L7986 DCDC Wandler Problem?

OP #7841796
Lesenswert?

Hallo zusammen,

ich verwende einen L7986 als Buck Converter in der Grundschaltung aus dem Datenblatt. Das ganze funktioniert auch, allerdings messe ich an Pin OUT das gelbe Signal. Das Signal geht auf die Spule (in meinem Fall 15uH) und dahinter sind 50uF Caps. Dort messe ich das blaue Signal.

Der DCDC arbeitet prinzipiell auf der korrekten Frequenz von 250khz. Ich bin aber von der höherfrequenten Schwingung dazwischen irritiert. Ist das so normal und wenn nein wie bekomme ich das los?

Viele Dank euch und Grüße Florian

Angehängte Dateien:
(Firma: L-E-A) #7841824
Lesenswert?

Sam F. schrieb:

Der DCDC arbeitet prinzipiell auf der korrekten Frequenz von 250khz. Ich bin aber von der höherfrequenten Schwingung dazwischen irritiert. Ist das so normal und wenn nein wie bekomme ich das los?

Die Oszillationen zwischen Ende des Freilauf und dem erneuten Einschalten des Schaltgreglers stammen vermutlich maßgeblich von Deinem Messaufbau.

Die Oszillationen sollten geringer werden, wenn Du das Kabel des "Masseschnuddels" Deines Tastkopfs um diesen wickelst, wie hier im mittleren Bild dargestellt: https://www.dr-bosch.com/leistungselektronik_messtechnik.php

Ideal wäre eine "Massefeder", wie im unteren Bild.

Grüßle, Volker

OP #7841829
Lesenswert?

Jens G. schrieb:

Sam F. schrieb:

Ich habe mit dem Filter verschiedene Konfigurationen ausprobiert, auf dem gelben Signal aber keine große Änderung sehen können.

Dir wurde doch gerade gesagt, dass das gelbe Signal so bleiben soll. Warum also willst Du dagegen ankämpfen?

Will ich gar nicht. Ich wollte damit nur sagen, dass ich in bevor ich gefragt hatte bereits etwas herumprobiert habe und damit keine Veränderung erzeugen konnte. Das bestätigt entsprechend die Antwort von Michael.

OP #7841830
Lesenswert?

Volker B. schrieb:

Sam F. schrieb:

Der DCDC arbeitet prinzipiell auf der korrekten Frequenz von 250khz. Ich bin aber von der höherfrequenten Schwingung dazwischen irritiert. Ist das so normal und wenn nein wie bekomme ich das los?

Die Oszillationen zwischen Ende des Freilauf und dem erneuten Einschalten des Schaltgreglers stammen vermutlich maßgeblich von Deinem Messaufbau.

Die Oszillationen sollten geringer werden, wenn Du das Kabel des "Masseschnuddels" Deines Tastkopfs um diesen wickelst, wie hier im mittleren Bild dargestellt: https://www.dr-bosch.com/leistungselektronik_messtechnik.php

Ideal wäre eine "Massefeder", wie im unteren Bild.

Grüßle, Volker

Hallo Volker,

berechtigter Hinweis, Danke Dir. Die Masseführung ist bei der Messung von der der Screenshot stammt in der Tat nicht optimal. Den dargestellten Effekt verursacht sie aber nicht, das hatte ich inkl. Messung mit Massefeder probiert. Der Effekt war auf der Skala praktisch nicht sichtbar.

Viele Grüße Florian

(Firma: L-E-A) #7841833
Lesenswert?

Hallo Florian,

Sam F. schrieb:

berechtigter Hinweis, Danke Dir. Die Masseführung ist bei der Messung von der der Screenshot stammt in der Tat nicht optimal. Den dargestellten Effekt verursacht sie aber nicht, das hatte ich inkl. Messung mit Massefeder probiert. Der Effekt war auf der Skala praktisch nicht sichtbar.

Hm, das wundert mich und enspricht auch nicht meinen Erfahrungen. Ohne Deinen Messaufbau und das Layout des Tiefsetzstellers zu sehen, kann ich leider keine andere Aussage machen und gehe nach wie vor von schlechter Masseführung aus.

Grüßle, Volker

#7841841
Lesenswert?

Sam F. schrieb:

Das ganze funktioniert auch, allerdings messe ich an Pin OUT das gelbe Signal.

Die Drossel bildet mit den parasitären Kapazitäten am Schaltknoten (Coss des MOSFETs, Sperrschichtkapazität der Diode, Kapazität des Tastkopfes, etc.) einen Schwingkreis, der nach Ende des Freilaufs frei schwingt. Das ist völlig normal für einen Wandler, der im lückenden Betrieb arbeitet.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren