mit Aufwand und mehr oder weniger kompliziert kriege ich das Problem selbst gelöst... aaaaber mir würde eine ganz einfache und simple Lösung vollkommen ausreichen. :-)
Ich muss/möchte eine vorhandene Steuerplatine für ein Modellbau-Servo mit Tastimpulsen ansteuern.
Wird Taster 1 kurz gedrückt läuft das Servo in die eine Richtung bis zum vorher eingestellten Winkel. Drückt man den 2ten Taster kurz läuft es zurück in die Startposition Position.
Das Ganze möchte ich nun mit der Stromversorgung von 12V Lüftern koppeln/steuern...
Soll heißen, wenn die Lüfter über einen Temperaturschalter eingeschaltet werden, soll der Tastimpuls 1 an die Steuerung des Servos gegeben werden, wird die Spannungsversorgung der Lüfter ausgeschaltet, soll ein anderer, zweiter Tastimplus ausgegeben werden.
Das Ganze ist für die Be- und Entlüftung eines Gewächshauses und das Servo soll Lamellen vor dem Lüfter öffnen und schließen.
Als Stromversorgung steht eine 12 Auto-Batterie zur Verfügung die von einem Solarpanel geladen wird und an der die Lüfter und der Temperaturschalter hängen deshalb wäre es natürlich perfekt, wenn das Ganze keinen oder nur sehr, sehr wenig Ruhestrom zieht. (wenn die Lamellen geschlossen sind und die Lüfter nicht laufen ist Nacht :-) )
Wäre super wenn jemand von Euch eine Idee dazu hätte.
Viele Grüße und einen schönen Start ins Wochenende
Michael
Das klingt nach einer Aufgabe für einen kleinen Arduino.
Aber Du klingst, als hättest Du das noch nicht in Erwägung gezogen oder Du schätzt es als eine zu große Hürde für Dich ein.
Was ist denn schon da?
Servo und so eine einfache Servo-Tester-Platine?
Solarpanel und Bleiakku?
Laderegler?
Soll heißen, wenn die Lüfter über einen Temperaturschalter eingeschaltet
werden, soll der Tastimpuls 1 an die Steuerung des Servos gegeben
werden, wird die Spannungsversorgung der Lüfter ausgeschaltet, soll ein
anderer, zweiter Tastimplus ausgegeben werden.
2x Eltako MFZ12DX-UC, eines als Einschaltwischer konfiguriert, eines als Ausschaltwischer.
Wird Taster 1 kurz gedrückt läuft das Servo in die eine Richtung bis zum
vorher eingestellten Winkel. Drückt man den 2ten Taster kurz läuft es
zurück in die Startposition Position.
Man könnte mit einem CD4093 ein RS-Flip-Flop mit zwei Tastern aufbauen und je Ausgang zwei bilaterale Schalter (CD4066) ansteuern, so dass immer zwischen den beiden Positionen hin- und hergefahren werden kann.
Von den jeweils drei Anschlüssen der beiden Einstellpotis, können zwei Anschlüsse miteinander verbunden bleiben. Die offenen vier Anschlüsse werden dann jeweils mit den vier bilateralen Schaltern verknüpft.
Die freitagskonforme Lösung ist naturlich nichts für Spaßbremsen, lockt aber wirkungsvoll aus dem Bau.
Die simple Lösung wäre einen Motor mit Lageendschalter für die Lamellenbewegung zu verwenden, der dann auch jeweils abschaltet.
Beim Servo, sofern analog, kann man einen Sollwert vorgeben und es wird nur über eine einfache Zeitverzögerung das Servo abgeschaltet. Somit wäre in beiden Positionen der Stromverbrauch minimiert.
@Tom H:
die Lamellen entstehen gerade auf dem 3D-Drucker (siehe angehängtes Bild vom provisorischen Zusammenbau) und sind bis auf ein paar kleiner Anpassungen fertig. Batterie, Panel, Laderegler und Lüfter (200mm) sind da, eingebaut und laufen derzeit über eine Astro-Zeitschaltuhr zusammen mit einem Temperaturschalter. Servos sind auch da
Man könnte mit einem CD4093 ein RS-Flip-Flop mit zwei Tastern aufbauen
und je Ausgang zwei bilaterale Schalter (CD4066) ansteuern, so dass
immer zwischen den beiden Positionen hin- und hergefahren werden kann.
Ich glaube dann doch eher: Spg.-Vers. - einen Tiny13, zwei Relais mit zwei Schließern - fertig :-)
Die freitagskonforme Lösung ist naturlich nichts für Spaßbremsen, lockt
aber wirkungsvoll aus dem Bau.
Die simple Lösung wäre einen Motor mit Lageendschalter für die
Lamellenbewegung zu verwenden, der dann auch jeweils abschaltet.
Beim Servo, sofern analog, kann man einen Sollwert vorgeben und es wird
nur über eine einfache Zeitverzögerung das Servo abgeschaltet. Somit
wäre in beiden Positionen der Stromverbrauch minimiert.
Danke für Deine Mühe, aber es ging mir lediglich um einen Tastimpuls beim Einschalten der 12V und einen zweiten beim Abschalten. Ich wollte als Antrieb schon bei meiner Lösung mit dem Modellbauservo bleiben, allein schon wegen der Größe.
Belüftung durch aufgestellte Glasscheiben mit temperaturbetätigten
Fensteröffner.
Das war nicht die Frage... diese Wachs-Fenteröffner haben wir im Dach, darum geht es ja so gar nicht. Wir hatten im Gewächshaus immer mal wieder Probleme mit Schimmelbildung. Das ist seit dem Einsatz der Lüfter, die ab ca. 15°C anlaufen und "quer lüften" Geschichte.
Und
zur Not noch ein "Rückschlagventil" in Form eines Blatt Papiers oder so
Unser Gewächshaus steht draußen... "Blatt Papier" ist da wohl eher nix, deshalb ja die Lamellen und der Antrieb soll auch verhindern dass die vom Wind aufgedrückt werden um nicht unnötig viel kalte Luft reinzulassen.
Immerhin springt noch keiner herum wie das Rumpelstilzchen und besteht
auf einer uC-Lösung weil alles anderen nicht zu einem uC.net passen
würde.
Ja stimmt ;-) ist mir auch aufgefallen!
Obwohl ich mittlerweile wohl doch genau dazu tendiere... Einen kleinen Attiny, Spannung der Lüfter über A/D-Wandler überwachen und über zwei Relais mit je zwei Schließern bei Bedarf die benötigten Impulse ausgeben.
Das sollte sogar auf Lochraster noch baubar sein, da müsste ich nicht mal eine Platine ätzen. ;-)
Das Servo ist ein HS-81 ist aber eigentlich vollkommen egal... die sind ja von der Funktion her mehr oder weniger alle gleich.
Also, ich mache mich jetzt tatsächlich mal an die µC-Lösung...
Ich danke Euch nochmals für Eure rege Anteilnahme und Eure Mühe...
Ja stimmt ;-) ist mir auch aufgefallen!
Obwohl ich mittlerweile wohl doch genau dazu tendiere... Einen kleinen
Attiny, Spannung der Lüfter über A/D-Wandler überwachen und über zwei
Relais mit je zwei Schließern bei Bedarf die benötigten Impulse
ausgeben.
Dass sich auf "deiner" Ansteuerplatine ein Mikrocontroller befindet, hast du schon gemerkt, oder?
Es gibt auch (arduinokompatible) Controller-Platinen im DIL-Format, die man problemlos auf eine Lochrasterplatine löten kann.
Dazu noch eine Stromversorgung, etwas Messmimimik und fertig ist die Laube.
Es gibt auch (arduinokompatible) Controller-Platinen im DIL-Format, die
man problemlos auf eine Lochrasterplatine löten kann.
Dazu noch eine Stromversorgung, etwas Messmimimik und fertig ist die
Laube.
Aber warum, wenn ich nur in die Kiste öffnen und mir einen ATiny 13, zwei BS170, ein paar Widerstände, zwei Relais rausnehmen, einen Spannungsregler und zwei Kondensatorenrausnehmen muss.
Wieso soll ich mich dann noch arduionokompatiblem Controllerplatinen befassen? grübel
Aber warum, wenn ich nur in die Kiste öffnen und mir einen ATiny 13,
zwei BS170, ein paar Widerstände, zwei Relais rausnehmen, einen
Spannungsregler und zwei Kondensatorenrausnehmen muss.
Wieso soll ich mich dann noch arduionokompatiblem Controllerplatinen
befassen? grübel
Viele Grüße
Michael
Warum fragst du dann hier, wenn dir andere Lösungsvorschläge nicht gefallen?
Die Messmik brauchst du doch sowieso.
Die kann ein Arduino o. dergl. auch gleich auswerten.
Zum Erzeugen von Servo-Impulsen bietet die Arduino-Umgebung fertige Routinen an.
Das dürfte insgesamt - als Anfänger - maximal ein paar Tage dauern, den Kram zu programmieren.
Deine Ösung bietet nachtürlich noch ein paar Fehlerquellen mehr, und Relais widersprechen doch irgendwie deiner Anforderungen nach geringer Leistungsaufnahme.
[Offtopic]
Meine Ex-Modellbaukollegen haben auch lieber Schalter per Servor betätigt, anstatt sich eine Platine (Conrad-Bausatz) zu löten...
Aber warum, wenn ich nur in die Kiste öffnen und mir einen ATiny 13,
zwei BS170, ein paar Widerstände, zwei Relais rausnehmen, einen
Spannungsregler und zwei Kondensatorenrausnehmen muss.
Da sind Arduinos mit ihrem Spannungsregler und USB Bridge komplett
ungeeignet für, man kann nicht mal fuses und Traktate ändern.
Da es nur genau ein Arduino-Modell gibt, musst Du mit diesem Traktat natürlich recht haben.
Andere ignorieren den Spannungsregler, und verwenden eine Variante ohne USB-Bridge, wie z.B. den Arduino Micro. Der hat noch nicht mal die nervigen, nicht zum 0.1"-Rastermaß passenden Buchsenleisten.
aaaaber mir würde eine ganz einfache und simple Lösung
vollkommen ausreichen. :-)
Nebenbei: Warum nimmst du nicht einfach einen Minilüfter (PC-Ventilator), der von Zeit zu Zeit für eine definierte Zeitspanne andreht?
Einfacher geht wohl kaum noch :)
Weißt Du überhaupt, was ein Arduino Micro ist?
Das ist ein Arduino mit einem Atmega32U4 drauf, der Bootloader bedient
dort die USB-Schnittstelle, so daß keine USB-Seriell-Bridge nötig ist.
Boh, toll, und da endet dein Problemverständnis ?
Ein NCP1117 mit 6mA und ein LP2985 mit 0.15uA, dazu ein Quartz den man auch nicht abschalten kann weil sonst kein USB mehr geht, und ein paar LED über 1k die jeweils 3mA Strom fressen.
Arduinos sind eben NICHT für Batteriebetrieb geeignet.