleinverbraucher) bedient, immerhin ca 2500kWh aufgelaufen in der Zeit. Rein aus Interesse hatte ich mir einen eigenen Zähler hinter dem vom Versorger gegönnt. In den knapp 8 Jahren sind nur ca. 10 kWh ins Netz gespeist worden, bei 4500kWh p.a. quasi unterhalb der Messtoleranz. Im Winter allerdings habe ich öfter das Problem gehabt dass die ST einfach nicht genug Temperatur brachte (so um 40°) um das WW oder wenigstens die Heizkörper zu bedienen. Hab keine FB sondern nur 'normale' Heizkörper. Die VRK (Vakuum-Röhren-Kollektoren) mögen hier besser sein. Hängt also davon ab. Wobei im Neubau ca 300 Euro pro 2m2 VRK Kollektor gegen 50 pro m2 PV-Fläche ökonomisch eigentlich klar wären. Inzwischen sind auf dem Dach auch PV-Module und eine Brauchwasser-WP im Keller. Wobei die sich leider nicht so einfach mit der Sonne synchronisiert, je nach Fabrikat verschieden aufwendig. Dazu ist noch der Zwangsumbau des Zählers nötig und wenn ich die Panels richtig nutzen will potentiell noch Anschaffung (kleines) Akku. Auch ist die Wärmepumpe mit 1700 Euro und Lebensdauer vielleicht 15 Jahre? auch nicht ohne. Wenn sie störungsfrei gelaufen wäre, hätte ich die Solarthermie vermutlich noch drauf gelassen.

OP #7764413
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Moin,

Jörg K. schrieb:

Gerade mal mit PVGIS durchgespielt:

  • Standort Bremen
  • Neigung 45 Grad
  • 1kW peak

Süd: 962kWh Jahresertrag Nord: 431 kWh Jahresertrag

Also beduutend mehr als 20%...

ja, richtig gerechnet, aber falsch gelesen. Die Behauptung war: Sven L. schrieb im Beitrag #7764202:

Wann war damals? Es gab Zeiten, da war PV schweineteuer, heute belegt man schon auch mal ein Norddach und weiß das man 20% weniger Ertrag hat.

Das würde bedeuten, dass die Nordseite 80% bringen müsste und das wären im Beispiel 962 kWh * 0,8 = 769,6 kWh, das liegt dann doch etwas entfernt von den 431 Kwh. Und genau das mit nur 20 Prozent weniger Ertrag einer Nordseite zweifle ich für die Gegebenheiten an.

Thomas

#7764432
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Thomas P. schrieb:

Moin,

Jörg K. schrieb:

Gerade mal mit PVGIS durchgespielt:

  • Standort Bremen
  • Neigung 45 Grad
  • 1kW peak

Süd: 962kWh Jahresertrag Nord: 431 kWh Jahresertrag

Also beduutend mehr als 20%...

ja, richtig gerechnet, aber falsch gelesen. Die Behauptung war: Sven L. schrieb im Beitrag #7764202:

Wann war damals? Es gab Zeiten, da war PV schweineteuer, heute belegt man schon auch mal ein Norddach und weiß das man 20% weniger Ertrag hat.

Wieso falsch gelesen? Ich habe die 20% Ertragsminderung angezweifelt ("20% weniger Ertrag") und meinen Zweifel belegt :-)

Das würde bedeuten, dass die Nordseite 80% bringen müsste und das wären im Beispiel 962 kWh * 0,8 = 769,6 kWh, das liegt dann doch etwas entfernt von den 431 Kwh. Und genau das mit nur 20 Prozent weniger Ertrag einer Nordseite zweifle ich für die Gegebenheiten an.

Ich auch. Es sind nämlich in meinem Beispiel (962-431)/962=55% Ertragsminderung.

Thomas

Ich glaube, wir meinen das gleiche

Jörg

OP #7764509
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Heinz R. schrieb:

Interessant sind aber die Tage ohne Sonne - fa bringt aus eigener Erfahrung ST gar nichts, PV immer noch einiges

Ja, das stimmt, aber das Ergebnis ist das Gleiche: Kein Ertrag der Solarthermie => kein warmes Wasser wenig Ertrag der Photovoltaik => Hausgrundbedarf wird vielleicht gedeckt, Batterie wird nicht oder nur geringfügig geladen, kein Überschuss => auch kein warmes Wasser.

Prinzipiell sehe ich es wie oben geschrieben wurde: Wenn die Solarthermie alles tut => beibehalten. Wenn es Probleme gibt, die größere Kosten verursachen => ausbauen und durch Photovoltaik ersetzen. Verringert die Anzahl zu unterhaltender Systeme und die Fehlerquellen. Muss man nur schauen, dass die zusätzliche Photovoltaik keine Probleme mit dem Wechselrichter verursacht, weil dort Grenzen durch den Zubau überschritten werden.

Thomas

#7764720
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Thomas P. schrieb:

Ja, das stimmt, aber das Ergebnis ist das Gleiche: Kein Ertrag der Solarthermie => kein warmes Wasser wenig Ertrag der Photovoltaik => Hausgrundbedarf wird vielleicht gedeckt, Batterie wird nicht oder nur geringfügig geladen, kein Überschuss => auch kein warmes Wasser.

das Ergebnis ist nicht das Gleiche

ja, beides mal kein warmes Wasser - aber in Fall 2 zumindest der Grundbedarf Strom gedeckt

der große Unterschied hier auch: kein oder wenig Ertrag Mit nichts kann man nichts machen ABer mit wenig dann durchaus mit einer Wärmepumpe relativ viel

OP #7764818
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Heinz R. schrieb:

das Ergebnis ist nicht das Gleiche

ja, beides mal kein warmes Wasser - aber in Fall 2 zumindest der Grundbedarf Strom gedeckt

Aber mal zur Erinnerung: Fall 1 hatte zur Basis Photovoltaik und Solarthermie Fall 2 steht für Photovoltaik plus Ersatz der Solarthermie durch mehr Photovoltaik

Hätte ich für Fall 1 vielleicht noch einmal dazuschreiben sollen. Es ging ja nur um den Anteil der Solarthermie vs. Menge der Photovoltaik, die die Solarthermie ersetzt. Der Grundbedarf wird bei beiden Konstellationen gedeckt, nur das Warmwasser fällt hinten runter; entweder durch fehlende Solarthermie oder fehlenden Photovoltaik.

Sven L. schrieb:

Heizstab + Heizstabansteuerung, bei Fronius heisst der OhmPilot

Prima Tip, das schaue ich mir mal näher an.

Thomas

OP #7764896
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Heinz R. schrieb:

und irgendwann kommt die Wärmepumpe, dann denkt und rechnet man noch mal ganz anders....

Jo, da werden die Karten neu gemischt. Ist aber bei uns noch ein Stück hin, bis da einer mit einer brauchbaren und bezahlbaren Lösung für die Heizung auf dem Dachboden um die Ecke kommt. Und auch dann steckt ein Wärmespeicher als Puffer im System, der auch von Solarthermie gespeist bzw. unterstützt werden kann (Angebot Buderus).

Thomas

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