Ich habe in der Bucht einen kleinen Audio-Leistungsverstärker auf TD2030A-Basis erworben. Was fehlt, ist eine exakte Dokumentation. Habe zwar den Verkäufer kontaktiert, aber man ist ja ungeduldig und wer weiß, wann da was kommt. Deshalb hier mal die Frage, ob jemand weiß, wo man die Infomationen bekommen könnte oder gar selber eine solche besitzt und hier teilen würde.
Ich habe im Netz sowohl Datenblatt wie auch die (single ended) Schaltung gefunden, aber die Bauelemente stimmen ganz und gar nicht mit der Realität überein.
Die verbauten Widerstände sind tatsächlich hochohmiger als in der Schaltung aus dem Dabla. Jedenfalls wird es eine Endstufe mit Ausgangselko sein.
Aufgrund der einfachen Bauweise sollte sich ein Schaltbild anhand der Leiterbahnen auf der kleinen Platine noch erstellen lassen unter Benutzung einer Lupe.
Ich habe im Netz sowohl Datenblatt wie auch die (single ended) Schaltung
gefunden, aber die Bauelemente stimmen ganz und gar nicht mit der
Realität überein.
Vielleicht ist die Dimensionierung der Schaltung im Datenblatt ja
sogar deutlich besser als die Dimensionierung der Chinesen. :-)
Ich habe in der Bucht einen kleinen Audio-Leistungsverstärker auf
TD2030A-Basis erworben. Was fehlt, ist eine exakte Dokumentation.
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Deshalb hier mal die Frage, ob jemand weiß, wo man
die Infomationen bekommen könnte
Du hast sie doch auf dem Foto? Bis auf die Dioden und Kerkos ist auch alles beschriftet. Die Grundschaltung ist in jedem Datenblatt und die exakten Werte findest du auf deiner Platine. Es ist doch nur eine Handvoll Bauteile. Wie faul kann man sein?
"Dokumentation" vom Hersteller ist auch ein Witz. Der wird verbauen, was gerade da ist. Z.B. bei der LED eine beliebige Farbe.
Ich schliesse mich den Meinungen der Antwortgeber an. Trotzdem findet man mit etwas Ausdauer die CAD Schaltungen solcher Module im Internet. Zumindest sehr ähnliche Versionen. Aber wie gesagt, lehnen sich diese Module ohnehin mehr oder weniger gut an die Datenblatt Grundschaltung an.
Ich frage mich nur, warum man sich diesen antiquarischen, mit eingebauter Schwingneigung konstruierten IC Saurier heute noch antut? Der war schon vor 25 Jahren Mist.
Ich mit 2 dieser Chips als Teenager eine Partybox auf Lochraster gebaut. Die habe ich einigen Jahren treuer Dienste an meinen ehemaligen Jugendclub verschenkt.
Also sooooo schlecht kann er nicht sein.
Das diese China Module aber immer zu kleine Elkos und Kühlkörper haben, geht mir allerdings auf die Nerven. Mit diesen Modulen hätte meine Box das erste Wochenende nicht überlebt.
Der Kühlkörper ist viel zu klein, also: Spielzeug!
Alle dachten es sei professionelle PA-Technik....
Ich nicht! Mir war, im Gegensatz zu den Anderen, sofort von Anfang an klar, dass das ein Pipifurzverstärker ist und dass der nichts mit professioneller PA-Technik zu tun hat.
Der Kühlkörper ist viel zu klein, also: Spielzeug!
Alle dachten es sei professionelle PA-Technik....
Ich nicht! Mir war, im Gegensatz zu den Anderen, sofort von Anfang an
klar, dass das ein Pipifurzverstärker ist und dass der nichts mit
professioneller PA-Technik zu tun hat.
Ich will ihn benutzen als Kleinleistungsverstärker, um einen Spiralhall mit einer 15 Ohm Treiberspule zu betreiben. 5V Betriebsspannung. Vielleicht 3 W maximal und evtl. sogar noch mit Glühbirnen als Kompressor. Dafür dürfte der Kühlkörper ausreichend sein, zur Not montiere ich ihn mit dem Kühlkörper ans Gehäuse. Der liegt doch auf Masse?
Ich mit 2 dieser Chips als Teenager eine Partybox auf Lochraster gebaut.
In den 80ern hat Merkur Elektronik in Steglitz auch Platinen mit dem Dings und teilweise auch mit externen Transistoren zur Leistungssteigerung verkauft. Aber die Schwingneigung hat zuerst die Hochtöner zerstört und dann die Platine selber. Selbst wenn es zuerst lief, konnte man sicher sein, das es spätestens bei der Party bumm macht.
Selbst wenn es zuerst lief, konnte man sicher sein, das es spätestens
bei der Party bumm macht.
Tja, dann muss ich etwas falsch gemacht haben, denn bei mir hat er viele Parties ohne bumm funktioniert. In meinem Fall zwei Stück als Brückenendstufe mit 18V Bleiakkus.
Die Schwingneigung ist mir bekannt, habe ich beim Basteln auf dem Steckbrett erlebt. Mit der richtigen Schaltung und dem richtigen Layout läuft er aber stabil. Im Datenblatt steht drin, worauf es ankommt.
Ich frage mich nur, warum man sich diesen antiquarischen, mit
eingebauter Schwingneigung konstruierten IC Saurier heute noch antut?
Der war schon vor 25 Jahren Mist.
Na ja, ist kein TBA810, TDA1020, TDA2002 sondern ein ordentlicher Leistungs-OpAmp.
Tja, dann muss ich etwas falsch gemacht haben, denn bei mir hat er viele
Parties ohne bumm funktioniert. In meinem Fall zwei Stück als
Brückenendstufe mit 18V Bleiakkus.
Bei mir ebenso. Allerdings nur mit 12…14V im Auto. Siehe Bild.
Selbst wenn es zuerst lief, konnte man sicher sein, das es spätestens
bei der Party bumm macht.
Tja, dann muss ich etwas falsch gemacht haben, denn bei mir hat er viele
Parties ohne bumm funktioniert. In meinem Fall zwei Stück als
Brückenendstufe mit 18V Bleiakkus.
Dann musst Du wohl eine Fälschung erwischt haben ... ;-)
Ich will ihn benutzen als Kleinleistungsverstärker, um einen Spiralhall
mit einer 15 Ohm Treiberspule zu betreiben. 5V Betriebsspannung.
Vielleicht 3 W maximal
Wie willst Du mit 15Ohm und 5V an die 3W erreichen? Klappt ja noch nicht mal in Brückenschaltung (solange man keine weiteren Hilfsmittel einsetzt) ...
eben: Werbeaussage. Werbung weckt Wünsche. Werbung ist die Grauzone der Gauner zwischen Wahrheit und Betrug.
Wobei Chinesen besonders unglaubwürdig sind:
In China gelten Leistungs-Angaben (anders als bei uns) nur für einen ganz kurzen Moment.
Sie sind dumm oder stellen sich absichtlich dumm: "upps, sorry, eigentlich verkaufe ich nur Damenunterwäsche. Diese Produkte habe ich von meinem verstorbenen Nachbarn übernommen und auch dessen Produktbeschreibung." (In Deutschland wäre man trotzdem verantwortlich)
Der Hersteller Espressif hatte mal ein Draft Datenblatt für den ESP8266 erstellt, in dem Wunschdaten aus der Planungsphase standen. Zum Beispiel die Ruhestromaufnahme: tatsächlich war sie viel höher. Das hat der Hersteller auch rasch korrigiert, aber die Händler haben mehr als 5 Jahre später immer noch aus dem Draft (oder voneinander) abgeschrieben. "upps, sorry, ich habe die Zahlen aus dem Datenblatt" (ja schon, aber aus dem Datenblatt, das dick und Fett als nicht zu veröffentlichender Entwurf gekennzeichnet war).
Sie wissen, dass wir sie für Betrug nicht bestrafen können.
Sie verkaufen sehr häufig gefälschte Bauteile, oft schlecht funktionierende. Wobei in diesem Fall die 5V vielleicht sogar stimmen, eben weil es eine Fälschung ist.
Meine Erfahrung bei QVC:
Ein Hersteller schickte Mustergeräte. Es wurden ein paar Mängel gefunden und behoben, dann der Auftrag erteilt, davon ein paar LKW Ladungen zu liefern. Was kam?: Der erste LKW war in Ordnung. Danach kamen wieder mangelhafte Produkte - teils sogar mit weiteren neuen Fehler weil man Teile weg optimiert hatte.
Eigentlich muss man bei Lieferungen aus China jedes einzelne Teil kontrollieren. Daran sind hier schon einige Händler gescheitert, die anfangs dachten, sie könnten hier den großen Reibach machen.
Deswegen ist QVC so teuer. Die Firma steckt viel Aufwand in die Kontrolle der Produkte, damit das Q für Qualität nicht zur Farce wird. Und wenn der Kunde doch mal unzufrieden ist, kann er problemlos (meist ganz kostenlos) umtauschen. Das treibt die Preise in die Höhe, deswegen ist QVC teuer.
Ich will ihn benutzen als Kleinleistungsverstärker, um einen Spiralhall
mit einer 15 Ohm Treiberspule zu betreiben. 5V Betriebsspannung.
Vielleicht 3 W maximal
Wie willst Du mit 15Ohm und 5V an die 3W erreichen? Klappt ja noch nicht
mal in Brückenschaltung (solange man keine weiteren Hilfsmittel
einsetzt) ...
Ich will die 3W nicht „erreichen“, ich schätzte das als obere Schranke meiner Leistungsentnahme, weil der Einwand kam, daß Kühlkörper viel zu klein etc.
Danke, Jobst, für die Mühe, die Du Dir gemacht hast.
Und was 21. Jh. betrifft: ja, es ist antikes Equipment. Und es soll bei dem bleiben, nur die Ansteuerung sollte etwas vereinfacht werden. Es wurden in der Vergangenheit zunächst Netztrafos verwendet, die eine ECC82 betrieben und das Signal wurde dann mit einem AÜ auf 15 Ohm Ausgangsimpedanz heruntertransformiert. Später waren es Transistorstufen, aber immer mit einem AÜ.
Der Versuch hier sollte endlich mal den AÜ eliminieren bei gleichzeitigem Beibehalten des antiken Spiralhalls.
Und auch den Schaltungsaufwand reduzieren.
Man könnte natürlich auch einen Digitalhall/Delay und was nicht alles da einbauen. Aber es geht ums weitgehende Beibehalten des antiken Sounds.
Ich hänge auch nicht an den 5V, im Gegenteil. Und der Versorgungsbereich bietet mir ja die Möglichkeit, auch ohne Brückenschaltung auszukommen.
Der Versuch hier sollte endlich mal den AÜ eliminieren bei
gleichzeitigem Beibehalten des antiken Spiralhalls.
Und auch den Schaltungsaufwand reduzieren.
Da wuerde ich doch eine eisenlose Endstufe mit AC187/8K Transistoren empfehlen, dann ist der Kulturschock fuer die Spirale nicht so disruptiv ;-)
Der Chinese an sich gibt sich auch besondere Mühe, alle Vorurteile von Stefan einzuhalten. Er ist ungewaschen, ein Schlitzohr und nur auf seinen eigenen Vorteil aus. Ja, so ist er, /der/ Chinese. Jeder einzelne von denen, die sehen ja auch alle gleich aus.
Jeder einzelne von denen, die sehen ja auch alle gleich aus.
Nur weil alle Chinesen gleich aussehen, bedeutet das noch lange nicht, dass sie auch alle gleichermaßen böse sind! Auch da gibt's Unterschiede im Bosheitsgrad.
Ich frage mich nur, warum man sich diesen antiquarischen, mit
eingebauter Schwingneigung konstruierten IC Saurier heute noch antut?
Der war schon vor 25 Jahren Mist.
Welcher, leicht erhältliche IC hat denn Deines Erachtens da
deutlich bessere Daten?