Gerne möchte ich als Laie ein EEPROM durch ein anderes tauschen, da das eine nicht mehr korrekt funktioniert.
Es handelt sich dabei um ein NMC9346EN. Dies möchte ich durch ein NM93c46EN tauschen. Wen ich diese beide in den Datenblätter vergleiche, denke ich es sollte gehen. Die Belegung sowie Speichergrösse ist gleichgross.
Was muss ich sonst noch beachten?
Nein, das zu ersetzende EEPROM hat natürlich Daten drauf, welche vor dem Tausch runtergezogen werden und anschliessend auf das Neue gebrannt werden. (Die Info habe ich euch vorenthalten :) )
NMC9346EN. Dies möchte ich durch ein NM93c46EN tauschen. Wen ich diese
beide in den Datenblätter vergleiche, denke ich es sollte gehen.
Die Belegung sowie Speichergrösse ist gleichgross.
Das ist wie wenn man einen Automotor tauscht und schon mal auf Treibstoffart und gleiche Zylinderanzahl achtet...
Was muss ich sonst noch beachten?
Kommt drauf an, ob Timing und/oder Schaltpegel in der unbekannten Anwendung kritisch sind.
Das ihr wertlos seid merkt ihr nicht? Es geht doch gar nicht darum ob der TO ein Backup hat, ob er es hätte angeben müssen oder ob er ein passendes Programmiergerät hat. Er will wissen ob der Tausch funktioniert. Ob ihr in diesem Fall als "Möchtegerns" zu bezeichnen seid, wird sich dann herausstellen wenn ihr nicht zu seiner Problemlösung beitragt sondern weiter hier lamentiert.
@TO:
Laut Datenblatt ist die C-Variante von 2,7 bis 5,5V lauffähig, ohne C nur ab 4,5 bis 5,5V. Denke also es würde passen, da der C abwärtskompatibel erscheint.
Bitte beim Thema bleiben. Über Backupstrategien bei irgendwo eingebauten EEPROMs könnt ihr einen anderen Thread aufmachen oder euch per PN kloppen und das Ergebnis berichten.
Bitte beim Thema bleiben. Über Backupstrategien bei irgendwo
eingebauten
EEPROMs könnt ihr einen anderen Thread aufmachen oder euch per PN
kloppen und das Ergebnis berichten.
Krass, damit hätte ich jetzt nicht gerechnet! Respekt!
Vor allem die ganz trivialen Dinge, wie beispielsweise den Chip beim Wiedereinsetzen nicht versehentlich um 180° zu drehen oder es generell nicht unter Spannung zu tun, sollte man beachten. Wenn Du den Inhalt tatsächlich mit einem entsprechenden Programmer* herauslesen kannst (die Chips arbeiten laut Datenblatt mit einem alten Standard, der mit den neuen 25ern nicht vergleichbar ist) und es nur ein paar beschädigte Zellen gibt, die ansonsten das Funktionieren des Geräts selbst nicht beeinträchtigen, hat man durchaus Chancen, dass es am Ende klappt. Hängt die Funktion des Geräts vom Inhalt der beschädigten Zellen ab, kann das ganz anders ausgehen – mit einem halben oder gar keinen Erfolg. Bei einem halben Erfolg kann man noch mit einem HEX-Editor das eine oder andere mit dem kopierten Inhalt probieren, ist dann aber mehr oder weniger Glücksache.
*PS: wenn man µC beherrscht, könnte man den Chip z.B. auch mit einem Arduino und unter 250kHz als Clockfrequenz auslesen bzw. den Versuch unternehmen, ihn auszulesen, weil ja nicht klar ist, welche Beschädigungsart vorliegt und ob es überhaupt noch möglich sein wird; um den alten Chip auszulesen, braucht man auch 5V
Wenn man Glück hat, und der Programmierer des µC, der das EEPROM anspricht, mitgedacht hat, dann wird der Inhalt des EEPROM entweder per Prüfsumme gesichert oder ein Leertest gemacht. Passt was nicht, wird das neue EEPROM idealerweise mit den Default Werten initialisiert.
So habe ich das bei den alten Adaptec 2940 UW Controllern erlebt.
Da hatte das letzte Verfügbare BIOS einen fiesen Bug. Wenn man vor dem Flashen nicht das BIOS auf default resettete, dann war der Controller hinterher ein Briefbeschwerer. Wechselte man in dem Fall allerdings das EEPROM gegen ein leeres, dann beschrieb das BIOS ihn mit den Defaultwerten :-)))
Auf unseren alten CarControllern für das Kewet E-Auto (Baujahr 1994/1995) habe ich schon viele Male den alten NMOS Typ gegen den 93C46 getauscht. Ein Defekt äussert sich meist dadurch, das Schreibversuche fehlschlagen. Auslesen hingegen konnte ich die alten Dinger immer.
Ein Defekt äussert sich meist dadurch, das Schreibversuche fehlschlagen.
Ist eine typische Degradation der einzelnen Zellen (quasi das Endstadium), wenn sie zu oft beschrieben werden – wir hatten das auch mal bei den alten SONY-TV-Geräten (noch mit CRT), allerdings mit einem etwas schon moderneren EEPROM-Speicher mit I²C-Protokoll, weil das quasi der Standard in den Fernsehgeräten war, um mit einem µC mit den Innereien kommunizieren zu können – das ist teilweise immer noch so geblieben, vor allem im Audiobereich haben sich dadurch viele spezifische ICs auf I²C-Basis als Ansteuerung herausgebildet. Wie auch immer, irgendwelche „Tölpel” in der Entwicklungsabteilung dieser SONY-Geräte haben die Software so geschrieben, dass nach jeder Einstellung (Lautstärke, Helligkeit etc.) die Werte in das EEPROM hineingeschrieben wurden – wenn man das hochrechnet, kommt man nach 10-15 Jahren auf eine erhebliche Anzahl an Schreibzyklen und die EEPROMs der ersten Generationen waren ja nicht so gut wie die, die heute hergestellt werden; diese können allerdings genauso „kaputtgehen” und das tun sie auch gelegentlich, wenn die Software in einem Gerät zu viele Schreibzugriffe macht, denn die Degradation der Zellen gibt es nach wie vor. Auch andere Effekte/Faktoren, die den Inhalt von Zellen zerstören/verändern können, gibt es nach wie vor.
Die Tölpel, die die Carcontroller Software gemacht haben, hatten auch nichts besseres zu tun, als alle 100m Wegstrecke Werte in den 9346 zu schreiben. Kein Wunder, das die nach etwa 20 Jahren putt waren.
Nein, habe ich nicht.
Ich danke allen welche eine konstruktive Antwort hinterlassen haben!
Das EEPROM stammt aus einem Codierstecker für einen BMW Tacho. Zeitweise fällt der Tacho komplett aus. Seit dem Einstecken eines andern Codiersteckers, funktioniert der Tacho nun seit drei Monaten einwandfrei.
Mit andern Worten, ich kann das neue EEPROM verwenden?
Das alte kann ich mit einem BEEPROG auslesen, hoffen die Daten bleiben erhalten und anschliessend wieder aufs Neue schreiben.
Bei den 93C46 Derivaten sollte man neben Gehäusvariante und Spannungsbereich auch noch aufpassen, denn es gibt Varianten die 128 x 8 organisiert sind und welche die 64 x 16 Bit Organisation haben und auch Typen, die beides können.
Die beiden vom TO verlinkten DB sagen, das es sich hier um die 64 x 16 Variante handelt.
Also alles richtig gemacht.