Hab schon etliche Versuche gestartet und dazu gelesen, jedoch in der Praxis kein Erfolg ☹️.
Hab Draht entlang Zündkabel und drum gewickelt und den Draht gegen einen Unterspannungskondensator mit antiparalleler Z-Diode gemacht aber das Signal ist bescheiden, unterschiedlich und teilweise habe ich einen DC Offset.
Hab mit Dc Stromzange einen 6 A Impuls gemessen und überlege auf Hallsensor zu gehen/ probieren. Habt ihr Empfehlungen und Hinweise?
Gerade im RC eine uralte Zündpistole repariert. Da geht das HV Zündkabel durch einen Klappferrit der auf der Sekundärseite erstaunlich wenige Windungen hatte. Dahinter kam aber noch eine Transistorschaltung für die Xenonlampe. Es waren nur Drähte abgerissen daher kann ich zu der kompletten Schaltung nichts beitragen.
Kapazitive Ankopplung durch um die Zündspulenleitung gewickelten Draht funktioniert so lange die Kabel nicht abgeschirmt sind, man misst auf die Art stattfindende und versuchte Zundfunken.
Mit Strom per Hallsensor misst man nur erfolgreiche Zündfunken, das kann bei Zündaussetzern ja einen Unterschied machen.
Die simple Schaltung
1
VCC
2
|
3
100k
4
|
5
Zündkabel |----+---|S>--
funktioniert zuverlässig an einem CMOS Schmitt-Trigger oder uC-Eingang mit Schmitt-Trigger (dort mit internem pull up)
weil die eingekoppelte Spannung hoch ist aber der Strom minimal und über die Eingangsschutzdioden abgeleitet wird. Es spielt keine Rolle ob die Zundspule positive oder negative Spannung induziert.
ABER: pro Zündfunke gibt es Dutzende Impulse, insbesondere bei Zündaussetzer. Man triggert also bei der ersten Flanke ein Monoflop dass dann Folgeimpulse unterdrückt und nur einen Impuls draus macht.
Ich würde hier aber ausnahmsweise keine zu "dicke" TVS Diode wählen (mit hohem Ableitvermögen). Grund dafür ist, das mit größerer und damit robusterer Halbleiterstruktur die parasitäre Sperrsichtkapazität ebenfalls ansteigt. Wenn R zu groß, dann erreicht sie, wenn es ganz blöd läuft, nicht ihre Durchbruchspannung, weil der parasitäre C noch nicht gefüllt ist.
Ansonsten verwende ich auch gerne die größeren Ausführungen, weil die kaum mehr kosten und handlicher sind. Hier kann das aber, wie gesagt, kontraproduktiv sein.
Hab Draht entlang Zündkabel und drum gewickelt und den Draht gegen ... aber das
Signal ist bescheiden, unterschiedlich und teilweise habe ich einen DC
Offset.
Hab mit Dc Stromzange einen 6 A Impuls gemessen und überlege auf
Hallsensor zu gehen/ probieren. Habt ihr Empfehlungen und Hinweise?
Ein Wickelabgriff (kap.) wäre hochohmig.
Ein Ferrit-Trafo (ind.) wäre niederohmig.
Voraussetzung zur Erkennung ist ein starker Funke (>20mJ) => gesunde Z-Spule, Z-Kabel, Z-Stecker und ne helle Kerze mit einem Gap >0,6mm.
Wie groß sollte der SerienWiderstand sein? Und darf ich fragen, warum
grade eine unipolare Z Diode ?
Weil der Zündimpuls kein einzelner Impuls ist, sondern
eine Wechselspannung. Die Zündspule schwingt mit seiner
parasitären Kapazität und dem Kondensator der dem
Unterbrecherkontakt parallel geschaltet ist. Der Zündimpuls
ist eine kurze abklingende Schwingung. Ich würde die
gleichrichten um sie auswerten zu können.
Um den Zündimpuls vom Zündkabel abzunehmen würde ich
Alufolie um den Zündkabel legen (kapazitive Kopplung).
Induktiv würde ich es nicht machen.
Das Zündkabel darf aber kein abgeschirmtes Kabel sein,
sonst funktioniert es nicht.
Mich wundert bei solchen Fragen immer, dass sie überhaupt gestellt werden. Denn so ein Drehzahlmesser per kapazitiver Kopplung an die Zündung ist jetzt ja seit zig Jahrzehnten zigtausend mal entwickelt worden.
Ich denke mir dann immer: "Der Trick am Suchen ist das Finden" und gebe Google die richtigen Stichworte. Zusammen mit der Bildersuche ist die Frage oft schon nach wenigen Augenblicken erledigt:
Mich wundert bei solchen Fragen immer, dass sie überhaupt gestellt
werden. Denn so ein Drehzahlmesser per kapazitiver Kopplung an die
Zündung ist jetzt ja seit zig Jahrzehnten zigtausend mal entwickelt
worden.
Ich denke mir dann immer: "Der Trick am Suchen ist das Finden" und gebe
Google die richtigen Stichworte. Zusammen mit der Bildersuche ist die
Frage oft schon nach wenigen Augenblicken erledigt:
Ja, die Beispiele im Netz „kann“ man nehmen. Leider funktionieren dort auch nicht alle wie gewünscht und wenn Mann kapazitiv misst, misst man Mist mit dem Oszi. Eine LED hat auch geleuchtet, aber auf den Scope nur shit sichtbar.
Hab dann den Ferrit genommen 👌, 10 Wicklungen drum, eine Diode und dann 70 cm BNC Kabel dran und am Ende Z-Diode mit 5 V und LED dran. Ein schönes Signal 👌👍.
Werde die 5 V Z Diode gegen eine höhere ersetzen und einen Optokoppler mit Vorwiderstand einbauen und den Arduino über pull up damit befeuern 🤗.
Wie würdet ihr die Signalverlängerung (bisher 10us) für den Stroboskope Blitz machen?
In der ISR einen Timer auf einen Wert kurz vor dem Überlauf setzen, weitere ISR am Port sperren, Stroboskope AN und wenn Timer überläuft, in der Timer ISR den Stroboskope AUS und wieder ISR‘s am Port aktivieren?
Wie würdet ihr die Signalverlängerung (bisher 10us) für den Stroboskope
Blitz machen?
Mikroprozessor ist Teufelszeug ;-o Daher lieber eine der oben verlinkten Schaltungen nehmen; da war auch mindestens eine mit dem guten alten 555 dabei :-))
Wie würdet ihr die Signalverlängerung (bisher 10us) für den Stroboskope
Blitz machen?
Mikroprozessor ist Teufelszeug ;-o Daher lieber eine der oben verlinkten
Schaltungen nehmen; da war auch mindestens eine mit dem guten alten 555
dabei :-))
Oh Nö, ich will doch auch Impulse je s Zählen, sonst gerne den 555
Wie würdet ihr die Signalverlängerung (bisher 10us) für den Stroboskope
Blitz machen?
Mikroprozessor ist Teufelszeug ;-o Daher lieber eine der oben verlinkten
Schaltungen nehmen; da war auch mindestens eine mit dem guten alten 555
dabei :-))
Oh Nö, ich will doch auch Impulse je s Zählen, sonst gerne den 555
Zählen kannst du immer noch. Zuerst mußt du aber die Impulse aufbereiten und dafür wäre etwas "Hardware" schon zuverlässiger als µC.
Zuerst mußt du aber die Impulse aufbereiten
und dafür wäre etwas "Hardware" schon zuverlässiger als µC.
Ich denke, wir sollten uns von der Vorstellung verabschieden, dass Hardware meistens besser ist, als Software. Der Trend geht erfolgreich in die Richtung, alles durch Software zu ersetzen, was geht. Signal-Aufbereitung ist da ganz weit vorne.
Noch funktioniert Hardware manchmal besser, ist schneller entwickelt, und billiger produziert. Doch das änder sich stetig zugunsten der Software-Lösung.
Im konkreten Fall würde ich dennoch auf Hardware setzen, weil ich es so gewohnt bin. In 10 Jahren vielleicht nicht mehr.
Funzt alles 👍 mit dem induktiven Abgriff. Anbei das steigende Signal was der Opptokoppler bekommt und das fallende Signal, was der Arduino bekommt. Sehr sehr stabil 👌
Bis 40 Hz ist der Blitz gut, bei höheren Drehzahlen sind die LED nur noch als AN vom Auge erkennbar, hier programmiere ich noch ein, dass Drehzahlabhängig nur jeder 2. / 3. usw. Zündimpuls geblitzt wird.
Über den Laptop bekommt man die Drehzahl über den serial Port ausgegeben und die 5 V sind auch gleich für die 6 Strobe LED‘s da
Bis 40 Hz ist der Blitz gut, bei höheren Drehzahlen sind die LED nur
noch als AN vom Auge erkennbar, hier programmiere ich noch ein, dass
Drehzahlabhängig nur jeder 2. / 3. usw. Zündimpuls geblitzt wird.
Miss doch mal mit dem Oszi das Signal direkt über den LEDs und schau ob
das elektrisch sauber ist.
Oft hast Du noch nachleuchtenden Phosphor an den LEDs, gegen den hilft
natürlich ein Verbessern der Ansteuerung nix.
Ja, das mit dem nachleuchten hab ich auch auf dem Schirm. Die LEDs haben vorn sowas gelbes drin, was der Phosphor sein kann. Hab noch paar high power blaue LED zum probieren da..
Grad im DaBla Phosphor gelesen..
Die LEDs werden derzeit hart an 5 V über einen NPN für 3 ms angeschaltet.
Bis 3000 upm jeder Impuls, bis 4500 jeder 2 Impuls, bis 6000 jeder 3. glaub ich programmiert zu haben
Wichtig war erstmal die Impulse richtig einzufangen und auf den uC zu bekommen. Das läuft 👍.
Das Auge kann angeblich bis 80 Impulse wahrnehmen, dass es scheinbar stehend erscheint. Das wären bis zu 4800 upm/ Minute.