So kompliziert ist das gar nicht. Ein ungeregelter Gegentaktwandler (mit Mittelpunktspeisung) und festem 50/50 Tastverhältnis macht das. Das wird nicht hochgenau bzw. unter Belastung schwankt die Ausgangsspannung um 2..3V, dazu kommen die Verluste in den primärseitigen FETs und sekundärseitigen Dioden, dafür würde ich 1..2 Sekundär-Windungen mehr auf den Trafo packen und fertig.
Der Trafo ist auch recht simpel. Ferrit-Ringkern, 2x 30..40 Windungen primär, Mittelpunkt an Plus, Enden an die FETs. Sekundär die doppelte Anzahl Windungen, bspw. 2x 61..82 Windungen, Mittelpunkt an Masse, die Enden an die Dioden, fertig. Man kann auch 1x 62...82 Windungen sekundär und einen Brückengleichrichter nehmen, hat man weniger Wickel-Aufwand, aber mehr Verluste im Gleichrichter (leiten immer zwei Dioden und nicht nur eine).
FETs würde ich etwas spannungsfester wählen, mindestens 300V (kriegen durch den Trafo die doppelte Eingangsspannung ab), kann sich lohnen wenn man jeweils zwei parallel schaltet (weniger Verlustleistung in den FETs).
Die Steuerung der FETs mit einem SG3525, UC3825, TL494 mit FET-Treiber dahinter... was gerade da ist, fest auf volles Tastverhältnis und fertig.
Einziger Nachteil, die FET-Treiberschaltung braucht eine Hilfsspannung mit 12..16V.