Seit gestern (da habe ich es bemerkt) hat sich mein Navi (Skoda Columbus) verirrt. Es glaubt, ich befinde mich mitten im Elm (tatsächlicher Standort NO von BS).
Ziellokalisierung, Route berechnen und navigieren funktioniert noch, nur vom falschen Standort ausgehend.
Wenn Freitag wäre, dann würde es am Fachkräftemangel liegen. Es sollten die Koordinaten von Elmau verlegt werden und der Mitarbeiter hat verstanden, er solle Elm irgenwo auf die Au verschieben.
Wenn das Ding alt genug ist - am "Rollover" beim Datum. Die aktuelle Zeit wird per GPS ausgestrahlt, aber das Datum bezieht sich auf die "GPS-Woche", und die werden in einem 10-Bit-Wert gezählt, die erste Woche war die mit dem 6.1.1980 beginnende.
Mit 10 Bit kann man aber nur bis 1023 zählen, also gibt es etwa alle 20 Jahre einen Überlauf - und damit muss die Firmware des GPS-Gerätes zurechtkommen.
Stell das Auto einfach mal ne Stunde unter den freien Himmel...
Wenn es auf das GPS "hoert", ist es dann verschwunden. :)
Und wenn das nicht hilft, dann die Starterbatterie vom Auto abklemmen, ne Minute unbestromt lassen und dann die Batterie wieder anklemmen. Das sorgt für einen Reset aller Steuergeräte etc.
GPS verbogen? Während des Jugoslawien-Kriegs fuhr ein Kollege auf der A9 und das Navi zeigte ihm, dass er angeblich auf dem Acker fuhr.
Heute gibt es eine esa-App "GalileoPVT" für das Handy. Die zeigt Dir einige Sat-Daten genauer an. Bei GPS sind momentan einige Ungenauigkeiten zu sehen.
Hatte ich mal beim A6. Schau mal im Servicemenü wieviel Satelliten du siehst. Bei mir war die Dachantenne abgesoffen und hat immer mal das GPS totgelegt.
Ziellokalisierung, Route berechnen und navigieren funktioniert noch, nur
vom falschen Standort ausgehend.
Ich hatte mal so ein Problem an einem viel cooleren Auto (Alfa166), bei mir war es Wasser in der Antenne. Ausserdem ging dann die Uhr krass falsch. Ich glaub die haben die mit einem RC.Oszillator gebaut und sobald GPS weg war wurde sie nervoes. :)
Die Genauigkeit eines GPS haengt naemlich auch davon ab wieviel Satelliten du rein bekommst und das die in einem moeglichst grossen Winkel voneinander stehen.
Ich bin mit meinem Chef mal mitgefahren, der hat den (schon älteren) Saab seiner Frau benutzt. Das Auto hat eingebautes GPS und zeigte einen vollkommen anderen Ort auf dem Display an.
Was ich bemerkt habe: Die Antenne auf dem Kofferraumdeckel war offensichtlich beschädigt, war dem Ding anzusehen.
Meine Vermutung: Das eingebaute GPS orientiert sich ohne Empfang (z.B. im Tunnel) vorübergehend und behelfsmäßig über Sensoren an den Rädern (und Lenkung?). Bei dauerhaft fehlendem Empfang kommt schnell Salat dabei raus.
Meine Vermutung: Das eingebaute GPS orientiert sich ohne Empfang (z.B.
im Tunnel) vorübergehend und behelfsmäßig über Sensoren an den Rädern
(und Lenkung?). Bei dauerhaft fehlendem Empfang kommt schnell Salat
dabei raus.
Bei dauerhaft fehlendem Empfang kommt da gar keine feste Position mehr raus. Dann springt die Position auf der Karte völlig wild herum, sobald das Auto fährt.
GPS könnte auch heute noch beeinflusst werden. Das muß ja nicht direkt am Sat verbogen werden. Ein Empfänger kann nur das verarbeiten, was noch ankommt. Evtl. ist auch ein Update für sein Columbus nötig?
Bei Werkseinstellungen bekomme ich immer Bauchschmerzen.
Dann sind auch die Einstellungen weg, die ich irgendwann mal gemacht habe und nicht mehr weiß, welche und warum...
Meine Vermutung: Das eingebaute GPS orientiert sich ohne Empfang (z.B.
im Tunnel) vorübergehend und behelfsmäßig über Sensoren an den Rädern
(und Lenkung?). Bei dauerhaft fehlendem Empfang kommt schnell Salat
dabei raus.
Vielleicht ist es bei Dir ein ähnliches Problem?
Da ich das Navi demnächst brauche, gibt es eine Möglichkeit, den aktuellen Standort manuell zu korrigieren und dann offline zu navigieren?
Da ich das Navi demnächst brauche, gibt es eine Möglichkeit, den
aktuellen Standort manuell zu korrigieren und dann offline zu
navigieren?
Da habe ich keine Hoffnungen. Diese vorübergehende Navigierung per Sensoren bei fehlendem GPS-Empfang ist nur für kurze Strecken wie im Tunnel oder bei Häuserschluchten gedacht. So weiß das Navi trotz der Fahrt durch den Elbtunnel, dass gleich die Ausfahrt Othmarschen direkt nach dem Tunnelende kommt...
Das würden andere GPS-Geräte vollstens verkacken, weil sie nach dem Tunnel und binnen 200 Metern auf der freien Autobahn unter dem Himmel noch keine Peilung haben.
Da habe ich keine Hoffnungen. Diese vorübergehende Navigierung per
Sensoren bei fehlendem GPS-Empfang ist nur für kurze Strecken wie im
Tunnel oder bei Häuserschluchten gedacht.
Das Navigieren mit Lenkwinkel und allen vier Radsensoren gabs nur mal kurzzeitig ganz zu Anfang der Navitechnik. Da waren die GPS-Empfänger noch so langsam und schlecht, dass es das brauchte.
Seit dem bekommt das Navi nur ein Wege- bzw. Geschwindigkeitssignal. Richtungen kommen nur über GPS.
Da ich das Navi demnächst brauche, gibt es eine Möglichkeit, den
aktuellen Standort manuell zu korrigieren und dann offline zu
navigieren?
Du könntest einfach die Antenne durch eine innen installierte ersetzen, um nicht das halbe Fahrzeug zerlegen zu müssen. Ein zum Fahrzeug passendes Forum ist da meistens hilfreicher:
Das Navigieren mit Lenkwinkel und allen vier Radsensoren gabs nur mal
kurzzeitig ganz zu Anfang der Navitechnik. Da waren die GPS-Empfänger
noch so langsam und schlecht, dass es das brauchte.
Seit dem bekommt das Navi nur ein Wege- bzw. Geschwindigkeitssignal.
Richtungen kommen nur über GPS.
Okay, Danke für die Info. Beim Chef-Auto scheint es so zu sein, das ist tatsächlich schon älter (> 350.000 km auf dem Tacho).
Dann will ich den TO nicht weiter verwirren, aber die Antenne sollte er sich trotzdem anschauen, die brauchen neue eingebaute GPS-Geräte schon. Aber darin waren wir uns ja einig...
Seit dem bekommt das Navi nur ein Wege- bzw. Geschwindigkeitssignal.
Richtungen kommen nur über GPS.
Lesen. Nachdenken. Verstehen…
Denk Du gerne mal nach. Dann fällt Dir vielleicht ein, dass ein Navigationssystem über den CAN-Bus deutlich mehr als das alte GALA-Signal bekommen und auch benutzen könnte.
Diese Woche war im Münchner Merkur eine Seite über Fahrirrtümer durch Navigationsgeräte. Der harmloseste war wie ein Mini zur Berghütte fuhr. Vielleicht war das der Aufhänger für den Thread.
Es glaubt, ich befinde mich mitten im Elm
(tatsächlicher Standort NO von BS).
Kommst Du aus der Gegend?
Ziellokalisierung, Route berechnen und ", nur
vom falschen Standort ausgehend.
Das klingt widersprüchlich. Wenn "navigieren funktioniert noch" stimmt, hat das Gerät Empfang und kennt die Istposition.
Ich habe zweimal in der Ortsdurchfahrt Schöningen erlebt, dass mein Ford Sync3 groben Unfug ansagt und anzeigt, dass GPS gestört sei. Etwa 20 Minuten einkaufen mit Auto aus, war wieder alles gut.
Das ist mir unverständlich, da es neben GPS auch Gallileo und Glonass empfängt - wohl nachlässig programmierte Software.
Da habe ich keine Hoffnungen. Diese vorübergehende Navigierung per
Sensoren bei fehlendem GPS-Empfang ist nur für kurze Strecken wie im
Tunnel oder bei Häuserschluchten gedacht. So weiß das Navi trotz der
Fahrt durch den Elbtunnel, dass gleich die Ausfahrt Othmarschen direkt
nach dem Tunnelende kommt...
Das würden andere GPS-Geräte vollstens verkacken, weil sie nach dem
Tunnel und binnen 200 Metern auf der freien Autobahn unter dem Himmel
noch keine Peilung haben.
Als ich mit dem Kollegen in der Schweiz unterwegs war, hat mein Mobil-Navigon von 2007 nach den Tunneln recht zügig wieder die korrekte Position gezeigt. Scheint so kritisch nicht zu sein.
Als ich mit dem Kollegen in der Schweiz unterwegs war, hat mein
Mobil-Navigon von 2007 nach den Tunneln recht zügig wieder die korrekte
Position gezeigt. Scheint so kritisch nicht zu sein.
Deswegen habe ich ja Abfahrt HH-Othmarschen genannt. 200 m nach Tunnelende!
Bei Werkseinstellungen bekomme ich immer Bauchschmerzen.
Dann sind auch die Einstellungen weg, die ich irgendwann mal gemacht
habe und nicht mehr weiß, welche und warum...
Wenn das Ding alt genug ist - am "Rollover" beim Datum.
Das tangiert die Positiondaten nicht im geringsten.
Darüber liest man widersprüchliche Behauptungen. Egal, das Auto dürfte
dafür nicht alt genug sein.
Ich habe hier 3 Navis, die schon durch das 2. Rollover sind, und
korrekte Positionen anzeigen. (2x Blaupunkt, 1x Michelin auf Palm)
Ich kann mir auch kaum einen Einfluss, ausser planmaessiger
Obszoleszenz vorstellen. Man braucht sich nur den urspruenglichen
Verwendungszweck ansehen. Sowas wuerde allenfalls die Bundeswehr
kaufen... :)
Wenn man einen magischen Korrekturfaktor zur GPS-Zeit hinzurechnet,
taugen selbst die noch zur Zeitsynchronisation. Passende Software
dafuer, vom COAA habe ich auch.
Das passiert, wenn die modernisierte Straßenführung von der Karte des
Navi abweicht, habe ich mal an einem umgebauten Autobahnkreusz in Berlin
erlebt.
Ueblicherweise "rasten" Navis auf die Verkehrsfuehrung. Kann man schoen
im Flieger sehen. Im "Fussgaenger"-Mode wird die wohl ausgeschaltet.
Ich habe hier 3 Navis, die schon durch das 2. Rollover sind, und
korrekte Positionen anzeigen.
Natürlich. Das Navi vom TO ist das Standardnavi vom VW-Konzern, davon fahren da draußen Hunderttausende rum. Wenn’s da so ein Problem geben würde, wüsste man das.
Die Frage, was das Navi macht, wenn man mit dem Auto fährt, wurde aber immer noch nicht beantwortet. Da die Position ja nicht stimmt, kann’s ja nichts sinnvolle machen, nur schweigt sich der TO dazu ja völlig aus.
Vielleicht ist er stur nach Navi gefahren, in einen Fluss abgebogen und treibt nun mit der Strömung in Richtung Meer.
Daher schlage ich vor, dass man mal beachtet, ob sein Zähler der Posts in den nächsten Tagen höher wird. Die letzte Stelle der Zahl wäre die "1" um das hier datenschutzkonform anzugeben.
Es gibt auch dazu eine richtig wilde Verschwörungstheorie der RealitätsverweigerInnen. Ein Fahrzeug (BMW) wäre autonom gefahren, aber weil das GPS als Schutz vor hohen (bösen) Kapitalisten im Nahbereich gestört worden sei oder jemand habe sich mit einem Jammer dort hingestellt um dann den Vorfall politisch auszuschlachten, hätte das Fahrzeug plötzlich einen Satz gemacht und wäre in eine Menschenmenge geschossen. Es überaschte sogar mich, wie man auf sowas kommt.
Den Beleg und Link gibt es nicht dazu um dort nicht Klickbaits zu fördern.
(Die Schlagwortsuche in der Suchmaschine spuckt es nicht mehr aus, grad getestet.)
Die Frage, was das Navi macht, wenn man mit dem Auto fährt, wurde aber
immer noch nicht beantwortet. Da die Position ja nicht stimmt, kann’s ja
nichts sinnvolle machen, nur schweigt sich der TO dazu ja völlig aus.
Was soll das Navi schon machen?
Es versucht mich zum Ziel zu führen, nur vom falschen Startort aus.
Somit führt es mich über Straßen, die dort nicht existieren. Auf der Karte fahre ich offroad.
Um es einfach auszudrücken:
Pause eine Route von einer Landkarte auf Transparentpapier.
Dann verschiebe das Transparentpapier und versuche nach der Route zu fahren...
Pause eine Route von einer Landkarte auf Transparentpapier.
Auweia und das im Zeitalter der Digitalisierung! ;)
Aber es ist immer sinnvoll vor der Fahrt auf dem Navi zu schauen, wo das Ziel liegt. Es gibt genügend Personen, sogar im Vertrieb mit deutschlandweiten Firmenbesuchen, die so stumpf nach Navi fahren, dass diese in Hamburg nicht in der Lage waren eine Umrißkarte von Deutschland zu skizzieren und dort Berlin, Hamburg und München anzugeben, wo das ungefähr sein müsse.
Für den Totalausfall schaut man zumindest vorher auf einer Karte im Internet die Route nach und noch zwei markante Punkte in der Nähe des Ziels.
Woher das kommt, kann ich leider nicht sagen, aber mir ist das mit dem Smartphone auch schon passiert.
Ich bin über eine Stunde über freies Feld gegangen, Häuser und Bäume mehrere hundert Meter entfernt, keine Berge in der Nähe, angeblich Empfang von mindestens acht Satelliten und trotzdem hat es mich konsequent mehrere Kilometer nordwestlich positioniert.
Ich frage mich, ob das Programm die Probleme gemacht hat oder der Empfänger. Kann es sein, dass die Almanach- oder Ephemeridendaten falsch empfangen wurden und deshalb dauerhaft eine falsche Position berechnet wird?
Woher das kommt, kann ich leider nicht sagen, aber mir ist das mit dem
Smartphone auch schon passiert.
Ich bin über eine Stunde über freies Feld gegangen
mich hat mein Navi zu Fuß auch 2x über einen Platz geführt, immer wenn ich am vermeindlichen Ziel ankam zeigte mir das Navi genau die andere Seite.
Ich weiß mein Navi wollte meine Ausdauer trainieren.
2006 in der Nähe von Malaga wurde die Autobahn neu erbaut, lt. Navi fuhr ich auch offroad.
Das tangiert die Positiondaten nicht im geringsten.
Das stimmt nicht. Wenn ein GPS Empfänger das Rollover nicht hinbekommt, dann sucht er danach die falschen Satelliten am Himmel weil er Almanach und Ephemeriden nicht mehr berechnet bekommt / mit der falschen Uhrzeit rechnet
Diese Woche war im Münchner Merkur eine Seite über Fahrirrtümer durch
Navigationsgeräte. Der harmloseste war wie ein Mini zur Berghütte fuhr.
Vielleicht war das der Aufhänger für den Thread.
Ach wie lustig. Geronten-Unterhaltung über die ach so lustige "neue" Technik die nichts taugt. Moral: Opas Atlas ist doch das beste Mittel um zu navigieren.
Gott mit was sich Opas heute zu belustigen. Grausam.
Gott mit was sich Opas heute zu belustigen. Grausam.
Grausam empfinden das nur getretene Hunde. Die koennen bei sowas nicht mitlachen. Und dann einen Gegenwitz bringen, so dass am Schluss beide wieder was zum Lachen haben.
Gott mit was sich Opas heute zu belustigen. Grausam.
Grausam empfinden das nur getretene Hunde. Die koennen bei sowas nicht
mitlachen. Und dann einen Gegenwitz bringen, so dass am Schluss beide
wieder was zum Lachen haben.
Weil sowas null lustig ist. Navigationssysteme sind weltweit lange lange etablierter Standard. Sich darüber lustig zu machen ist einfach Cringe.
Und schlimmer wenn das Geronten tun die sich nicht mal trauen ihr Navi zurückzusetzen und die allgemein in der Bedienung überfordert sind. Und auch nicht auf Smartphone ausweichen können.
Peinlich nur für eine Seite. Peinlich und Cringe. Da gibts gar nichts zu lachen.
Seit gestern (da habe ich es bemerkt) hat sich mein Navi (Skoda
Columbus) verirrt.
Man sollte es immer positiv sehen? Auf ähnliche Weise wurde früher der Weg nach Amerika gefunden. Nur manches Navi hat auch zum Bad in der Havel verleitet.
Das tangiert die Positiondaten nicht im geringsten.
Das stimmt nicht. Wenn ein GPS Empfänger das Rollover nicht hinbekommt,
dann sucht er danach die falschen Satelliten am Himmel weil er Almanach
und Ephemeriden nicht mehr berechnet bekommt / mit der falschen Uhrzeit
rechnet
Erstens ist die Uhrzeit vom Rollover ueberhaupt nicht betroffen.
Zweites waeren die Almanach und Ephemeridendaten genau so
"fehlerhaft" kodiert, so dass ein Rollover an denen genau nichts
aendert.
Schau mal im Servicemenü wieviel Satelliten du
siehst
Da ist jetzt die Frage, wo und wie findet man das.
Das verrät Dir das zum Skoda passende Autoforum.
Das "lange Drücken der Setup-Taste" führt mich nur in ein Info-Menü über HW- und SW-Stand.
Welches ist das passende Forum? Ich habe eine inoffizielle Firmware drauf,
kann mich aber nicht mehr daran erinnern, welche.
Weiß hier jemand welche inoffiziellen Firmwares es für das Columbus / RNS510 gibt?
Das RNS 510 hat eine Anzeige für die Anzahl der sichtbaren Satelliten, siehe Bild im Anhang (man findet auch noch andere im Netz).
Die GPS Antenne ist am blauen FAKRA Stecker angeschlossen, da kann man testweise auch eine andere GPS Antenne anschließen um zu prüfen ob es an der Antenne liegt.
Die Genauigkeit eines GPS haengt naemlich auch davon ab wieviel
Satelliten du rein bekommst und das die in einem moeglichst grossen
Winkel voneinander stehen.
Winkel von ausschließlich nahe 180° oder gar 360° sind ausgesprochen kontraproduktiv für die HDOP.
Diese Woche war im Münchner Merkur eine Seite über Fahrirrtümer durch
Navigationsgeräte. Der harmloseste war wie ein Mini zur Berghütte fuhr.
Vielleicht war das der Aufhänger für den Thread.
Ach wie lustig. Geronten-Unterhaltung über die ach so lustige "neue"
Technik die nichts taugt. Moral: Opas Atlas ist doch das beste Mittel um
zu navigieren.
Bei dem sind die Grenzen allerdings noch etwas veraltet sichtbar...
Gott mit was sich Opas heute zu belustigen. Grausam.
GPS verbogen? Während des Jugoslawien-Kriegs fuhr ein Kollege auf der A9
und das Navi zeigte ihm, dass er angeblich auf dem Acker fuhr.
Heute gibt es eine esa-App "GalileoPVT" für das Handy. Die zeigt Dir
einige Sat-Daten genauer an. Bei GPS sind momentan einige
Ungenauigkeiten zu sehen.
Während des Jugoslawienkrieges hätte ein Marschflugkörper fast halb Köln zerstört, weil im Zielcomputer fälschlicherweise Millowitsch satt Milošević eingegeben wurde...
Btw., in unserm alten Familiendiesel, zeigt das Navi auch ganz gerne mal eine Fantasieposition an. Eine Regelmäßigkeit habe ich noch nicht erkennen können...
Heute gibt es eine esa-App "GalileoPVT" für das Handy.
Nö?!
Google findet einen Link in den Playstore, aber der ist nicht mehr korrekt.
Die Suche im Playstore ist ergebnislos, jede Menge Zeug, aber diese App nicht.
Während des Jugoslawienkrieges hätte ein Marschflugkörper fast halb Köln
zerstört, weil im Zielcomputer fälschlicherweise Millowitsch satt
Milošević eingegeben wurde...
Heute gibt es eine esa-App "GalileoPVT" für das Handy.
Nö?!
Google findet einen Link in den Playstore, aber der ist nicht mehr
korrekt.
Die Suche im Playstore ist ergebnislos, jede Menge Zeug, aber diese App
nicht.
Was ist da denn los?
Ich habe die App noch auf meinem Handy. Die hatte mal gut funktioniert spinnt jetzt aber. Abwechselnd steht bei Galileo und GPS "Failed to converge" und bei beiden schwankt die Zahl der sichtbaren und der genutzten Satelliten heftig. Die Position von Galileo - sofern verfügbar - stimmt, die Postition nach GPS springt um mehrere Kilometer.
Andere Apps zeigen die korrekte Position, aber die versuchen auch nicht die Daten von Galileo und GPS getrennt zu verabeiten.
Möglicherweise hat ein Android Update da was kaputtgemacht.
Nö.
3 reichen zur Bestimmung der x,y,z Koordinaten, wenn man weiss, wo die Satelliten stehen.
Weiss man aber nicht, weil der Empfänger nur Laufzeit-Differenzen messen kann. Erst die Berücksichtigung eines 4. Satelliten ermöglicht die Ermittlung der genauen Zeit und damit die Berechnung absoluter Laufzeiten und des Standortes.
Nö.
3 reichen zur Bestimmung der x,y,z Koordinaten, wenn man weiss, wo die
Satelliten stehen.
Doch.
Deine Argumentation mit 3 Satelliten für eine 3D-Position greift nur, wenn du am Empfängerstandort eine Atomuhr betreibst, die mit der Satellitenzeit synchron läuft. Den Luxus gönnen sich die wenigsten Nutzer, zumal die Synchronisation auf wenige 10 ns genau nicht ganz trivial ist.
Ein Nutzer GNSS-Empfänger muss für eine volle Ortsbestimmung die Koordinaten x,y,z und t bestimmen, hat also 4 Gleichungen mit 4 Unbekannten zu lösen. Dafür braucht er 4 Satelliten. Rechnen tut er erstmal mit Pseudolaufzeiten (bezogen auf sein aktuelle Empfängerzeit), bis er eine Lösung hat und dann auf die wahre Laufzeit umrechnen kann.
Zwischen den vielen Hochhäusern in USA gab es aber so viele Reflektionen, dass auf das Navi kein Verlass mehr war. Ich stellte damals die Karte auf manuelles Scrollen um, so dass die Fahrzeugposition hüpfte, aber nicht nicht Karte hin und her sprang. Zumindest konnte ich so abschätzen, wann ich ungefähr die 15 Straßen weiter war und mich auf eine Abbiegespur einfädeln sollte.
in USA gab es aber so viele
Reflektionen, dass auf das Navi kein Verlass mehr war
Ähnlichen GPS-Effekt hatte ich vor Jahren in schmalen Gassen in Italien wo keine Sonne hinkam. Heute sind mehr Sats am Himmel und die Handys sind leistungsfähiger geworden, wie man an der Galileo-App heute sieht.