Wie wär's mit einem Mäuseklavier oder einem Hex-Schalter?
Mäuseklavier erscheint mir unelegant, und ein HEX Schalter reicht nicht, siehe Tabelle aus dem Datenblatt.
Mal schauen, mind zwei HEX Schalter, auch nicht der Brüller.
Und ein Stufenschalter mit 64 Stellungen ist besser als ein
Mäuseklavier?
Hast ja Recht. Ich hatte im Moment nur einen 40 stufigen Drehschalter aus nem alten CB Funkgerät in Erinnerung. 64 Stufen sind kaum noch handhabbar. Von Bourns gibts sogar einen 128 stufigen absolut Encoder.
Eigentlich hatte ich mich schon von HF/RF völlig verabschiedet. 40 Berufsjahre haben gereicht. Spek und sonstige hochwertige Teile an Mitforisti abgegeben. Aber irgendwie lässt mich das Zeugs nicht los. Und das moderne Kram ist doch recht interessant. Nur darum.....
Ein neuer Spek steht schon wieder im Keller, und eine GPS Referenz, und ein Generator, und und und. Aber was ich damit will? Weiss ich auch noch nicht.
Ich würde es gerne mit einem simplen Stufenschalter bedienen.
Ein Binärschalter mit 64 Stellungen - und wo willst du den anschließen?
Auf dem Modul sehe ich die Steueranschlüsse nicht heraus geführt.
Hier scheint im Übrigen das Datenblatt des PE4302 zu irren (S.6):
"Parallel Mode Interface
The parallel interface consists of five CMOS compatible control lines"
In der nachfolgenden Tabelle 5 und in der Pinbeschreibung (Tab.2) sind sechs Steueranschlüsse aufgeführt (C0.5 bis C16)
Hier scheint im Übrigen das Datenblatt des PE4302 zu irren (S.6):
"Parallel Mode Interface
The parallel interface consists of five CMOS compatible control lines"
Naja, man kann sich ja mal irren ;-)
Wurde vielleicht von einem anderen verwandten Typen mit 5bit rüber kopiert.
Kann man da nicht extern sechs Kippschalter zum geöffneten internen Mäuseklavierkontakt parallel schalten? Viele kommerzielle Dämpfungsdekaden haben auch Kippschalter zur Einstellung.
Zitat:
Der Baustein PE4302 hat am Latch-Enable Eingang (LE) einen internen Pullup-Widerstand (nach +Vdd). Damit ist der Eingangsspeicher ohne externe Beschaltung "transparent" geschaltet und jede Veränderung an den Eingängen wird auch im seriellen Modus sofort in eine Dämpfungsänderung umgesetzt.
Die Chinesen verbauen da einen Controller mit einer gemultiplexten
7 Segment LED dran, raeumlich dicht benachbart zum Daempfungsglied.
Das ist natuerlich Murks.
Aber es gibt je einfach kaskadierbare Up/Down-Counter.
Z.B. der 74xy192/3. Der dekadische ist fuer die Anzeige, der binaere
fuer die Ansteuerung der Relais. So bleibt das ganze ohne stoerende
HF-Nebelwolke, da voll statisch.
Kann man da nicht extern sechs Kippschalter zum geöffneten internen
Mäuseklavierkontakt parallel schalten? Viele kommerzielle
Dämpfungsdekaden haben auch Kippschalter zur Einstellung.
Ich denke auf sowas wirds hinaus laufen.
Danke für Eure Tipps!
Wie wär's mit einem Mäuseklavier oder einem Hex-Schalter?
Ich würde einen Hexschalter für 4Bit nehmen und das fünfte und sechste
Bit über zusätzliche (Kipp-) Schalter schalten. Je nach Anwendung
werden diese Bits vielleicht garnicht benötigt.
Na ja, eine Anwendung hab ich eigentlich nicht dafür. Ich möchte mich mit dem moderen Zeugs einfach mal beschäftigen, es in die Hand nehmen, die grauen Zellen am Leben halten, damit man nicht völlig hinterm Wald lebt.
Insbesondere aus der Erfahrung mit älteren Speks weiss ich wie leicht die Eingangsabschwächer abrauchen. Früher waren das noch schaltbare Eichleitungen.
Wie macht man das eigentlich heute, zB in meinem neuen Owon XSA815TG? Vermutlich genau so wie im eingangs genannten Dingens. Und die bleiben immer exakt bei 50Ohm?
Na ja, eine Anwendung hab ich eigentlich nicht dafür. Ich möchte mich
mit dem moderen Zeugs einfach mal beschäftigen, es in die Hand nehmen,
die grauen Zellen am Leben halten, damit man nicht völlig hinterm Wald
lebt.
Kippschalter sind sowas von 60er Jahre. :)
Insbesondere aus der Erfahrung mit älteren Speks weiss ich wie leicht
die Eingangsabschwächer abrauchen. Früher waren das noch schaltbare
Eichleitungen.
Wie macht man das eigentlich heute, zB in meinem neuen Owon XSA815TG?
Vermutlich genau so wie im eingangs genannten Dingens. Und die bleiben
immer exakt bei 50Ohm?
Die Erfahrung moechte ich gar nicht machen. Muss ich auch nicht.
Mein Specki hat u.a. einen fuer 4 W (@ 50 Ω) ausgelegten Eingang.
Bereits eine ganze Weile wurden pin-Dioden zur Schaltung verwendet.
Das fuehrte aber zu Abstrichen bei den HF-Parametern (nach unten hin).
Die besseren Modelle aus der Zeit, hatten dann doch Relais...
Wie macht man das eigentlich heute, zB in meinem neuen Owon XSA815TG?
Vermutlich genau so wie im eingangs genannten Dingens
Ich würde immer defaultmäßig ein passives 10dB Dämpungsglied auf dem Eingang gesteckt belassen und nur entfernen wenn nötig. Das fängt schon mal einige "Denkfehler" ab. Besser, aber auch teurer ist ein Limiter.
Gaaanz einfach ....
Ein Drehencoder, einen Arduino Nano und ein kleines LCD, dazu
ein echtes Miniprogramm das ein kleines SPI-Telegramm an das
Dämpfungsglied schickt, warum sollte man das nicht so machen?
Nur weil es einem nicht liegt?
Gaaanz einfach ....
Ein Drehencoder, einen Arduino Nano und ein kleines LCD, dazu
ein echtes Miniprogramm das ein kleines SPI-Telegramm an das
Dämpfungsglied schickt, warum sollte man das nicht so machen?
Nur weil es einem nicht liegt?
Genau deshalb!
Ich weiss das man damit tolle Dinge machen kann. Aber damit fange ich nicht auch noch an.
Ausserdem bin ich eher pragmatisch eingestellt. Es soll einfach sein, und nicht noch ne extra Spannungsquelle benötigen. Meine Mikrowelle hat auch nur zwei Drehknöppe, meine Kaffeemaschine nur einen EIN/AUS-Schalter, und Alexa kenne ich auch nicht persönlich.
Ja, das wird echt praktisch .... für jeden Dämpfungswert
in der Tabelle nachschauen und dann das Mäuseklavier danach
einstellen. Zuvor Deckel abnehmen, dann einstellen und
danach Deckel wieder aufsetzen.
Und wie genau ist das Teil jetzt bis zu welcher Frequenz? Kannst du das überprüfen?
Ich denke gerade an diese selbstgebauten HF-Leistungsmesser mit dem bekannten AD 8307 Chip. 1db Messfehler sind angegeben, zuzüglich dem was eine nicht ganz korrekte Anpassung an 50 Ohm des Einganges und nicht berücksichtigte Anschlussverluste ...je nach Frequenz so mit sich bringen. China Modul halt, dass man so gar nicht ernsthaft benutzen kann. 1db sind über 20% Fehler, das andere noch nicht mit einbezogen. Selbst wenn man per Software punktuelle Korrekturen zb. bei AFU Frequenzen vornimmt, besser als 0,5db wird das nicht. Sind immer noch über10%.
Auch ein Schaltbares Dämpfungsglied sollte überprüfbar und genau sein.
Glauben ist das eine .. .ich will es wissen. Wie machst du das?
MfG
Wenn ich es wissen wollte nähme ich einen guten HF Generator
(HP oder R&S sind deine Freunde) und einen guten Spektrum-
Analyzer oder Leistungsmesser (HP oder R&S sind deine Freunde).
Oder gleich einen Netzwerk-Analysator mit Kalibrier-Set (HP
oder R&S sind deine Freunde). HP = Agilent = ....
Wenn ich es wissen wollte nähme ich einen guten HF Generator
(HP oder R&S sind deine Freunde) und einen guten Spektrum-
Analyzer oder Leistungsmesser (HP oder R&S sind deine Freunde).
Oder gleich einen Netzwerk-Analysator mit Kalibrier-Set (HP
oder R&S sind deine Freunde). HP = Agilent = ....
Also hier die Umsetzung meiner "Sprüche" die ich geklopft habe.
So einen EMV-Generator daneben zu setzen, schaffen die Chinesen auch.
Schalte mal einen Specki an den "Ausgang" (egal welchen :), und
schliess am anderen Ende mit einem 50 Ω ab.
Und lass ihn dann mal durchkurbeln...
Du kannst auch einen NanoVNA nehmen.
Laut Datenblatt gibt es auch Temperatur- und Frequenzgang. Eine R&S-Eichleitung wird man damit nicht 1:1 ersetzen können.
Was ist bitte ein Elektro-Magnetischer Verträglichkeits-Generator?
Was hat dein Beitrag mit dem Anliegen des TO zu tun?
Du bist dir scheinbar des Problems nicht recht bewusst.
So ein Daempfungsglied wird "gelegentlich" ja auch dazu benutzt
Spannungen im µV-Bereich bereitzustellen.
Und da ist es halt ganz schlecht, wenn allein durch parasitaere
Kapazitaeten eingekoppelt, ein "Noisefloor" erzeugt wird, der
staerker ist.
Daher hatte ich ja schon statisch(!) betriebene Binaer/Dezimal-
Zaehler vorgeschlagen. Die haben dieses Problem naemlicht nicht.
Von den seltenen "Up" und "Down"-Pulsen mal abgesehen.
Was ist bitte ein Elektro-Magnetischer Verträglichkeits-Generator?
Das sind diese Wunderkisten, die man einschalten kann und dann vertragen sich alle Geräte in der näheren Umgebung bezogen auf mögliche elektromagnetische Einflüsse.
SCNR
Wenn jemand einen Schaltplan dazu möchte, der möge sich melden.
Ein paar fundierte Messungen zu Rauschlevel und Störspitzen durch LCD-Controller und µC wären erstmal interessanter. Der Schaltplan ist nicht sooh aufregend.
Was hat dein Beitrag mit dem Anliegen des TO zu tun?
Der TO ist im Moment ganz raus aus dem Thema. Andere Dinge des Lebens wurden wichtiger. Die Enkel haben Opa nach einem elektrisch betriebenen Kettcar gefragt, so wie er es vor vielen Jahren mal für seine Kinder gebaut hat. Jetzt ist erstmal konstruieren und bauen angesagt.
Im Bild oben die "Urversion".
Warum stehst du soweit abseits neben dir? Kannst du dich nicht riechen oder für welche Zweck baust du eine künstliche "Distanz" ein.
Ich bin im Moment raus aus dem Thema...