Ich möchte den Wechsel Schalter einer Sitzheizung gegen einen Taster ersetzen.
Aber dieses Mal mit rein analogen Mitteln ein uC wäre overkill.
Der Ablauf:
Taster einmal gedrückt. Stufe low, eine LED geht an
Taster erneut gedrückt. Stufe high, zweite LED geht an
Taster erneut gedrückt, Off, beide LEDs off
Ich komme im Moment nicht dahinter wie das mit analogen Bauteilen zu lösen. Erster Ansatz wäre ein (mehrpoliges) Relais welches beim ersten Druck in Selbsthaltung geht. Beim zweiten Tastendruck zieht dann das zweite an. Tja jetzt klemmts zwischen den Ohren weil zum Lösen der Selbsthaltung bräuchte ich einen zweiten Taster.
Bessere Ideen?
[Mod: bitte für Aufzählugen ein Aufzählungszeichen verwenden. Sonst dieht das auf Mobilgeräten recht übel aus]
Taster einmal gedrückt. Stufe low, eine LED geht an
Taster erneut gedrückt. Stufe high, zweite LED geht an
Ganz so einfach ist das von der Logik her gar nicht. Du drückst z. B. 100 ms lang, dann zieht Relais 1 an, das braucht dafür z. B. 5 ms. Danach sieht deine Schaltung wegen der 100 ms einen weiteren Tastendruck, obwohl es noch der erste ist ...
Kann man analog machen, klar. Mit einem 1-Euro-µP geht es aber einfacher und du brauchst keine Messmittel, um die analogen Signalverläufe/Verzögerungszeiten zu kontrollieren.
Ja ihr habt ja Recht. Relais werde ich so oder so verwenden ich möchte das galvanisch getrennt habe da soll ,niemand’ was mit bekommen. Das Fahrzeug sieht nur einen elektro mechanischen Schalter.
Zum Thema uC hätte den Vorteil dass bei Stufe low ich erstmal für 5 Min gleich auf high schalten würde und dann erst auf low damit es schneller warm wird.
Was mir daran widerstrebt ist die Tatsache dass das Ding ständig Strom zieht nur um auf einen Tastendruck zu warten der es den ganzen Sommer über nie geben wird.
@labberkopp tschuldige hab deinen Beitrag zu spät gesehen. Was meinst digitale Elektronik ist zu schnell?
Was mir daran widerstrebt ist die Tatsache dass das Ding ständig Strom
zieht nur um auf einen Tastendruck zu warten der es den ganzen Sommer
über nie geben wird.
Wenn man es richtig macht reden wir hier über einen Ruhestrom von <1uA?
Was mir daran widerstrebt ist die Tatsache dass das Ding ständig Strom
zieht nur um auf einen Tastendruck zu warten der es den ganzen Sommer
über nie geben wird.
Warum soll das Ding ständig Strom ziehen?
Der uC kann ständig im Sleep sein und muss nur durch den Tastendruck geweckt werden. Die Stromaufnahme im Sleep kannst du in Relation zur Selbstentladung der Batterie vergessen. Fahrzeugherstellern fordern für diesen Zustand Werte von <100uA.
Grundsätzlich genial einfache Lösung! Nur sind die Relais der Baureihe 26.06 alle mit AC Spulen ausgelegt. Ob die auch mit 12Volt DC klarkommen? Bei nur kurzzeitiger Betätigung.....
Mein Fehler, hatte nur das Übersichtsblatt gelesen. Bei dem DC Zusatzmodul handelt es sich dann vermutlich um eine simple Diode? Oder ist in dem Kästchen noch mehr drin?
Mein Fehler, hatte nur das Übersichtsblatt gelesen. Bei dem DC
Zusatzmodul handelt es sich dann vermutlich um eine simple Diode? Oder
ist in dem Kästchen noch mehr drin?
Also bei einem Impuls leuchtet lampe 1 und bei zweiten Lampe 2 und beim dritten Aus? edit: ja, aber ich habe getrennte Schaltkreise entweder low oder high. Aber dann würde ich mir so behelfen dass bei Stufe high low über ein Zusatzrelais mittels Ruhekontakt abgeschaltet wird.
Und damit es DC kann baue ich mir den Zusatz Kasten selber mit einem C und R?
Mechanisch rein als Tastwähler oder elektromechanisch mit einem externen Taster ist die beste Lösung für Leute die eher Anfänger bei der Elektrik sind...
Ernsthaft Ruhestromproblem bei einer Sitzheizung?
Die eh nur laufen sollte, wenn nicht nur die Zündung an ist, sondern auch der Motor läuft? (Verbrenner vorausgesetzt).
Das lässt sich mit einem Mikrocontroller wesentlich einfacher umsetzen, plus maximaler Komfortgewinn:
Autoboost: Nach eintasten 5 Minuten Stufe 2, dann runter auf Stufe 1.
Memory: schaltet sich bei erneutem Fahrzeug-Start nicht wieder ein, oder, wenn man z.B. 5 Sekunden drückt eben doch
Autooff: geht nach 20 Minuten wieder aus.
Und noch mehr wäre denkbar, z.b. Autoon bei kaltem Wetter, verzögertes Einschalten um die Batterie zu schonen, Leistungsstellung via PWM/Taktung weil "Stufe 2 ist mir zuviel" und und und. You name it, you program it.
Stromversorgung via zerfrickeltem Handy-USB-Stecker sollte alles KFZ-mäßige erledigen, Steuerung mit einem Arduinoboard, ne hand voll Code und fertig.
Ernsthaft Ruhestromproblem bei einer Sitzheizung?
Die eh nur laufen sollte, wenn nicht nur die Zündung an ist, sondern
auch der Motor läuft? (Verbrenner vorausgesetzt).
Das lässt sich mit einem Mikrocontroller wesentlich einfacher umsetzen,
plus maximaler Komfortgewinn:
Autoboost: Nach eintasten 5 Minuten Stufe 2, dann runter auf Stufe 1.
Memory: schaltet sich bei erneutem Fahrzeug-Start nicht wieder ein,
oder, wenn man z.B. 5 Sekunden drückt eben doch
Autooff: geht nach 20 Minuten wieder aus.
Und noch mehr wäre denkbar, z.b. Autoon bei kaltem Wetter, verzögertes
KFZ-mäßige erledigen, Steuerung mit einem Arduinoboard, ne hand voll
Code und fertig.
Ja plus Überwachung der Spannung.
Nun musst mir noch erklären wie man einen Arduino Nano dazu zu bringt weniger als 5mA zu ziehen? Selbst bei sleep, Taktung runter und onboard Leds auslöten.
Nun musst mir noch erklären wie man einen Arduino Nano ...
Nein. Ich erkläre dir lieber, daß man dazu keinen Arduino nano verwendet. Tip: es gibt nicht deswegen so viele verschiedene µC am Markt, weil den Herstellern langweilig war. Und sagt dir eigentlich das Adjektiv "automotive" etwas?
Nun musst mir noch erklären wie man einen Arduino Nano dazu zu bringt
weniger als 5mA zu ziehen? Selbst bei sleep, Taktung runter und onboard
Leds auslöten.
Auf dem Foto des Nano im offiziellen Arduino Store sieht man einen 328P auf der Platine. Das 'P' steht für 'Picopower'. Wenn man LED und Wandler vorsichtig wegknipselt, braucht der im Deep Sleep nur ca. 1 µA.
Nun musst mir noch erklären wie man einen Arduino Nano dazu zu bringt
weniger als 5mA zu ziehen? Selbst bei sleep, Taktung runter und onboard
Leds auslöten.
Man braucht keinen Nano, ein ProMini reicht.
Und "Weniger als 5mA" ist kein Problem, denn der läuft nur wenn die Zündung an ist und sofern vorhanden der Generator läuft.
Moderne Fahrzeuge haben durchaus 2-3stellige mA als Ruhestrom, wenn sie abgeschlossen auf dem Hof stehen, für Stunden, wenn nicht dauerhaft, ohne einen Defekt.
Da machen selbst 50mA während der Motor läuft genau gar nichts.
Und sagt dir eigentlich das
Adjektiv "automotive" etwas?
Ach komm.
Ein Arduinoboard kann auch ohne die tolle Software benutzt werden, ein bastelfähiges Mikrocontrollerboard mit Quarz und Programmierschnittstelle für 3€, das kann man durchaus nehmen. Und Automotive muss es nu wirklich nicht sein, für einen selbstgefrickelten Sitzheizungssteuerer. Die Chips tun es problemlos auch bei Minusgraden und der übliche Resonator hat auch kein Problem mit Frost. Gegen Tau sollte man den Kram vielleicht einmal mit Plastik 70 übersprühen, aber ansonsten tut was man bei ebay kaufen kann.
Denn wenn du dieses Fass aufmachst, brauchts du auch jemanden, der die Frickelei mit einer e-Nummer versieht, ne?
Ich würde einfach einen Attiny13 nehmen und über USB versorgen.
Yep.
Arduinos sind aber einfacher zu programmieren, wegen des Bootloaders. Rein preislich jetzt, für Einzelstücke. Wenn man einen "richtigen" Progger hat sieht das evtl. anders aus.
Wenn man LED und Wandler
vorsichtig wegknipselt, braucht der im Deep Sleep nur ca. 1 µA.
Wo-f*ing-zu? Um auf 10 Millionen Kilometer eine Tasse Benzin zu sparen?
Sitzheizungen verbrauchen so viel Strom, das Betrieb ohne Zündung/Generator sinnlos oder gar gefährlich ist. Alle OEM- und Kaufteile laufen erst wenn Karre an, egal ob fest verbaut oder am Ziggy-Stecker.
Da machen es wenige mA für Spannungsregler und Controller nicht fett.
Viel schlimmer könnte es sein, dass die neue Steuerung die Heizung anmacht, ohne dem CANbus Meldung zu geben, so dass der Generator nicht ebenfalls auf höhere Leistung umgestellt wird.
kannst du mal vernünftig
beschreiben, was genau vorhanden ist und was genau du eigentlich nun
möchtest?
Das ist allerdings eine gute Idee.
Andersrum, wer das Problem von Anfang an mit Relais und "analoger" Technik ohne uC lösen will, dürfte nur wenige Features wollen/brauchen.
Oder hat da einer Blut geleckt? ;)
Nun musst mir noch erklären wie man einen Arduino Nano dazu zu bringt
weniger als 5mA zu ziehen? Selbst bei sleep, Taktung runter und onboard
Leds auslöten.
Auf dem Foto des Nano im offiziellen Arduino Store sieht man einen 328P
auf der Platine. Das 'P' steht für 'Picopower'. Wenn man LED und Wandler
vorsichtig wegknipselt, braucht der im Deep Sleep nur ca. 1 µA.
Geht genauso beim Arduino Pro Mini.
Nun musst mir noch erklären wie man einen Arduino Nano dazu zu bringt
weniger als 5mA zu ziehen? Selbst bei sleep, Taktung runter und onboard
Leds auslöten.
Auf dem Foto des Nano im offiziellen Arduino Store sieht man einen 328P
auf der Platine. Das 'P' steht für 'Picopower'. Wenn man LED und Wandler
vorsichtig wegknipselt, braucht der im Deep Sleep nur ca. 1 µA.
Auf dem Nano sitzt zusätzlich die USB-Schnittstelle, bei den Clones ein CH340. Den bekommt man nicht aus, weshalb man sleep mit dem garnicht erst probieren muß.
Genau den, ProMini, dazu natürlich ein externes USB-Platinchen zum Programmieren. Da natürlich auch den Spannungsregler und die LED runter und das Ding extern versorgen. Die 5V-Versorgung muß Kfz-tauglich sein, mit der Automotive-Version des LP2950 kommt man realistisch kurz unter 100µA.
In einer ruhigen Umgebung, nicht Kfz, speise ich einen ProMini per MCP1703. Der µC wacht alle 8s auf und erhöht einen Zähler, etwa alle 15 Minuten misst er die Akkuspannung. Das tut der im Durchschnitt um 25µA. Mit dem MCP1703 würde ich mich aber nicht ins Auto trauen, da muß etwas robusteres her.
Auf dem Nano sitzt zusätzlich die USB-Schnittstelle, bei den Clones ein
CH340. Den bekommt man nicht aus, weshalb man sleep mit dem garnicht
erst probieren muß.
In einem Stück auszulöten kann ein Problem sein. Aber stückweise mit Knipex Superknips müsste es gehen.
Nun musst mir noch erklären wie man einen Arduino Nano ...
Nein. Ich erkläre dir lieber, daß man dazu keinen Arduino nano
verwendet. Tip: es gibt nicht deswegen so viele verschiedene µC am
Markt, weil den Herstellern langweilig war. Und sagt dir eigentlich das
Adjektiv "automotive" etwas?
Also so geht es weiter: Bestellt habe ich zwei Finder Relais.
Zu meiner eigenen Neugier werde ich die Tage mal mit einem Nano versuchen wie weit man den in Sachen standby Verbrauch runter bringt. Falls es hier noch jemanden interessiert berichte ich gerne.