Microcontroller im Kühlschrank betreibbar?

OP #7788387
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Servus :-)

Ich würde gern ein neues Hobby-Projekt starten. Ich will gern einen Mikrocontroller in meinem Kühlschrank betreiben. Mit diesem will ich meinen Kühlschrank auf gewisse Konzentrationen von bestimmten Stoffen messen und an meinen Raspberry Pi mittels Funk senden.

Hab allerdings gelesen, dass Sensoren normalerweise nur bei Raumtemperatur funktionieren. Ich bin komplett neu in dem Mikrocontroller-Game und wollte daher gern um Rat bezüglich der Hardware bitten.

Worauf muss ich bei der Wahl des Funk-Sensors, bzw. der Gassensoren achten?

Mit freundlichen Grüßen Christopher Hübner

#7788392
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Christopher H. schrieb:

Worauf muss ich bei der Wahl des Funk-Sensors, bzw. der Gassensoren achten?

Dass sie gemäß ihrer Datenblätter bei dem im Kühlschrank herrschenden Klima betrieben werden können. Etwas Augenmerk ist auch auf Feuchtigkeit durch Kondensation zu legen: Wenn man den Kühlschrank aufmacht und warme Luft reinkommt, wird an den kalten Oberflächen im Kühlschrank Wasser kondensieren.

#7788393
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Christopher H. schrieb:

Worauf muss ich bei der Wahl des Funk-Sensors, bzw. der Gassensoren achten?

Dass sie in einem Temperaturbereich bis -20 GradC bei kondensierender Feuchtigkeit arbeiten ? Normale Elektronik schafft die Temperatur, aber kondensierende Feuchte sollte man von ihr fern halten.

Die Elektronik könnte man ausserhalb unterbringen, dann braucht man auch keinen Funk (wer Funk kennt nimmt Kabel).

#7788400
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Christopher H. schrieb:

Hab allerdings gelesen, dass Sensoren normalerweise nur bei Raumtemperatur funktionieren.

Das ist zu allgemein. Sensoren machen sich jeweils spezifische physische, chemische (selten auch biologische) Effekt zu eigen um eine elektrische Größe (z.B. Strom, Spannung, Widerstand, Frequenz, ...) zu erzeugen.

Daher hängt es da grundsätzlich davon ab ob ein Effekt bei Kühlschranktemperatur noch wirksam ist. Wenn er es ist dann hängt es davon ab ob es jemanden gibt der einen Sensor für den Temperaturbereich baut. Wenn es einen gibt der einen baut musst du ihn bekommen und bezahlen können.

Da du uns nicht gesagt hast was genau du messen möchtest musst du, ja DU, nicht wir, die Datenblätter von Herstellern und Elektroniklieferanten nach geeigneten Sensoren durchsuchen

Worauf muss ich bei der Wahl des Funk-Sensors,

Funk-Sensor? Du meinst wahrscheinlich irgend ein Funkmodul.

bzw. der Gassensoren achten?

Ach, Gassensoren?

Für Funkmodul, Gassensoren und alle anderen Bauteile wie den Mikrocontroller, dass sie laut Datenblatt für den Temperaturbereich geeignet sind ("operating temperature"). Das kann mit einer Leistungseinschränkung verbunden sein, also die Datenblätter auch zur Performance über die Temperatur studieren.

Zusätzlich zur Temperatur wirst du dich mit Feuchtigkeit herumschlagen müssen. Allgemein und auch spezifisch für Bauelemente. Auch hier Datenblatt lesen ob es bez. Feuchtigkeit Einschränkungen gibt.

#7788404
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Christopher H. schrieb:

Worauf muss ich bei der Wahl des Funk-Sensors ... achten?

Neben dem Temperaturbereich und der relativen Feuchte kommt es darauf an, was du für Funksignale damit feststellen willst.

Michael B. schrieb:

Die Elektronik könnte man ausserhalb unterbringen, dann braucht man auch keinen Funk (wer Funk kennt nimmt Kabel).

Laberkopp - mindestens der Sensor wird sich vor Ort befinden müssen, falls man nicht eine laufende Probennahme mit Wärmetauscher vorsehen möchte bzw. es sich um Messverfahren handelt, die erlauben den Parameter aus der Ferne, z.B. durch ein Fenster zu messen. Feuchtesensoren bspw. mögen Betauung überhaupt nicht. Es kommt also auf die Parameter und das Messprinzip an und lässt sich mit einem "Elektronik ausserhalb" nicht allgemein lösen. Die Elektronik kann man dampfdicht einpacken (z.B. vergießen) und dann sind ihr Temperatur und rH egal.

Beitrag #7789088 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7789100
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Rainer W. schrieb:

Neben dem Temperaturbereich und der relativen Feuchte kommt es darauf an, was du für Funksignale damit feststellen willst.

Rolf schrieb:

s mag ja sein, dass manche Lebensmittel irgendwelche Gase abgeben. Die Entdeckung, dass manche sogar Funksignale abgeben, ist aber schon nobelpreisreif

Wie kann man(n) das nur so falsch verstehen? Es geht doch wohl klar aus der Fragestellung des TO hervor, dass er Gase messen will. Und falls es fertige Sensoren mit einer Funkschnittstelle geben sollte, will er die ggf. nutzen. (Empfänger außerhalb vom Kühlschrank aufgebaut und die Daten verarbeiten.) Von Funkfeldmessungen im Kühlschrank war doch nie die Rede! Einfach mal wohlmeinend mitzudenken ist zu viel verlangt?

#7789130
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Rainer W. schrieb:

Laberkopp - mindestens der Sensor wird sich vor Ort befinden müssen, falls man nicht eine laufende Probennahme mit Wärmetauscher vorsehen möchte bzw. es sich um Messverfahren handelt, die erlauben den Parameter aus der Ferne, z.B. durch ein Fenster zu messen. Feuchtesensoren bspw. mögen Betauung überhaupt nicht. Es kommt also auf die Parameter und das Messprinzip an und lässt sich mit einem "Elektronik ausserhalb" nicht allgemein lösen

Oh ha, unser ahnungsloser Wadenbeisser wieder, dumm wie immer.

Sensoren wie Temperaturfühler, Feuchtesensoren, Betauungssensoren lassen sich gut ohne Elektronik in widriger Umgebung einbringen und über dünne Kabel (Folienleiter) über die Türdichtung zu Elektronik nach aussen führen, man muss bloss geeignete Sensoren wie Pt1000, HR202L, HDS10 diverse Figaro nutzen.

Um allgemein die dümmste Lösung wie du sie wählen möchtest geht es ja gar nicht.

#7789328
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Horst V. schrieb:

wenn diese [Funk-]Signale so stark sind, dass sie es durch die Wände der Kühlkammer nach draußen schaffen

Und falls es fertige Sensoren mit einer Funkschnittstelle geben sollte, will er die ggf. nutzen. (Empfänger außerhalb vom Kühlschrank aufgebaut und die Daten verarbeiten.)

So so, hm, na ja.

Nebenbei ein Link speziell für dich: www.ironiedetektor-reparaturen.de

#7789453
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Mark S. schrieb:

Ich vermute ja, dass der TO in Wahrheit der uralten Menschheitsfrage nachgehen möchte, ob bei geschlossener Türschranktür innen wirklich das Licht ausgeht.

Das soll eine schwierige Frage sein? Das lässt sich doch kinderleicht mit einer im Kühlschrank kurz eingesperrten Katze prüfen. Wenn die Katze beim blitzschnellen Aufreißen der Tür große Pupillen hat, war es vorher drinnen dunkel. Am besten mit einer Katze unter 1 MHz, sonst reagiert die womöglich zu schnell.

Aber Herr Schrödinger musste es ja unbedingt komplizierter machen und hat damit die halbe Welt verunsichert. Und das völlig unnötig, denn er hat am Ende nur erfahren, dass er nichts erfahren hat.

#7789905
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Um mal wieder was sinnvolles zum Thread zu sagen.

Das soll doch so wie ich das verstehe kein Daueraufbau werden. Also packt man die Elektronik möglichst dicht in ein Gehäuse oder als Minimallösung in eine Tüte und legt da ein Päckchen Silica Gel dazu um die Luftfeuchte im Gehäuse/Tüte niedrig zu halten.

Wenn man zusätzlich noch ein Feuchtesensor dazu macht und ausliest kann man sogar feststellen wann das Silica Gel keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen kann und eine Warnung absetzen dass man es wechselt/regeneriert.

#7790005
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Christopher H. schrieb:

Servus :-)

Mit diesem will ich meinen Kühlschrank auf gewisse Konzentrationen von bestimmten Stoffen messen und an meinen Raspberry Pi mittels Funk senden.

Bilderkennung auf flauschiges Grün würde doch reichen, oder? :P

Datenblatt lesen. Es gibt bei manchen Versendern auch eine Auswahlliste wo man sich alles zusammenwünschen kann was so im Angebot ist.

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