LED leuchtet schwach (3,3 W)

OP #7812516
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Was ist die Ursache und wie löst man das? Und wenn man die Lampe vom Strom trennt geht sie nicht schlagartig aus sondern langsam (was ich als nicht schlecht bezeichne, sollten auch andere Lampen drauf haben). Meine Augen bedanken sich jedesmal.

Übrigens: Mikrowelle läuft, wobei ich einen Kondensator mit 1,05 µF nahm (ich habe also das getan, was das Forum mir erklärte bzw. wenn schon weniger µF, dann auch höchstens 1 Cent für einen alten, gebrauchten Kondensator). Problem waren die 4,8 mm Kontakte, meine Flachstecker sind 6,3 mm breit.

Und: Der alte Kondensator war Baujahr 1999, hielt also 25 Jahre!!! Das nenne ich mal Leistung von Samsung (noch altes Logo).

OP #7812528
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Danke für deine Antwort, ich hoffe ich habe niemanden mit der Geschichte mit dem Kondensator und der Mikrowelle verwirrt weil von außen sieht der Kondensator ok aus.

Leider kenne ich mich noch nicht so gut aus, ob der passt wegen der Maße. Aber danke, dass ich jetzt weiß, woran es liegen kann: Am Funkentstörkondensator.

Wie sieh man sich die älteren Beiträge anderer Benutzer hier an?

#7812821
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Abc A. schrieb:

kann ich den Kondensator testweise an die Kontakte des alten Kondensators halten um zu sehen, wie da ergebnis wird

Dir ist klar, dass Du direkt ungeschützt an Netzspannung arbeitest? Ich würde da nichts "ran halten", sondern spannungsfrei anlöten und dann Finger weg.

oder muss ich unbedingt den alten herauslöten und den neuen anlöten?

Niemand kennt die Kapazität des vorhandenen Kondensators, also raus und den neuen dran. Wenn es unbedingt sein soll, zum Test einen kleineren mit z.B. 220 nF parallel, keinesfalls 560 nF.

OP #7812822
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#7812832
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Abc A. schrieb:

kein Parallelschalten

nein besser nicht, weil sonst möglicherweise zu viel Strom durch kommt.

Abc A. schrieb:

Der alte Kondensator war Baujahr 1999, hielt also 25 Jahre!!!

In 1999 soll es schon LED-Lampen gegeben haben, habe ich etwas verpasst?

Zu dieser vorsintflutlichen Zeit waren die Energiesparlampen als kompakt Leuchstofflanpen noch ganz hoch im Kurs und überall in allen erdenklichen Formen erhältlich.

mfg

OP #7812833
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Christian S. schrieb:

In 1999 soll es schon LED-Lampen gegeben haben, habe ich etwas verpasst?

ja einen früheren Beitrag von mir über einen Mikrowellen Kondensator. wie kann man sich ältere Beiträge von anderen Benutzern ansehen?

was ist mit diesem kondensator? maße stimmen.

https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/funkentstoerkondensator_x2_470_nf_305_v_rm_15_0_105_c_20_-232343

#7812905
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Das Langsame entladen des Elkos hinter dem Kondesatornetzteil deutet auf eine durchgebrannte LED in der reihenschaltung hin. Ist auch deutlich plausibler als plötzliches sterben des Folienkondensators. Wenn du diese LED findest, kannst du sie überbrücken. Falls nicht, lasse die lampe in frieden sterben, haltbarere und effiziente filament-led gibt es für ca. 1€

#7813025
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Christian S. schrieb:

Zu dieser vorsintflutlichen Zeit waren die Energiesparlampen als kompakt-Leuchstofflanpen noch ganz hoch im Kurs und überall in allen erdenklichen Formen erhältlich.

Eigentlich sollten sich diese "Netzteile" aus den Energiesparlampen auch gut für LED-Ketten eignen, wenn der Strom passt. Zur Gleich- richtung muss man aber "schnelle Dioden" nehmen.

#7813181
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Rainer W. schrieb:

Laberkopp - was meinst du jetzt, i.e. was willst du uns mit dieser eigenbrödlerischen Schreibweise sagen?

Mein Detektor für die Verletzung der Netiquette springt schon wieder an.

Er wollte vermutlich die 4 (in worten VIER) erklären, die sich in der Bezeichnung auf dem Kondensator ablesen läßt. In der von ihm gewählten eigenbrödlerischen oder hinterwäldlerischen Schreibweise erkennt man leicht die Anzahl an Nullen, wenn man sie denn abzählt, es sind dann genau vier Nullen. Ist das Einleuchtend, haha!

mfg

(Firma: Hobbytheoretiker) #7813207
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Michael B. schrieb:

Abc A. schrieb:

warum müssen es 400 V sein? euer Kondensator hat "nur" 305 V

Was hast du an 400VDC vs. 305VAC nicht verstanden ?

Den Bezug des Beispiels hatte gefehlt.

Dieter D. schrieb:

Wima MKP4 Unterschied AC zu DC als Beispiel: Elektrische Werte Spannung DC 630 V= Spannung AC 280 V~ Kapazität 1,5 µF

Denke mal Dir, ABC A, dürfte das ausreichend auf den Zusammenhang hinweisen.

OP #7813258
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Flip B. schrieb:

Das Langsame entladen des Elkos hinter dem Kondesatornetzteil deutet auf eine durchgebrannte LED in der reihenschaltung hin. Ist auch deutlich plausibler als plötzliches sterben des Folienkondensators. Wenn du diese LED findest, kannst du sie überbrücken.

Ich möchte mich kurz fassen: Eine LED leuchtete überhaupt nicht mehr und eine weitere glimmte nur leicht. Habe den ganzen 6er LED-Block überbrückt und das Licht erhellte das ganze Zimmer.

Wie wird so eine Überbrückung im einfachsten Fall durchgeführt? Außer die LED auswechseln.

Durch das Überbrücken schaltet sich bei Abkehr der Stromzufuhr das Licht auch wesentlich schneller ab.

Verzeiht, dass meine Augen nicht schon zu Beginn die defekte LED bemerkt haben.

Die Rot umkreiste glimmt etwas schwächer als der Rest. Blau ist aus.

Ich bedanke mich für eure Mühen und überlege, was ich mit 2 überflüssigen Kondensatoren machen könnte.

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OP #7813271
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Abc A. schrieb:

Wie wird so eine Überbrückung im einfachsten Fall durchgeführt? Außer die LED auswechseln.

Durch das Überbrücken schaltet sich bei Abkehr der Stromzufuhr das Licht auch wesentlich schneller ab.

Verzeiht, dass meine Augen nicht schon zu Beginn die defekte LED bemerkt haben.

Die Rot umkreiste glimmt etwas schwächer als der Rest. Blau ist aus.

Ich bedanke mich für eure Mühen und überlege, was ich mit 2 überflüssigen Kondensatoren machen könnte.

Habe jetzt ein Polende der LED aufgebrochen, drunter Alu-Folie gelegt und so gut es geht die defekte LED zugedrückt.

Das Licht ist traumhaft.

https://www.previval.org/f/forum/index.php?thread/534948-led-reparieren-mit-einfachen-mitteln/

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#7813298
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Abc A. schrieb:

Eine LED leuchtete überhaupt nicht mehr und eine weitere glimmte nur leicht. Habe den ganzen 6er LED-Block überbrückt und das Licht erhellte das ganze Zimmer.

Wow da lag Flip B. ja richtig.

Wie wird so eine Überbrückung im einfachsten Fall durchgeführt? Außer die LED auswechseln.

Eine Drahtbrücke im Bogen um die LED legen und festlöten.

Ob die Platine bereits einen Alukern hat ? Ist dann schwieriger mit dem Löten.

Ob mehr als 1 LED Strang parallel geschaltet ist ? Fuhrt dann zu Problemen wenn man LED überbrückt. Da wohl ALLE LED dunkler wurden war es wohl keine Parallelschaltung.

Neue LED kaufen wäre wohl klüger.

Noch klüger wäre es, die minderwertige LED Lampe wegzuwerfen. Es wird sonst wohl demnächst eine weitere LED aufgeben.

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